Archiv für die Kategorie ‘Berufe’

„IT meets Print“ – Fachkongress in Frankfurt

Sonntag, 22. Oktober 2017

Die „IT meets Print“ findet am 9. November in Frankfurt statt. Der Fachkongress gibt Auskunft darüber, welche Auswirkungen die zunehmende Digitalisierung in Industrie und Handel auf die Druckproduktion haben. Viele Druckunternehmen müssen sich dem Zeitalter der Digitalisierung stellen und befinden sich daher im Transformationsprozess. Auf dem Kongress sollen die neuen Herausforderung, aber auch das entstandene Potential der Digitalisierung der Druckproduktion vorgestellt und diskutiert werden. Es sind Experten geladen, die Vorträge zu den verschiedenen Themen halten, die Sie im angeführten Programm finden können.

Wann? Donnerstag, 9. November 2017; ab 9 Uhr Registrierung + Frühstück; ab 10 Uhr Kongress; Ende: 16:30 Uhr

Wo? IntercityHotel Frankfurt Airport

Programm

  • Begrüßung durch die Moderatoren  (Judith Grajewski & Bernhard Niemela, Deutscher Drucker Verlagsgesellschaft, Ostfildern)
  • Zahlen, Fakten und Trends – das werden Kunden in Zukunft von Druckdienstleistern verlangen (Bernhard Niemela, Deutscher Drucker Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG)
  • Ohne Kundendaten keine Kundenorientierung (Steffen Setzer, Leitung Vertrieb & Marketing – Prokurist, Laserline, Berlin)
  • IT-Systemarchitektur als Basis für erfolgreiche Printkommunikation (Oliver Frömmer, Vertriebsleiter SDZ eCom, Aalen)
  • Zehn Druckereien – zehn Praxisbeispiele für IT-Integrationen (Judith Grajewski, Deutscher Drucker Verlagsgesellschaft, Ostfildern)
  • Was muss eine Druckerei beim Datenschutz beachten? Sicheres Hosting und Handling von Kundendaten. (Vinzenz Schmidt, Geschäftsführer Wirtz Druck, Datteln)
  • Use case: Produktion im Kundentakt – ein Praxisbericht über die Just-in-Time Fertigung von variablen Broschüren für die Industrie (Thorsten Kelp, Sales Director, Member of the Management , Hofmann Druck + Medien, Traunreut)
  • Mitarbeiter mit IT-Knowhow: Neue Fachleute einstellen oder eigene Mitarbeiter weiterbilden? Was funktioniert am besten? (Simone Marhenke, Stellv. Geschäftsführerin Verband Druck und Medien Nordwest, Lünen)
  • Blick hinter die Kulissen: Individualisierte Zeitschriftenproduktion – welche Hürden gibt es? Learnings aus drei digital gedruckten Ausgaben des Fachmagazins „Deutscher Drucker“ (Jochen Kristek, Leiter Key Account und Sales, Deutscher Drucker Verlagsgesellschaft, Ostfildern)
  • Wie verkaufe ich IT-Leistungen nach außen? Im eigenen Unternehmen oder in einer Neugründung? (Norbert Weckerle, Geschäftsführer apollon GmbH & Co. KG, Pforzheim)
  • To-Do-Liste für Printunternehmen (Judith Grajewski & Bernhard Niemela, Deutscher Drucker Verlagsgesellschaft, Ostfildern)

Preis: 419,- Euro  zzgl. 19 % MwSt.

Anmeldungen sind hier möglich.

Der Beruf des Buchbinders: Von den großen Fabriken bis heute

Montag, 17. April 2017

Die mit der Industrialisierung und Mechanisierung einhergehende „Verarmung“ der Buchbinder änderte sich auch nach dem 1. Weltkrieg erstmal nicht. Massenproduktionen führten zur Verringerung von hochwertigen Produktionen und Bücher verloren schneller an Wert. Handwerkliche und aufwändig gestaltete Einbände rentierten sich kaum noch.
Da es nun auch keine langjährige und spezialisierte Ausbildung mehr bedurfte, um Bücher herzustellen, kam es, dass Gefängnisbetriebe durch reduzierte Kosten zu einer großen Konkurrenz für die Verlage wurden. Doch gab es immer noch Metiers, in denen die Buchbinder ihre qualifizierte Arbeit fortsetzen konnten. Bibliotheken, Museen und Archive gaben den Handwerkern weiterhin ein gesichertes Einkommen.

Die Arbeit mit den Maschinen

Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden die ersten Buchbindereien, die tatsächlich als industriell bezeichnet werden können, da die Techniken weiterentwickelt wurden. Zuvor wurde noch vieles mit der Hand verarbeitet. Bis in die 80er Jahre wurden Maschinen konstruiert, die vollautomatisierte Produktionssysteme abfertigten konnten. Kennzeichnend dafür ist die „Bruchstraße“, auf die nochmal zu einem späteren Zeitpunkt eingegangen werden soll. Heute ist das Arbeiten ohne Maschinen kaum vorstellbar. Sie sind zu einem alltäglichen Arbeitsgegenstand geworden.

Der Beruf des Buchbinders heute

Der Beruf des Buchbinders hat sich jedoch bis heute durchgesetzt und gehört demnach zu einer der ältesten Berufe. Es gibt auch immer noch Traditionen, die beibehalten wurden, nur sehen die Arbeitsschritte inzwischen ein wenig anders aus. Vieles wird maschinell fertiggestellt, wobei die handwerkliche Arbeit natürlich nicht komplett durch die Maschinen ersetzt werden kann.
Von 1999 bis 2005 ist die Zahl der Buchbinder stark zurückgegangen. Waren es 1999 noch 32.000 Beschäftige, waren es 6 Jahre später nur noch 24.000. Im Jahr 2010 kam es schließlich zu Aktualisierungen der Ausbildungsinhalte.

Der Beruf des Buchbinders kann sich als vielseitig gestalten, erfordert ein weites Spektrum an Fachwissen und hat sich in den letzten Jahren immer wieder gewandelt. Noch bis 2011 wurden Buchbinder auch mit der Massenfertigung beauftragt, allerdings ist daraus der Beruf des Medientechnologen hervorgegangen. Buchbinder sind seither ein Stück weit in die Fußstapfen der alten Meister zurückgekehrt und sind hauptsächlich für Sonderanfertigungen, kleinere Buchauflagen oder Restauratierarbeiten verantwortlich. Die Buchbinder haben sich als Handwerker durchsetzen können!

Die Ausbildung zum Buchbinder

Wie bereits in einem früheren Blogbeitrag geschildert, gibt es die Möglichkeit, sich während der Ausbildung zum Buchbinder zu spezialisieren: Buchbinder/In – Buchfertigung (Serie), Buchbinder/In – Druckweiterverarbeitung (Serie) und Buchbinder/In  – Einzel- und Sonderfertigung. Je nachdem, welchen Bereich man auswählt, fallen natürlich unterschiedliche, spezifische Aufgaben und Tätigkeiten in der Buchproduktion an.

Klassische Ausbildungsinhalte sind zudem die Sicherheit und der Gesundheitsschutz bei der Arbeit, Umweltschutz, Einrichten von Geräten, Maschinen und Anlagen sowie das Pflegen und Warten, Bewerten und Auswählen von Verarbeitungstechniken etc. Auch der Kundenkontakt ist ein wichtiger Aspekt der Ausbildung.
Nach der Gesellenprüfung gibt es zahlreiche Möglichkeiten der Weiterbildung oder man kann den Meisterbrief erlangen.

In dem Beruf dreht sich alles um Bücher, Papier, Pappe und die Liebe zum Detail.

Der Beruf des Buchbinders: Von der Stube in die großen Fabriken

Mittwoch, 05. April 2017

Das Zunftwesen der Buchbinder konnte sich bis zum Ende des 18. Jahrhunderts durchsetzen. Man blieb seinem Handwerk treu, auch zur Mitleidenschaft der Kunden. Obwohl über die drei Jahrhunderte Neuerungen bei der Technik entwickelt wurden, hielt man an den alten Methoden fest. Dadurch galten Bücher immer noch als Luxusgut.

Der Wandel wurde schließlich mit der Französischen Revolution eingeläutet. Mit ihr kam die Idee der freien Berufsausübung auf, wodurch der Druck auf die Zünfte allmählich wuchs und sie letztlich zu Gunsten von Produktionsfreiheit und Vertrieb nachgaben. In Preußen wurde direkt zu einer vollständigen Gewerbefreiheit gewechselt.

Die darauffolgende Industrialisierung förderte zudem den wachsenden Buchmarkt zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Eine Vielzahl von bezahlbaren Büchern waren die Folge, die sich durch einen einheitlichen Einband von den vorigen hergestellten Büchern abgrenzten. Die Bücher wurden nun nicht mehr in den kleinen Stuben des Meisters gebunden und fertiggestellt, sondern in immer größer werdenden Fabriken mithilfe des Einsatzes von Maschinen, wie der sogenannten Dampfbindereien. Der massenproduzierte Verlgereinband übernahm die Oberhand und der individuelle Handwerkseinband wurde zu einer Rarität.

Die neuen Arbeitsprozesse

Ein weiterer Unterschied lag in der Aufgabenverteilung und des Herstellungsprozesses. Die ehemals als Handwerker arbeiteten Menschen wurden auf Teilgebiete spezialisiert und ebenso wurde auf die Schnelligkeit der Ausführung geachtet. Die im Akkord arbeitenden Buchbinder waren nun vielmehr spezialisierte Facharbeiter, während die einfacheren Arbeiten von angelernten Kräften, häufig Frauen, ausgeübt wurde. Die wiederum einen niedrigeren Lohn als die Männer ausgezahlt bekamen.

Dennoch starben die individuellen Handwerksbetriebe nicht gänzlich aus und sie konnten sich gegen die Konkurrenz durchsetzen, auch wenn nur unter schwierigen Verhältnissen. Für wenig Geld musste der „klassische“ Buchbinder viel arbeiten. Hinzu kam, dass der künstlerische Aspekt dieser Arbeit in Deutschland nicht weiter gefördert wurde, wie es beispielsweise in Frankreich und England der Fall war.
Ein deutlicher Wandel, und somit eine Verbesserung der Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten, fand erst im 20. Jahrhundert statt. Doch davon gibt es im nächsten Blogeintrag mehr…

Der Beruf des Buchbinders: Die Anfänge

Donnerstag, 30. März 2017

Blickt man zurück auf die Anfänge der Buchbinderei, in eine Zeit, in der die Bücher zu prachtvollen, kleinen Kunstwerken gestaltet wurden, war die Berufsbezeichnung des Buchbinders noch nicht entstanden. Es gab einfach zu wenig Bücher, dieser Beruf rentierte sich noch nicht. So übernahmen vorerst die Mönche diese Arbeit.

Die Aufgaben eines Buchbinders

Auch heute übernimmt der Buchbinder noch die selben Aufgaben, wie die Mönche damals, obwohl sich die Techniken und Methoden der Buchvorbereitung und -bindung weiterentwickelt haben. Er ist verantwortlich für die Fertigstellung eines Buches. Der Einband, als Schutzhülle der gedruckten oder geschriebenen Seiten, muss hergestellt, verziert und mit den Seiten verbunden werden. Natürlich reicht das Arbeitsspektrum des heutigen Buchbinders darüber hinaus. Zu seinen Aufgaben zählen auch das Restaurieren von alten Büchern, Anfertigung von Prägungen, Falzen und Schneiden, die Arbeit mit Maschinen und vieles mehr. Dabei gibt es Fachrichtungen, auf die man sich während der dreijährigen Ausbildung spezialisieren kann, wie etwa die Fachrichtung Einzel- und Sonderfertigung oder die Fachrichtung Buchbindung (Serie).

Die „Studenten-Buchbinder“

Zwar beginnt man häufig die Geschichte der Buchbinder mit den Mönchen im Mittelalter, doch gibt es die Erzählung eines Mönches, der bereits 550 lebte. Sein Name war Dagaeus und er lebte in Irland. Er soll der älteste Buchbinder sein, dessen Name bekannt ist.
Aber nicht nur die Mönche gingen dem Handwerk nach, auch Studenten eigneten es sich an. Mit der durch Martin Luther ausgelösten Buch-Revolution war der Bedarf an Buchbindern so groß, dass die Stundeten sich damit einen Nebenverdienst einnehmen konnten. So gab es ebenso hauptberufliche Buchbinder, die sich in den größeren Universitätsstädten aufhielten und teilweise als Studenten eingeschrieben waren, um deren Vorteile, wie die Steuerfreiheit, zu genießen. Dennoch war es ein selten vertretenes Handwerk, weshalb einige Buchbinder als fahrende Handwerker tätig waren – die Besitzer wertvoller Bücher waren oft nicht bereit, ihre kleinen Schätze abzugeben.

Das Arbeiten in Zünften

Bis ins 16. Jahrhundert verliefen die bürgerliche und die klösterliche Buchbinderei parallel nebeneinander her und standen auch in Konkurrenz zueinander. Doch der gestiegene Bücherbedarf förderte die bürgerlichen Buchbinder, die immer stärker über die Zünfte organisiert wurden. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts war jeder Buchbinder zünftig und jeder Meister war verpflichtet sich einzugliedern. Dabei waren die Zünfte nicht nur Berufsgemeinschaften, sondern sie sie entwickelten sich auch zu Lebensgemeinschaften mit eigenen Regeln, Bräuchen und Traditionen. Das Besondere, und für uns heute schwer vorstellbare: Der Lehrling lebte während seiner Ausbildung zusammen mit der Familie seines Meisters. Bis er seine Gesellenprüfung ablegte, war er ein anerkanntes Familienmitglied, auch wenn er dienende Aufgaben zu erfüllen hatte. Der ausgebildete Geselle unterstand anschließend dem Wanderzwang, der der Erweiterung der Kenntnisse dienen sollte.

Konferenz: Transformation des Buchdrucks (9.6.-10.6.)

Mittwoch, 18. Mai 2016

Der Buchdruck und seine Techniken des Stempelschneidens, Schriftgießens und Bleisetzens haben unsere Kultur entscheidend verändert – Aufklärung und Demokratisierung sind ohne kostengünstige Reproduktionen kaum vorstellbar. Doch welche Relevanz hat der Buchdruck in einer Zeit, in der mit anderen Techniken schneller, kostengünstiger und dabei qualitativ hochwertig gedruckt werden kann? Haben im Buchdruck hergestellte Druckerzeugnisse spezifische Charakteristika, die es rechtfertigen nicht nur die materiellen Artefakte, sondern auch das implizite Wissen des Handwerks bewahren zu wollen?

Die Konferenz bringt vielfältige Perspektiven aus wissenschaftlichen und praktischen Bereichen zusammen. Der Buchdruck wird dabei nicht als anachronistische Kulturtechnik verstanden, die im Zuge der digitalen Revolution als »veraltet« im historischen Fundus verschwindet. Vielmehr wird der Blick auf seine Transformationen gelenkt und danach gefragt, inwiefern und weshalb die Praktiken und die Ästhetik der Buchdrucktechniken bis heute die Gestaltungspraxis sowohl in analogen wie digitalen Anwendungen prägen.

Veranstaltungsort:
Exzellenzcluster Bild Wissen Gestaltung
Sophienstraße 22a
10117 Berlin
Zentrallabor

Anmeldung:
Eintritt frei, Registrierung notwendig.

Programm


Donnerstag, 9. Juni 2016

13.00 Uhr
Christian Kassung & Jürgen Franssen
Begrüßung und Einführung

13.30 Uhr
Christoph Reske | Buchwissenschaft | Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Buchdruck in der Handpressenzeit

14.30 Uhr
Eckehart SchumacherGebler | Typographie | Buchdruckerei Offizin Haag-Drugulin, Dresden

Der Maschinensatz im frühen 20. Jahrhundert

15.30 Uhr
KAFFEEPAUSE

16.00 Uhr
Katharina Walter | Kulturwissenschaft | Humboldt-Universität zu Berlin
Vom Blei zum Licht – der Fotosatz

17.00 Uhr
Wolfgang Coy | Informatik | Humboldt-Universität zu Berlin

Flexible Satzspiegel, flexibler Satz – 
die digitale Herausforderung

19.30 Uhr Abendvortrag
James Mosley | Typographie | University of Reading

Memories of Type

Freitag, 10. Juni 2016

9.30 Uhr
Oliver Hahn | Materialwissenschaft | Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung
Farbe auf Papier – materialwissenschaftliche Aspekte des Buchdrucks

10.30 Uhr
Nelly Gable | Stempelschnitt | Imprimerie nationale, Paris
Du barreau d’acier au caractère en plomb. La gravure de poinçons typographiques à l’Imprimerie nationale/Vom Stahlstäbchen zur Bleiletter. Der Stempelschnitt in der Imprimerie nationale (Übersetzung: Philipp Rehage, Freiburg)

11.30 Uhr
Fred Smeijers | Type Design | Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig
Counterpunch – making type in the sixteenth century, designing typefaces now

12.30 Uhr
MITTAGSPAUSE

13.30 Uhr
Annette Ludwig | Kunstgeschichte | Direktorin des Gutenberg-Museums Mainz
Perspektiven und Strategien musealer Bewahrung und Vermittlung des Buchdrucks

14.30 Uhr
Martin Grunwald | Neuropsychologie | Haptik-Forschungslabor, Universität Leipzig
Das Tastsinnessystem im Kontext digitaler Gestaltungs- und Entwurfsprozesse

15.30 Uhr
KAFFEEPAUSE

15.45 Uhr
Martin Z. Schröder | Typographie | Die Druckerey, Berlin
Bleisatz, Maßanzüge und Platinschmuck. Wie sich traditionelle Satztechnik als Distinktionsmerkmal erhält

16.45 Uhr
Erik Spiekermann | Typographie | Galerie P98a, Berlin
Vom Digitalen zum Analogen – neue Chancen für den Buchdruck?

17.45 Uhr
Abschlussdiskussion

Im Gespräch mit dem Literarischen Zentrum Göttingen

Montag, 25. April 2016

Das Literarisches Zentrum Göttingen versteht sich selbst als ein „begehbares Feuilleton“ und ist als zentraler Lesungsort nicht mehr wegzudenken aus der niedersächsischen Stadt. Die Fäden für die Planung der vielseitigen Veranstaltungen des Zentrums laufen bei Anja Johannsen und Gesa Husemann zusammen.

Juliane, Bloggerin bei Litaffin, traf die beiden, um mit ihnen über Programmarbeit, Lesungsreihen, das Göttinger Publikum und die Vor- und Nachteile des Leseveranstaltungsbetriebs in einer mittelgroßen Stadt zu sprechen.
Das Gespräch können Sie hier nachlesen.

Wie Kreative leben – Eine Infografik

Mittwoch, 23. März 2016

Die Plattform format.com wollte es wissen: Wie lebt man als Designer, Fotograf, Illustrator, Künstler oder Filmemacher? Über 2.000 Mitglieder haben an der Befragung teilgenommen. Die Ergebnisse gibt es nun als Infografik.

Die Mehrzahl mag demnach Kaffee zum Frühstück, die Hälfte der Befragten trägt eine Brille, 24% bestellen am Abend häufig Pizza und 45% sind stündlich auf Social-Media-Seiten unterwegs.

Angefangen vom Aufstehen, dem Frühstücken, Mittagessen, einigen Essgewohnheiten am Arbeitsplatz bis hin zum Zubettgehen gibt es reichlich interessante und kuriose Statistikwerte zum Scrollen.

Die Infografik steht darüber hinaus auch im JPEG-Format zum Downloaden auf der Website von format.com bereit.

Viarco – die älteste Stiftefabrik Portugals

Montag, 22. Februar 2016

Wie kommt die bunte Farbe in den Holzstift? Was ist eigentlich in einem Bleistift drin? Und wie werden Stifte eigentlich hergestellt?
Slanted besuchte Portugals einzige und älteste Stifte-Fabrik in der Nähe von Porto (S. João da Madeira): Viarco.

Ausdrucksstarke Fotos und den interessanten Beitrag finden Sie hier.

 

Über einen der letzten Bleisatz-Drucker Deutschlands

Samstag, 26. Dezember 2015

Katharina Borchardt von Deutschlandradio Kultur hat Martin Z. Schröder in seiner Druckerei in Berlin-Weißensee besucht, hat sich von ihm erklären lassen, warum er bei der Arbeit eine Krawatte trägt, und hat einen kompletten Satz- und Druckvorgang miterlebt. Eine spannende Innenansicht!

Zum Beitrag von Deutschlandradio Kultur geht es hier entlang.

 

Dokumentation: Buch unter Druck

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Die Giganten Amazon und Apple haben Monopole auf dem Buchmarkt geschaffen, die die Kulturwelt binnen kürzester Zeit auf den Kopf gestellt hat. Mit ihren E-Books ist es ihnen mittlerweile sogar möglich, das Leseverhalten der Nutzer in Echtzeit zu prüfen. Doch es regt sich „analoger“ Widerstand. Arte zeigt die Sendung zum Tag der Eröffnung der Frankfurter Buchmesse 2015.

Hier geht es weiter zum Video.