Archiv für die Kategorie ‘Termine’

Das Programm des Gutenberg-Museums in Mainz

Montag, 08. Januar 2018

Nachlass von großen und kleinen Sünden

Datum: 13. Januar / 20. Januar  / 27. Januar / 03. Februar
Uhrzeit: 13:30 – 16:30 Uhr

Druckvorführung von Ablassbriefen im 1. Stock des Gutenberg-Museums

Absolut moderne!

Datum: 22. September – 25. Februar
Uhrzeit: 09:00 –  17:00 Uhr

Neue Künstlerbücher, Grafiken und Übersetzungen zum Trunkenen Schiff von Arthur Rimbaud (1871) – Le XXIe siècle sur le Bateau ivre

Die multinationale Ausstellung Absolument moderne! ist dem berühmten Gedicht von Arthur Rimbaud Le Bateau ivre (Das trunkene Schiff) gewidmet.

Absolument moderne! In Kooperation mit dem Musée Nomade du Livre d´Artiste und der Association Livre d´Artiste & Art Contemporain zeigt das Gutenberg-Museum eine multinationale hochaktuelle Auseinandersetzung mit Arthur Rimbauds Langgedicht „Le Bateau ivre“ (Das trunkene Schiff). Ein Dreiklang aus poetischen Übersetzungen, Graphiken und zeitgenössischen Künstlerbüchern aus vielen Ländern. Passend zur Ehrengastrolle Frankreichs auf der Frankfurter Buchmesse 2017.

Kalenderausstellung im Druckladen Arbeitsprobe V

Datum: 06. Dezember  – 14. April
Uhrzeit: 09:00 – 15:00 Uhr
„Wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er nach Rom“. Wir präsentieren den typografischen Monatskalender 2018 plusplusplus der Mainer Buchwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität , der sprichwörtliche Redensarten typografisch inszeniert.

Antiquarischer Buch- und Grafikmarkt

Datum: 03. Februar / 03. März
Uhrzeit: 08:00 – 14:30 Uhr
Antiquarischer Buch- und Grafikmarkt im Innenhof des Gutenberg-Museums

Literarische Veranstaltungen in Frankfurt: Januar

Freitag, 29. Dezember 2017

Eine kleine Auswahl des literarischen Veranstaltungskalender in Frankfurt mit Lesungen, Vorträgen und vielem mehr….

15.1., 19.30 Uhr: Informiert oder manipuliert? Medien und öffentliche Meinung im Wandel

„Soziale“ oder „asoziale“ Medien? Technologien der Wahrnehmungsüberwältigung
Es diskutieren: u. a. Politologe Dr. Thorsten Thiel (Goethe-Uni) und Autorin Julia Krüger (netzpolitik.org).
Moderation: Hanning Voigts (FR).
Ort: Zentralbibliothek
Eintritt: frei

Fake News, Hetze, Hasskommentare – wie sozial sind Netzwerke wie Facebook, Twitter und Co wirklich? Inwiefern wird hier die digitale Öffentlichkeit manipuliert?

In Zusammenarbeit mit der Goethe-Universität

19.1., 19 Uhr: Märchen aus alles Welt

Märchen aus aller Welt
Wenn der Esel singt, tanzt das Kamel
Ort:
Bibliothekszentrum Nordweststadt
Eintritt:
10,-

Wünsche gehen in Erfüllung – oder lieber nicht. Beispiele finden sich in Märchen und Geschichten aus aller Welt. Mit Elfriede Gazis. Musikalische Begleitung: Sonja Fiedler an der Harfe.

23.1., 30.1., 6.2., 18 Uhr: Frankfurter Poetikvorlesungen im Wintersemester 2017/2018

Silke Scheuermann GERADE NOCH DUNKEL GENUG
Ort: Campus Westend, Hörsaalzentrum, Audimax (HZ1&2)
Eintritt: frei

23.01.2018: Nacht oder Sterne sind Mathematik
30.1.2018: Tag oder Was Mrs Dalloway noch dachte
6.02.2018: Zwielicht oder Träumen Zebras von karierten Löwen

Silke Scheuermann wird im Wintersemester 2017/18 als Frankfurter Poetikdozentin zu Gast an der Goethe-Universität sein und kehrt damit an den Ort ihrer früheren Wirkungsstätte zurück. Sie wird zum ersten Mal das veränderte Format der Reihe bespielen und zwischen dem 23. Januar und dem 06. Februar in drei Vorlesungen – anstatt der bisher üblichen fünf – unter dem Titel GERADE NOCH DUNKEL GENUG über die Entstehungsgrundlagen ihres facettenreichen Werks sprechen.

Die schriftstellerischen Wurzeln der 1973 in Karlsruhe geborenen Autorin liegen in der Lyrik, jedoch ist sie ebenso selbstverständlich auch in der Prosa heimisch. Silke Scheuermanns Werk zeichnet sich durch präzise Beobachtungen sowie durch die zugleich feinen als auch dynamischen Beschreibungen ebendieser aus. Sie debütierte 2001 mit dem Gedichtband Der Tag an dem die Möwen zweistimmig sangen und wurde dafür mit dem Leonce-und-Lena-Preis ausgezeichnet. Nach einem weiteren Lyrikband erschienen 2005 die Erzählungen Reiche Mädchen und zwei Jahre später ihr erster Roman Die Stunde zwischen Hund und Wolf (2007), für den sie den Grimmelshausen-Förderpreis erhielt. Neben einem Kinderbuch, weiteren Gedichtbänden (u.a. Über Nacht ist es Winter (2007)) und Romanen (u.a. Die Häuser der anderen (2012)) erschien 2015 Und ich fragte den Vogel. In diesem Band gibt Silke Scheuermann einen vielstimmigen Einblick in „Lyrische Momente“ und ihr poetologisches Verständnis – es eignet sich ganz wunderbar zur Einstimmung auf die kommenden Vorlesungen hier in Frankfurt. Ihre jüngste Veröffentlichung ist der Roman Wovon wir lebten (2016). Neben zahlreichen Preisen und Stipendien erhielt sie für ihr bisheriges dichterisches Werk und insbesondere für das Gedichtbuch Skizze vom Gras (2014) den Hölty-Preis für Lyrik. Zuletzt wurde Silke Scheuermann mit dem Bertolt-Brecht-Preis, dem Robert Gernhardt Preis (beide 2016) und dem Georg-Christoph-Lichtenberg-Preis (2017) ausgezeichnet.

Abschlusslesung im Literaturhaus Frankfurt am 7.2.2018 um 19.30 Uhr

25.1., 19.30 Uhr: „Mord am Main“

Monika Rielau & Angela Neumann „Mord am Main“
Ort:
Bibliothekszentrum Sachsenhausen
Eintritt:
frei

Wer ist der junge Mann, der nach einer feuchtfröhlichen Feier tot in Ulis Kneipe in Sachsenhausen liegt? Für Kriminalhauptkommissar Khalil Saleh ist klar: Der Wirt ist der Mörder.

 

Die Texte, Informationen und weitere Veranstaltungen finden Sie hier.

Literarische Veranstaltungen in Frankfurt: Dezember

Dienstag, 28. November 2017

Eine kleine Auswahl des literarischen Veranstaltungskalender in Frankfurt mit Lesungen, Vorträgen und vielem mehr….

 

4.12., 19.30 Uhr: Kopf & Hörer – Der Frankfurter Hörbuchrückblick

Mit Ulrich Matthes, Sandra Kegel und Diemut Roether
Ort:
Literaturhaus Frankfurt
Eintritt: 7,- / 4,-
Moderation: Hanne Kulessa & Hauke Hückstädt

Kopf & Hörer – Der Frankfurter Hörbuchrückblick ist das erste diskursive Live-Podium zu all jenen Büchern, die wir mit geschlossenen Augen lesen können. Literaturhausleiter Hauke Hückstädt und die Moderatorin des Abends Hanne Kulessa laden Gäste ein, die nicht gerade auf den Ohren sitzen. Kurz vor Weihnachten stellen sie etwa ein Dutzend der besten, der unentbehrlichsten Hörbucherscheinungen des Jahres vor und zeigen so für ein ganzes Jahr, was man nicht überhört haben sollte. Auf dem Podium: der vielfach ausgezeichnete Schauspieler Ulrich Matthes, der selbst vielen Büchern durch seine Stimme Gestalt gegeben hat und genau dies auch heute tun wird. Und den alle kennen vom Theater und aus Filmen wie „Winterschläfer“ oder „Der Untergang“. Neben ihm darf man sich auf die Literaturredakteurin Sandra Kegel (F.A.Z.) sowie die leitende epd-Redakteurin Diemut Roether freuen. Beide sind Juroren der Hörbuchbestenliste von hr2-kultur.

Ein gemeinsamer Abend von hr2-kultur und Literaturhaus Frankfurt

6.12., 20 Uhr: TEXT@ART

Anne Brannys „Eine Enzyklopädie des Zarten“
Ort: Galerie Bernhard Knaus Fine Art
Eintritt: 5,- / 3,-
Moderation: Jan Drees

Galerien sind die Verlage des Kunstbetriebs. Sie entdecken, fördern, verbreiten und vermarkten junge Künstler. Durch dieses Nadelöhr muss durch, wer als Künstler Erfolg haben will. In Kooperation mit dem Kulturamt Frankfurt am Main veranstaltet die Galerie Bernhard Knaus eine literarische Vernissage, bei der interessante Neuerscheinungen von jüngeren Autorinnen und Autoren vorgestellt werden.

11.12., 19 Uhr: Die Zukunft des Buchmarktes

Montag, 11. Dezember, 19 Uhr
Die Zukunft des Buchmarktes
Siv Bublitz, Programmgeschäftsführerin im S. Fischer Verlag
Sandra Kegel, Literaturkritikerin und Redakteurin im Feuilleton der F.A.Z.
Martin Lüdke, Literaturwissenschaftler und -Kritiker
Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels
Jörg Sundermeier, Journalist und Verleger, Verbrecher Verlag
Moderation: Claus-Jürgen Göpfert (Frankfurter Rundschau)
Ort: Evangelische Akademie Frankfurt
Eintritt frei (um Anmeldung wird gebeten: julia.steiner@stadt-frankfurt.de)

„Ist das Buch am Ende?“, fragte die Literaturkritikerin Sandra Kegel kurz vor Beginn der diesjährigen Frankfurter Buchmesse. Ihr alarmierender Artikel wurde breit und kontrovers diskutiert – besonders im „Betrieb“. Aber es geht in dieser Diskussion um weit mehr als den Zustand und das Überleben einer Branche. Der Befund vom schleichenden Niedergang des Buchmarktes ist eingebettet in eine umfassende Zeitkritik, denn mit der wirtschaftlichen Misere korreliert ein Kulturwandel. Andererseits: Eröffnet nicht gerade die oft problematisierte Digitalisierung der Literatur sogar neue Möglichkeiten und Perspektiven? Heute finden sich Romane, Gedichte und Erzählungen nicht mehr nur zwischen Buchdeckeln, sondern auch auf eBook-Readern, Internetseiten und Blogs. Im Zuge dieser Emanzipation vom Gedruckten entstanden neue Publikationswege ebenso wie innovative ästhetische Formen. Doch auch unabhängig von der Frage, ob print oder digital – Buch ist nicht gleich Buch, Verlag ist nicht gleich Verlag. Große und umsatzstarke Konzerne sehen sich anderen Herausforderungen gegenüber als kleine und unabhängige Verlagshäuser. Wie ist es um die Zukunft des Mediums Buch bestellt? Die Diskussion soll aufzeigen, wie die verschiedenen Akteure sich dem Strukturwandel anpassen, welche Antworten sie auf die veränderten Bedingungen finden – und welche Konsequenzen das für unsere Gesellschaft bedeuten.

In Zusammenarbeit mit dem Kulturamt Frankfurt am Main

19.12., 19.30 Uhr: Frankfurter Premieren

Michael Opitz „Wolfgang Hilbig. Eine Biografie“
Moderation: Jürgen Hosemann
Ort: Ausstellungshalle 1A
Eintritt: 5,- / 3,-

Die Reihe Frankfurter Premieren stellt jüngst erschienene Romane von Frankfurter Autorinnen und Autoren oder Novitäten aus Frankfurter Verlagen vor. Sie gibt einen Eindruck von dem, was in Frankfurt an literarischen Werken geschrieben und publiziert wird. Die Veranstaltungen finden entweder in den Räumen der Historischen Villa Metzler oder der AusstellungsHalle 1A statt. Im Anschluss an die einstündige Lesung kann und soll bei einem Glas Wein das Gehörte diskutiert werden, dieser Saloncharakter ist integraler Bestandteil der Frankfurter Premieren. Dass der Schwerpunkt auf Neuerscheinungen aus Frankfurt liegt, schließt interessante Ausnahmen von der Regel nicht aus.

23.1., 30.1., 6.2., 18 Uhr: Frankfurter Poetikvorlesungen im Wintersemester 2017/2018

Silke Scheuermann GERADE NOCH DUNKEL GENUG

23.01.2018: Nacht oder Sterne sind Mathematik
30.1.2018: Tag oder Was Mrs Dalloway noch dachte
6.02.2018: Zwielicht oder Träumen Zebras von karierten Löwen

Ort: Campus Westend, Hörsaalzentrum, Audimax (HZ1&2)
Eintritt frei

Silke Scheuermann wird im Wintersemester 2017/18 als Frankfurter Poetikdozentin zu Gast an der Goethe-Universität sein und kehrt damit an den Ort ihrer früheren Wirkungsstätte zurück. Sie wird zum ersten Mal das veränderte Format der Reihe bespielen und zwischen dem 23. Januar und dem 06. Februar in drei Vorlesungen – anstatt der bisher üblichen fünf – unter dem Titel GERADE NOCH DUNKEL GENUG über die Entstehungsgrundlagen ihres facettenreichen Werks sprechen.

Die schriftstellerischen Wurzeln der 1973 in Karlsruhe geborenen Autorin liegen in der Lyrik, jedoch ist sie ebenso selbstverständlich auch in der Prosa heimisch. Silke Scheuermanns Werk zeichnet sich durch präzise Beobachtungen sowie durch die zugleich feinen als auch dynamischen Beschreibungen ebendieser aus. Sie debütierte 2001 mit dem Gedichtband Der Tag an dem die Möwen zweistimmig sangen und wurde dafür mit dem Leonce-und-Lena-Preis ausgezeichnet. Nach einem weiteren Lyrikband erschienen 2005 die Erzählungen Reiche Mädchen und zwei Jahre später ihr erster Roman Die Stunde zwischen Hund und Wolf (2007), für den sie den Grimmelshausen-Förderpreis erhielt. Neben einem Kinderbuch, weiteren Gedichtbänden (u.a. Über Nacht ist es Winter (2007)) und Romanen (u.a. Die Häuser der anderen (2012)) erschien 2015 Und ich fragte den Vogel. In diesem Band gibt Silke Scheuermann einen vielstimmigen Einblick in „Lyrische Momente“ und ihr poetologisches Verständnis – es eignet sich ganz wunderbar zur Einstimmung auf die kommenden Vorlesungen hier in Frankfurt. Ihre jüngste Veröffentlichung ist der Roman Wovon wir lebten (2016). Neben zahlreichen Preisen und Stipendien erhielt sie für ihr bisheriges dichterisches Werk und insbesondere für das Gedichtbuch Skizze vom Gras (2014) den Hölty-Preis für Lyrik. Zuletzt wurde Silke Scheuermann mit dem Bertolt-Brecht-Preis, dem Robert Gernhardt Preis (beide 2016) und dem Georg-Christoph-Lichtenberg-Preis (2017) ausgezeichnet.

Abschlusslesung im Literaturhaus Frankfurt am 7.2.2018 um 19.30 Uhr

Die Texte, Informationen und weitere Veranstaltungen finden Sie hier.

 

5. „BuchQuartier“ findet in Wien statt

Montag, 20. November 2017

Die Buchmesse „BuchQuartier“ für unabhängige und kleine Verlage findet am 9. und 10. Dezember in Wien statt. Bereits zum fünften Mal präsentieren mehr als 90 Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz im Museumsquartier ihre Bücher. Die Veranstaltung verteilt sich auf die Räumlichkeiten der „Ovalhalle“, der „Arena21“ und dem „Freiraum“. Der Eintritt ist kostenlos.

An den zwei Tagen stellen außerdem zahlreiche Autoren in Lesungen ihre Werke vor. Zu dem Programm gehören darüber hinaus auch Vorträge, wie beispielsweise zu dem Thema „Nachhaltige Buchproduktion“, literarisch-musikalische Performances und Signierstunden.

Das ausführliche Programm und weitere Informationen finden Sie hier.

Literarische Veranstaltungen in Marburg

Mittwoch, 08. November 2017

Frank Deppe: 1917 – 2017 / Revolution Und Gegenrevolution

Datum: Do. 09.11.17
Uhrzeit: 20.00 Uhr
Ort: TTZ Marburg
Eintritt: Frei

Das 20. Jahrhundert war eines der Revolutionen: in Russland, Ungarn, Deutschland, Spanien, China, Mexiko, Chile, Kuba und vielen anderen Staaten. Daraus ragen die Oktoberrevolution – genauer: die Revolutionen von 1905 und 1917 – und Maos langer Marsch mit dem Sieg der Kommunisten 1949 als Epochen prägende Ereignisse hervor, die der Weltgeschichte einen neuen Verlauf gaben. Doch mehr als das. War die Französische Revolution von 1789 und mit ihr der neuzeitliche Revolutionsbegriff zunächst ein Akt der politischen Umwälzung, trat mit der Russischen Revolution eine Erweiterung der politischen durch die soziale Umwälzung und Revolution als Einheit beider auf die weltgeschichtliche Tagesordnung. Deren Triumph und Scheitern waren für Eric Hobsbawm Ausgangspunkt und Ende des „kurzen 20. Jahrhunderts“.Frank Deppe setzt sich 100 Jahre nach der Oktoberrevolution eingehend mit der zeitgeschichtlichen Revolutionsforschung auseinander, seziert die Wesensmerkmale der „kleinen“ und „großen“ Revolutionen, fragt nach „Gesetzmäßigkeiten“ und Verlaufsformen von Revolutionszyklen, nach den sozialen Akteuren, der schrittweisen Kumulation von Widersprüchen und den die Epoche und deren Charakter nicht minder bestimmenden Gegenrevolutionen.An dieses erste Kapitel schließen zwei große Kapitel mit der Nachzeichnung und Analyse der Oktoberrevolution und der Chinesischen Revolution – deren Ursachen, Vorgeschichten, Verlaufsformen, des Aufstiegs der Sowjetunion, schließlich des Niedergangs des Staatssozialismus und damit des Endes der Systemkonkurrenz – an. Im vierten Kapitel werden resümierend die Perspektiven von Gegenrevolution und Revolution im 21. Jahrhundert diskutiert.

Helge-Ulrike Hyams „Das Alphabet Der Kindheit“

Datum: Di. 14.11.17
Uhrzeit: 20.00 Uhr
Ort: TTZ Marburg
Eintritt: Frei

Helge-Ulrike Hyams , die Begründerin und Leiterin des Kindheitsmuseums in Marburg, stellt ihr Buch „Das Alphabet der Kindheit“ vor:
Was ist ein Kind? Was denkt es, was tut, träumt, spielt, spricht, liest es? Aber auch: Was will, kann, darf, muss, soll es? Ratgeber für ratlose Erwachsene füllen viele Regalmeter, doch ein Buch wie dieses findet sich bislang nicht darunter. Die leidenschaftliche Pädagogin Helge-Ulrike Hyams hat ein subjektiv-literarisches Hausbuch verfasst, das sich im Ganzen lesen lässt, zu dem man aber auch immer wieder greifen wird – sei es zu bestimmten Anlässen (Heimweh, Eifersucht, Krankheit, Schulschwänzen) oder einfach zum Nachdenken über die schönen (Schokolade, Glück, Kuscheltier) und weniger schönen (Lügen, Einsamkeit, Quälen, Strafen) Momente im Leben eines Kindes. Ein großer, gänzlich unakademischer Spiegel nicht nur der Kindheit, sondern auch der Welt, in die Kinder hineinwachsen. Ein Alphabet für Eltern und Erwachsene, die geduldigen und die ungeduldigen, die lässigen und die strengen, die ängstlichen und die leichtsinnigen.

Gerd Koenen: Die Farbe Rot – Ursprünge Und Geschichte Des Kommunismus

Datum: Di. 28.11.17
Uhrzeit: 20.00 Uhr
Ort: TTZ Marburg
Eintritt: Frei

„Du schließt die Augen und schaust in die Sonne, und durch deine Lider hindurch siehst du die Farbe deines Blutes – ein Karminrot. Dies ist die Farbe deiner leiblichen Existenz. Grün ist die Farbe der äußeren Vegetation. Gelb ist die Farbe der Sonne. Blau ist der Himmel über dir.“

Mit diesen Sätzen beginnt Gerd Koenen seine epische Geschichte des Kommunismus, die von der alten in die moderne Welt und bis heute reicht. In seiner meisterhaften Darstellung holt er den Kommunismus aus dem Reich der reinen „Ideen“ auf den Boden der wirklichen menschlichen Geschichte zurück. Er macht auf neue Weise plausibel, warum Marxismus, Sozialismus und Kommunismus eine naheliegende Antwort auf die vom modernen Kapitalismus erzeugten Umwälzungen waren – aber ebenso, wie und weshalb der „Kommunismus“ als politisches System in Russland wie in China und anderswo in Terror und Paranoia endete.

Gerd Koenen schildert in seinem großen Buch die Geschichte des Kommunismus als untrennbaren Teil der Entwicklung menschlicher Gesellschaften. Weit entfernt, nur eine exzentrische Idee des 19. Jahrhunderts zu sein, hat der Kommunismus tiefe Wurzeln in den religiösen Erzählungen, philosophischen Lehren, gelebten Sozialformen oder literarischen Utopien, gerade auch Europas. Marx war der erste, der im Moment des Durchbruchs eines industriellen Kapitalismus die darin schlummernden neuen Möglichkeiten einer gesellschaftlichen Höherentwicklung und zugleich einer maßlosen menschlichen Degradation zusammengedacht hat. Das im „Kommunistischen Manifest“ formulierte Postulat einer „Assoziation, worin die freie Entwicklung eines Jeden die Bedingung der freien Entfaltung Aller“ wäre, beschreibt bis heute gültig, wie weit wir von einer menschenwürdigen Gesellschaft entfernt sind. In der Katastrophe des Ersten Weltkriegs trennten sich die Wege eines emanzipativen, aber geschwächten westlichen Sozialismus und eines vom Führer der russischen Bolschewiki, Lenin, ideologisch und praktisch völlig neu formatierten, machtvoll agierenden „Kommunismus“ des 20. Jahrhunderts. Gerd Koenen analysiert als Erzähler mit großem Atem die Stationen dieser gewaltigen Geschichte, in der Humanismus und Terror, Kunst und Propaganda, Aufbau und Abbruch, Sieg und Niederlage so nahe beieinander gelegen haben wie nirgends sonst. Und die Metamorphosen seit 1989, allen voran Chinas, stellen viele Fragen noch einmal ganz neu.

Die Texte, Informationen und weitere Veranstaltungen finden Sie hier.

Literarische Veranstaltungen in Frankfurt: November

Samstag, 28. Oktober 2017

Eine kleine Auswahl des literarischen Veranstaltungskalender in Frankfurt mit Lesungen, Vorträgen und vielem mehr….

 

Bis 12.11.: Aufbruch ins romantische Universum

Aufbruch ins romantische Universum: August Wilhelm Schlegel
Ausstellung
Ort: Freies Deutsches Hochstift / Frankfurter Goethe-Museum
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag, 10.00-18.00 Uhr, Sonn- und Feiertage, 10.00-17.30 Uhr (14. und 15. September geschlossen)

Am 5. September 2017 jährt sich der Geburtstag des Schriftstellers, Übersetzers und Philologen August Wilhelm Schlegel (1767–1845), einer der Hauptfiguren der deutschen und der europäischen Romantik, zum 250. Mal. Vielseitig und ein langes Leben außerordentlich produktiv, war Schlegel der europäischste von allen Romantikern, National- und Universalpoet in einem. Dabei war er längst nicht nur Übersetzer – seine Shakespeare-Übersetzungen gelten bis heute als mustergültig –, sondern auch ein ebenso begnadeter wie gefürchteter Kritiker, Satiriker und Essayist. Nicht zuletzt war er es, der die Gedanken der Romantik einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machte und den interkulturellen Dialog weit über die deutschen Grenzen hinaus immer wieder aufs Neue suchte. Schlegels Weg als Romantiker richtete sich – anders als bei seinem Bruder Friedrich oder bei Novalis – weniger nach innen als vielmehr nach außen, sah er doch seine Aufgabe darin, die kulturellen Räume Europas im Zeichen des „Romantischen“ literarisch neu zu vermessen und bis nach Indien auszuweiten.

Die Jubiläumsausstellung im Freien Deutschen Hochstift lässt diesen Universalpoeten der Romantik lebendig werden. Sie zeigt bislang weitgehend unbekannte Originale – Werkmanuskripte, Korrespondenzen, Stücke seiner indischen Sammlung, einen Maternkasten mit den von Schlegel eigens in Paris entwickelten Sanskrittypen, noch nie gezeigte Stücke aus Privatbesitz und vieles mehr – und sie bietet zugleich einen multimedialen Zugang. Im Zentrum steht das interkulturelle Schaffen Schlegels, das sich an jedem seiner Aufenthaltsorte in Europa neu entfaltete und anderen Gegenständen zuwandte. So gerät erstmals das gesamte Spektrum seines Werkes in den Blick.

5.11., 11 Uhr: LiteraturLounge

Dieter Krause „Kollwitz 66“ 
Moderation: Martin Maria Schwarz (hr2-kultur)
Ort: Literatur & Bahn im Haus am Dom
Eintritt frei

Dieter Krause wächst am Ost-Berliner Kollwitzplatz auf, dessen Hinterhöfe den Murmelspielern und Indianern gehören. Anstelle von ideologischen Kämpfen werden Konflikte mit Tüten voller Wasser und Stinkbomben ausgefochten. Die fünfziger Jahre sind für den Jungen eine Übergangszeit: Zwischen heimlich gehörten Elvis-Songs und Begegnungen mit russischen Soldaten wechselt er regelmäßig von einem Sektor in den anderen und beinah ebenso häufig die Schule. Ende der Fünfziger wird die Wohnung der Eltern heller, buntes Geschirr, ein Fernseher, erst ein Motorrad mit Beiwagen und dann sogar ein Trabi werden angeschafft. Vor den persönlichen Abenteuern und familiären Fortschritten rückt das politische Geschehen in den Hintergrund und bleibt lediglich in den Liedern, die den Teenager umgeben, präsent. Dies ändert sich jedoch, als mitten in die Sommerferien 1961 die Nachricht vom Mauerbau platzt.

Dieter Krause wurde 1947 in Berlin geboren und lebt dort. Er studierte an der Humboldt-Universität zu Berlin Philosophie. Danach arbeitete er als Redakteur bei der Berliner Zeitung. In dieser Zeit bildete er mit ehemaligen Kommilitonen eine konspirative Oppositionsgruppe. Nach deren Zerschlagung durch die Stasi endete auch seine Zeitungstätigkeit.

 

12.11., 15 Uhr: Kinderbuch-Sonntag

Kinderbuch-Sonntag Moni Port und Philip Waechter „Der Flugplatzspatz nahm auf dem Flugblatt Platz“
Ort: Literaturhaus Frankfurt
Eintritt: 5,- / für Kinder ab 6 Jahren

Nach „Was liegt am Strand und redet undeutlich?“ und „Was sitzt im Wald und winkt?“ hat Moni Port sich etwas Neues ausgedacht: Schnellsprecher und Zungenbrecher sorgen seit Fischers Fritze für die schönste Zungenakrobatik – aber jetzt ist es Zeit für ein paar neue Sprüche! Für „Der Flugplatzspatz nahm auf dem Flugblatt Platz“ (Klett Kinderbuch) hat sie die besten für uns gesammelt und sich mit Philip Waechter zusammengetan. Der gehört ebenfalls zur Frankfurter Ateliergemeinschaft LABOR und ist ein beliebter und gefeierter Illustrator. Im Literaturhaus erzählen sie in einer Mitmachlesung, wie man Zungenbrecher erfindet und wie die Bilder zu den Texten entstanden sind.

Eine Veranstaltung der Reihe „Seitenwechsel – Vom Text zur Illustration“. Ermöglicht wird das Projekt durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain im Rahmen des Schwerpunktthemas „Transit“. Das Junge Literaturhaus wird unterstützt von der Cronstett- und Hynspergischen evangelischen Stiftung.

 

14.11., 20 Uhr: Debütantenball

Debütantenball mit Julia Rothenburg und Julia Weber
Ort: Hessisches Literaturforum im Mousonturm
Eintritt: 7,- / 4,- (VVK) // 8,- / 5,- (AK)
Moderation: Malte Kleinjung

Das Paar, das diese Romane für einen Abend bilden, dreht sich um verpasste Möglichkeiten, falsche Abzweigungen und versperrte Wege. Die Debüts berühren sich in der nur scheinbar simplen Frage: Wie wird man zu dem, was man ist? René Koslik, dem Titelheld von Julia Rothenburgs Koslik ist krank, kann die Vergangenheit gestohlen bleiben. Als Volkshochschullehrer ohne Ambitionen ist er mit sich im Reinen. Bis er mit Verdacht auf Schlaganfall in ein Freiburger Krankenhaus eingeliefert wird. Die kafkaesken Abläufe, die dort herrschen, machen den Mittvierziger hilflos wie ein Kind – entsprechende Erinnerungen inklusive. Und dann trifft er zu allem Überfluss noch auf einen alten Freund, den er längst vergessen haben wollte. Einen Blick zurück wirft auch Maria in Julia Webers Immer ist alles schön: Wie sie ihre zwei Kinder, Anais und Bruno, bekommt und alleine aufzieht, wie sie dafür nicht nur ihre Freundinnen, sondern auch ihre Träume aufgeben muss und schließlich Trost im Alkohol sucht. Während Maria die Vergangenheit erhellt, sieht Anais die Gegenwart. Dieses perspektivische Wechselspiel lässt die Bedürfnisse einer erwachsenen Frau mit den Erwartungen eines Kindes kollidieren, gekleidet in einer Sprache von seltener poetischer Schönheit.

Julia Rothenburg wurde 1990 in Berlin geboren und studierte Politik sowie Sozialwissenschaften in Berlin und Freiburg. 2012 gewann sie den Wettbewerb „Haltlose Prosa“ der Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit, 2015 erhielt sie den Retzhof-Preis für junge Literatur. Darüber hinaus war Julia Rothenburg Stipendiatin der Schreibwerkstatt der Jürgen-Ponto-Stiftung im Jahr 2016.

Geboren in Moshi (Tansania), kehrte Julia Weber zusammen mit ihrer Familie 1985 nach Zürich zurück, wo sie literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel studierte. Neben ihrem 2012 ins Leben gerufenen Literaturdienst gilt Julia Weber als Mitbegründerin der Künstleraktionsgruppe „Literatur für das, was passiert“. Heute lebt und arbeitet sie mit ihrer Familie in Zürich.

Mit freundlicher Unterstützung von Pro Helvetia

27.11., 19.30 Uhr: Lesung Bachtyar Ali

Bachtyar Ali „Die Stadt der weißen Musiker“
Ort:
Literaturhaus Frankfurt
Eintritt:
9,- / 6,-
Moderation: Martin Maria Schwarz (hr2-kultur)
Lesung deutscher Text: Isaak Dentler (Schauspiel Frankfurt)

Der bedeutende kurdische Autor Bachtyar Ali hat mit „Der letzte Granatapfel“ eine große Aufmerksamkeit in Deutschland gefunden. Er gilt im irakischen Kurdistan als einer der bekanntesten zeitgenössischen Schriftsteller und Poeten und vielen als „das Gewissen eines katastrophengebeutelten Volkes.“ 1966 in Sulaimaniya (Nordirak) geboren, geriet er knapp 18jährig in Konflikt mit der Diktatur Saddam Husseins, wurde bei Studentenprotesten verletzt und brach sein Geologiestudium ab. Fortan widmete er sich der Poesie und Literatur und lebt seit 20 Jahren in Deutschland. Nun erscheint im Unionsverlag sein zweiter Roman auf Deutsch: „Die Stadt der weißen Musiker“. Es ist der monumentale Roman einer Welt, in der der Tod allgegenwärtig ist und die Künste ungeahnte Rettung bringen. Das Gespräch in deutscher Sprache moderiert Martin Maria Schwarz (hr2-kultur). Die Übersetzung von Peschawa Fatah und Hans-Ulrich Müller-Schwefe liest der Schauspieler Isaak Dentler (Schauspiel Frankfurt).

30.11., 20 Uhr: open mike

open mike-Preisträgerlesung
Ort:
Hessisches Literaturforum im Lokal im Mousonturm
Eintritt:
7,- / 4,- (VVK) // 8,- / 5,- (AK)
Moderation: Björn Jager und Malte Kleinjung

Einmal beim ‚open mike’ mit von der Partie sein – diesen Wunsch hegen hierzulande viele junge Autor*innen. Denn der wichtigste literarische Nachwuchswettbewerb, der alljährlich in Berlin ausgetragen wird, gilt als „Türöffner“ und „Talentschuppen“. Wer hier gewinnt, bekommt einen Fuß in den Literaturbetrieb. Für so manche Karriere war der ‚open mike’ ein regelrechter Startschuss. Jedenfalls machen sich die Sieger erstmal auf den Weg: nach Wien, Frankfurt und Bern, um aus den prämierten Texten zu lesen und über sie zu sprechen. Bereits zum zweiten Mal dürfen wir die preisgekrönte Reisegruppe bei uns begrüßen – zwischen Sesseln und Brokat, zu Softdrinks oder harten Sachen im Lokal des Mousonturms.

Eine Veranstaltung des Haus für Poesie und der Crespo Foundation in Kooperation mit dem Hessischen Literaturforum im Mousonturm.

Die Texte, Informationen und weitere Veranstaltungen finden Sie hier.

„IT meets Print“ – Fachkongress in Frankfurt

Sonntag, 22. Oktober 2017

Die „IT meets Print“ findet am 9. November in Frankfurt statt. Der Fachkongress gibt Auskunft darüber, welche Auswirkungen die zunehmende Digitalisierung in Industrie und Handel auf die Druckproduktion haben. Viele Druckunternehmen müssen sich dem Zeitalter der Digitalisierung stellen und befinden sich daher im Transformationsprozess. Auf dem Kongress sollen die neuen Herausforderung, aber auch das entstandene Potential der Digitalisierung der Druckproduktion vorgestellt und diskutiert werden. Es sind Experten geladen, die Vorträge zu den verschiedenen Themen halten, die Sie im angeführten Programm finden können.

Wann? Donnerstag, 9. November 2017; ab 9 Uhr Registrierung + Frühstück; ab 10 Uhr Kongress; Ende: 16:30 Uhr

Wo? IntercityHotel Frankfurt Airport

Programm

  • Begrüßung durch die Moderatoren  (Judith Grajewski & Bernhard Niemela, Deutscher Drucker Verlagsgesellschaft, Ostfildern)
  • Zahlen, Fakten und Trends – das werden Kunden in Zukunft von Druckdienstleistern verlangen (Bernhard Niemela, Deutscher Drucker Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG)
  • Ohne Kundendaten keine Kundenorientierung (Steffen Setzer, Leitung Vertrieb & Marketing – Prokurist, Laserline, Berlin)
  • IT-Systemarchitektur als Basis für erfolgreiche Printkommunikation (Oliver Frömmer, Vertriebsleiter SDZ eCom, Aalen)
  • Zehn Druckereien – zehn Praxisbeispiele für IT-Integrationen (Judith Grajewski, Deutscher Drucker Verlagsgesellschaft, Ostfildern)
  • Was muss eine Druckerei beim Datenschutz beachten? Sicheres Hosting und Handling von Kundendaten. (Vinzenz Schmidt, Geschäftsführer Wirtz Druck, Datteln)
  • Use case: Produktion im Kundentakt – ein Praxisbericht über die Just-in-Time Fertigung von variablen Broschüren für die Industrie (Thorsten Kelp, Sales Director, Member of the Management , Hofmann Druck + Medien, Traunreut)
  • Mitarbeiter mit IT-Knowhow: Neue Fachleute einstellen oder eigene Mitarbeiter weiterbilden? Was funktioniert am besten? (Simone Marhenke, Stellv. Geschäftsführerin Verband Druck und Medien Nordwest, Lünen)
  • Blick hinter die Kulissen: Individualisierte Zeitschriftenproduktion – welche Hürden gibt es? Learnings aus drei digital gedruckten Ausgaben des Fachmagazins „Deutscher Drucker“ (Jochen Kristek, Leiter Key Account und Sales, Deutscher Drucker Verlagsgesellschaft, Ostfildern)
  • Wie verkaufe ich IT-Leistungen nach außen? Im eigenen Unternehmen oder in einer Neugründung? (Norbert Weckerle, Geschäftsführer apollon GmbH & Co. KG, Pforzheim)
  • To-Do-Liste für Printunternehmen (Judith Grajewski & Bernhard Niemela, Deutscher Drucker Verlagsgesellschaft, Ostfildern)

Preis: 419,- Euro  zzgl. 19 % MwSt.

Anmeldungen sind hier möglich.

Literarische Veranstaltungen in Frankfurt: Oktober

Sonntag, 01. Oktober 2017

Eine kleine Auswahl des literarischen Veranstaltungskalender in Frankfurt mit Lesungen, Vorträgen und vielem mehr….

„GegenBuchMasse“

Datum: 4. bis 14. Oktober

Die GegenBucMasse präsentiert informative und spannende Neuerscheinungen aus kleineren und linken Verlagen an mehreren Veranstaltungsorten in Frankfurt am Main. Sie findet in diesem Jahr zum 22. Mal statt und wird von verschiedenen Gruppen und Initiativen getragen, die kritischen Gedanken ein Forum geben wollen.

Weitere Informationen zu der GegenBuchMasse finden Sie hier.

4.10., 20 Uhr: Lesung Doron Rabinovici

„Die Außerirdischen“
Ort: Hessisches Literaturforum im Mousonturm
Eintritt: 7,- / 4,- (VVK) // 8,- / 5,- (AK)
Moderation: Björn Jager

Die Nachricht kommt zum Frühstück: Im Radio hört Sol, Redakteur eines Internetmagazins, dass Außerirdische auf der Erde gelandet sind. Panik bricht aus, es kommt zu Plünderungen. Dann aber die erlösende Nachricht: Es gehe, so lassen Regierungsvertreter vermelden, den Wesen nicht um die Eroberung der Erde, sondern um friedliche Koexistenz. Nur eine Bedingung stellen sie: Menschen müssten sich freiwillig opfern und als Nahrungsquelle dienen. Wer sich zur Verfügung stellt, wird reich belohnt. Schon bald werden überall auf der Welt Spiele ausgerichtet, um „Sieger“ zu ermitteln – und es kommen erste Gerüchte über Lager auf, in denen die Gegner der Gladiatorenkämpfe interniert seien. Mit Die Außerirdischen legt Doron Rabinovici einen faszinierend vielschichtigen Roman vor. Medienhysterie und Sensationsgier werden ebenso in den Fokus genommen wie die Aushöhlung demokratischer Strukturen. Und nicht zuletzt ist der Roman eine erschütternde Parabel über eine andere Zeit, in der Lager errichtet wurden.

Doron Rabinovici wurde 1961 in Tel Aviv geboren und übersiedelte 1964 mit seiner Familie nach Wien, wo er heute als Schriftsteller und Historiker lebt. Für sein essayistisches und literarisches Schaffen wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Brentano-Preis 2002. Sein letzter Roman Andernorts stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises.

10. – 14.10.: OPEN BOOKS 2017

Das städtische Lesefest OPEN BOOKS stellt vom 10. bis 14. Oktober die interessantesten Neuerscheinungen des Bücherherbsts bei zahlreichen Lesungen rund um den Frankfurter Römer vor. Neu in diesem Jahr ist OPEN BOOKS KIDS, das Kinderbuchprogramm am Samstag und Sonntag.

Weitere Informationen zu OPEN BOOKS finden Sie hier.

10.10., 20 Uhr: Lesung Alban Nikolai Herbst

Alban Nikolai Herbst „Meere“
Ort: Hessisches Literaturforum im Mousonturm
Eintritt: 7,- / 4,- (VVK) // 8,- / 5,- (AK)
Moderation: Björn Jager

2003 erscheint Alban Nikolai Herbsts Künstler- und Liebesroman Meere. Er schildert darin die Amour Fou zwischen dem Bildhauer Fichte und der deutlich jüngeren Irene. Es ist eine Beziehung, die von Grenzüberschreitungen gezeichnet ist: Unablässig setzt Fichte Irene der eigenen Egomanie aus, quält sie beim Sex, betrügt sie, macht sie zum Opfer seiner Wutausbrüche. Auch ein gemeinsames Kind kann die Liebe nicht retten. Kurz nach dem Erscheinen wird das Buch verboten, eine ehemalige Lebensgefährtin Herbsts hatte geklagt. Nur eine öffentliche Lesung fand statt: im Literaturforum. Vierzehn Jahre später erscheint das Buch doch wieder in seiner ursprünglichen Form, nachdem 2008 zunächst eine gekürzte Version publiziert worden war. Es ist an der Zeit, den Roman noch einmal in seiner Urfassung vorzustellen.

Alban Nikolai Herbst, geboren 1955, lebt als Autor von Romanen, Erzählungen, Gedichten und Hörspielen in Berlin. Zuletzt erschien 2015 sein Roman Traumschiff, für den er für den Preis der LiteraTour Nord nominiert war.

12.10., 19.30 Uhr: Lesung Reinhold Messner

Reinhold Messner „Wild oder Der letzte Trip auf Erden“
Ort: Literaturhaus Frankfurt im Schauspiel Frankfurt
Eintritt: 26,- / 12,- (Karten: www.schauspielfrankfurt.de)

Der Abenteurer und Autor Reinhold Messner erzählt über die Wildnis und das, was uns in ihr überleben lässt: Es ist das Schicksalsjahr 1914. Die berühmte Shackleton-Expedition in die Antarktis. Der englische Abenteurer Frank Wild macht sich zusammen mit dem bedeutenden Polforscher Ernest Shackleton und 26 Männern zum »letzten Trip auf Erden« auf – sie wollen die Antarktis durchqueren. Ihr Schiff, die Endurance, aber wird vom Packeis zerstört, drei Monate driften sie auf einer Eisscholle nordwärts und retten sich schließlich auf eine Insel, auf der sie nie jemand finden wird. Während Shackleton aufbricht, um Hilfe zu holen, bleiben 22 Männer unter der Führung von Frank Wild zurück, in dauernder Dunkelheit und eisiger Kälte. Allein durch seine Persönlichkeit erhält Wild in seinen Männern das Vertrauen auf Rettung aufrecht – einen ganzen antarktischen Winter lang, dem schlimmsten Gefängnis der Welt. „Wild“ erscheint im S. Fischer Verlag.

Eine Veranstaltung des Literaturhaus Frankfurt in Kooperation mit dem Schauspiel Frankfurt 

28.10., 19.30 Uhr: Lesung Sibylle Lewitscharoff

Sibylle Lewitscharoff „Das Pfingstwunder“
Ort: Hessisches Literaturforum im Mousonturm
Eintritt: 7,- / 4,- (VVK) // 8,- / 5,- (AK)
Moderation: Prof. Dr. Rainer Stillers, Vorsitzender der Deutschen Dante-Gesellschaft

Ein „Meisterwerk der Dante-Vermittlung“ (Die Welt), „eine Apotheose der Kunst“ (NZZ) oder gar „eine Art Gottesbeweis“ (ZEIT)? Zumindest in einem Punkt herrscht in der Literaturkritik Einigkeit: Sibylle Lewitscharoffs Das Pfingstwunder ist ein großartiger Roman. Gottlieb Elsheimer heißt sein Erzähler, ein Romanist, der als einziger Teilnehmer von einem prominent besetzten Dante-Kongress im Rom zurückgekehrt ist. Die anderen 33 Philologinnen und Philologen nebst dreier Angestellter sind verschwunden. Wie und warum bloß ohne ihn – darum kreist Elsheimers mal resignative, mal euphorische Rekonstruktion dessen, was ein paar Tage zuvor mit einer Reihe von Vorträgen begonnen hat. Es ist eine Liebeserklärung an die Commedia Divina, die in verschiedenen Übersetzungen selbst zu Wort kommt, deren Komplexität und sprachliche Schönheit imposant in Szene gesetzt wird. Wen danach die Lust auf Dante packt, darf sich nicht wundern.

Sibylle Lewitscharoff wuchs in Stuttgart auf und lebt seit 1973 in Berlin, wo sie Religionswissenschaft studierte. Sie ist eine der höchstdekorierten Autorinnen Deutschlands. U.a. wurde sie mit dem Bachmannpreis sowie dem Büchnerpreis ausgezeichnet.

In Kooperation mit der Deutschen Dante Gesellschaft.

Die Texte, Informationen und weitere Veranstaltungen finden Sie hier.

 

17. Internationale Literaturfestival Berlin (ilb)

Donnerstag, 07. September 2017

Vom 6. – 16. September findet in Berlin das 17. Internationale Literaturfestival statt. Der diesjährige Schwerpunkt gilt dem Thema Menschenrechte. Das umfassende Programm bewegt sich durch die verschiedensten Kategorien, wie „Literaturen der Welt“, „Internationale Kinder- und Jugendliteratur“ oder „Science and the Humanities“. Insgesamt werden 37 Orte in Berlin zur Lesebühne umfunktioniert, darunter auch Bibliotheken, Theater, Kinos oder auch Kirchen.

Die Eröffnungsrede wurde von der türkischen Autorin Elif Shafak im Haus der Berliner Festspiele gehalten. Shafaks Rede war politisch geladen und so äußerte sie ihre Sorgen um die zeitgenössische Demokratie: die Verdunklung mitten in Europa, die Gefahren der Selbstzensur, die Warnung vor einem Verlust der Gewaltenteilung, den Wunsch, Bürgerbeteiligung über das Wahlkreuz hinaus zu schaffen – und die Notwendigkeit, Regierung und Bevölkerung nicht zu verwechseln.
Neben Shafak werden noch weitere namenhaften Autoren, wie Donna Leon, Raoul Schrott, Christoph Peters und Christophe Boltanski auf dem Festival auftreten.

Außerdem findet am 8.9. der „Internationale Kongress für Demokratie und Freiheit“ statt, an dem unter anderem Seyran Ates und Wolf Biermann teilnehmen werden. Per Skype soll ebenfalls Edward Snowden zugeschaltet werden.

Das Festival wird seit dem Jahr 2001 von dem Ingenieur und Kulturmanager Ulrich Schreiber als Festivaldirektor durchgeführt. Die Veranstaltung hat sich die Vernetzung von Literatur auf der ganzen Welt und die damit verknüpfte Realisierung internationaler Literaturprojekte zum Ziel gesetzt.

Viele weitere Informationen und Tickets für das Internationale Literaturfestival finden Sie hier.

Literarische Veranstaltungen in Frankfurt: September

Montag, 28. August 2017

Eine kleine Auswahl des literarischen Veranstaltungskalender aus Frankfurt mit Lesungen, Vorträgen und vielem mehr….

5.9., 19.30 Uhr: Buchpremiere Mirko Bonné

Buchpremiere
Moderation: Henning Ahrens
Ort: Literaturhaus Frankfurt
Eintritt: 7,- / 4,-

Mirko Bonné hat beachtete Romane wie „Nie mehr Nacht“, der auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis 2013 stand, Gedichte wie die aus dem Band „Traklpark“ oder auch Essays und Reiseberichte wie in „Ausflug mit Zerberus“ verfasst. Er ist als Übersetzer tätig und übertrug keine geringeren Poeten als Creeley, Dickensen, Yeats. Eine Verwandtschaftlichkeit mit seinem Gesprächspartner für diesen Abend, dem Lyriker, Übersetzer und Romancier Henning Ahrens. Mit ihm spricht Bonné über seinen neuen Roman „Lichter als der Tag“ (Schöffling & Co.). Ein Roman der Liebe, in dem er das Wahlverwandtschaften-Thema überträgt in die heutige Zeit. Bonné fragt nach Gründen von Entzweiung und Entfremdung und zeichnet dabei das Porträt eines Mannes, der die Kraft findet, aus dem Schatten über seinem Dasein hinauszutreten.

7.9., 20 Uhr: „Den Koffer trag ich selber. Erinnerungen“

Buchpremiere
Eva Demski 
Moderation: Björn Jager
Ort: Studio 1 im Mousonturm
Eintritt: 10,- / 6,- (Der Vorverkauf läuft über den Mousonturm)

„Der Tod war für uns Kinder ein guter Bekannter“ heißt es an einer Stelle in Eva Demskis Erinnerungen. Und es hätte schlechtere Entscheidungen geben können als jene, ausgerechnet ihn in den Kreis der Vertrauten aufzunehmen: Im Laufe ihres Lebens kreuzt der Tod den Weg der Autorin mit Regelmäßigkeit und wird zum roten Faden. Eva Demski schreibt vom Sterben ihrer Eltern, ihres Mannes, von Abschieden von Freunden und Wegbegleitern, berührend und mit der ihr eigenen spöttischen Zärtlichkeit. Am Ende hält man ein Totenbuch in der Hand, das gleichzeitig viel mehr als das ist, nämlich eine Chronik der letzten siebzig Jahre zwischen Kriegsende, dem Deutschen Herbst und der Wiedervereinigung bis hinein in eine Gegenwart, in der sie sich alle tummeln, die Geister eines ganzen Lebens.

Eva Demski, geb. 1944 in Regensburg, lebt seit 1977 in Frankfurt und arbeitet dort als freie Schriftstellerin. Für ihre Arbeit wurde sie vielfach ausgezeichnet, u.a. mit der Goetheplakette des Landes Hessen, dem Kulturpreis Regensburg sowie beim Bachmannwettbewerb. Neben zahlreichen Romanen hat sie immer wieder Essaybände veröffentlicht.

12.9., 20 Uhr: Francfort en francais – Frankfurt auf Französisch

Noëlle Revaz „Das unendliche Buch“
Ort: Romanfabrik
Eintritt: 7,- / 4,-

Die Schweizer Autorin Noëlle Revaz begibt sich in ihrem jüngsten Roman in den Medien- und Literaturzirkus. Der Hauptakteur ist allerdings das Fernsehen mit seinen Öffentlichkeit und Privatheit suggerierenden Gesprächsrunden, die dennoch nur vorgegebene Klischees von Schauspielern und Romanciers abbilden. Nun entwickelt sich dank der Nebenrollen, die von zwei attraktiven Schriftstellerinnen besetzt sind, eine burleske Komödie. Jenna Fortuni und Joanna Fortaggi galten schon als Zwillingsautorinnen, bis die Idee umgesetzt wurde, aus beiden eine fiktive Schriftstellerin namens Joanna Fortunaggi zu schaffen. Ihr gemeinsamer Roman schließlich wird aus Algorithmen automatisch generiert. Eine groteske Aussicht in die nahe Zukunft.

Für ihren dritten Roman „Das unendliche Buch“ (Wallstein Verlag, Orig. ‚L’infini livre’) erhielt sie 2015 den Schweizer Literaturpreis. Lesung in deutscher und französischer Sprache.

Mit freundlicher Unterstützung von Pro Helvetia.

13.9., 19.30 Uhr: Lesung Ingo Schulze

„Peter Holtz. Sein glückliches Leben erzählt von ihm selbst“
Moderation: Alf Mentzer (hr2-kultur)
Ort: Literaturhaus Frankfurt
Eintritt: 9,- / 6,-

Das ist womöglich bekannt von diesem Autor: 1962 in Dresden geboren. In Berlin wohnhaft. Klassische Philologie superklassisch in Jena studiert. Zunächst auch Schauspieldramaturg und Zeitungsredakteur. Das erste Buch „33 Augenblicke des Glücks“. Das zweite ein Riesenerfolg, „Simple Storys“ aus dem Jahr 1995. Heute Schullektüre. Dann das Großwerk „Neue Leben“. Folgend Erzählungen, Essays, Romane. Vieles in 30 Sprachen übersetzt. Jetzt kommt mit „Peter Holtz“ eine neue Romanfigur in die deutsche Literatur. Der S. Fischer Verlag verlegt sie. Ingo Schulze hat sie erfunden. Holtz will das Glück für alle. Schon als Kind praktiziert er die Abschaffung des Geldes, er findet den Punk aus dem Geist des Arbeiterliedes und bekehrt sich zum Christentum. Als CDU-Mitglied (Ost) kämpft er für eine christlich-kommunistische Demokratie. Doch er wundert sich: Der Lauf der Welt widerspricht aller Logik. Seine Selbstlosigkeit belohnt die Marktwirtschaft mit Reichtum. Es moderiert der hr2-kultur-Redakteur Alf Mentzer.

Der Abend wird unterstützt vom Journal Frankfurt.

20.9., 21 Uhr: Lesung Édouard Louis

„Im Herzen der Gewalt“
Moderation, Übersetzung und Lesung der dt. Texte: Hinrich Schmidt-Henkel
Ort: Studio 1 im Mousonturm
Eintritt: 10,- / 5,- (Der Vorverkauf läuft über den Mousonturm)

Auf dem Rückweg von einer Weihnachtsfeier wird Édouard Louis vor seiner Wohnung von Reda angesprochen. Er fühlt sich zu dem jungen Mann hingezogen und verbringt die Nacht mit ihm. Was ein harmloser Flirt hätte sein können, mündet jedoch in einen Albtraum: Édouard wird von Reda überfallen und vergewaltigt. Gleich mehrfach gebrochen erzählt Édouard Louis in seinem zweiten, autobiographischen Roman von der Gewalt, die in dieser Nacht über ihn hereinbricht. Er rekapituliert Gespräche mit Ärzten und der Polizei, mit seinen Freunden, seiner Schwester, kommentiert deren Reaktionen, um das Geschehene selbst einordnen zu können. Wie schon in seinem Weltbestseller Das Ende von Eddy geht er dabei weit über die bloße Wiedergabe des persönlich Erlebten hinaus. Anhand der eigenen Biographie schildert er vielmehr die sichtbare und unsichtbare Gewalt in der von tiefen Gräben durchzogenen französischen Gesellschaft.

Édouard Louis wurde 1992 im französischen Hallencourt geboren. Sein erster autobiographischer Roman Das Ende von Eddy thematisiert seine Jugend als Homosexueller in der rechtskonservativen Provinz und wurde ein Bestseller. Gemeinsam mit Didier Eribon gehört er zu den meistgefragten Kommentatoren der französischen Politik.

In Kooperation mit dem S. Fischer Verlag und mit freundlicher Unterstützung des Institut Français Frankfurt.

23.9., 18 Uhr: Deutscher Buchpreis 2017

Die Autoren der Shortlist – Deutscher Buchpreis 2017
Moderation: Sandra Kegel (F.A.Z.), Gert Scobel (3sat) und Alf Mentzer (hr2-kultur)
Ort: Literaturhaus Frankfurt
Eintritt: 12,- / 8,- (Karten ab 15.09., 14.00 Uhr unter www.literaturhaus-frankfurt.de)

Die sechs nominierten Autoren für den Deutschen Buchpreis 2017 lesen im Literaturhaus Frankfurt: Kurz vor Eröffnung der Buchmesse wird in Frankfurt am Main der Roman des Jahres in deutscher Sprache gekürt. Mit dem Deutschen Buchpreis zeichnet die Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung einen Roman stellvertretend für alle wichtigen Romane des Jahres aus. Eine Auszeichnung, die Aufmerksamkeit schafft für deutschsprachige Autoren über alle Grenzen hinweg. Knapp drei Wochen vor der Verkündung des diesjährigen Preisträgers lesen einmalig die sechs Autoren der Shortlist gemeinsam im Literaturhaus Frankfurt. Welche es in diesem Jahr sind, wird am 12.09. um 10.00 Uhr bekannt gegeben.

Eine Kooperation des Kulturamtes Frankfurt am Main und des Literaturhauses Frankfurt. Partner ist der Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Medienpartner ist hr2-kultur. Zu hören sind die einzelnen Lesungen dort vom 02.10. bis 07.10 um 09.30 und 15.00 Uhr.

 

Die Texte, Informationen und weitere Veranstaltungen finden Sie hier.