Die 100 besten Plakate / Wettbewerb

08. Dezember 2017

Ein Wettbewerb der besonderen Art startet wieder am 15. Dezember. Gestalter, Auftraggeber und Druckereien aus Deutschland, Österreich und der Schweiz werden dazu aufgerufen, ihre gestalteten und gedruckten Plakate aus dem Jahr 2017 einzureichen. Einsendeschluss für den Upload der Motive ist der 24. Januar 2018. Die Registrierung erfolgt online unter: https://registrierung.100-beste-plakate.de.

Für die Auswahl von Themen, Formate und Drucktechniken gibt es keine Richtlinie. Ziel des Wettbewerbs ist es, die besonderen Leistungen des Plakat-Designs in Form eines Jahrbuchs und mehreren Ausstellungen öffentlich zu machen.

Das Projekt selbst, das jährlich stattfindet, wird durch die Gebühren der Teilnehmer finanziert. Diese setzen sich wie folgt zusammen:

Gebühren

1 Plakat → 50 Euro

bis 3 Plakate → 90 Euro

bis 5 Plakate → 130 Euro

bis 9 Plakate → 150 Euro

ab 10 Plakate → 200 Euro (Studierende und Mitglieder 50 % Ermäßigung)

Eine internationale Jury entscheidet schließlich im Februar über die Auswahl der 100 besten Plakate. Dabei wird zwischen drei verschiedenen Kategorien differenziert:

A Plakate als Werbemittel für Wirtschaft, Kultur und Soziales, Auftragsarbeiten mit Aushang im halböffentlichen bzw. öffentlichen Raum

B Plakate als Eigenwerbung, als Autorengrafik oder als Experiment

C Plakate Studierender, realisiert mit schulischer Begleitung

Alle weiteren Informationen zu dem Wettbewerb finden Sie hier.

Haptisches Marketing: E-Book kostenlos herunterladen

04. Dezember 2017

Die Dresdner Saxoprint GmbH hat sich etwas besonderes überlegt und ihren Kunden zur freien Verfügung gestellt: das E-Book „Das neue Gefühl für Marken und Kommunikation – Haptisches Marketing“. Mit dem E-Book wollen sie auf den Eindruck verweisen, den Broschüren, Flyer und Prospekte im Vergleich zur Online-Werbung hinterlassen können. Außerdem wird darauf eingegangen, welchen Effekt die Haptik als Verstärker in der Kommunikation erzielen kann. Durch die haptische Erfahrung soll die zu vermittelnde Botschaft in Erinnerung bleiben. Dabei gehen sie den Fragen nach, wie sich die Haptik bei Printprodukten einsetzen lässt oder worauf die menschlichen Sinne am besten reagieren. Aus den Erkenntnissen, dass der Mensch positiv auf den Einbau von haptischen Elementen anspricht, hat sich sogar ein eigener Marketingzweig entwickelt: das sogenannte Neuromarketing.

Vielleicht ist für den ein oder anderen noch ein interessanter Tip für die nächste Druckveredelung dabei. Das Buch zum Nachlesen finden Sie hier.

Literarische Veranstaltungen in Frankfurt: Dezember

28. November 2017

Eine kleine Auswahl des literarischen Veranstaltungskalender in Frankfurt mit Lesungen, Vorträgen und vielem mehr….

 

4.12., 19.30 Uhr: Kopf & Hörer – Der Frankfurter Hörbuchrückblick

Mit Ulrich Matthes, Sandra Kegel und Diemut Roether
Ort:
Literaturhaus Frankfurt
Eintritt: 7,- / 4,-
Moderation: Hanne Kulessa & Hauke Hückstädt

Kopf & Hörer – Der Frankfurter Hörbuchrückblick ist das erste diskursive Live-Podium zu all jenen Büchern, die wir mit geschlossenen Augen lesen können. Literaturhausleiter Hauke Hückstädt und die Moderatorin des Abends Hanne Kulessa laden Gäste ein, die nicht gerade auf den Ohren sitzen. Kurz vor Weihnachten stellen sie etwa ein Dutzend der besten, der unentbehrlichsten Hörbucherscheinungen des Jahres vor und zeigen so für ein ganzes Jahr, was man nicht überhört haben sollte. Auf dem Podium: der vielfach ausgezeichnete Schauspieler Ulrich Matthes, der selbst vielen Büchern durch seine Stimme Gestalt gegeben hat und genau dies auch heute tun wird. Und den alle kennen vom Theater und aus Filmen wie „Winterschläfer“ oder „Der Untergang“. Neben ihm darf man sich auf die Literaturredakteurin Sandra Kegel (F.A.Z.) sowie die leitende epd-Redakteurin Diemut Roether freuen. Beide sind Juroren der Hörbuchbestenliste von hr2-kultur.

Ein gemeinsamer Abend von hr2-kultur und Literaturhaus Frankfurt

6.12., 20 Uhr: TEXT@ART

Anne Brannys „Eine Enzyklopädie des Zarten“
Ort: Galerie Bernhard Knaus Fine Art
Eintritt: 5,- / 3,-
Moderation: Jan Drees

Galerien sind die Verlage des Kunstbetriebs. Sie entdecken, fördern, verbreiten und vermarkten junge Künstler. Durch dieses Nadelöhr muss durch, wer als Künstler Erfolg haben will. In Kooperation mit dem Kulturamt Frankfurt am Main veranstaltet die Galerie Bernhard Knaus eine literarische Vernissage, bei der interessante Neuerscheinungen von jüngeren Autorinnen und Autoren vorgestellt werden.

11.12., 19 Uhr: Die Zukunft des Buchmarktes

Montag, 11. Dezember, 19 Uhr
Die Zukunft des Buchmarktes
Siv Bublitz, Programmgeschäftsführerin im S. Fischer Verlag
Sandra Kegel, Literaturkritikerin und Redakteurin im Feuilleton der F.A.Z.
Martin Lüdke, Literaturwissenschaftler und -Kritiker
Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels
Jörg Sundermeier, Journalist und Verleger, Verbrecher Verlag
Moderation: Claus-Jürgen Göpfert (Frankfurter Rundschau)
Ort: Evangelische Akademie Frankfurt
Eintritt frei (um Anmeldung wird gebeten: julia.steiner@stadt-frankfurt.de)

„Ist das Buch am Ende?“, fragte die Literaturkritikerin Sandra Kegel kurz vor Beginn der diesjährigen Frankfurter Buchmesse. Ihr alarmierender Artikel wurde breit und kontrovers diskutiert – besonders im „Betrieb“. Aber es geht in dieser Diskussion um weit mehr als den Zustand und das Überleben einer Branche. Der Befund vom schleichenden Niedergang des Buchmarktes ist eingebettet in eine umfassende Zeitkritik, denn mit der wirtschaftlichen Misere korreliert ein Kulturwandel. Andererseits: Eröffnet nicht gerade die oft problematisierte Digitalisierung der Literatur sogar neue Möglichkeiten und Perspektiven? Heute finden sich Romane, Gedichte und Erzählungen nicht mehr nur zwischen Buchdeckeln, sondern auch auf eBook-Readern, Internetseiten und Blogs. Im Zuge dieser Emanzipation vom Gedruckten entstanden neue Publikationswege ebenso wie innovative ästhetische Formen. Doch auch unabhängig von der Frage, ob print oder digital – Buch ist nicht gleich Buch, Verlag ist nicht gleich Verlag. Große und umsatzstarke Konzerne sehen sich anderen Herausforderungen gegenüber als kleine und unabhängige Verlagshäuser. Wie ist es um die Zukunft des Mediums Buch bestellt? Die Diskussion soll aufzeigen, wie die verschiedenen Akteure sich dem Strukturwandel anpassen, welche Antworten sie auf die veränderten Bedingungen finden – und welche Konsequenzen das für unsere Gesellschaft bedeuten.

In Zusammenarbeit mit dem Kulturamt Frankfurt am Main

19.12., 19.30 Uhr: Frankfurter Premieren

Michael Opitz „Wolfgang Hilbig. Eine Biografie“
Moderation: Jürgen Hosemann
Ort: Ausstellungshalle 1A
Eintritt: 5,- / 3,-

Die Reihe Frankfurter Premieren stellt jüngst erschienene Romane von Frankfurter Autorinnen und Autoren oder Novitäten aus Frankfurter Verlagen vor. Sie gibt einen Eindruck von dem, was in Frankfurt an literarischen Werken geschrieben und publiziert wird. Die Veranstaltungen finden entweder in den Räumen der Historischen Villa Metzler oder der AusstellungsHalle 1A statt. Im Anschluss an die einstündige Lesung kann und soll bei einem Glas Wein das Gehörte diskutiert werden, dieser Saloncharakter ist integraler Bestandteil der Frankfurter Premieren. Dass der Schwerpunkt auf Neuerscheinungen aus Frankfurt liegt, schließt interessante Ausnahmen von der Regel nicht aus.

23.1., 30.1., 6.2., 18 Uhr: Frankfurter Poetikvorlesungen im Wintersemester 2017/2018

Silke Scheuermann GERADE NOCH DUNKEL GENUG

23.01.2018: Nacht oder Sterne sind Mathematik
30.1.2018: Tag oder Was Mrs Dalloway noch dachte
6.02.2018: Zwielicht oder Träumen Zebras von karierten Löwen

Ort: Campus Westend, Hörsaalzentrum, Audimax (HZ1&2)
Eintritt frei

Silke Scheuermann wird im Wintersemester 2017/18 als Frankfurter Poetikdozentin zu Gast an der Goethe-Universität sein und kehrt damit an den Ort ihrer früheren Wirkungsstätte zurück. Sie wird zum ersten Mal das veränderte Format der Reihe bespielen und zwischen dem 23. Januar und dem 06. Februar in drei Vorlesungen – anstatt der bisher üblichen fünf – unter dem Titel GERADE NOCH DUNKEL GENUG über die Entstehungsgrundlagen ihres facettenreichen Werks sprechen.

Die schriftstellerischen Wurzeln der 1973 in Karlsruhe geborenen Autorin liegen in der Lyrik, jedoch ist sie ebenso selbstverständlich auch in der Prosa heimisch. Silke Scheuermanns Werk zeichnet sich durch präzise Beobachtungen sowie durch die zugleich feinen als auch dynamischen Beschreibungen ebendieser aus. Sie debütierte 2001 mit dem Gedichtband Der Tag an dem die Möwen zweistimmig sangen und wurde dafür mit dem Leonce-und-Lena-Preis ausgezeichnet. Nach einem weiteren Lyrikband erschienen 2005 die Erzählungen Reiche Mädchen und zwei Jahre später ihr erster Roman Die Stunde zwischen Hund und Wolf (2007), für den sie den Grimmelshausen-Förderpreis erhielt. Neben einem Kinderbuch, weiteren Gedichtbänden (u.a. Über Nacht ist es Winter (2007)) und Romanen (u.a. Die Häuser der anderen (2012)) erschien 2015 Und ich fragte den Vogel. In diesem Band gibt Silke Scheuermann einen vielstimmigen Einblick in „Lyrische Momente“ und ihr poetologisches Verständnis – es eignet sich ganz wunderbar zur Einstimmung auf die kommenden Vorlesungen hier in Frankfurt. Ihre jüngste Veröffentlichung ist der Roman Wovon wir lebten (2016). Neben zahlreichen Preisen und Stipendien erhielt sie für ihr bisheriges dichterisches Werk und insbesondere für das Gedichtbuch Skizze vom Gras (2014) den Hölty-Preis für Lyrik. Zuletzt wurde Silke Scheuermann mit dem Bertolt-Brecht-Preis, dem Robert Gernhardt Preis (beide 2016) und dem Georg-Christoph-Lichtenberg-Preis (2017) ausgezeichnet.

Abschlusslesung im Literaturhaus Frankfurt am 7.2.2018 um 19.30 Uhr

Die Texte, Informationen und weitere Veranstaltungen finden Sie hier.

 

8. Auflage des Nachschlagewerks „ABC des Zwischenbuchhandels“ erschienen

24. November 2017

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat im November die achte Auflage das Nachschlagewerk mit dem Titel „ABC des Zwischenbuchhandels“ veröffentlicht. Vor dreißig Jahren wurde das Glossar, das über zentrale Themen aus allen Bereichen des Zwischenbuchhandels informiert, erstmals auf den Markt gebracht. Der Gedanke dahinter war, einer Branche, die zunehmend unübersichtlicher wird, eine Hilfe und Orientierung im Geschäftsalltag zu bieten. Dabei ist es nicht ausschließlich für den Zwischenbuchhandel vorgesehen, sondern auch für Verlage und dem Buchhandel.

Die neue Ausgabe des Nachschlagewerks ist sowohl als Buch, als auch per Download als PDF verfügbar.

Den Link zu der PDF-Version des Buches finden Sie hier.

5. „BuchQuartier“ findet in Wien statt

20. November 2017

Die Buchmesse „BuchQuartier“ für unabhängige und kleine Verlage findet am 9. und 10. Dezember in Wien statt. Bereits zum fünften Mal präsentieren mehr als 90 Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz im Museumsquartier ihre Bücher. Die Veranstaltung verteilt sich auf die Räumlichkeiten der „Ovalhalle“, der „Arena21“ und dem „Freiraum“. Der Eintritt ist kostenlos.

An den zwei Tagen stellen außerdem zahlreiche Autoren in Lesungen ihre Werke vor. Zu dem Programm gehören darüber hinaus auch Vorträge, wie beispielsweise zu dem Thema „Nachhaltige Buchproduktion“, literarisch-musikalische Performances und Signierstunden.

Das ausführliche Programm und weitere Informationen finden Sie hier.

Studie über das Leseverhalten der Deutschen

16. November 2017

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat das Institut microm beauftragt, das Leseverhalten der Deutschen einmal genauer zu analysieren. Dabei kamen interessante Erkenntnisse zum Vorschein.

Es stellte sich heraus, dass Menschen, die viel lesen, überwiegend in der Stadt leben. Vor allem München zeichnete sich als „Hauptstadt der Lesenden“ ab. Solche sogenannten Hotspots befinden sich aber auch in Großstädten wie Berlin oder Hamburg. Im Vergleich dazu hat Sachsen-Anhalt schlecht abgeschnitten – dort gibt es überhaupt keine Hotspots. Es zeigte sich, dass Wenigleser in den ländlichen Gebieten aufzufinden sind, wobei es da auch Unterschiede innerhalb der Regionen gibt.

Nicht nur der Wohnsitz ist aussagekräftig über das Leseverhalten. Auch das soziokulturelle Milieu sei entscheidend dafür, für welche Literatur man sich entscheide. So wurde festgestellt, dass das konservativ-etablierte Milieu sich eher für Sachbücher interessiere, während die Liberal-Intellektuellen zu historischen Romanen und Erzählungen greife. Letztere ist auch die Gruppe, die am meisten lese.

Auffallend ist außerdem der rückgängige Trend des Lesens als Freizeitbeschäftigung. Die Gruppe derjenigen, die angab, sehr häufig zu lesen, ist in den letzten Jahren um rund zwei Millionen zurückgegangen.

Heute wäre Michael Ende 88 Jahre alt geworden

12. November 2017

Wer kennt sie nicht, die spannenden, einfühlsamen, fantasiereichen Geschichten von Michael Ende. Vor allem seine Kinderbücher wie Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer, Die unendliche Geschichte und Momo zählen zu seinen Meisterstücken. Endes Werke wurden in über vierzig Sprachen übersetzt und haben eine Gesamtauflage von fast dreißig Millionen erreicht.

Michael Andreas Helmuth Ende, so sein bürgerlicher Name, wurde am 12. November 1929 in Garmisch geboren. Sein Vater war ein surrealistischer Maler, dessen Kunst während des NS-Regimes als entartete Kunst eingestuft wurde. Somit wurde Ende schon früh mit den gesellschaftlichen Kontroversen konfrontiert, die auch später in seinen Werken immer wieder als Thematik auftauchen.
Ende setzte sich bereits nach seinem Abitur mit dem Schreiben auseinander und wurde von der dadaistischen und expressionistischen Dichtung beeinflusst. Er entschloss sich für eine Karriere als Theaterautor, wofür er aber vorab eine Schauspielausbildung absolvierte. Während er verschiedene politische Kabaretts schrieb, arbeitete er einige Jahre als Schauspieler und als Filmkritiker für den Bayerischen Rundfunk. Ende der 1950er-Jahre schrieb Ende das Werk Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer, das erst von zwölf Verlagen abgelehnt wurde, ihm aber schließlich zum Durchbruch verhalf. 1960 veröffentlichte der Thienemann Verlag in Stuttgart das Buch. Ende gewann den Deutschen Jugendliteraturpreis und er blieb auch dem Verlag in den darauffolgenden Jahrzehnten treu. Es war der Beginn einer Karriere als Kinder- und Jugendbuchautor. Aber darüber hinaus blieb er auch immer dem Theater treu.

Ein schönes Zitat von ihm, das auch die Inhalte seiner Bücher widerspiegelt, lautet:

»Wir kennen von der Realität nur die Vorstellung, die wir uns von ihr machen. Ich weiß nicht genau, wo die Realität aufhört und die Phantasie beginnt.«

– Michael Ende

Literarische Veranstaltungen in Marburg

08. November 2017

Frank Deppe: 1917 – 2017 / Revolution Und Gegenrevolution

Datum: Do. 09.11.17
Uhrzeit: 20.00 Uhr
Ort: TTZ Marburg
Eintritt: Frei

Das 20. Jahrhundert war eines der Revolutionen: in Russland, Ungarn, Deutschland, Spanien, China, Mexiko, Chile, Kuba und vielen anderen Staaten. Daraus ragen die Oktoberrevolution – genauer: die Revolutionen von 1905 und 1917 – und Maos langer Marsch mit dem Sieg der Kommunisten 1949 als Epochen prägende Ereignisse hervor, die der Weltgeschichte einen neuen Verlauf gaben. Doch mehr als das. War die Französische Revolution von 1789 und mit ihr der neuzeitliche Revolutionsbegriff zunächst ein Akt der politischen Umwälzung, trat mit der Russischen Revolution eine Erweiterung der politischen durch die soziale Umwälzung und Revolution als Einheit beider auf die weltgeschichtliche Tagesordnung. Deren Triumph und Scheitern waren für Eric Hobsbawm Ausgangspunkt und Ende des „kurzen 20. Jahrhunderts“.Frank Deppe setzt sich 100 Jahre nach der Oktoberrevolution eingehend mit der zeitgeschichtlichen Revolutionsforschung auseinander, seziert die Wesensmerkmale der „kleinen“ und „großen“ Revolutionen, fragt nach „Gesetzmäßigkeiten“ und Verlaufsformen von Revolutionszyklen, nach den sozialen Akteuren, der schrittweisen Kumulation von Widersprüchen und den die Epoche und deren Charakter nicht minder bestimmenden Gegenrevolutionen.An dieses erste Kapitel schließen zwei große Kapitel mit der Nachzeichnung und Analyse der Oktoberrevolution und der Chinesischen Revolution – deren Ursachen, Vorgeschichten, Verlaufsformen, des Aufstiegs der Sowjetunion, schließlich des Niedergangs des Staatssozialismus und damit des Endes der Systemkonkurrenz – an. Im vierten Kapitel werden resümierend die Perspektiven von Gegenrevolution und Revolution im 21. Jahrhundert diskutiert.

Helge-Ulrike Hyams „Das Alphabet Der Kindheit“

Datum: Di. 14.11.17
Uhrzeit: 20.00 Uhr
Ort: TTZ Marburg
Eintritt: Frei

Helge-Ulrike Hyams , die Begründerin und Leiterin des Kindheitsmuseums in Marburg, stellt ihr Buch „Das Alphabet der Kindheit“ vor:
Was ist ein Kind? Was denkt es, was tut, träumt, spielt, spricht, liest es? Aber auch: Was will, kann, darf, muss, soll es? Ratgeber für ratlose Erwachsene füllen viele Regalmeter, doch ein Buch wie dieses findet sich bislang nicht darunter. Die leidenschaftliche Pädagogin Helge-Ulrike Hyams hat ein subjektiv-literarisches Hausbuch verfasst, das sich im Ganzen lesen lässt, zu dem man aber auch immer wieder greifen wird – sei es zu bestimmten Anlässen (Heimweh, Eifersucht, Krankheit, Schulschwänzen) oder einfach zum Nachdenken über die schönen (Schokolade, Glück, Kuscheltier) und weniger schönen (Lügen, Einsamkeit, Quälen, Strafen) Momente im Leben eines Kindes. Ein großer, gänzlich unakademischer Spiegel nicht nur der Kindheit, sondern auch der Welt, in die Kinder hineinwachsen. Ein Alphabet für Eltern und Erwachsene, die geduldigen und die ungeduldigen, die lässigen und die strengen, die ängstlichen und die leichtsinnigen.

Gerd Koenen: Die Farbe Rot – Ursprünge Und Geschichte Des Kommunismus

Datum: Di. 28.11.17
Uhrzeit: 20.00 Uhr
Ort: TTZ Marburg
Eintritt: Frei

„Du schließt die Augen und schaust in die Sonne, und durch deine Lider hindurch siehst du die Farbe deines Blutes – ein Karminrot. Dies ist die Farbe deiner leiblichen Existenz. Grün ist die Farbe der äußeren Vegetation. Gelb ist die Farbe der Sonne. Blau ist der Himmel über dir.“

Mit diesen Sätzen beginnt Gerd Koenen seine epische Geschichte des Kommunismus, die von der alten in die moderne Welt und bis heute reicht. In seiner meisterhaften Darstellung holt er den Kommunismus aus dem Reich der reinen „Ideen“ auf den Boden der wirklichen menschlichen Geschichte zurück. Er macht auf neue Weise plausibel, warum Marxismus, Sozialismus und Kommunismus eine naheliegende Antwort auf die vom modernen Kapitalismus erzeugten Umwälzungen waren – aber ebenso, wie und weshalb der „Kommunismus“ als politisches System in Russland wie in China und anderswo in Terror und Paranoia endete.

Gerd Koenen schildert in seinem großen Buch die Geschichte des Kommunismus als untrennbaren Teil der Entwicklung menschlicher Gesellschaften. Weit entfernt, nur eine exzentrische Idee des 19. Jahrhunderts zu sein, hat der Kommunismus tiefe Wurzeln in den religiösen Erzählungen, philosophischen Lehren, gelebten Sozialformen oder literarischen Utopien, gerade auch Europas. Marx war der erste, der im Moment des Durchbruchs eines industriellen Kapitalismus die darin schlummernden neuen Möglichkeiten einer gesellschaftlichen Höherentwicklung und zugleich einer maßlosen menschlichen Degradation zusammengedacht hat. Das im „Kommunistischen Manifest“ formulierte Postulat einer „Assoziation, worin die freie Entwicklung eines Jeden die Bedingung der freien Entfaltung Aller“ wäre, beschreibt bis heute gültig, wie weit wir von einer menschenwürdigen Gesellschaft entfernt sind. In der Katastrophe des Ersten Weltkriegs trennten sich die Wege eines emanzipativen, aber geschwächten westlichen Sozialismus und eines vom Führer der russischen Bolschewiki, Lenin, ideologisch und praktisch völlig neu formatierten, machtvoll agierenden „Kommunismus“ des 20. Jahrhunderts. Gerd Koenen analysiert als Erzähler mit großem Atem die Stationen dieser gewaltigen Geschichte, in der Humanismus und Terror, Kunst und Propaganda, Aufbau und Abbruch, Sieg und Niederlage so nahe beieinander gelegen haben wie nirgends sonst. Und die Metamorphosen seit 1989, allen voran Chinas, stellen viele Fragen noch einmal ganz neu.

Die Texte, Informationen und weitere Veranstaltungen finden Sie hier.

Der Reclam-Verlag feiert sein 189-jähriges Bestehen

02. November 2017

Am 1. Oktober 1828 gründete Anton Philipp Reclam in Leipzig den heute noch bestehenden Reclam-Verlag, der zu Beginn noch „Verlag des literarischen Museums hieß. Dafür lieh sich der 21-jährige gelernte Buchhändler und -drucker 3000 Taler von seinem Vater und kaufte davon eine Leihbibliothek mit Lesekabinett, das Literarische Museum. Im Jahr 1937 verkaufte Reclam das Museum wieder und nannte den Verlag in Philipp Reclam jun. um. Bereits zwei Jahre später kam dann eine eigene Druckerei hinzu.

Im November 1867 veranlasst eine neue Regelung der deutschen Bundesversammlung die Gründung der Universal-Bibliothek in Leipzig, die heute noch als das Herz des Verlags beschrieben wird. Die Regelung besagte, dass allen deutschen Autoren eine Schutzfrist für die Veröffentlichung ihrer Werke von 30 Jahren nach ihrem Tod gewährt wird. Damit wurden die deutschen Klassiker für den Nachdruck frei zugänglich. Den ersten Band der Universal-Bibliothek gründete Goethes Faust. Für nur zwei Silbergroschen konnte Reclam seine Taschenbücher anbieten, was die schnelle Entwicklung der UB förderte. Bereits 1867 erschienen pro Jahr 140 Nummern, die die allumfassenden Texte beinhalteten. Neben deutscher und europäischer Literatur wurden auch antike Texte, philosophische Werke, Unterhaltungsliteratur, Gesetzesausgaben und Operntexte veröffentlicht.

Bis heute ist der Reclam-Verlag noch in Familienbesitz. Das Programm gliedert sich in drei große Hauptbereiche: die Universal-Bibliothek, das Hardvocer-Programm mit Nachschlagewerken zu Kunst und Kultur, Sachbüchern und Geschenkbüchern sowie das Taschenbuchprogramm.

Der Verlag ist vor allem für seine Klassiker zu günstigen Preisen bekannt geworden. Wer kennt sie nicht, die kleinen gelben Büchlein aus der Schule? Auch Thomas Mann erklärte 1908 schon seine Vorliebe für den Verlag: „Ja, so sehr liebte ich die gelb-roten Heftchen, denen ich meine schönsten Stunden verdankte, daß es mein Traum war, ein Werk meines eigenen Geistes nach ihrer Art gedruckt vor mir zu sehen, und dieser Traum ist mir bis heute nicht fremd geworden. Wenn dreißig Jahre nach meinem Tode das eine oder andere meiner Bücher in der Reclam-Bibliothek erschiene – wäre das nicht eine kleine Unsterblichkeit?“

© Amazon.de: THOMAS MANN: Bücher

Literarische Veranstaltungen in Frankfurt: November

28. Oktober 2017

Eine kleine Auswahl des literarischen Veranstaltungskalender in Frankfurt mit Lesungen, Vorträgen und vielem mehr….

 

Bis 12.11.: Aufbruch ins romantische Universum

Aufbruch ins romantische Universum: August Wilhelm Schlegel
Ausstellung
Ort: Freies Deutsches Hochstift / Frankfurter Goethe-Museum
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag, 10.00-18.00 Uhr, Sonn- und Feiertage, 10.00-17.30 Uhr (14. und 15. September geschlossen)

Am 5. September 2017 jährt sich der Geburtstag des Schriftstellers, Übersetzers und Philologen August Wilhelm Schlegel (1767–1845), einer der Hauptfiguren der deutschen und der europäischen Romantik, zum 250. Mal. Vielseitig und ein langes Leben außerordentlich produktiv, war Schlegel der europäischste von allen Romantikern, National- und Universalpoet in einem. Dabei war er längst nicht nur Übersetzer – seine Shakespeare-Übersetzungen gelten bis heute als mustergültig –, sondern auch ein ebenso begnadeter wie gefürchteter Kritiker, Satiriker und Essayist. Nicht zuletzt war er es, der die Gedanken der Romantik einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machte und den interkulturellen Dialog weit über die deutschen Grenzen hinaus immer wieder aufs Neue suchte. Schlegels Weg als Romantiker richtete sich – anders als bei seinem Bruder Friedrich oder bei Novalis – weniger nach innen als vielmehr nach außen, sah er doch seine Aufgabe darin, die kulturellen Räume Europas im Zeichen des „Romantischen“ literarisch neu zu vermessen und bis nach Indien auszuweiten.

Die Jubiläumsausstellung im Freien Deutschen Hochstift lässt diesen Universalpoeten der Romantik lebendig werden. Sie zeigt bislang weitgehend unbekannte Originale – Werkmanuskripte, Korrespondenzen, Stücke seiner indischen Sammlung, einen Maternkasten mit den von Schlegel eigens in Paris entwickelten Sanskrittypen, noch nie gezeigte Stücke aus Privatbesitz und vieles mehr – und sie bietet zugleich einen multimedialen Zugang. Im Zentrum steht das interkulturelle Schaffen Schlegels, das sich an jedem seiner Aufenthaltsorte in Europa neu entfaltete und anderen Gegenständen zuwandte. So gerät erstmals das gesamte Spektrum seines Werkes in den Blick.

5.11., 11 Uhr: LiteraturLounge

Dieter Krause „Kollwitz 66“ 
Moderation: Martin Maria Schwarz (hr2-kultur)
Ort: Literatur & Bahn im Haus am Dom
Eintritt frei

Dieter Krause wächst am Ost-Berliner Kollwitzplatz auf, dessen Hinterhöfe den Murmelspielern und Indianern gehören. Anstelle von ideologischen Kämpfen werden Konflikte mit Tüten voller Wasser und Stinkbomben ausgefochten. Die fünfziger Jahre sind für den Jungen eine Übergangszeit: Zwischen heimlich gehörten Elvis-Songs und Begegnungen mit russischen Soldaten wechselt er regelmäßig von einem Sektor in den anderen und beinah ebenso häufig die Schule. Ende der Fünfziger wird die Wohnung der Eltern heller, buntes Geschirr, ein Fernseher, erst ein Motorrad mit Beiwagen und dann sogar ein Trabi werden angeschafft. Vor den persönlichen Abenteuern und familiären Fortschritten rückt das politische Geschehen in den Hintergrund und bleibt lediglich in den Liedern, die den Teenager umgeben, präsent. Dies ändert sich jedoch, als mitten in die Sommerferien 1961 die Nachricht vom Mauerbau platzt.

Dieter Krause wurde 1947 in Berlin geboren und lebt dort. Er studierte an der Humboldt-Universität zu Berlin Philosophie. Danach arbeitete er als Redakteur bei der Berliner Zeitung. In dieser Zeit bildete er mit ehemaligen Kommilitonen eine konspirative Oppositionsgruppe. Nach deren Zerschlagung durch die Stasi endete auch seine Zeitungstätigkeit.

 

12.11., 15 Uhr: Kinderbuch-Sonntag

Kinderbuch-Sonntag Moni Port und Philip Waechter „Der Flugplatzspatz nahm auf dem Flugblatt Platz“
Ort: Literaturhaus Frankfurt
Eintritt: 5,- / für Kinder ab 6 Jahren

Nach „Was liegt am Strand und redet undeutlich?“ und „Was sitzt im Wald und winkt?“ hat Moni Port sich etwas Neues ausgedacht: Schnellsprecher und Zungenbrecher sorgen seit Fischers Fritze für die schönste Zungenakrobatik – aber jetzt ist es Zeit für ein paar neue Sprüche! Für „Der Flugplatzspatz nahm auf dem Flugblatt Platz“ (Klett Kinderbuch) hat sie die besten für uns gesammelt und sich mit Philip Waechter zusammengetan. Der gehört ebenfalls zur Frankfurter Ateliergemeinschaft LABOR und ist ein beliebter und gefeierter Illustrator. Im Literaturhaus erzählen sie in einer Mitmachlesung, wie man Zungenbrecher erfindet und wie die Bilder zu den Texten entstanden sind.

Eine Veranstaltung der Reihe „Seitenwechsel – Vom Text zur Illustration“. Ermöglicht wird das Projekt durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain im Rahmen des Schwerpunktthemas „Transit“. Das Junge Literaturhaus wird unterstützt von der Cronstett- und Hynspergischen evangelischen Stiftung.

 

14.11., 20 Uhr: Debütantenball

Debütantenball mit Julia Rothenburg und Julia Weber
Ort: Hessisches Literaturforum im Mousonturm
Eintritt: 7,- / 4,- (VVK) // 8,- / 5,- (AK)
Moderation: Malte Kleinjung

Das Paar, das diese Romane für einen Abend bilden, dreht sich um verpasste Möglichkeiten, falsche Abzweigungen und versperrte Wege. Die Debüts berühren sich in der nur scheinbar simplen Frage: Wie wird man zu dem, was man ist? René Koslik, dem Titelheld von Julia Rothenburgs Koslik ist krank, kann die Vergangenheit gestohlen bleiben. Als Volkshochschullehrer ohne Ambitionen ist er mit sich im Reinen. Bis er mit Verdacht auf Schlaganfall in ein Freiburger Krankenhaus eingeliefert wird. Die kafkaesken Abläufe, die dort herrschen, machen den Mittvierziger hilflos wie ein Kind – entsprechende Erinnerungen inklusive. Und dann trifft er zu allem Überfluss noch auf einen alten Freund, den er längst vergessen haben wollte. Einen Blick zurück wirft auch Maria in Julia Webers Immer ist alles schön: Wie sie ihre zwei Kinder, Anais und Bruno, bekommt und alleine aufzieht, wie sie dafür nicht nur ihre Freundinnen, sondern auch ihre Träume aufgeben muss und schließlich Trost im Alkohol sucht. Während Maria die Vergangenheit erhellt, sieht Anais die Gegenwart. Dieses perspektivische Wechselspiel lässt die Bedürfnisse einer erwachsenen Frau mit den Erwartungen eines Kindes kollidieren, gekleidet in einer Sprache von seltener poetischer Schönheit.

Julia Rothenburg wurde 1990 in Berlin geboren und studierte Politik sowie Sozialwissenschaften in Berlin und Freiburg. 2012 gewann sie den Wettbewerb „Haltlose Prosa“ der Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit, 2015 erhielt sie den Retzhof-Preis für junge Literatur. Darüber hinaus war Julia Rothenburg Stipendiatin der Schreibwerkstatt der Jürgen-Ponto-Stiftung im Jahr 2016.

Geboren in Moshi (Tansania), kehrte Julia Weber zusammen mit ihrer Familie 1985 nach Zürich zurück, wo sie literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel studierte. Neben ihrem 2012 ins Leben gerufenen Literaturdienst gilt Julia Weber als Mitbegründerin der Künstleraktionsgruppe „Literatur für das, was passiert“. Heute lebt und arbeitet sie mit ihrer Familie in Zürich.

Mit freundlicher Unterstützung von Pro Helvetia

27.11., 19.30 Uhr: Lesung Bachtyar Ali

Bachtyar Ali „Die Stadt der weißen Musiker“
Ort:
Literaturhaus Frankfurt
Eintritt:
9,- / 6,-
Moderation: Martin Maria Schwarz (hr2-kultur)
Lesung deutscher Text: Isaak Dentler (Schauspiel Frankfurt)

Der bedeutende kurdische Autor Bachtyar Ali hat mit „Der letzte Granatapfel“ eine große Aufmerksamkeit in Deutschland gefunden. Er gilt im irakischen Kurdistan als einer der bekanntesten zeitgenössischen Schriftsteller und Poeten und vielen als „das Gewissen eines katastrophengebeutelten Volkes.“ 1966 in Sulaimaniya (Nordirak) geboren, geriet er knapp 18jährig in Konflikt mit der Diktatur Saddam Husseins, wurde bei Studentenprotesten verletzt und brach sein Geologiestudium ab. Fortan widmete er sich der Poesie und Literatur und lebt seit 20 Jahren in Deutschland. Nun erscheint im Unionsverlag sein zweiter Roman auf Deutsch: „Die Stadt der weißen Musiker“. Es ist der monumentale Roman einer Welt, in der der Tod allgegenwärtig ist und die Künste ungeahnte Rettung bringen. Das Gespräch in deutscher Sprache moderiert Martin Maria Schwarz (hr2-kultur). Die Übersetzung von Peschawa Fatah und Hans-Ulrich Müller-Schwefe liest der Schauspieler Isaak Dentler (Schauspiel Frankfurt).

30.11., 20 Uhr: open mike

open mike-Preisträgerlesung
Ort:
Hessisches Literaturforum im Lokal im Mousonturm
Eintritt:
7,- / 4,- (VVK) // 8,- / 5,- (AK)
Moderation: Björn Jager und Malte Kleinjung

Einmal beim ‚open mike’ mit von der Partie sein – diesen Wunsch hegen hierzulande viele junge Autor*innen. Denn der wichtigste literarische Nachwuchswettbewerb, der alljährlich in Berlin ausgetragen wird, gilt als „Türöffner“ und „Talentschuppen“. Wer hier gewinnt, bekommt einen Fuß in den Literaturbetrieb. Für so manche Karriere war der ‚open mike’ ein regelrechter Startschuss. Jedenfalls machen sich die Sieger erstmal auf den Weg: nach Wien, Frankfurt und Bern, um aus den prämierten Texten zu lesen und über sie zu sprechen. Bereits zum zweiten Mal dürfen wir die preisgekrönte Reisegruppe bei uns begrüßen – zwischen Sesseln und Brokat, zu Softdrinks oder harten Sachen im Lokal des Mousonturms.

Eine Veranstaltung des Haus für Poesie und der Crespo Foundation in Kooperation mit dem Hessischen Literaturforum im Mousonturm.

Die Texte, Informationen und weitere Veranstaltungen finden Sie hier.