Archiv für die Kategorie ‘Ausstellungen’

5. „BuchQuartier“ findet in Wien statt

Montag, 20. November 2017

Die Buchmesse „BuchQuartier“ für unabhängige und kleine Verlage findet am 9. und 10. Dezember in Wien statt. Bereits zum fünften Mal präsentieren mehr als 90 Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz im Museumsquartier ihre Bücher. Die Veranstaltung verteilt sich auf die Räumlichkeiten der „Ovalhalle“, der „Arena21“ und dem „Freiraum“. Der Eintritt ist kostenlos.

An den zwei Tagen stellen außerdem zahlreiche Autoren in Lesungen ihre Werke vor. Zu dem Programm gehören darüber hinaus auch Vorträge, wie beispielsweise zu dem Thema „Nachhaltige Buchproduktion“, literarisch-musikalische Performances und Signierstunden.

Das ausführliche Programm und weitere Informationen finden Sie hier.

Text@Art – die literarische Veranstaltungsreihe in Frankfurt

Donnerstag, 24. November 2016

Die Winterzeit bringt nicht nur Kälte und Nässe mit sich, sondern auch die Gelegenheit bei grauem Himmel mal wieder die Museums- und Galerielandschaft zu genießen. Auch die Literatur hat Einzug in den Kunstbetrieb erhalten und nutzt die Räumlichkeiten als Plattform, um mehr Menschen zu erreichen und zur Förderung von jungen Autoren. Das Kulturamt Frankfurt am Main veranstaltet in Kooperation mit der Galerie Bernhard Knaus eine literarische Vernissage, bei der interessante Neuerscheinungen von Autorinnen und Autoren vorgestellt werden:

Donnerstag, 8. Dezember, 19.30 Uhr
Freddy Langer „Route 66. Reisen auf der berühmtesten Straße der USA“

Freddy Langer kennt die legendäre Route 66, hat direkt an der Strecke gelebt und ist sie immer wieder gefahren. Jetzt hat er die Tour von Chicago nach Los Angeles noch einmal unternommen – mit seinen Erinnerungen im Kopf und der Gegenwart fest im Blick. So führt die Reise nicht nur durch acht Bundesstaaten, sondern zugleich in die Kulturgeschichte eines Raumes, der im Kino, in der Kunst oder der Werbung nicht zufällig immer wieder als Metapher für Freiheit gebraucht wird. In der Tradition bester Reiseliteratur wechselt sein Text zwischen Impressionen, Begegnungen und Analysen. Mit eigenen Aufnahmen ist er opulent illustriert.
Eine Veranstaltung des Kulturamtes Frankfurt am Main in Kooperation mit der Galerie BERNHARD KNAUS FINE ART GmbH / Mit freundlicher Unterstützung von maison lanz weinhandel e.k.
Ort: Galerie Bernhard Knaus Fine Art
Eintritt: 5,- / 3,- (Kartenreservierung beim Kulturamt Frankfurt am Main unter 069-212 36 439, Restkarten an der Abendkasse)

Dienstag, 13. Dezember, 19.30 Uhr

Text@Art 
Silke Scheuermann und Alexander Paul Englert 
“Traumdiebstähle. Ein Bildband mit Fotografien von Alexander Paul Englert und einer Erzählung von Silke Scheuermann“ (Edition Faust)

Moderation: Harry Oberländer

Eine Veranstaltung des Kulturamtes Frankfurt am Main in Kooperation mit der Galerie BERNHARD KNAUS FINE ART GmbH / Mit freundlicher Unterstützung von maison lanz weinhandel e.k.
Ort: Galerie Bernhard Knaus Fine Art
Eintritt: 5,- / 3,- (Kartenreservierung beim Kulturamt Frankfurt am Main unter 069-212 36 439, Restkarten an der Abendkasse)

Weitere Informationen und literarische Veranstaltungstips finden Sie auf der Facebook-Seite von Text@Art.

Ausstellung: RundUmSchlag. Die Vielfalt der russischen Buchkunst

Sonntag, 09. Oktober 2016

Ab Mitte Oktober findet im Klingspor Museum in Offenbach die Ausstellung »RundUmSchlag. Die Vielfalt der russischen Buchkunst« statt. Die russische Buchkunst hat im 20. Jahrhundert immer eine sehr eigene Position besetzt. Eindrücklich beweist dies die Sammlung der niederländischen Sammler Albert Lemmens und Serge-Aljosja Stommels, denen es gelang, die russische Buchkunst vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart sehr umfänglich zu sammeln. Die von Studierenden des kunstgeschichtlichen Instituts der Goethe Universität Frankfurt unter der Leitung von Dr. Viola Hildebrand-Schat kuratierte Ausstellung schlägt einen Bogen von der Avantgarde Anfang des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart.

Wann?
14. Oktober bis 20. November 2016
Eröffnung: 13. Oktober 2016 19 Uhr

Wo?
Klingspor-Museum
Herrnstr. 80
63065 Offenbach

Öffnungszeiten
Di, Do, Fr 10–17 Uhr
Mi 14–19 Uhr
Sa, So 11–16 Uhr

Eintrittspreise
Kinder (6 bis 14 Jahre): 1,00 Euro
Schüler (ab 15), Studenten, Wehr- und Zivildienstleistende: 1,50 Euro
Rentner: 2,00 Euro
Erwachsene: 2,50 Euro
Familien: 5,00 Euro
mittwochs: Eintritt frei

Ausstellung: „Von Hand geschriebene Briefe“

Donnerstag, 19. Mai 2016

Die Ausstellung vereint Briefe von den 1940er Jahren bis in die ersten Jahre des 21. Jahrhunderts, die von Grafikern, Typografen, Schriftgestaltern und Verlegern geschrieben wurden. Gezeigt werden sie weniger wegen ihres Inhalts, sondern vielmehr wegen ihrer Schrift. Es handelt sich um Handschriften, deren Schreiber sich mit der Schriftreform des Engländers Alfred Fairbank (1895–1982) beschäftigt und nach dessen Vorlagen ihren eigenen handschriftlichen Ausdruck geformt haben.

Die in der Ausstellung präsentierten Briefe von Alfred Fairbank, Anna Hornby, Paul Standard, Jan van Krimpen, Jan Tschichold, Hans Schmoller, Max Caflisch und Gerrit Noordzij und anderen an Walter Käch, Rudolf Hostettler, Jost Hochuli und Jan Tschichold zeigen die Rezeption der schriftreformerischen Ideen Alfred Fairbanks und belegen die Vielgestaltigkeit der Umsetzung.

Die Ausstellung umfasst rund 40 Briefe, die einer Privatsammlung mit etwa 400 handgeschriebenen Briefen entstammen. Kuratiert wurde die Schau vom Schweizer Grafiker und Buchgestalter Jost Hochuli.

Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 3. Juli im Museum für Druckkunst Leipzig.

Gedruckte Werte. Eine Ausstellung im Museum für Druckkunst Leipzig

Dienstag, 15. März 2016

Einst waren Wertpapiere, zum Beispiel in Form von Aktien, Anleihen oder anderer geldwerter Produkte, anspruchsvolle Drucksachen, zu denen auch Briefmarken oder Schecks gehörten. Ausgestattet mit einer oftmals opulenten Gestaltung mussten diese Druckerzeugnisse auch fälschungssicher sein. Dies wurde durch den Einsatz mehrerer komplexer Drucktechniken erreicht.

Wertpapiere sind ein Spiegelbild ihrer Zeit und heute eine wichtige Quelle der Druck- und Wirtschaftsgeschichte. Die Ausstellung gibt anhand zahlreicher Exponate aus zwei Jahrhunderten einen Einblick in die Geschichte, Gestaltung und Herstellung von Wertpapieren. Erstmals gezeigt werden zudem originale Druckplatten, Rahmen, Guillochen, Trockenstempel und Holzstiche. Der Schwerpunkt liegt auf dem Wirtschaftsraum Leipzig und Sachsen – vertreten durch namhafte Unternehmen aus zwölf Branchen.

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Firmenhistorischen Archiv der Giesecke & Devrient GmbH in München. Sie wird unterstützt durch Leihgaben aus dem Sächsischen Staatsarchiv Leipzig. Die wissenschaftliche Recherche im Vorfeld wurde gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Eröffnung der Ausstellung ist am 15. März 2016 um 18 Uhr

Museum für Druckkunst Leipzig
Nonnenstraße 38
04229 Leipzig

Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-17 Uhr, So 11-17 Uhr; Sonderregelung an Feiertagen

Öffentliche Führungen, Sonntag, 12 Uhr:
20.3., 10.4., 8.5., 22.5., 12.6., 26.6., 24.7., 14.8.

Führung 60+, Dienstag, 15 Uhr:
22.3., 19.4., 21.6.

Ausstellung: Kinderwelten. 60. internationale Kinderbuchausstellung im Klingspor-Museum

Samstag, 19. Dezember 2015

Seit nunmehr 60 Jahren zeigt das Klingspor-Museum am Jahresende die schönsten Kinderbücher aus vielen Ländern. Längst ist die Ausstellung zur Institution geworden und lockt in jedem Jahr zahlreiche kleine und große Bilderbuchliebhaber. In diesem Jahr ist ein großer Teil der Ausstellung dem Rückblick auf diese 60 Jahre gewidmet.

Die ausgewählten Bücher zeigen nicht nur den Wandel der Themen und der Illustrationsstile, sondern auch ein sich wandelndes Verständnis, was das Kinderbuch vermitteln soll. Spätestens seit den siebziger Jahren begann sich das Kinderbuch zu emanzipieren und räumte mit der vermeintlich heilen Kinderwelt auf. Relevante Themen der Zeit fingen nun an, einen breiteren Raum einzunehmen. Ob Raumfahrt, Umweltzerstörung oder Atomkraft, der gesellschaftliche Diskurs findet seinen Niederschlag im Kinderbuch. Natürlich dürfen in der Ausstellung auch Klassiker, die Generationen Kindern begleitet haben, wie die Raupe Nimmersatt und Janoschs Tiger und Bär nicht fehlen. Mancher kann sein Lieblingsbuch der Kindheit wiederentdecken.

Über 30 Verlage aus dem In- und Ausland haben etwa 100 Neuausgaben zur Verfügung gestellt, die auf Lesetischen und Vitrinen zum Blättern, Schauen, Lesen und Vorlesen einladen. Auch das zeitgenössische Bilderbuch eröffnet einen spannenden Blick auf aktuelle Wünsche an Kindheit und Erziehung und kann als Spiegel gesellschaftlicher Konventionen und kindlicher Lebenswelt gelesen werden, worauf die Ausstellung der Neuerscheinungen ein besonderes Augenmerk legt.

Die tierischen Helden werden in diesem Jahr durch die Originalzeichnungen und Skizzen der Stipendiatin des Troisdorfer Bilderbuchstipendiums Anja Mikolajetz für ihr 2015 erschienenes Kinderbuch »Das Herz des Affen« bereichert. Ein umfangreiches Programm aus offenen Workshops, Mitmachtheater und Gesprächen begleitet die Ausstellung.
Die Vereinigung »Freunde des Klingspor-Museums« übernimmt auch in diesem Jahr den Eintrittspreis für die kleinen Besucher der Ausstellung.

Hier geht es zur Website des Museums

 

Ausstellung: Die DUCKOMENTA, Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim

Sonntag, 15. November 2015
Wie sähen die berühmtesten Werke und Funde der Kunst- und Kulturgeschichte aus, wenn sie nicht von Menschen-, sondern von Entenhand erschaffen worden wären?

Ursprünglich als Fingerübung innerhalb eines Kunstseminars entstanden, erschuf die Künstlergruppe interDuck mit der DUCKOMENTA ein imaginäres Weltkultur-Enten-Erbe und begeistert damit nicht nur die Fans von Donald, Daisy, Dagobert und Co. Bei diesen einzigartigen Kunstwerken handelt es sich nicht um Computermanipulationen, sondern um handgefertigte Malereien, Skizzen und Plastiken.

Von der im Eis gefundenen Mumie der Ur-Ente Dötzi zur Büste der ägyptischen Königin Duckfretete, über weltberühmte Gemälde wie die Mona Lisa bis hin zur modernen Stilrichtung der Baumaus enthält die DUCKOMENTA liebevolle Reminiszenzen an die Meilensteine der Kunst voller Witz und Fantasie. Begleitet werden die abgebildeten Exponate von augenzwinkernden Kommentaren und humorvollen bis nachdenklichen Einsichten rund um die Wahrheit und Wirklichkeit der Enten in der Kunst.

In den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim sind noch bis zum 24. April 2016 Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen und Fotografien mit Schnabel, Plattfüßen und Federn zu sehen.

interDuck ist eine Gruppe aus Designern, Künstlern, Filmemacher, Architekten und Geisteswissenschaftlern. Seite 1986 fühlt sie sich dazu berufen, die Geschichte der Welt in Form eines Enten-Paralleluniversums zu erzählen. Mit großem Erfolg fanden bereits Ausstellungen an mehreren Orten, unter anderem in Rotterdam, statt.

The Duckomenta / Ausstellung
Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim
13.9.15–24.4.2016
Öffnungszeiten: Di–So, 11–18 Uhr

Vernissage am 27.11.: Papier ist für die Ewigkeit. Gutenberg-Museum Mainz

Samstag, 14. November 2015
 27. November, 18:00 Uhr

Die amtierende Mainzer Stadtdruckerin Angela Glajcar kreiert eigens für das Gutenberg-Museum eine monumentale begehbare Skulptur aus Papier: Licht und Schatten, gerade und gerissene Kanten, geometrische oder asymetrische Formen eröffnen faszinierende Einblicke und ermöglichen durch die akustische Relevanz der Arbeit eine neue Raumwahrnehmung. Aus Papier geformt, wirken Angela Glajcars schwebende Arbeiten trotz ihrer skulputuralen Präsenz zart und leicht. Das Gutenberg-Museum ist stolz darauf, die international gefragte Künstlerin mit einer Sonderausstellung in Mainz präsentieren zu können. Eröffnung mit Joachim Król als Laudator.

Weitere Infos erhalten Sie auf der Website des Museums.

SchriftStücke. Gesägt, genäht, gebrannt … – es muss nicht immer Papier sein

Montag, 17. August 2015

Das Klingspor Museum in Offenbach zeigt noch bis zum 10.8.:

Schriftkunst wird zumeist mit Feder und Papier in Verbindung gebracht. Daneben gibt es jedoch Schrift in vielfältigen anderen, zumal plastischen, Erscheinungsformen. Die Ausstellung zeigt eine große Bandbreite von Objekten: Holz, mit der Kettensäge bearbeitet, Genähtes, Texte, die mit Hilfe eines Laserstrahls entstanden sind und in Beton gegossene Schriftskulpturen. Gezeigt werden Arbeiten von Tanja Leonhardt, Hans Schmidt, Rudolf Koch, Peter Malutzki, Barbara Habermann und weiteren Künstlern.

Öffnungszeiten
Dienstag, Donnerstag, Freitag 10 – 17 Uhr,
Mittwoch 14 – 19 Uhr,
Samstag, Sonntag, Feiertag 11 – 16 Uhr,
Montag geschlossen, geschlossen am 3. Oktober

Eintrittspreise
Kinder (6 bis 14 Jahre) 1,- Euro,
Schüler (ab 15), Studenten, Wehr- und Zivildienstleistende 1,50 Euro,
Rentner 2,- Euro,
Erwachsene 2,50 Euro,
Familien 5,- Euro,
mittwochs Eintritt frei

Hier finden Sie weitere Informationen

Ausstellung: Lieblingsorte im Literaturland Hessen

Montag, 15. Juni 2015

Lieblingsorte im Literaturland Hessen – das sind Bibliotheken und Hängematten, grüne Parklandschaften, verschwiegene Lese-und Schreiborte und immer wieder Schauplätze aus der Literatur. Der Fotowettbewerb von hr2-kultur, hr-online, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der Sparda-Bank Hessen und dem Photokontor Kittel hat diese Lieblingsorte ins Bild gesetzt. Die besten Fotos werden nun ausgezeichnet. Zur feierlichen Preisverleihung lesen Katharina Bach und Torben Kessler Texte von Marie Luise Kaschnitz, Peter Kurzeck, Wilhelm Genazino und anderen. Im Anschluss eröffnet die von Gerd Kittel kuratierte Fotoausstellung. Bis zum 12. Juli 2015 sind die preisgekrönten Bilder und weitere ausgewählte Fotos im Arkadensaal des Freien Deutschen Hochstifts zu sehen.

Eine Kooperation von hr2-kultur, hr-online, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der Sparda-Bank Hessen eG, dem Photokontor Kittel und dem Frankfurter Goethe-Haus / Freien Deutschen Hochstift.

Ort: Frankfurter Goethe-Haus / Freies Deutsches Hochstift
Eintritt: 7,- / 3,-

Goethe-Museum / Freies Deutsches Hochstift
Großer Hirschgraben 23 – 25
D 60311 Frankfurt am Main
Telefon +49 (0) 69 138800
Fax +49 (0) 69 13880222