Archiv für die Kategorie ‘Termine’

Veranstaltungstip: Das Programm des Gutenberg-Museums von Januar bis April

Sonntag, 06. Januar 2019

Ohne Zweifel Gutenberg? Die Erfindung des Buchdrucks in Europa und Asien

Die Sonderausstellung läuft bis zum 28.4.2019

Glanzvoller Höhepunkt des Gutenbergjahrs 2018 war die Eröffnung der wegweisen- den Sonderausstellung im Gutenberg-Museum zu den Anfängen des Druckens in Europa und Asien. Erstmals werden Methoden und Eigenarten, Bedeutung und

Auswirkungen der unabhängig voneinander entwickelten Verfahren in Theorie und Praxis vermittelt und führen zur Erkenntnis der einzigartigen Leistung Gutenbergs.

Präsentation „Unsere Schönsten“ … Gutenberg-Porträts

Die Sonderausstellung läuft bis zum 27.1.2019

Die Präsentationsreihe zu Schätzen aus dem Museums-Depot geht weiter. Im Gutenbergjahr 2018 rückte Johannes Gutenberg selbst in den Fokus. Sein Ausseh- en scheint uns nur zu bekannt, doch wie Künstler sich auf unterschiedlichste Weise mit seinen Gesichtszügen beschäftigt haben, lohnt einen zweiten – und dritten Blick

Bauhaus.labor
Mit dem Titel „ABC. Avantgarde – Bauhaus – Corporate Design“ wird eine Sonderausstellung des Gutenberg-Museums (6.9.2019 – 2.2.2020) ein Schlaglicht auf die Druckwerkstatt am Bauhaus werfen. Als zentraler Bestandteil und offizieller Beitrag des Landes Rheinland-Pfalz zum Jubiläum „100 Jahre Bauhaus“ widmet
sie sich der Geschichte der Schrift- und Druckkunst an dieser weltweit bedeuten- den Kunstschule. In einem eigens konzipierten „Bauhaus.Labor“ im Innenhof des Gutenberg-Museums wird die Hauptausstellung schon jetzt von verschiedenen künstlerisch-gestalterischen Beiträgen der Hochschule Mainz, Fachbereich Kommu- nikationsdesign, begleitet. In wechselnder Folge präsentieren sich hier typografische Gestaltungsprojekte, Medieninstallationen und kreative Lichtprojektionen, die in Auseinandersetzung mit dem historischen Bauhaus entstehen.

Alle weiteren Veranstaltungen und Informationen finden Sie hier.

Literarische Veranstaltungen in Frankfurt: Januar

Samstag, 29. Dezember 2018

Eine kleine Auswahl des literarischen Veranstaltungskalender in Frankfurt mit Lesungen, Vorträgen und vielem mehr….

6.1., 11 Uhr: LiteraturLounge

Kathrin Gerlof „Nenn mich November“
Moderation: Martin Maria Schwarz (hr2-kultur)
Ort: Kultur & Bahn im Haus am Dom
Eintritt:frei 

Marthe und David befinden sich im freien Fall und müssen Privatinsolvenz anmelden. Notgedrungen ziehen sie an den Rand eines Dorfes in ein gerade noch bewohnbares Haus, das David geerbt hat. Selbst das Internet macht einen Bogen um die Gegend. Das Dorf – umzingelt von genmanipulierten Maisfeldern für Biogasanlagen – scheint seine Seele verloren zu haben. Die Bewohner überlassen es zwei Großbauern, ihre Angelegenheiten zu regeln. Als in ehemaligen Zwangsarbeiterbaracken Flüchtlinge untergebracht werden, zieht mit ihnen Verunsicherung ins Dorf. Marthe, geduldete Außenseiterin und unablässig auf der Suche nach den schlimmsten aller Nachrichten, erlebt, wie die Lethargie weicht. David jedoch verstummt mehr und mehr, und eines Abends liegt ein Zettel auf dem Küchentisch.Ein großer Roman über den Verlust der Mitte und ein Leben am Rand.

Kathrin Gerlof, geboren 1962 in Köthen/Anhalt, lebt als Journalistin und Autorin in Berlin. 2008 debütierte sie mit „Teuermanns Schweigen“. Ihr zweiter Roman „Alle Zeit“ wurde euphorisch besprochen. Nach „Lokale Erschütterung“ erschien „Das ist eine Geschichte“.

17.1., 20 Uhr: Debütantenball

Mit Donat Blum und Karoline Menge
Moderation: Björn Jager
Ort: Hessisches Literaturforum im Mousonturm
Eintritt: 7,- / 4,- (VVK) // 8,- / 5,- (AK)

Zum Auftakt des neuen Jahres bittet das Hessische Literaturforum zum Debütantenball – und dabei dreht sich alles um Familien und Verlust. In Karoline Menges Roman Warten auf Schnee ist die Mutter der beiden Hauptfiguren Pauli und Karine verschwunden – wie auch sonst die Bewohner des Dorfes nach und nach losziehen, nicht zurückkehren und den Ort dem Verfall überlassen. Was nach moderner Landflucht klingt, entwickelt sich jedoch peu à peu zu einem modernen Schauermärchen. Donat, der Protagonist in Donat Blums Erstling Opoe, ist gleich zweifach auf der Suche. Nach dem Tod seiner Großmutter bereut er, ihr nie nahe gewesen zu sein. Auf einer Reise versucht er, ihrem Leben nachzuspüren und die alte Frau, die ihn bis zu ihrem Tod siezte, zu verstehen. Immer deutlicher aber verschiebt sich sein Fokus: auf ihn selbst und die Frage, wie sein Leben, sein Lieben eigentlich gelingen kann.

Karoline Menge, geboren 1986 in Berlin, studierte Literarisches Schreiben in Hildesheim. Sie veröffentlichte Kurzgeschichten in verschiedenen Anthologien, wurde 2014 mit dem 2. Platz des Würth-Literaturpreises ausgezeichnet und war 2015 Stipendiatin des Landes Niedersachsen. 2018 erhielt Karoline Menge den Ulla-Hahn-Autorenpreis der Stadt Monheim am Rhein. Sie lebt in Berlin.

Donat Blum, 1986 in Schaffhausen geboren, hat am Schweizerischen und Deutschen Literaturinstitut studiert. Er veröffentlicht in zahlreichen Zeitschriften, ist Mitveranstalter der Werkstattgespräche „Teppich“ im Literaturhaus Zürich, Initiator der Veranstaltung „Skriptor“ an den Solothurner Literaturtagen und Herausgeber der Literaturzeitschrift Glitter. Donat Blum lebt in Zürich und Berlin.

Mit freundlicher Unterstützung von Pro Helvetia.

21.1., 20 Uhr: Ost-West-Passagen

Ost-West-Passagen mit Mahmood Falaki „Wer aber war Hafis?“
Vortrag & Debatte 
Moderation: Nader Djafari
Ort: DIE FABRIK
Eintritt: frei

2019 ist ein Jubiläumsjahr. Vor zweihundert Jahren, 1819, ist Goethes berühmte Gedichtsammlung West-Östlicher Divan erschienen. Sie war inspiriert durch die intensive Auseinandersetzung mit dem bis heute weltweit bewunderten und populären persischen Dichter Hafis (14. Jahrhundert, Shiraz/Iran). Goethe empfand Hafis über Raum und Zeit hinweg als Seelenverwandten, als Zwilling.
„Wer aber war Hafis?“ Fördert auch für uns heute die Begegnung mit Hafis das Verständnis zwischen Okzident und Orient? Für diese und andere Fragen haben wir einen Experten eingeladen.

Dr. Mahmood Falaki wurde im Norden Persiens geboren. Während seines Studiums in der Schah-Zeit wurde er wegen seiner politisch-literarischen Aktivität zu drei Jahren Haft verurteilt und musste 1983 das Land verlassen. An der Universität Hamburg studierte er Germanistik und Iranistik und promovierte über Goethe und Hafis.

24.1., 19.30 Uhr: ARTE-Filmpremiere

ARTE-Filmpremiere: T.C. Boyle – Rockstar der amerikanischen Literatur
Ort: Literaturhaus Frankfurt
Eintritt: frei

T.C. Boyle ist einer der herausragenden amerikanischen Schriftsteller der Gegenwart. Mit viel Sarkasmus, Humor und emotionaler Sozialkritik erforscht er die Ängste und Abgründe seiner Heimat. Dafür lieben ihn seine Fans auf der ganzen Welt. Die Dokumentation von Adrian Stangell (ARTE / NDR) porträtiert den „Rockstar der amerikanischen Literatur“. Begleitet den gerade 70-Jährigen auf seinen Sommersitz und widmet sich den literarischen Welten des Autors. Angefangen von frühen Werken wie „World’s End“, für den er den PEN/Faulkner Award erhielt, hin zu seinem Klassiker „América“ von 1995, der heute aktueller ist denn je. Boyle gibt Einblick in seinen Alltag – als Schriftsteller, Tierfreund und Privatmann – und spricht über sich und sein Amerika.

Eine Kooperation mit ARTE – Kulturpartner des Netzwerks der Literaturhäuser, zu dem auch das Literaturhaus Frankfurt gehört. Sendetermin auf ARTE am 13.02. um 21.55 Uhr. 

25.1., 20 Uhr: Molotow Slam Show

Frankfurter Molotow Slam Show – Best of Poetry Slam
Moderation: Flo Cieslik
Ort: DIE FABRIK
Eintritt: 10,-

Ihr wollt explosiven Stoff? Ihr kriegt explosiven Stoff! Texte, die umhauen, begeistern, Party machen. Die Frankfurter Molotow Slam Show holt sie alle, die heißesten Performer des Landes. Radikal, überraschend, schockierend, originell.
Inmitten des flammenden Infernos: Flo Cieslik, der für den Zündstoff sorgt. 


Die Texte, Informationen und weitere Veranstaltungen finden Sie hier.


Neue Runde, neues Glück: Wettbewerb „100 besten Plakate aus Deutschland, Österreich und der Schweiz“ startet

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Heute am 12. Dezember startet wieder der Wettbewerb „100 besten Plakate aus Deutschland, Österreich und der Schweiz“! Bis zum 21. Januar 2019 können alle interessierten Teilnehmer ihre gestalteten und realisierten Plakate aus dem Jahr 2018 einreichen.

Dabei gibt es keine vorgegebenen Themen, Formate oder Drucktechniken, die eingehalten werden müssen. Nach einer Online-Vorauswahl werden die Gewinner in den drei Kategorien Auftragsarbeit, Eigenwerbung und studentische Projektauftäge von einer Jury nominiert.

Die diesjährige Jury besteht aus:

Anna Haas, Zürich (CH)
Anette Lenz, Paris (F)
Astrid Seme, Wien (A)
Johanna Siebein, Berlin (D)
Prof. Andrea Tinnes, Berlin/Halle (Saale) (D)

Die Teilnahme ist kostenpflichtig (50 bis 200 Euro, gestaffelt nach Anzahl der Plakate), Studierende und Mitglieder des 100 Beste Plakate e. V. erhalten einen Rabatt von 50%.

Alle weiteren Informationen zu dem Wettbewerb finden Sie auf der Website oder als PDF

Für Informationen zur Registrierung klicken Sie hier.

Literarische Veranstaltungen in Frankfurt: Dezember

Dienstag, 27. November 2018

Eine kleine Auswahl des literarischen Veranstaltungskalender in Frankfurt mit Lesungen, Vorträgen und vielem mehr….

2.12., 12 Uhr: 2. Adventsbasar der unabhängigen Verlage

Ort: Medienhaus, Varrentrappstraße 53, 60486 Frankfurt/Main
Eintritt und Getränke frei

Bei heißem Apfelwein, Teespezialitäten von Ronnefeldt und selbstgebackenen Plätzchen lädt die Verlags-WG der Varrentrappstraße 53 herzlich zum 2. Adventsbasar der unabhängigen Verlage ein! Hier können Besucher die Verlagswelt in und um Frankfurt in gemütlichem Ambiente und fernab des Vorweihnachtsstresses kennenlernen und sich untereinander austauschen – zusätzlich erhalten sie die Chance, individuelle Weihnachtsgeschenke für ihre Liebsten zu kaufen. Auf den Tischen finden nicht nur Bücher ihren Platz, sondern auch viele weitere Schmuckstücke wie selbstgemalte Bilder sind zu bestaunen und erwerben.

Gastgeber sind die Verlage Dryas, steinbach sprechende bücher, Größenwahn Verlag, edition federleicht, Edition Frankfurter Ansichten, mainbook, nomen, Rambazamba, weissbooks.w, Uni Scripta.

4.12., 19 Uhr: Kunst als historisches Subjekt

Winckelmanns ‚Geschichte der Kunst des Altertums‘
Vortrag von Prof. Dr. Elisabeth Décultot
Ort: Freies Deutsches Hochstift / Frankfurter Goethe-Museum
Eintritt: 4,-

Mit der ‚Geschichte der Kunst des Altertums‘ (1764) wollte Johann Joachim Winckelmann (1717 – 1768) ein bahnbrechendes Buch vorlegen. In der Vorrede seines Werks rügte er die Autoren, die vor ihm auf den Namen einer Geschichte der Kunst zurückgegriffen oder diesen Titel auch nur frei variiert hatten. Ihm zufolge habe erst sein Werk Anspruch auf diesen Namen erworben, weil es als einziges sowohl dem Begriff der Geschichte als auch jenem der Kunst wahrhaft gerecht geworden sei. In der Geschichte der Geschichtsschreibung nimmt jedoch Winckelmanns Werk eine ambivalente Stelle ein. Seine Geschichte der Kunst wird zwar regelmäßig als Gründungsdokument der Kunstgeschichte angeführt, jedoch nie ohne den Hinweis auf ihre eigentlich unhistorische Dimension. Wie verhalten sich nun Kunst und Geschichte in dieser Schrift? Wie wurde Winckelmanns Modell der Geschichtsschreibung – insbesondere in der Goethezeit – rezipiert? Diesen Fragen geht der Vortrag nach.

Prof. Dr. Elisabeth Décultot lehrt und forscht seit 2015 als Humboldt-Professorin für neuzeitliche Schriftkultur und europäischen Wissenstransfer an der Universität Halle. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Rezeption der Antike und der Geschichte der Kunstgeschichtsschreibung von der Frühen Neuzeit bis zur Klassik.

11.12., 20 Uhr open mike

Open Mike-Preisträgerlesung
Moderation: Björn Jager und Malte Kleinjung
Ort: Hessisches Literaturforum im Mousonturm
Eintritt: 7,- / 4,- (VVK) // 8,- / 5,- (AK) (Tickets unter www.mousonturm.de)

Einmal beim ‚open mike’ mit von der Partie sein! – Diesen Wunsch hegen hierzulande viele junge Autor*innen. Denn der wichtigste literarische Nachwuchswettbewerb, der alljährlich in Berlin ausgetragen wird, gilt als „Türöffner“ und „Talentschuppen“. Wer hier gewinnt, bekommt einen Fuß in den Literaturbetrieb. Für so manche Karriere war der ‚open mike’ ein regelrechter Startschuss. Jedenfalls machen sich die Sieger erstmal auf den Weg: nach Wien, Frankfurt und Bern, um aus den prämierten Texten zu lesen und über sie zu sprechen. Bereits zum dritten Mal dürfen wir die preisgekrönte Reisegruppe bei uns begrüßen – zwischen Sesseln und Brokat, zu Softdrinks oder harten Sachen im Lokal des Mousonturms.

Die Namen der Beteiligten erfahren Sie hier am 19. November, direkt im Anschluss an den Wettbewerb.

Eine Veranstaltung des Haus für Poesie und der Crespo Foundation in Kooperation mit dem Hessischen Literaturforum im Mousonturm.

17.12., 19 Uhr: Public Lectoring und work in progress

Jakob Schwerdtfeger (ehem. Jey Jey Glünderling) stellt die ersten Texte seines neuen Romans vor
Moderation: Robin Schmerer
Ort: Gaststätte „Zur Insel“, Schmickstraße 16, 60314 Frankfurt
Eintritt: 5,-

Das Publikum als Lektorenkollektiv: Der erfolgreiche Poetry Slammer Jey Jey Glünderling schreibt seinen ersten Roman und lässt sein Publikum an dessen Entstehung teilhaben. In regelmäßigen Abständen liest der Autor unter seinem Klarnamen Jakob Schwerdtfeger aus seinem Manuskript und stellt sich der Diskussion und der Kritik. Das Lektorenkollektiv greift ihm unter die Arme, stellt mit ihm die Weichen und erlebt hautnah mit, wie sein Roman entsteht und Monat für Monat wächst.

Die Texte, Informationen und weitere Veranstaltungen finden Sie hier.

 

Literarische Veranstaltungen in Gießen

Sonntag, 18. November 2018

100 Jahre Frauenwahlrecht. Eine Femmage an Hedwig Dohm

Donnerstag, 29.11.18 – 19:30 Uhr

Ort: Margarete-Bieber-Saal
Ludwigstr. 34
35390 Gießen

Eintritt: 5 € | erm. 3 € | LZG-Mitglieder frei

VVK: Tourist-Info Gießen
Für LZG-Mitglieder über das LZG-Büro

Am 30. November 1918 trat in Deutschland das »Reichswahlgesetz« mit dem allgemeinen aktiven und passiven Wahlrecht für Frauen in Kraft. Erstmals in der deutschen Geschichte durften Frauen wählen und gewählt werden. Anlässlich des 100. Jahrestages zum Frauenwahlrecht findet eine besondere Veranstaltung statt:

Bereits 1873 forderte Hedwig Dohm das Stimmrecht für Frauen und setzte sich in ihrem umfangreichen Gesamtwerk für deren politische, soziale und ökonomische Gleichberechtigung ein. Mit der »Edition Hedwig Dohm« geben die Historikerin Nikola Müller und die Literaturwissenschaftlerin Isabel Rohner Dohms umfangreiches Werk heraus. Bei Veranstaltungen zwischen szenischer Lesung und feministischem Kabarett machen Müller und Rohner gemeinsam mit dem Schauspieler Gerd Buurmann darüber hinaus Dohms Witz und Geist für das Publikum erlebbar. Das »Dohm-Trio« tritt seit einigen Jahren erfolgreich auf deutschen Bühnen auf.

Hedwig Dohm (1831–1919) war Schriftstellerin, Frauenrechtlerin und zählte nicht zuletzt wegen ihres 1874 erschienenen Werks Die wissenschaftliche Emancipation der Frau zu den ersten feministischen Theoretikerinnen.

In Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Gießen und der Dezentralen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten des Instituts für Germanistik.

Das Jahr der Revolte. Gespräch und Lesung mit Claus-Jürgen Göpfert und Bernd Messinger über die Revolte von 1968 in (und um) Frankfurt

Dienstag, 4.12.18 – 19 Uhr

Ort: Oskar-Singer-Raum / Zeitschriftenlesesaal (1. OG)
Universitätsbibliothek
Otto-Behaghel-Str. 8
35394 Gießen

Eintritt: 5 € | erm. 3 € | LZG-Mitglieder frei

VVK: Tourist-Info Gießen
Für LZG-Mitglieder über das LZG-Büro

Moderation: Claus Leggewie (Ludwig Börne-Professur der JLU)

Die Revolte von 1968 hat in keiner anderen Stadt solche Spuren hinterlassen wie in Frankfurt am Main. Die Forderungen aller Beteiligten, allen voran der Studierenden, sind nicht nur im gesellschaftlichen Leben bis heute spürbar, sondern bestimmen auch die Kultur maßgeblich mit.

50 Jahre danach erinnern sich in Das Jahr der Revolte mit Claus-Jürgen Göpfert und Bernd Messinger prominente Zeitzeugen wie der Politiker Daniel Cohn-Bendit, der Verleger KD Wolff und der Schriftsteller Peter Härtling an das turbulente Jahr. Dabei lassen sie die Ereignisse Revue passieren und reflektieren die großen Irrtümer und ideologischen Verirrungen der Zeit.

Claus-Jürgen Göpfert (*1955) studierte Politologie, Soziologie und Volkswirtschaft in Frankfurt. Seit 1985 arbeitet er bei der Frankfurter Rundschau und ist dort leitender Redakteur für die Ressorts Frankfurt und Rhein-Main. Zuletzt erschienen von ihm die Bücher Der Kulturpolitiker: Hilmar Hoffmann und Die Hoffnung war mal grün.

In Kooperation mit der Universitätsbibliothek.

Die verlorene Liebe der Ilse Stein. Lesung und Gespräch mit Johannes Winter im Rahmen der Ausstellung »Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung«

Donnerstag, 13.12.18 – 19 Uhr

Ort: KiZ (Kongresshalle)
Südanlage 3a
35390 Gießen

Eintritt frei

Moderation: Markus Roth (Arbeitsstelle Holocaustliteratur)

Ilse Stein und ihre Familie wurden 1939 aus ihrem oberhessischen Heimatdorf Geiß-Nidda nach Frankfurt am Main vertrieben, weil sie Juden waren. Im November 1941 wurde die Familie von Frankfurt in das Getto in Minsk deportiert. Dort rettete der Wehrmachtsangehörige Willi Schulz, der zeitweise auch nach Malyj Trostenez – dem größten nationalsozialistischen Vernichtungsort in Weißrussland, nur wenige Kilometer von Minsk entfernt – abkommandiert war, die siebzehnjährige Ilse. Der Journalist und Publizist Johannes Winter hat über das Leben der Ilse Stein recherchiert und seine Nachforschungen zu einer berührenden und anschaulichen Erzählung über Mut und Menschlichkeit zusammengefügt und so Ilse Steins Erinnerung und ihr Zeugnis bewahrt.

Johannes Winter (*1946) studierte Alte und Zeit-Geschichte in Tübingen und Frankfurt am Main und arbeitet als freier Autor und Publizist. Er ist Mitbegründer der taz, Nachrichtenredakteur beim Hessischen Rundfunk und seit 2001 Mitarbeiter an Projekten zur historischen Friedensforschung. 1995 erhielt er den Theodor-Wolff-Preis für essayistischen Journalismus.

Bernd Messinger (*1952) war Landtagsabgeordneter der Grünen und Vizepräsident im Hessischen Landtag, später arbeitete er im Presseamt der Stadt Frankfurt und war Büroleiter der damaligen Oberbürgermeisterin Petra Roth.

In Kooperation mit der Arbeitsstelle Holocaustliteratur.

Die Texte und weitere Veranstaltungen finden Sie hier.

Literarische Veranstaltungen in Frankfurt: November

Freitag, 26. Oktober 2018

Eine kleine Auswahl des literarischen Veranstaltungskalender in Frankfurt mit Lesungen, Vorträgen und vielem mehr….

1.11., 19 Uhr: Was ist Romantik? Der Roman des Freiherrn von Vieren

Prof. Dr. Markus Bernauer im Gespräch mit Dr. Konrad Heumann
Katharina Bach liest ausgewählte Auszüge aus dem Roman-Fragment
Ort: Frankfurter Goethe-Museum / Freies Deutsches Hochstift
Eintritt: 8,- / 4,-

„Vielleicht würde eine ganz neue Epoche der Wissenschaften und Künste beginnen, wenn die Symphilosophie und Sympoesie so allgemein und so innig würde, daß es nichts Seltenes mehr wäre, wenn mehrere sich gegenseitig ergänzende Naturen gemeinschaftliche Werke bildeten“, heißt es bei Schlegel im Athenäums-Fragment 125. Der Wunsch nach autonomer Abgrenzung geht also einher mit dem ebenso leidenschaftlichen Verlangen nach dem Du, dem es sich mitteilen kann. Der ‚Roman des Freiherrn von Vieren’ ist das Gemeinschaftswerk einer Dichtergruppe um E. T. A. Hoffmann, Adelbert von Chamisso, Karl Wilhelm Salice-Contessa und Friedrich de la Motte Fouqué. 1815 begonnen und Fragment geblieben, erzählt dieses amüsant-romantische Experiment die Geschichte des Malers Georg Haberland, der wie seine beiden Doppelgänger auf der Suche nach der idealen Mädchengestalt ist. Ein paar Jahre später veröffentlichte E.T.A. Hoffmann das von ihm zurückgezogene fünfte Kapitel des Viererromans als umgearbeitete eigenständige Erzählung ‚Die Doppelgänger’ und Karl Wilhelm Salice-Contessa seine Erzählung ‚Das Bild der Mutter.’ Der Berliner Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Markus Bernauer hat den fragmentarischen Text neu ediert und um zwei Novellen und ein Nachwort ergänzt, das die so spannende wie müßige Frage aufwirft: Was wäre wenn … Sein Gesprächspartner ist an diesem Abend Dr. Konrad Heumann, Leiter der Handschriften-Abteilung im Freien Deutschen Hochstift. Auszüge aus ‚Der Roman des Freiherrn von Vieren‘ werden von der Schauspielerin Katharina Bach vorgetragen.

„WAS IST ROMANTIK?“ – DIE NEUE GESPRÄCHSREIHE AM FREIEN DEUTSCHEN HOCHSTIFT
Was ist Romantik? Die auf den ersten Blick einfach anmutende Frage hat es in sich. Was gilt als „romantisch” in Kunst und Literatur, was als die „Epoche der Romantik”? Wergehört dazu? Wer nicht? Diesen Fragen geht die neue Reihe des Freien Deutschen Hochstifts in Vorträgen, Gesprächen und Lesungen nach. Dabei wird sich zunächst dem Phänomen von seinen Rändern herangenähert: In diesem Jahrstehen verschiedene „Grenzgängern“ im Fokus. Vor dem Hintergrund des derzeit entstehenden Deutschen Romantik-Museums wird die Veranstaltungsreihe in den nächsten Jahren mit wechselnden Schwerpunkten fortgesetzt.

4.11., 15 Uhr: „Edison“

Kinderbuch-Sonntag ab 4 Jahren
Torben Kuhlmann „Edison“
Ort: Literaturhaus Frankfurt
Eintritt: 5,-

Wer einmal ein Buch von Torben Kuhlmann aufgeblättert hat, der will es nicht mehr hergeben. Nach „Lindbergh“ und „Armstrong“ geht es in seinem neuen, prächtig illustrierten Mäuseabenteuer „Edison“ (Nord-Süd Verlag) tief hinunter ins Meer. Torben Kuhlmann verortet seine Geschichten in wahren Wunderwelten. Er verleiht einer kleinen Maus Ingenieursgeschick und Mut zu historischen Pioniertaten. Und das ist so spannend und rundum gelungen, dass man es gerne glauben will: Mäuse haben den Menschen doch etwas voraus. Torben Kuhlmann stellt „Edison“ in einer Lesung mit Bilderbuch-Kino vor und zeichnet für sein Publikum live.

Das Junge Literaturhaus wird unterstützt von der Cronstett- und Hynspergischen evangelischen Stiftung.

7.11., 20 Uhr: Lesung Anke Stelling

Anke Stelling: „Schäfchen im Trockenen“
Moderation: Björn Jager
Ort: Hessisches Literaturforum im Mousonturm
Eintritt: 8,- / 7,- / 5,- / 4,-

„Nur ganz zart“ habe sie die Klassenfrage bisher angerissen, meinte Anke Stelling vor drei Jahren gegenüber der taz. „Ich glaube“, fügte sie an, „ich muss sie noch einmal brachialer stellen“. Gesagt, getan: „Schäfchen im Trockenen“ handelt von der Illusion sozialer Aufstiege, von der Erfahrung, dass die eigene Herkunft einen langen Schatten wirft. So erscheint es der Schriftstellerin Resi, die mehr schlecht als recht über die Runden kommt. Zu allem Überfluss wird die Wohnung, in der sie mit ihrer Familie lebt, gekündigt. Der Hauptmieter, einst enger Freund, will die Familie heraushaben. Resis alte Clique – Linke wie sie, aber aus gutem Hause – bricht den Kontakt ab: Man lebt in einem Gemeinschaftshaus im Prenzlauer Berg und ist beleidigt. Denn Resi hat über das Projekt, an dem sie sich nicht beteiligen wollte, geschrieben, zuerst nur in einem Zeitungsartikel, dann aber auch in einem „bösen Buch“. Während die einen eine vanillefarbene Fassade und begehbare Kleiderschränke haben, müssen die anderen schauen, wo sie in Zukunft bleiben.
Nachdem sie in „Bodentiefe Fenster“ ein Berliner Hausprojekt und das entsprechende Milieu aus einer Binnenperspektive sezierte, wählt Anke Stelling in ihrem neuen Roman den Blick einer Ausgeschlossenen, die glaubte, dazuzugehören. Das so ins Spiel kommende soziale Gefälle eröffnet bittere Einsichten, denen Resi nur mit ebenso bitterem Humor begegnen kann.

Anke Stelling, geboren 1971, aufgewachsen in Stuttgart, ging mit dem Abitur in der Tasche nach Berlin, wo sie, unterbrochen von einem erfolgreichen Intermezzo am Leipziger Literaturinstitut, lebt und als freie Autorin arbeitet. 2004 wurde ihr gemeinsam mit Robby Dannenberg verfasster Roman „Gisela“ verfilmt, 2010 die Erzählung „Glückliche Fügung“. Ihr Roman „Bodentiefe Fenster“ (2015) stand sowohl auf der Longlist des Deutschen Buchpreises als auch auf der Hotlist der unabhängigen Verlage und wurde mit dem Melusine-Huss-Preis ausgezeichnet.

14.11., 20 Uhr: Neue Gedichte aus Dänemark

Hier habt ihr mich. Neue Gedichte aus Dänemark
Mit Sten Kaalø, Cecilie Lind und Rasmus Nikolajsen
Moderation (dän./dt.): Sarah Fengler & Justus Karl
Ort: Hessisches Literaturforum im Mousonturm
Eintritt: 8,- / 7,- / 5,- / 4,-

Wie viele dänische Lyrikerinnen und Lyriker kennen Sie? Nicht ganz so viele? Dann sollte sich das ändern! Dänische Gegenwartslyrik dem deutschsprachigen Publikum zugänglich zu machen, das haben sich nämlich sieben Frankfurter Studentinnen und Studenten der Skandinavistik auf die Fahne geschrieben. Unter dem Titel Hier habt ihr mich präsentieren sie eine von ihnen selbst übersetzte und bei der Parasitenpresse erschienene zweisprachige Anthologie, die Gedichte von zehn Dichter*innen aus Dänemark versammelt. Drei von ihnen – Sten Kaalø, Cecilie Lind und Rasmus Nikolajsen – sind an diesem Abend zu Gast, um aus ihren Texten zu lesen und über sie zu sprechen.

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Skandinavistik der Goethe-Universität Frankfurt und mit freundlicher Unterstützung des Statens Kunstfond

 

24.11., 20 Uhr: 100 Jahre „Betrachtungen eines Unpolitischen“ von Thomas Mann

Es diskutieren die Thomas-Mann-Kennerin Irmela von der Lühe und der ehemalige Bundestagspräsident Norbert Lammert
Lesung: Matthias Brandt
Moderation: Insa Wilke
Ort: Schauspiel Frankfurt
Eintritt: 30,- / 22,- / 16,-

„Denn so war die Zeit geartet, daß kein Unterschied mehr kenntlich war zwischen dem, was den einzelnen anging und nicht anging, alles war aufgeregt, aufgewühlt, die Probleme brausten ineinander und waren nicht mehr zu trennen“, schrieb Thomas Mann 1918 in seiner Vorrede zu seinem umstrittensten Werk: dem Essay „Betrachtungen eines Unpolitischen“. Die „Frage des Menschen selbst stand da“, meinte Mann im Rückblick auf die Zeit des Ersten Weltkriegs. Heute, hundert Jahre später, scheint sich dieses Zeitgefühl zu wiederholen und erneut werden politische Stellungnahmen und Willensentschließungen von verschiedenen Seiten gefordert. Wie lässt sich vor diesem Hintergrund über Thomas Manns Betrachtungen sprechen? Welche Vorstellung von Deutschland und Europa wird hier entworfen? Und was lässt sich im Jahr 2018 lernen aus seinem „Gedankendienst“ im Ersten Weltkrieg? Diese Fragen diskutieren die Thomas-Mann-Kennerin und Erika-Mann-Biographin Irmela von der Lühe und der ehemalige Bundestagspräsident Norbert Lammert. Nicht zuletzt soll es aber auch darum gehen, diesen wichtigen, viel gescholtenen und im Wortsinne fragwürdigen Text im Werk von Thomas Mann zu verorten und neu lesbar zu machen.

Eine Veranstaltung von YOUROPEAN in Kooperation mit dem Schauspiel Frankfurt, hr2 kultur und dem S. Fischer Verlag.

30.11., 20 Uhr: 15 Jahre kookbooks

Mit Yevgeniy Breyger, Martina Hefter, Hendrik Jackson, Tristan Marquardt, Rike Scheffler, Daniela Seel, Farhad Showghi und Uljana Wolf
Moderation: Michael Braun
Ort: Hessisches Literaturforum im Mousonturm
Eintritt: 8,- / 7,- / 5,- / 4,-

Lasst die Sektkorken knallen: kookbooks feiert seinen 15. Geburtstag. Während der eine oder die andere in diesem Alter zum ersten Mal abstürzt, setzt der von Daniela Seel gegründete und geführte Independent-Verlag mit traumwandlerischer Sicherheit fort, was ihn seit jeher auszeichnet: avancierte Lyrik zu entdecken und ästhetisch ansprechend herauszugeben. Denn wenn es um deutsche Gegenwartslyrik geht, kommt man an diesem Verlag schon seit Langem nicht mehr vorbei. Wenn das kein guter Grund zum Anstoßen ist! Mit Yevgeniy Breyger, Martina Hefter, Hendrik Jackson, Tristan Marquardt, Rike Scheffler, Daniela Seel, Farhad Showghi und Uljana Wolf ist kookbooks gleich in Mannschaftsstärke zu Gast bei uns. Nichts, wirklich nichts steht einer langen Nacht der Lyrik mehr im Wege.

Die Texte, Informationen und weitere Veranstaltungen finden Sie hier.

Das Einläuten der Frankfurter Buchmesse

Montag, 08. Oktober 2018

Die Gewinnerin des Deutschen Buchpreises 2018 steht fest: Inger-Maria Mahlke erhält den begehrten Preis für ihren Roman „Archipel“. Am Vorabend der Frankfurter Buchmesse wurde der mit 25.00 Euro dotierte Preis im Frankfurter Römer verliehen und damit auch der Beginn der Frankfurter Buchmesse eingeläutet. Die Jury begründete ihre Wahl mit folgenden Worten:

„Der Archipel liegt am äußersten Rand Europas, Schauplatz ist die Insel Teneriffa. Gerade hier verdichten sich die Kolonialgeschichte und die Geschichte der europäischen Diktaturen im 20. Jahrhundert. Inger-Maria Mahlke erzählt auf genaue und stimmige Weise von der Gegenwart bis zurück ins Jahr 1919. Im Zentrum stehen drei Familien aus unterschiedlichen sozialen Klassen, in denen die Geschichte Spaniens Brüche und Wunden hinterlässt. Vor allem aber sind es die schillernden Details, die diesen Roman zu einem eindrücklichen Ereignis machen. Das Alltagsleben, eine beschädigte Landschaft, aber auch das Licht werden in der Sprache sinnlich erfahrbar. Faszinierend ist der Blick der Autorin für die feinen Verästelungen in familiären und sozialen Beziehungen.“

Am 10. Oktober wird dann der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den Frankfurt Pavilion feierlich eröffnen. Die Besucher können bis zum 14. Oktober die Messehallen erkunden und das vielfältige Veranstaltungsprogramm erleben.

Hier eine kleine Vorauswahl:

Das „Campus Weekend“ lädt  Studierende unter anderem zu einem Science-Slam und zu wissenschaftlichen Vorträgen ein. Die Studierende können sich darüber hinaus Tipps und Tricks für die Karriereplanung einholen und obendrauf gibt es auch noch ein Gratis-Frühstück.

Im Rahmen des internationalen Literaturfestivals werden wieder Autorenlesungen im neuen Frankfurter Pavilion stattfinden, sowie Bestseller-Events, Tastings und Talk-Runden an verschiedenen Orten in Frankfurt.

Künstliche Intelligenz auf einer Buchmesse? Ja, es können auch neue Technologien, wie neuronale Netze und Deep Learning, auf der Buchmesse bestaunt werden. Dazu gehört auch „die Zukunft der Creative Industries und der Publishingbranche in der Gegenwart“.

Auch das Essen kommt nicht zu kurz auf der Buchmesse. In der Gourmet Gallery werden die neuesten Trends und Innovationen zu den Themen Food und Lifestyle vorgestellt. Kochshows mit internationalen Spitzenköchen sollen die Geschmacksknospen der Besucher verwöhnen und überraschen. In dem Pavilion werden mehr als 30 Länderküchen vertreten sein.

Den Veranstaltungskalender finden Sie hier unter folgendem Link: https://www.buchmesse.de/service/veranstaltungskalender

Lesungen in Marburg

Sonntag, 16. September 2018

Uhrzeit: 19:30 – 22:30 Uhr
Ort: Kaufhaus Ahrens
Eintritt: 10,00 € / erm. 8,00 €
Mitveranstalter: Kaufhaus Ahrens

Elisabeth Herrmann wurde 1959 in Marburg/Lahn geboren. Sie machte Abitur auf dem Frankfurter Abendgymnasium und arbeitete nach ihrem Studium als Fernsehjournalistin beim RBB, bevor sie mit ihrem Roman »Das Kindermädchen« ihren Durchbruch erlebte. Fast alle ihre Bücher wurden oder werden derzeit verfilmt: Die Reihe um den Berliner Anwalt Vernau sehr erfolgreich mit Jan Josef Liefers vom ZDF. Elisabeth Herrmann erhielt den Radio-Bremen-Krimipreis und den Deutschen Krimipreis 2012. Sie lebt mit ihrer Tochter in Berlin.

Zum Buch: Judith Kepler ist Tatortreinigerin. Sie wird gerufen, wenn der Tod Spuren hinterlässt, die niemand sonst beseitigen kann. In einem großen Berliner Bankhaus ist ein Mann in die Tiefe gestürzt. Unfall oder Selbstmord? Judith entdeckt Hinweise, die Zweifel wecken. Als sie die Polizei informiert, ahnt sie nicht, welche Lawine sie damit lostritt: Sie gerät ins Visier einer Gruppe von Verschwörern, die planen, die Bank zu hacken. Ihr Anführer ist Bastide Larcan, ein ebenso mächtiger wie geheimnisvoller Mann, der Judith zur Zusammenarbeit zwingt. Denn er kennt Details aus ihrer Vergangenheit, die für sie selbst bis heute im Dunklen liegen. Und in Judith keimt ein furchtbarer Verdacht – kann es sein, dass Larcan in die Ermordung ihres Vaters verstrickt war? Sie weiß, sie wird nicht ruhen, bis sie endlich die Wahrheit erfährt, was als Kind mit ihr wirklich geschah …

 

Uhrzeit: 17:00 – 20:00 Uhr
Ort: KFZ Marburg
Eintritt: 4,00 € (+ VVK-Geb.)
Mitveranstalter: KFZ Marburg / Kinder-& Jugendbuchhandlung Lesezeichen

Margit Ruile wurde 1967 in Augsburg geboren. Sie studierte an der Münchner Filmhochschule, wo sie nach ihrem Abschluss mehr als zehn Jahre in der Lehre tätig war, drehte Dokumentationen und arbeitete als Drehbuchlektorin.
Auch das Geschichtenerzählen lernte sie zuerst beim Film. Später fand sie dann heraus, dass Schreiben sich anfühlt, wie im Schneideraum zu sitzen – mit dem riesengroßen Vorteil, dass man die fehlenden Szenen nicht nachdrehen muss, sondern einfach erfinden kann. Margit Ruile lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern in München.

Zum Buch: Chi sieht aus wie ein Kind. Blass und schmal. Die Züge so bleich. Die Haut zart und durchscheinend. Lange Wimpern an den Lidern der mandelförmigen Augen. Fast echt.
Denn Chi ist ein Roboter, an dessen Programmierung die 19jährige Celine während ihres Praktikums am Institut für neuronale Informatik mitarbeiten soll. Obwohl Celine weiß, dass Chi nur eine Maschine ist, baut sie eine Beziehung zu ihr auf. Aber als es zu ungeklärten Todesfällen am Institut kommt, ist klar, dass das Projekt gestoppt werden muss. Ein atmosphärischer Thriller über künstliche Intelligenz, computerdatenbasierte Zukunftsprognosenversehen mit einem Schuss Westworld.

Uhrzeit: 20:00 – 22:00 Uhr
Ort: Stadthalle Stadtallendorf
Eintritt: VVK 8,00 € / AK 10,00 €
Mitveranstalter: Stadt Stadtallendorf

Dietrich Faber wurde 1969 geboren. Bekannt wurde er als ein Teil des mehrfach preisgekrönten Kabarett-Duos FaberhaftGuth. Bereits sein erster Roman »Toter geht´s nicht« schaffte es auf Anhieb auf die Bestsellerliste. Seine Lesungen und Buchshows zu seinen Romanen um den wenig charismatischen Kommissar Bröhmann wurden zu Bühnenereignissen. Der Autor lebt mit seiner Familie in der Mittelhessenmetropole Gießen.

Zum Buch:  Wuthessen gegen Guthessen: Das gibt Tote!
Ex-Kommissar Henning Bröhmann ist mit Bekannten im Vogelsberg wandern, da erzählt ihm sein Vermieter Rüdi von seinem Engagement in der neuen Protestpartei »HESSEN ZUERST!«. Seit Rüdi arbeitslos wurde, hat er sich große Ziele gesetzt: unter anderem ein Landtagsmandat. Nun macht er Wahlkampf mit Slogans wie »Kartoffelworscht statt Döner« oder »Make Oberhessen great again«.
Henning wird schnell klar, dass diese neue Protestpartei nicht allein auf Wahlplakate und Sonntagsreden setzt. Die haben irgendwas vor mit dem Flüchtlingsheim im Ort! Und tatsächlich fließt bald Blut. Doch je genauer Henning hinschaut, desto rätselhafter wird das Bild. Kleinkriminelle Asylbewerber hier, eine unappetitliche Bürgerwehr dort, bei der auch ein alter Bekannter mitmischt. Und mittendrin eine unermüdliche Guthessin, die die weltweite Flüchtlingskrise alleine meistern will, und Hennings Mutter, deren Witwensitz in Flammen steht, seitdem bei der Aqua-Gymnastik der Blitz der Liebe eingeschlagen hat.
Ein so komischer wie ernstgemeinter Roman von Hessens Krimistar Dietrich Faber.

 

Uhrzeit: 20:00 – 22:00 Uhr
Ort: TTZ Marburg
Eintritt: 7,00 €
Mitveranstalter: Freundeskreis Frauen helfen Frauen e.V.

Katja Brandis ist das Pseudonym von Sylvia Englert. Sie wurde 1970 geboren und wuchs im Rhein-Main-Gebiet auf. Sie studierte Amerikanistik, Germanistik und Anglistik in Frankfurt. Während ihres Studiums trat sie dem Frankfurter Schriftstellerkreis bei. Unter ihrem richtigen Namen schrieb sie zudem zahlreiche Sachbücher. Als weiteres Pseudonym benutzt sie den Namen Siri Lindberg. Katja Brandis arbeitet als Journalistin und Autorin und lebt in München.

Benefizveranstaltung zugunsten des Freundeskreises Frauen helfen Frauen e.V.

Zum Buch: Gute Freunde, ein schönes Zuhause und den tollsten Jungen der Welt zum Freund: Nach Jahren der Angst ist Maja endlich glücklich. Bis zu dem Tag, als der Mann aus dem Gefängnis entlassen wird, der Majas Familie einst brutal terrorisiert hatte. Er schreckt auch jetzt vor nichts zurück. Die Familie muss untertauchen: neue Stadt, neue Identität, alles auf Null. Nicht mal zu Lorenzo, ihrem Freund, darf Maja, die nun Alissa heißt, Kontakt haben. Ein neuer Albtraum beginnt: Wie soll sie Freunde finden, wenn sie nur Lügen erzählen darf und schon das kleinste Partybild auf Facebook ihr Leben in Gefahr bringen kann? Und wie könnte sie Lorenzo je vergessen? Einsam, voller Wut und Sehnsucht trifft Maja eine verhängnisvolle Entscheidung…

 

Diese und weitere Veranstaltungen finden Sie auf der Internetseite www.stroeumungen.de, von der auch die Texte übernommen wurden.

Literarische Veranstaltungen in Frankfurt: September

Dienstag, 04. September 2018

Eine kleine Auswahl des literarischen Veranstaltungskalender in Frankfurt mit Lesungen, Vorträgen und vielem mehr….

6. – 16.9.: Goethe Festwoche 2018

„Goethe und die Musik“

Auch wenn Goethe nicht zu jenen Dichtern der klassisch-romantischen Epoche gehörte, die mit ihren theoretischen Äußerungen zur Entwicklung der Musikästhetik beigetragen haben: Goethe war ein intensiv und reflektiert Hörender, der in regem Kontakt zu Musikern seiner Zeit stand und mit diesen musikästhetische Fragen diskutierte. Die Veranstaltungen im Goethe-Haus zu Felix Mendelssohn Bartholdy, Carl Friedrich Zelter und Ludwig van Beethoven zeichnen diese Verbindungen nach. Als Dichter widmete sich Goethe immer wieder mit geradezu experimentellem Anspruch dem deutschen Singspiel und recherchierte dafür die verschiedenen Gattungen der italienischen und französischen Oper. Das Spektrum seiner eigenen Arbeiten reicht vom norddeutschen empfindsamen Singspiel (Erwin und Elmire) über die Opera buffa (Scherz, List und Rache) bis zum süddeutschen Singspiel mit Elementen des Wunderbaren: Der Zauberflöte Zweiter Theil. Goethes Traum, Wolfgang Amadeus Mozart oder zumindest einer der zeitgenössischen Wiener Singspielkomponisten möge eines dieser Libretti vertonen, blieb unerfüllt. Dafür schuf Johann André, der Offenbacher Komponist und Musikverleger, eine qualitativ hochwertige Singspielkomposition nach Erwin und Elmire, die anlässlich der Goethe-Festwoche in einer von Olaf Joksch arrangierten Version in Offenbach und Bad Homburg erklingt. Die Oper und das Schauspiel Frankfurt widmen sich Goethes Zauberflöten-Fragment mit einer literarisch-musikalischen Soirée. Der Einsatz von beschriebener Musik in Goethes Werken umfasst empfindsame Topoi im Werther – mit einem Helden, der seinen Gefühlen am Pianoforte Ausdruck verleiht – ebenso wie musikalische Evokationen in den Faust-Dramen. „Musik“ in Faust I und Faust II – das ist ein komplexes Geflecht aus Liedern, Melodramen, Chören und eher atmosphärisch oder signalhaft eingesetzten Klängen. Zudem gehört Faust I zu den meist-rezipierten Musiktheaterstoffen des 19. und 20. Jahrhunderts; die theatralen Projekte des Theater Willy Praml und des Studio Naxos tragen dem Rechnung. Goethe kann heute als der meistvertonte Dichter der Musikgeschichte gelten, seine Lyrik bildet den Vorwurf für mehr als 700 Kunstlieder. Überdies haben seine Werke viele große Orchester- und Opernkompositionen angeregt: Einige dieser Vertonungen werden in mehreren Liedprogrammen aufgeführt, andere werden ausschnittweise von Dieter Borchmeyer und Gerold Huber vorgestellt. Zwei Komponisten sind eigens im Auftrag der Goethe-Festwoche tätig geworden: Gordon Kampe mit einem Kammermusikwerk für die Eröffnung der Festwoche mit dem Ensemble Modern, in dem er die Besetzung von Beethovens Septett Es-Dur aufgreift und Patrick Bishay mit einem mehrteiligen Programm zum Thema „Goethe und Brentano“, das sowohl eine Installation mit Text und Musik als auch ein Liedprogramm umfasst – zu hören in Oestrich-Winkel. Ein Stadtspaziergang durch Wiesbaden und eine theatrale Wanderung von und mit Jugendlichen durch den Main-Taunus-Kreis folgen den historischen Spuren Goethes. Einige Formate der Goethe-Festwoche überführen das Festivalthema „Goethe und die Musik“ ins 21. Jahrhundert: Heinz Drügh und Studierende der Goethe-Universität zeigen den Dichter als Anreger für die Popkultur, der Poetry Slammer Dalibor Marković und der Darmstädter Förderverein Jazz katapultieren den „Kreis der Darmstädter Empfindsamen“ ins Heute, und die Junge Deutsche Philharmonie hat Poetry Slammerinnen und Slammer, Komponistinnen und Komponisten zu einem gemeinsamen Projekt eingeladen – aufgeführt wird es in Frankfurt und Hanau.

7.9., 19.30 Uhr: „Hanna Bekker vom Rath – Handelnde für Kunst und Künstler“

Buchpremiere zum 125. Geburtstag von Hanna Bekker vom Rath
Marian Stein-Steinfeld „Hanna Bekker vom Rath – Handelnde für Kunst und Künstler“
Ort: Frankfurter Bürgerstiftung im Holzhausenschlösschen
Eintritt : 12,- / 11,- / 10,- / 8,-

Die Beschreibung des Wirkens von Hanna Bekker vom Rath (1893-1983) geht von ihrem familiären und gesellschaftlichen Hintergrund aus. Sie folgt den Stationen ihrer persönlichen und künstlerischen Entwicklung sowie ihren Begegnungen in der Welt der Künste. Seit den Jahren wirtschaftlicher Not nach dem Ersten Weltkrieg über die Zeit der nationalsozialistischen Diktatur bis in die Dekaden nach der Befreiung setzte sie sich kontinuierlich ein für zeitgenössische Künstlerfreunde. In die Öffentlichkeit trat sie seit 1947, als sie das Frankfurter Kunstkabinett Hanna Bekker vom Rath gründete. Mit der Galerie setzte sie ihre Vermittlungsarbeit fort. Schon bald erweiterte sie ihr Betätigungsfeld über Deutschlands Grenzen hinaus. Als Botschafterin der Kunst stellte sie deutsche Künstler weltweit vor und brachte Vertreter internationaler Kunst nach Frankfurt. Das Museum Wiesbaden beherbergt heute einen großen Teil der Sammlung Hanna Bekker vom Rath. Es war der letzte Wille der Sammlerin und Vermittlerin, die Werke dem interessierten Publikum zugänglich zu machen. In einem Vortrag, der am 7. September 2018 um 19:30 Uhr im Holzhausenschlösschen stattfindet, gibt die Autorin Marian Stein-Steinfeld einen Einblick in die Biografie Hanna Bekker vom Raths, eine Neuerscheinung in der Reihe „Mäzene, Stifter, Stadtkultur“, herausgegeben von der Frankfurter Bürgerstiftung.

Begleitet von einer kleinen Ausstellung im Foyer.

7.9., 20 Uhr: Philosophisches Café

Catalin Dorian Florescu „Die Freiheit ist möglich“
Moderation und Gespräch: Ruthard Stäblein und Michael Hohmann
Ort: Romanfabrik
Eintritt: frei

Der in der Schweiz lebende und arbeitende Psychologe Catalin Dorian Florescu, geboren 1967 in Timisiora (Rumänien), hat ein Buch vorgelegt über die Freiheit in der Postmoderne (Die Freiheit ist möglich. Über Verantwortung, Lebenssinn und Glück in unserer Zeit, Residenz Verlag). Er kritisiert bekannte Philosophen unserer Zeit (Lyotard, Žižek), weil sie entweder mit ihren Ideen zur Leistungssteigerung oder zum reinen Denken aufrufen. Angesichts der digitalen Informationsflut und der dadurch ausgelösten Dauerspannung, die uns vom Gegenüber oder dem unmittelbaren Geschehen ablenken, plädiert er für feste Ideale und Glaubenssätze. Seine Kapitelüberschriften faßt er als Lehrsätze der Postmoderne, wie zum Beispiel „Du sollst dich nicht von anderen unterscheiden, auf dass du geliebt wirst“. Diese Sätze kritisiert er in der Folge und weist zum Schluß seines Buches darauf hin, daß Freiheit sowohl Erziehung als auch Verantwortung braucht.

17.9., 20 Uhr: Georgien – Neue Literatur einer alten Kultur

Mit Zaal Andronikashvili und Ruthard Stäblein
Ort: autorenbuchhandlung marx & co

Georgien, Ehrengast der Buchmesse 2018, erstreckt sich vom Kaukasus bis ans Schwarze Meer. Das mythologische Land der Kolchis ist Heimat der Medea und kann auf eine 1500-jährige Literaturgeschichte zurückblicken. Dennoch ist georgische Literatur hierzulande weitgehend unbekannt. Zu Recht? Ist es die kleine Literatur einer kleinen Nation oder doch Weltliteratur? Wie beeinflusst war die georgische Literatur von der russischen? Was bestimmt die Romane seit der Unabhängigkeit Georgiens 1991? Welche Gegenwartsromane machen in Tiflis Furore? Um über die spannendsten Neuerscheinungen zu diskutieren, haben wir den Literaturwissenschaftler Zaal Andronikashvili und den Moderator Ruthard Stäblein eingeladen, zwei herausragende Kenner der georgischen Literatur, Kultur und Politik. Besprochen werden unter anderem Archil Kikodzes Südelefant, Tamta Melaschwilis Abzählen und Nino Haratischwilis neuer Roman Die Katze und der General.

Dr. Zaal Andronikashvili studierte Germanistik, Geschichte und Archäologie in Georgien und Deutschland und beendete sein Studium mit der Dissertation über Die Erzeugung des dramatischen Textes, ein Beitrag zur Theorie des Sujets an der Universität Göttingen. Seit 2006 forscht er am Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL) in Berlin mit einem Arbeitsschwerpunkt zur Kulturgeschichte Georgiens, des Kaukasus, des Schwarzmeerraumes und der Sowjetunion.
Ruthard Stäblein studierte in Deutschland und Frankreich Germanistik, Romanistik, Komparatistik und Philosophie und beendete sein Studium mit einer Arbeit über Benjamin und Baudelaire an der Sorbonne. Seit 1998 ist er Redakteur für Literatur beim Hessischen Rundfunk und ist u.a. für eine Vielzahl an Hörbuchfassungen verantwortlich – zuletzt für Nino Haratischwilis neuen Roman Die Katze und der General.

23.9., 18 Uhr: Deutscher Buchpreis 2018

Die Autoren der Shortlist. Deutscher Buchpreis 2018
Moderation: Sandra Kegel (F.A.Z.), Alf Mentzer (hr2-kultur) und Insa Wilke (freie Kritikerin)
Ort: Literaturhaus Frankfurt im Schauspiel Frankfurt
Eintritt: 18,- / 12, (Karten ab 10.08. unter www.schauspielfrankfurt.de / Es gelten die dortigen Ermäßigungsberechtigungen.)

Die sechs nominierten Autoren für den Deutschen Buchpreis 2018 lesen in Frankfurt.
Kurz vor Eröffnung der Buchmesse wird in Frankfurt am Main der Roman des Jahres in deutscher Sprache gekürt. Mit dem Deutschen Buchpreis zeichnet die Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung stellvertretend für alle wichtigen literarischen Titel den besten Roman des Jahres aus. Aufgrund des Erfolgs dieser Veranstaltung und des Medien- und Publikumsinteresses in den letzten Jahren lesen die Autoren der Shortlist knapp drei Wochen vor der Verkündung des diesjährigen Preisträgers erstmals im Schauspiel Frankfurt. Am 11. September erfahren Sie, wer die sechs sind.

Eine gemeinsame Veranstaltung von Literaturhaus Frankfurt und Kulturamt Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Schauspiel Frankfurt. Partner ist die Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung. Medienpartner ist hr2-kultur. Zu hören sind die einzelnen Lesungen dort vom 01.10. bis 06.10 um 09.30 und 15.00 Uhr.

Die Texte, Informationen und weitere Veranstaltungen finden Sie hier.

Georgien ist das Gastland auf der Frankfurter Buchmesse 2018

Donnerstag, 09. August 2018

Für alle Buchliebhaber: Bald ist es wieder so weit! Die Frankfurter Buchmesse findet dieses Jahr vom 10.-14. Oktober statt und es wurde auch bereits das Gastland bekannt gegeben: Als Ehrengast wird Georgien geladen sein. Und wer nicht mehr bis Oktober warten möchte, kann bereits Ende August einen kleinen Vorgeschmack von der georgischen Kultur erhalten. Vom 24.-26.8. präsentiert sich das Land auf dem Museumsuferfest in Frankfurt. Mit Konzerten, Theatervorführungen und nationalen Gerichten nimmt Georgien an dem kulturellen Fest teil.

Bei der offiziellen Eröffnung am 24. August wird neben dem Oberbürgermeister Peter Feldmann auch der georgische Botschafter Elugja Khokrishvili anwesend sei. Auf der Internetseite von boersenblatt.net wird das georgische Veranstaltungsprogramm wie folgt beschrieben: „Von Jazz, Folk, Pop, Ethno-Fusion bis zu elektronischer Musik präsentieren namhafte Bands, DJs und Ensembles die musikalische Vielfalt des Landes. Darunter die Ethno-Fusion Band IRIAO, das Elektro-Sound/Geigen-Duo KORDZ, Giorgi Zagareli & Strings und die Elektro-Musik-Performer DJ Luka Nakashidze & Misho Urushadze. Weiter das gefeierte Vokal-Sextett Quintessence, der Kinderchor LITTLE GEORGIKA und die international bekannten Jazz-Sängerin Nino Katamadze & Insight, die von Nikoloz Rachveli und Musikern des Georgian Philharmonic Orchestra begleitet wird. Theater- und Performance-Darbietungen vom Staatlichen Georgischen Pantomimetheater, dem „Movement Theatre“, dem Kinder Choreographie Ensemble LAPREBI und der Kinder Puppen-Oper runden das Bühnenprogramm ab.
Außerdem erwartet Besucher traditionelles georgisches Kunsthandwerk und „Souvenirs aus Georgia“ – spezielle Mitmachaktionen von georgischen Künstlern für Kinder. In Zelten des georgischen Restaurants Pirosmani aus Frankfurt werden traditionelle georgische Speisen und einzigartige Weine aus dem ältesten Land des Weinbaus präsentiert. Das Zelt des georgischen Ministeriums für Umweltschutz und Landwirtschaft lädt dazu ein, die kulinarische Vielfalt und Besonderheit der georgischen Küche zu entdecken. Vertreten ist zudem die Georgian National Tourist Administration (GNTA).“

Also wer an den Tagen noch nichts geplant hat, sollte sich auf den Weg nach Frankfurt machen und sich das kulinarische Erlebnis nicht entgehen lassen! Das genaue Programm sowie alle weiteren Informationen zum Museumsuferfest finden Sie hier.