Archiv für die Kategorie ‘Kurioses’

Reaktionen von Menschen auf Fake-Buchtitel

Freitag, 29. April 2016

Die einen checken Instagram, die anderen knacken Rekorde bei Candy Crush und ab und an soll es auch vorkommen, dass in der U-Bahn ein Buch gelesen wird. Dass man aber nie alleine liest in der U-Bahn, zeigt „The Chortle“ in ihrem genialen Clip: Mit gefaktem Buch-Covern ganz unschuldig in der Bahn sitzen und die Reaktionen der Mitmenschen filmen – großartig! Mit Buchtiteln wie „Ass Eating Made Simple“ oder „Mein Kampf – For Kids“ und „Trump – The Art Of Fucking Your Daughter“ mit versteckter Kamera die U-Bahn-Mitleser provoziert:

(gefunden bei Business Punk)

Tinderesting, Facecash und Holoporn: Unsere Sprache 2017

Dienstag, 05. April 2016

Studierende der Berliner Universität der Künste haben darüber nachgedacht, welche Wörter im Jahr 2017 Trend-Wörter sein könnten. Dabei erdachten sie die „Einländer“, den „Maskulizisten“ oder das Adjektiv „tinderesting“.

Jeden Dezember kommen sie, die Rückblicke auf die Wörter und Unwörter des Jahres. Dieses Jahr haben sich Studierende der Universität der Künste in Berlin dem Thema „Wörter des Jahres“ mit einem besonders eleganten und witzigen Dreh zugewandt: Sie haben ein „spekulatives Glossar“ der Wörter des Jahres 2017 erstellt.

Darin finden sich witzige, absurde und nicht ganz so absurde Ideen zu den sprachlichen Trends des übernächsten Jahres. Hier eine Auswahl:

„Einländer“ – Menschen, die ihr Geburtsland noch nie verlassen haben

„gedroned“ – per Drohne übermittelt

„Grundi“ – ein Mensch, der bedingungsloses Grundeinkommen bezieht

„tinderesting“ – Man empfindet eine Person als tinderesting, wenn man sich mit ihr zwar eine gemeinsame Nacht vorstellen kann, sie aber zugleich für nicht dialogfähig hält.

Der Literaturwissenschaftler Stephan Porombka, Professor an der Universität der Künste, hat das Projekt initiiert und erzählt bei Deutschlandradio Kultur, was uns gehobener Quatsch über unsere Zeit und die Zukunft sagen kann.

Zum Beitrag geht es hier entlang.

Wie Kreative leben – Eine Infografik

Mittwoch, 23. März 2016

Die Plattform format.com wollte es wissen: Wie lebt man als Designer, Fotograf, Illustrator, Künstler oder Filmemacher? Über 2.000 Mitglieder haben an der Befragung teilgenommen. Die Ergebnisse gibt es nun als Infografik.

Die Mehrzahl mag demnach Kaffee zum Frühstück, die Hälfte der Befragten trägt eine Brille, 24% bestellen am Abend häufig Pizza und 45% sind stündlich auf Social-Media-Seiten unterwegs.

Angefangen vom Aufstehen, dem Frühstücken, Mittagessen, einigen Essgewohnheiten am Arbeitsplatz bis hin zum Zubettgehen gibt es reichlich interessante und kuriose Statistikwerte zum Scrollen.

Die Infografik steht darüber hinaus auch im JPEG-Format zum Downloaden auf der Website von format.com bereit.

Die goldenen Umschläge der Oscar-Verleihung

Donnerstag, 10. März 2016

Bei der 88. Oscar-Verleihung Ende Februar in Los Angeles stand auch ein deutscher Akteur aus Oberbayern im Rampenlicht: die Umschläge mit den Gewinnern wurden aus »Gmund Treasury Papier« gefertigt.

Wenn bei der Verleihung die Umschläge auf der Bühne geöffnet werden, dann sorgen die spezielle Mikroprägung und schimmernde Goldpartikel für eine strahlende Präsentation.

»Das Geheimrezept von Gmund Treasury beinhaltet Naturpigmente, die ein breites Farbspektrum dank einer speziellen Mikroprägung auf der Oberflächenstruktur wiedergeben. So wirkt das Papier nicht nur, wenn man es in den Händen hält, selbst von weitem hinterlässt es einen bleibenden Eindruck für die Zuschauer auf der ganzen Welt«, so Florian Kohler stolz, Inhaber und Papiermacher in 4. Generation.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Valentinstag und Single? In die Buchhandlung!

Donnerstag, 11. Februar 2016

Die besten Liebesgeschichten schreibt der Buchhandel. Ganz klar. Fest steht, wer noch vor dem Valentinstag Mr. oder Mrs. Right treffen will, sollte sich in der Buchhandlung umschauen. Der Beleg: Ein Drittel, nämlich 32,9 Prozent der Menschen in Deutschland, hält die Buchhandlung für den besten Ort, um den Partner fürs Leben kennenzulernen. Vorsicht Buch!, eine Initiative der deutschen Buchbranche, hat 5.000 Menschen zwischen 14 und 60 plus befragt.

Nur Bar und Kneipe können es annähernd mit der Buchhandlung aufnehmen: Sie bringen es auf 28,6 Prozent. Schwimmbäder und Fitness-Studios sind mit 17,1 und 20,7 Prozent als Kontaktbörsen noch weniger attraktiv als das Internet, Bus/Tram/Zug und Museum (21, 22,3 und 23 Prozent).

Die detaillierten Umfrageergebnisse nach Männern, Frauen, Alter und Bundesländern finden Sie hier.

 

102 Etagen Leben – „Das Hochhaus“

Mittwoch, 10. Februar 2016

Durch die „Zeit“ bin ich auf einen Blog der Zeichnerin Katharina Greve aufmerksam geworden. Sie lässt im Internet ein Hochhaus wachsen, jede Woche kommt ein Stockwerk dazu, gefüllt mit humorvollen Kommentaren zur aktuellen Lage.

Immer dienstags kommen die Bauarbeiter: Dann wächst das Hochhaus, das die Berliner Comicautorin seit einigen Wochen im Internet entstehen lässt, um eine Etage. Und um jeweils eine weitere Episode, mit der Greve Zwischenmenschliches, Soziales und Politisches kommentiert.

Gerade wurde die 18. Etage hinzugefügt, bis zum Herbst 2017 sollen es 102 werden.

Zum Blog von Frau Greve geht es hier entlang

 

Über Büchersammler

Donnerstag, 10. Dezember 2015

In der FAZ hat Hannes Hintermeier einen erfrischenden Beitrag über Büchersammler geschrieben, den ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. Wir erfahren etwas über muffige Keller der Großeltern, in denen alles begann, bis hin zu Flitterwochen, die wegen der Sammelleidenschaft abgebrochen werden mussten.

Den Artikel finden Sie hier – viel Vergnügen!

 

Ausstellung: Die DUCKOMENTA, Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim

Sonntag, 15. November 2015
Wie sähen die berühmtesten Werke und Funde der Kunst- und Kulturgeschichte aus, wenn sie nicht von Menschen-, sondern von Entenhand erschaffen worden wären?

Ursprünglich als Fingerübung innerhalb eines Kunstseminars entstanden, erschuf die Künstlergruppe interDuck mit der DUCKOMENTA ein imaginäres Weltkultur-Enten-Erbe und begeistert damit nicht nur die Fans von Donald, Daisy, Dagobert und Co. Bei diesen einzigartigen Kunstwerken handelt es sich nicht um Computermanipulationen, sondern um handgefertigte Malereien, Skizzen und Plastiken.

Von der im Eis gefundenen Mumie der Ur-Ente Dötzi zur Büste der ägyptischen Königin Duckfretete, über weltberühmte Gemälde wie die Mona Lisa bis hin zur modernen Stilrichtung der Baumaus enthält die DUCKOMENTA liebevolle Reminiszenzen an die Meilensteine der Kunst voller Witz und Fantasie. Begleitet werden die abgebildeten Exponate von augenzwinkernden Kommentaren und humorvollen bis nachdenklichen Einsichten rund um die Wahrheit und Wirklichkeit der Enten in der Kunst.

In den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim sind noch bis zum 24. April 2016 Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen und Fotografien mit Schnabel, Plattfüßen und Federn zu sehen.

interDuck ist eine Gruppe aus Designern, Künstlern, Filmemacher, Architekten und Geisteswissenschaftlern. Seite 1986 fühlt sie sich dazu berufen, die Geschichte der Welt in Form eines Enten-Paralleluniversums zu erzählen. Mit großem Erfolg fanden bereits Ausstellungen an mehreren Orten, unter anderem in Rotterdam, statt.

The Duckomenta / Ausstellung
Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim
13.9.15–24.4.2016
Öffnungszeiten: Di–So, 11–18 Uhr

In der Box: Kartoffeldruckschrift

Donnerstag, 08. Oktober 2015
Aus rund 14,5 kg Kartoffeln hat NEW CAT ORANGE eine handgeschnittene, digitale Kartoffeldruckschrift gestaltet. Das entstandene Schriftenset ist in einer handlichen Box erhältlich.

Die Ursprungszeichen zu dieser Schrift sind nicht auf Papier geschibbelt oder am Computer entstanden, sondern wurden von Hand fein säuberlich aus Kartoffeln geschnitzt. Mit diesen echten Kartoffeldruckstempeln wurden die Zeichen ganz klassisch mehrfach auf Papier gedruckt, die besten ausgewählt und anschließend aufwändig digitalisiert.

So besteht das Schriftenset aus der NCO-Potatoe Clean, die feine, saubere, mit den typischen, markanten Schnitzkanten, aus der NCO-Potatoe Rough, mit den typischen Löchern und Unsauberkeiten und letztendlich der NCO-Potaoe Extra. Diese eignet sich u.a. dazu, um sie „unter“ die Rough zu legen und ihr einen anderen Tonwert zuzuordnen. Auf diese Weise entstehen typische Ränder, wie man sie vom Kartoffeldruck kennt. Ergänzend dazu gibt es die NCO-Potatoe-Symbols. Hierbei handelt es sich um komplett geschnitzte Begriffe und Symbole, inspiriert aus der Imbissbudenwelt: von der Ketchupflasche bis zur Pommesgabel und diversen Pfeilen.

In Erinnerung an die gute alte (analoge) Zeit gibt es das Schriftenset in einem kleinen Kistchen. Die Kartonage aus Buchbinderpappe wurde im Buchdruck vom Druckatelier Letterjazz produziert. Sie ist banderoliert und versiegelt mit ein Bierdeckel. Innendrin findet man eine CD mit den Schriften sowie ein A2 Poster und eine 16seitige Broschüre, beides im Offset gedruckt sowie einen weiteren Bierdeckel. Bis auf das Logo wurde alles mit den Mitteln der Schrift gestaltet und illustriert.

Die Font Box ist auf 111 Exemplare limitiert und kann für 49,50 Euro inkl MwSt. und Versand auf der Website zur Kartoffeldruckschrift erworben werden.

Sammlung alter DDR-Bücher

Freitag, 21. August 2015

Peter Sodann, ehemaliger „Tatort“-Kommissar, sammelt Bücher, die in der DDR erschienen sind. Die Sammlung wächst immer weiter: Inzwischen kann Sodann auf knapp eine halbe Million Bücher stolz sein. 2012 hat er sich seinen Lebenstraum der eigenen Bibliothek in Staucha (Sachsen-Anhalt) erfüllt.

„Die Welt“ berichtet in einem ausführlichen Beitrag über die besondere Sammel-Leidenschaft des populären Schauspielers. Hier geht es zum Artikel.