Archiv für die Kategorie ‘Ausstellungen’

Sonderausstellung im Gutenberg-Museum in Mainz

Dienstag, 26. Juni 2018

Das Gutenberg-Museum in Mainz ist eines der ältesten Museen für Buch-, Druck- und Schriftgeschichte aller Kulturen. Mit der aktuellen Sonderausstellung „Präsentation des Deutschen Hardcover Awards 2018 und des Internationalen Jugendleistungswettbewerbs des Buchbinderhandwerks“ leistet es wieder einmal einen Beitrag für den Erhalt des Handwerks. Für alle Interessierten lohnt sich daher ein Ausflug nach Mainz.

Vom 11. Mai bis zum 12. August werden in der Ausstellung des Bundes Deutscher Buchbinder (BDBI) die Ergebnisse des internationalen Jugenleistungswettbewerbes des Buchbinderhandwerks und zum anderen die ausgezeichneten Entwürfe des Deutschen Hardcover Awards 2018 gezeigt.

Bei dem 17. Jugendleistungswettbewerb beteiligten sich insgesamt 58 angehende Buchbinder aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Aufgabe bestand darin, einen Entwurf für das Buchcover des Krimis „Erstbezug“ von dem Autor Stefan Peters zu gestalten. Dabei konnten die Teilnehmer frei über das Material und die Technik entscheiden. Bewertet wurde von der Jury die technische Ausführung des Entwurfs und die Umsetzung der gestalterischen Idee.
Fünf der eingereichten Cover erhielten eine Auszeichnung.

Zudem wurde am 11. Mai der Deutsche Hardcover Award im Gutenberg-Museum verliehen. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung vom Bund Deutscher Buchbinder (BDBI), der Fachzeitschrift „bindreport“ und dem Hamburger Unternehmen Schmedt.
Im Rahmen des Deutschen Hardcover Awards werden Entwürfe aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus den vergangenen beiden Jahren ausgezeichnet, die hinsichtlich ihrer künstlerischen und funktionalen Gestaltung sowie der Verwendung ausgewählter Materialien innovative Lösungen im Bereich der Buchbindetechnik beweisen.

 

© Gutenberg-Museum Mainz

 

 

 

TYPO-Fans aufgepasst!

Montag, 11. Juni 2018

Ihr interessiert euch für Typografie und Plakatgestaltung? Dann solltet ihr euch auf den Weg nach Berlin machen und die Sonderausstellungshalle des Kulturforums am Potsdamer Platz besuchen. Dort findet vom 15. Juni bis zum 8. Juli 2018 die Ausstellung „100 beste Plakate“ statt, in der die von einer internationalen Jury Ende Februar ausgewählten besten Plakate des Jahres 2017 aus dem deutschsprachigen Raum präsentiert werden. Der Verein 100 Beste Plakate e.V. präsentiert die Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin.

Es werden verschieden Kategorien, wie Auftragsarbeiten, Autorengrafik und studentische Projektaufträge zu sehen sein, die die hohe Qualität des aktuellen Grafikdesigns unter Beweis stellen.

Solltet ihr es nicht in die Hauptstadt schaffen, könnt ihr die Plakate auch im Jahrbuch „100 beste Plakate 17 Deutschland, Österreich, Schweiz“ bewundern.

Gestaltung: Jakob Mayr und Kilian Wittmann
mit Texten von Jens Müller, Götz Gramlich und Josh Schaub
Verlag: Verlag Kettler
Sprache: deutsch / englisch
Format: 16,5 × 24 cm
Umfang: 288 Seiten
Softcover mit allen 100 Gewinnerplakaten und weiteren Abbildungen
ISBN: 978-3-86206-629-2
Preis: 29,90 €

Das Buch ist im Shop erhältlich.

Den Wettbewerb gibt es bereits seit 50 Jahren und wurde in der DDR entwickelt. Seit 1989 wird er als gesamtdeutscher Wettbewerb durchgeführt und seit 17 Jahren sind auch die Länder Österreich und die Schweiz daran beteiligt.

Die Wanderausstellung wird anschließend noch in Wien, Nürnberg, La Chaux-de-Fonds, Luzern, Essen, Lausanne, Zürich und Genf gezeigt.

Internationale Ausstellung „Pangramme: learning typ design“

Samstag, 28. April 2018

Im Leipziger Museum für Druckkunst wird erstmals vom 29. April bis 15. Juni 2018 die internationale Ausstellung „Pangramme: learning type design“ gezeigt. Die Ausstellung wurde in Frankreich konzipiert und präsentiert ein Kaleidoskop aktueller Schriftdesigns von jungen Gestaltern aus der ganzen Welt.

Für die Ausstellung wählte eine Jury aus einen Wettbewerb 50 Projekte aus, die aus 25 Ländern stammen. Insgesamt wurden 200 schriftgestalterischen Arbeiten eingereicht, die ebenfalls zu sehen sein werden.
Die Gestaltung der Ausstellung wurde von dem deutsch-französischen Grafik-Designer Jérôme Knebusch in Zusammenarbeit mit Studenten der Typorgrafie-Klasse an der Kunsthochschule Metz (Frankreich) übernommen.

Neben den Schriften wird es auch eine Schau mit Fachliteratur geben, die sich mit dem Thema der Schriftgestaltung seit 1900 beschäftigt.

Rotopol: der Verlag für grafisches Erzählen

Donnerstag, 12. April 2018

Bereits seit 10 Jahren gibt es den Verlag Rotopol, der auch als Plattform für die Zeichner dient. Rotopol beschreibt sich selber als ein Verlag, der „die Grenzen dessen abtastet, was Illustration und Comic leisten können.“ Zum Programm gehören hochwertige Bücher, die von einem persönlichen Zeichen- und Erzählstil geprägt sind. Das international vernetzte Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Kassel, wo sich neben einem Atelier und einem Ladengeschäft auch eine Siebdruck-Werkstatt befindet. Dort erhält man aber nicht nur Comics und Illustrationen! Es werden ebenso Kunstdrucke, Postkarten, Papierspiele, handgefertigte Skizzenhefte und bedruckte Textilien zum Verkauf angeboten. Somit werden verschiedene Disziplinen zusammengeführt: Buchkunst, Comic, Graphikdesign und Illustration.

Anlässlich des Jubiläums findet noch bis zum 27.04.2018 die Ausstellung „Rotopol Mystery Show“ in Berlin statt.

Deutschlandfunk Kultur hat einen schönen Beitrag zu Rotopol und der Ausstellung veröffentlicht, den Sie hier nachlesen können.

5. „BuchQuartier“ findet in Wien statt

Montag, 20. November 2017

Die Buchmesse „BuchQuartier“ für unabhängige und kleine Verlage findet am 9. und 10. Dezember in Wien statt. Bereits zum fünften Mal präsentieren mehr als 90 Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz im Museumsquartier ihre Bücher. Die Veranstaltung verteilt sich auf die Räumlichkeiten der „Ovalhalle“, der „Arena21“ und dem „Freiraum“. Der Eintritt ist kostenlos.

An den zwei Tagen stellen außerdem zahlreiche Autoren in Lesungen ihre Werke vor. Zu dem Programm gehören darüber hinaus auch Vorträge, wie beispielsweise zu dem Thema „Nachhaltige Buchproduktion“, literarisch-musikalische Performances und Signierstunden.

Das ausführliche Programm und weitere Informationen finden Sie hier.

Text@Art – die literarische Veranstaltungsreihe in Frankfurt

Donnerstag, 24. November 2016

Die Winterzeit bringt nicht nur Kälte und Nässe mit sich, sondern auch die Gelegenheit bei grauem Himmel mal wieder die Museums- und Galerielandschaft zu genießen. Auch die Literatur hat Einzug in den Kunstbetrieb erhalten und nutzt die Räumlichkeiten als Plattform, um mehr Menschen zu erreichen und zur Förderung von jungen Autoren. Das Kulturamt Frankfurt am Main veranstaltet in Kooperation mit der Galerie Bernhard Knaus eine literarische Vernissage, bei der interessante Neuerscheinungen von Autorinnen und Autoren vorgestellt werden:

Donnerstag, 8. Dezember, 19.30 Uhr
Freddy Langer „Route 66. Reisen auf der berühmtesten Straße der USA“

Freddy Langer kennt die legendäre Route 66, hat direkt an der Strecke gelebt und ist sie immer wieder gefahren. Jetzt hat er die Tour von Chicago nach Los Angeles noch einmal unternommen – mit seinen Erinnerungen im Kopf und der Gegenwart fest im Blick. So führt die Reise nicht nur durch acht Bundesstaaten, sondern zugleich in die Kulturgeschichte eines Raumes, der im Kino, in der Kunst oder der Werbung nicht zufällig immer wieder als Metapher für Freiheit gebraucht wird. In der Tradition bester Reiseliteratur wechselt sein Text zwischen Impressionen, Begegnungen und Analysen. Mit eigenen Aufnahmen ist er opulent illustriert.
Eine Veranstaltung des Kulturamtes Frankfurt am Main in Kooperation mit der Galerie BERNHARD KNAUS FINE ART GmbH / Mit freundlicher Unterstützung von maison lanz weinhandel e.k.
Ort: Galerie Bernhard Knaus Fine Art
Eintritt: 5,- / 3,- (Kartenreservierung beim Kulturamt Frankfurt am Main unter 069-212 36 439, Restkarten an der Abendkasse)

Dienstag, 13. Dezember, 19.30 Uhr

Text@Art 
Silke Scheuermann und Alexander Paul Englert 
“Traumdiebstähle. Ein Bildband mit Fotografien von Alexander Paul Englert und einer Erzählung von Silke Scheuermann“ (Edition Faust)

Moderation: Harry Oberländer

Eine Veranstaltung des Kulturamtes Frankfurt am Main in Kooperation mit der Galerie BERNHARD KNAUS FINE ART GmbH / Mit freundlicher Unterstützung von maison lanz weinhandel e.k.
Ort: Galerie Bernhard Knaus Fine Art
Eintritt: 5,- / 3,- (Kartenreservierung beim Kulturamt Frankfurt am Main unter 069-212 36 439, Restkarten an der Abendkasse)

Weitere Informationen und literarische Veranstaltungstips finden Sie auf der Facebook-Seite von Text@Art.

Ausstellung: RundUmSchlag. Die Vielfalt der russischen Buchkunst

Sonntag, 09. Oktober 2016

Ab Mitte Oktober findet im Klingspor Museum in Offenbach die Ausstellung »RundUmSchlag. Die Vielfalt der russischen Buchkunst« statt. Die russische Buchkunst hat im 20. Jahrhundert immer eine sehr eigene Position besetzt. Eindrücklich beweist dies die Sammlung der niederländischen Sammler Albert Lemmens und Serge-Aljosja Stommels, denen es gelang, die russische Buchkunst vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart sehr umfänglich zu sammeln. Die von Studierenden des kunstgeschichtlichen Instituts der Goethe Universität Frankfurt unter der Leitung von Dr. Viola Hildebrand-Schat kuratierte Ausstellung schlägt einen Bogen von der Avantgarde Anfang des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart.

Wann?
14. Oktober bis 20. November 2016
Eröffnung: 13. Oktober 2016 19 Uhr

Wo?
Klingspor-Museum
Herrnstr. 80
63065 Offenbach

Öffnungszeiten
Di, Do, Fr 10–17 Uhr
Mi 14–19 Uhr
Sa, So 11–16 Uhr

Eintrittspreise
Kinder (6 bis 14 Jahre): 1,00 Euro
Schüler (ab 15), Studenten, Wehr- und Zivildienstleistende: 1,50 Euro
Rentner: 2,00 Euro
Erwachsene: 2,50 Euro
Familien: 5,00 Euro
mittwochs: Eintritt frei

Ausstellung: „Von Hand geschriebene Briefe“

Donnerstag, 19. Mai 2016

Die Ausstellung vereint Briefe von den 1940er Jahren bis in die ersten Jahre des 21. Jahrhunderts, die von Grafikern, Typografen, Schriftgestaltern und Verlegern geschrieben wurden. Gezeigt werden sie weniger wegen ihres Inhalts, sondern vielmehr wegen ihrer Schrift. Es handelt sich um Handschriften, deren Schreiber sich mit der Schriftreform des Engländers Alfred Fairbank (1895–1982) beschäftigt und nach dessen Vorlagen ihren eigenen handschriftlichen Ausdruck geformt haben.

Die in der Ausstellung präsentierten Briefe von Alfred Fairbank, Anna Hornby, Paul Standard, Jan van Krimpen, Jan Tschichold, Hans Schmoller, Max Caflisch und Gerrit Noordzij und anderen an Walter Käch, Rudolf Hostettler, Jost Hochuli und Jan Tschichold zeigen die Rezeption der schriftreformerischen Ideen Alfred Fairbanks und belegen die Vielgestaltigkeit der Umsetzung.

Die Ausstellung umfasst rund 40 Briefe, die einer Privatsammlung mit etwa 400 handgeschriebenen Briefen entstammen. Kuratiert wurde die Schau vom Schweizer Grafiker und Buchgestalter Jost Hochuli.

Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 3. Juli im Museum für Druckkunst Leipzig.

Gedruckte Werte. Eine Ausstellung im Museum für Druckkunst Leipzig

Dienstag, 15. März 2016

Einst waren Wertpapiere, zum Beispiel in Form von Aktien, Anleihen oder anderer geldwerter Produkte, anspruchsvolle Drucksachen, zu denen auch Briefmarken oder Schecks gehörten. Ausgestattet mit einer oftmals opulenten Gestaltung mussten diese Druckerzeugnisse auch fälschungssicher sein. Dies wurde durch den Einsatz mehrerer komplexer Drucktechniken erreicht.

Wertpapiere sind ein Spiegelbild ihrer Zeit und heute eine wichtige Quelle der Druck- und Wirtschaftsgeschichte. Die Ausstellung gibt anhand zahlreicher Exponate aus zwei Jahrhunderten einen Einblick in die Geschichte, Gestaltung und Herstellung von Wertpapieren. Erstmals gezeigt werden zudem originale Druckplatten, Rahmen, Guillochen, Trockenstempel und Holzstiche. Der Schwerpunkt liegt auf dem Wirtschaftsraum Leipzig und Sachsen – vertreten durch namhafte Unternehmen aus zwölf Branchen.

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Firmenhistorischen Archiv der Giesecke & Devrient GmbH in München. Sie wird unterstützt durch Leihgaben aus dem Sächsischen Staatsarchiv Leipzig. Die wissenschaftliche Recherche im Vorfeld wurde gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Eröffnung der Ausstellung ist am 15. März 2016 um 18 Uhr

Museum für Druckkunst Leipzig
Nonnenstraße 38
04229 Leipzig

Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-17 Uhr, So 11-17 Uhr; Sonderregelung an Feiertagen

Öffentliche Führungen, Sonntag, 12 Uhr:
20.3., 10.4., 8.5., 22.5., 12.6., 26.6., 24.7., 14.8.

Führung 60+, Dienstag, 15 Uhr:
22.3., 19.4., 21.6.

Ausstellung: Kinderwelten. 60. internationale Kinderbuchausstellung im Klingspor-Museum

Samstag, 19. Dezember 2015

Seit nunmehr 60 Jahren zeigt das Klingspor-Museum am Jahresende die schönsten Kinderbücher aus vielen Ländern. Längst ist die Ausstellung zur Institution geworden und lockt in jedem Jahr zahlreiche kleine und große Bilderbuchliebhaber. In diesem Jahr ist ein großer Teil der Ausstellung dem Rückblick auf diese 60 Jahre gewidmet.

Die ausgewählten Bücher zeigen nicht nur den Wandel der Themen und der Illustrationsstile, sondern auch ein sich wandelndes Verständnis, was das Kinderbuch vermitteln soll. Spätestens seit den siebziger Jahren begann sich das Kinderbuch zu emanzipieren und räumte mit der vermeintlich heilen Kinderwelt auf. Relevante Themen der Zeit fingen nun an, einen breiteren Raum einzunehmen. Ob Raumfahrt, Umweltzerstörung oder Atomkraft, der gesellschaftliche Diskurs findet seinen Niederschlag im Kinderbuch. Natürlich dürfen in der Ausstellung auch Klassiker, die Generationen Kindern begleitet haben, wie die Raupe Nimmersatt und Janoschs Tiger und Bär nicht fehlen. Mancher kann sein Lieblingsbuch der Kindheit wiederentdecken.

Über 30 Verlage aus dem In- und Ausland haben etwa 100 Neuausgaben zur Verfügung gestellt, die auf Lesetischen und Vitrinen zum Blättern, Schauen, Lesen und Vorlesen einladen. Auch das zeitgenössische Bilderbuch eröffnet einen spannenden Blick auf aktuelle Wünsche an Kindheit und Erziehung und kann als Spiegel gesellschaftlicher Konventionen und kindlicher Lebenswelt gelesen werden, worauf die Ausstellung der Neuerscheinungen ein besonderes Augenmerk legt.

Die tierischen Helden werden in diesem Jahr durch die Originalzeichnungen und Skizzen der Stipendiatin des Troisdorfer Bilderbuchstipendiums Anja Mikolajetz für ihr 2015 erschienenes Kinderbuch »Das Herz des Affen« bereichert. Ein umfangreiches Programm aus offenen Workshops, Mitmachtheater und Gesprächen begleitet die Ausstellung.
Die Vereinigung »Freunde des Klingspor-Museums« übernimmt auch in diesem Jahr den Eintrittspreis für die kleinen Besucher der Ausstellung.

Hier geht es zur Website des Museums