Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Kandidatinnen und Kandidaten für den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2019 gesucht

Dienstag, 22. Januar 2019

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels ruft alle dazu auf, an der öffentlichen Ausschreibung für den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2019 teilzunehmen. Jeder kann ab sofort einen Kandidaten oder eine Kandidatin vorschlagen.

Bereits seit 1950 wird der mit 25.000 Euro dotierte Preis an eine Persönlichkeit verliehen, „die in hervorragendem Maße vornehmlich durch ihre Tätigkeit auf den Gebieten der Literatur, Wissenschaft oder Kunst zur Verwirklichung des Friedensgedankens beigetragen hat“. Die Vorschläge können bis zum 1. März eingereicht werden.
Diese sollten schriftlich begründet sein und Angaben zu den Leistungen und Veröffentlichungen der Persönlichkeiten beinhalten. Und Achtung: Selbstvorschläge werden nicht angenommen!

Eingereicht können die Unterlagen per Mail an m.schult@boev.de oder per Post an: 
Börsenverein des Deutschen Buchhandels
Geschäftsstelle Friedenspreis
z.Hd. Herr Martin Schult
Schiffbauerdamm 5
10117 Berlin

Die Bekanntgabe folgt voraussichtlich am 18. Juni 2019 und die Preisverleihung findet am 20. Oktober 2019 zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse in der Paulskirche statt.

Alle weiteren Informationen finden Sie hier:  www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de.

Veranstaltungstip: Das Programm des Gutenberg-Museums von Januar bis April

Sonntag, 06. Januar 2019

Ohne Zweifel Gutenberg? Die Erfindung des Buchdrucks in Europa und Asien

Die Sonderausstellung läuft bis zum 28.4.2019

Glanzvoller Höhepunkt des Gutenbergjahrs 2018 war die Eröffnung der wegweisen- den Sonderausstellung im Gutenberg-Museum zu den Anfängen des Druckens in Europa und Asien. Erstmals werden Methoden und Eigenarten, Bedeutung und

Auswirkungen der unabhängig voneinander entwickelten Verfahren in Theorie und Praxis vermittelt und führen zur Erkenntnis der einzigartigen Leistung Gutenbergs.

Präsentation „Unsere Schönsten“ … Gutenberg-Porträts

Die Sonderausstellung läuft bis zum 27.1.2019

Die Präsentationsreihe zu Schätzen aus dem Museums-Depot geht weiter. Im Gutenbergjahr 2018 rückte Johannes Gutenberg selbst in den Fokus. Sein Ausseh- en scheint uns nur zu bekannt, doch wie Künstler sich auf unterschiedlichste Weise mit seinen Gesichtszügen beschäftigt haben, lohnt einen zweiten – und dritten Blick

Bauhaus.labor
Mit dem Titel „ABC. Avantgarde – Bauhaus – Corporate Design“ wird eine Sonderausstellung des Gutenberg-Museums (6.9.2019 – 2.2.2020) ein Schlaglicht auf die Druckwerkstatt am Bauhaus werfen. Als zentraler Bestandteil und offizieller Beitrag des Landes Rheinland-Pfalz zum Jubiläum „100 Jahre Bauhaus“ widmet
sie sich der Geschichte der Schrift- und Druckkunst an dieser weltweit bedeuten- den Kunstschule. In einem eigens konzipierten „Bauhaus.Labor“ im Innenhof des Gutenberg-Museums wird die Hauptausstellung schon jetzt von verschiedenen künstlerisch-gestalterischen Beiträgen der Hochschule Mainz, Fachbereich Kommu- nikationsdesign, begleitet. In wechselnder Folge präsentieren sich hier typografische Gestaltungsprojekte, Medieninstallationen und kreative Lichtprojektionen, die in Auseinandersetzung mit dem historischen Bauhaus entstehen.

Alle weiteren Veranstaltungen und Informationen finden Sie hier.

Frohe Weihnachten!

Dienstag, 25. Dezember 2018

Wir wünschen unseren Lesern eine frohe und besinnliche Weihnachszeit!

Weihnachten
Ich sehn‘ mich so nach einem Land
der Ruhe und Geborgenheit
Ich glaub‘, ich hab’s einmal gekannt,
als ich den Sternenhimmel weit
und klar vor meinen Augen sah,
unendlich großes Weltenall.
Und etwas dann mit mir geschah:
Ich ahnte, spürte auf einmal,
daß alles: Sterne, Berg und Tal,
ob ferne Länder, fremdes Volk,
sei es der Mond, sei’s Sonnnenstrahl,
daß Regen, Schnee und jede Wolk,
daß all das in mir drin ich find,
verkleinert, einmalig und schön
Ich muß gar nicht zu jedem hin,
ich spür das Schwingen, spür die Tön‘
ein’s jeden Dinges, nah und fern,
wenn ich mich öffne und werd‘ still
in Ehrfurcht vor dem großen Herrn,
der all dies schuf und halten will.
Ich glaube, daß war der Moment,
den sicher jeder von euch kennt,
in dem der Mensch zur Lieb‘ bereit:
Ich glaub, da ist Weihnachten nicht weit!

Hermann Hesse

50 Jahre Asterix und Obelix

Donnerstag, 20. Dezember 2018

So gut wie jeder kennt die beiden Gallier Asterix und Obelix mit seinem kleinen Hund Indefix, die sich auf Wildscheinjagd begeben oder gegen die Römer kämpfen – natürlich nicht ohne vorher einen Schluck von dem Zaubertrank des Druiden Miraculix zu nehmen.
Vor 50 Jahren wurde der Comic „Asterix“ erstmals in Deutschland veröffentlicht. Ursprünglich stammen die Abenteuergeschichten aus Frankreich und wurden 1959 von dem Autor René Goscinny (1926-1977) und dem Zeichner Albert Uderzo (*1927) geschaffen.

Insgesamt fertigten sie 37 Alben an und einige der Geschichte wurden auch verfilmt. In Deutschland hat seit 1968 der Ehapa-Verlag den Comic veröffentlicht, nachdem der Kauka-Verlag die Geschichten als politische Adaption missbrauchten und ihnen die Rechte entzogen wurden.

Deutschlandfunk Kultur hat zum Jubiläum einen Beitrag zusammengestellt, indem auch der Comic- und Asterix-Experte Prof. Jörg Funhoff zu Wort kommt. Er setzte sich vor allem mit den lateinischen Zitaten aus der Literatur und der Kunstgeschichte in den Heften auseinander.
Deutschlandfunk Kultur schreibt dazu: „Was zu beweisen war? Also ein Beispiel: In Asterix als Legionär retten sich die Piraten auf ein Floß und das in sehr präziser und nicht zufälliger Anordnung, sondern genauso, wie auf dem rund 5×7 Meter großen Ölgemälde „Das Floß der Medusa“, das heute im Louvre in Paris hängt und einen legendären Schiffsuntergang thematisiert. Funhoff: „Eine Geschichte die in Frankreich jeder kennt.““
Außerdem tauchen Bildzitate von Künstlern wie Rembrandt oder Pieter Brueghel in einzelnen Bändern auf.

Wer nun also nochmal zu den Comics greifen möchte, um mehr zu entdecken, sollte die Augen offen halten!

Alle Zahlen rund ums Buch und den Buchmarkt

Sonntag, 16. Dezember 2018

Der Börsenverein des deutschen Buchhandels und die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) haben eine aktuelle Analyse des Buchmarktes veröffentlicht. 

Die Studie ergab, dass die Zahl der Buchkäufer auf dem Publikumsmarkt in den letzten fünf Jahren um 6,4 Millionen Menschen zurückging. Im Jahr 2017 kauften in Deutschland 29,6 Millionen Menschen ab 10 Jahren Bücher.
Gleichzeitig blieb der Umsatz im Buchhandel auf dem stabilen Niveau der Vorjahre. Zwischen 2013 und 2017 sank der Umsatz lediglich von 9,5 Mrd. Euro auf 9,1 Mrd. Euro.

2017 lag der Durchschnittseinkauf bei 12,4 Titeln pro Person, wobei die Käufer durchschnittlich 137,4 Euro für ihre Bücher ausgaben. Im Vergleich: 2013 waren es sogar nur 11 Titel pro Person und die Ausgaben für den privaten Buchbedarf lagen bei 116,70 Euro.

Die wichtigste Zielgruppe für den Buchmarkt sind Frauen ab 40, die mindestens einen mittleren Schulabschluss haben. Und auch bei den Kindern sind es überwiegend die Mädchen, die lesen. 20 % der 6-13-jährigen Mädchen lesen fast täglich, während es bei den Jungs nur 11 % sind.

Die Fakten und Zahlen wurden der 66. Auflage des Marktreports „Buch und Buchhandel in Zahlen 2018“ entnommen. Das Buch kann unter mvb-online.de/bubiz, per E-Mail an service@mvb-online.de, telefonisch unter +49 69 1306 550 oder im Buchhandel als Print-Version und als E-Book bestellt werden.
Quelle: print.de 

Die neusten Farbtrends für das Jahr 2019

Samstag, 01. Dezember 2018

Sie wissen noch nicht welche Farbe der neue Buchumschlag haben soll, damit er ein Verkaufsschlager wird? Kein Problem!

Der Bildanbieter Shutterstock hat durch eine Analyse von Milliarden Suchanfragen die weltweiten Farbtrends für 2019 ermittelt und einen Bericht dazu veröffentlicht. Als die beliebtesten Farben gingen UFO Grün (#7FFF00), Plastic Pink (#FF1493) und Proton Purple (#8A2BE2) als Gewinner hervor.

Es wurde auch eine Agenda mit den immer beliebter werdenden Farben in einzelnen Ländern angelegt. Dafür wurden von zwanzig Ländern ein Abgleich der Pixeldaten mit den Downloaddaten durchgeführt. Raten Sie mal welche Farbe in Deutschland am besten abschnitt?

Die Antwort lautet: Türkis (#00CED1)

Auf dem Blog von Shutterstock können Sie sich alle Farbtrends anschauen.

©https://www.shutterstock.com/de/blog/2019-farbtrends

©https://www.shutterstock.com/de/blog/2019-farbtrends

©https://www.shutterstock.com/de/blog/2019-farbtrends

Das Leben von Astrid Lindgren im Kino

Mittwoch, 21. November 2018

Im Dezember (Startdatum: 6.12.2018) kommt der Film „Astrid“ in die deutschen Kinos. Er erzählt aus den Jugendjahren der schwedischen Kinderautorin.

Astrid Lindgren beginnt mit ihrem Schreibtalent als Assistentin bei einer lokalen Zeitung, wo sie sich in den älteren Redakteur Blomberg verliebt. Sie wird schwanger und es entwickelt sich ein Skandal, da sich Blomberg noch mitten in seiner Scheidung feststeckt. Lindgren geht nach Stockholm, um dort eine Sekretärinnenausbildung zu beginnen und das uneheliche Kind zur Welt zu bringen. Es entwickelt sich eine emotionale Geschichte, in der Lindgren als mutige und selbstbewusste Frau dargestellt wird.

Tatsächlich wurde Lindgren mit 18 Jahren schwanger, wendete sich von dem Kindsvater ab und entschloss sich, dazu das Kind alleine groß zu ziehen. Am 4. Dezember 1926 brachte sie heimlich ihren Sohn Lars in Kopenhagen zur Welt, wo er auch zunächst in einer Pflegefamilie unterkam. Im Jahr 1930 holte sie ihn schließlich zu sich nach Stockholm, nachdem die Pflegemutter erkrankte.

Es ist ein Film, der das Leben der Autorin vor ihrem großen Erfolg zeigt und vielleicht auch die ein oder andere Inspiration für ihre Kindergeschichten…

 

Literarische Veranstaltungen in Gießen

Sonntag, 18. November 2018

100 Jahre Frauenwahlrecht. Eine Femmage an Hedwig Dohm

Donnerstag, 29.11.18 – 19:30 Uhr

Ort: Margarete-Bieber-Saal
Ludwigstr. 34
35390 Gießen

Eintritt: 5 € | erm. 3 € | LZG-Mitglieder frei

VVK: Tourist-Info Gießen
Für LZG-Mitglieder über das LZG-Büro

Am 30. November 1918 trat in Deutschland das »Reichswahlgesetz« mit dem allgemeinen aktiven und passiven Wahlrecht für Frauen in Kraft. Erstmals in der deutschen Geschichte durften Frauen wählen und gewählt werden. Anlässlich des 100. Jahrestages zum Frauenwahlrecht findet eine besondere Veranstaltung statt:

Bereits 1873 forderte Hedwig Dohm das Stimmrecht für Frauen und setzte sich in ihrem umfangreichen Gesamtwerk für deren politische, soziale und ökonomische Gleichberechtigung ein. Mit der »Edition Hedwig Dohm« geben die Historikerin Nikola Müller und die Literaturwissenschaftlerin Isabel Rohner Dohms umfangreiches Werk heraus. Bei Veranstaltungen zwischen szenischer Lesung und feministischem Kabarett machen Müller und Rohner gemeinsam mit dem Schauspieler Gerd Buurmann darüber hinaus Dohms Witz und Geist für das Publikum erlebbar. Das »Dohm-Trio« tritt seit einigen Jahren erfolgreich auf deutschen Bühnen auf.

Hedwig Dohm (1831–1919) war Schriftstellerin, Frauenrechtlerin und zählte nicht zuletzt wegen ihres 1874 erschienenen Werks Die wissenschaftliche Emancipation der Frau zu den ersten feministischen Theoretikerinnen.

In Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Gießen und der Dezentralen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten des Instituts für Germanistik.

Das Jahr der Revolte. Gespräch und Lesung mit Claus-Jürgen Göpfert und Bernd Messinger über die Revolte von 1968 in (und um) Frankfurt

Dienstag, 4.12.18 – 19 Uhr

Ort: Oskar-Singer-Raum / Zeitschriftenlesesaal (1. OG)
Universitätsbibliothek
Otto-Behaghel-Str. 8
35394 Gießen

Eintritt: 5 € | erm. 3 € | LZG-Mitglieder frei

VVK: Tourist-Info Gießen
Für LZG-Mitglieder über das LZG-Büro

Moderation: Claus Leggewie (Ludwig Börne-Professur der JLU)

Die Revolte von 1968 hat in keiner anderen Stadt solche Spuren hinterlassen wie in Frankfurt am Main. Die Forderungen aller Beteiligten, allen voran der Studierenden, sind nicht nur im gesellschaftlichen Leben bis heute spürbar, sondern bestimmen auch die Kultur maßgeblich mit.

50 Jahre danach erinnern sich in Das Jahr der Revolte mit Claus-Jürgen Göpfert und Bernd Messinger prominente Zeitzeugen wie der Politiker Daniel Cohn-Bendit, der Verleger KD Wolff und der Schriftsteller Peter Härtling an das turbulente Jahr. Dabei lassen sie die Ereignisse Revue passieren und reflektieren die großen Irrtümer und ideologischen Verirrungen der Zeit.

Claus-Jürgen Göpfert (*1955) studierte Politologie, Soziologie und Volkswirtschaft in Frankfurt. Seit 1985 arbeitet er bei der Frankfurter Rundschau und ist dort leitender Redakteur für die Ressorts Frankfurt und Rhein-Main. Zuletzt erschienen von ihm die Bücher Der Kulturpolitiker: Hilmar Hoffmann und Die Hoffnung war mal grün.

In Kooperation mit der Universitätsbibliothek.

Die verlorene Liebe der Ilse Stein. Lesung und Gespräch mit Johannes Winter im Rahmen der Ausstellung »Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung«

Donnerstag, 13.12.18 – 19 Uhr

Ort: KiZ (Kongresshalle)
Südanlage 3a
35390 Gießen

Eintritt frei

Moderation: Markus Roth (Arbeitsstelle Holocaustliteratur)

Ilse Stein und ihre Familie wurden 1939 aus ihrem oberhessischen Heimatdorf Geiß-Nidda nach Frankfurt am Main vertrieben, weil sie Juden waren. Im November 1941 wurde die Familie von Frankfurt in das Getto in Minsk deportiert. Dort rettete der Wehrmachtsangehörige Willi Schulz, der zeitweise auch nach Malyj Trostenez – dem größten nationalsozialistischen Vernichtungsort in Weißrussland, nur wenige Kilometer von Minsk entfernt – abkommandiert war, die siebzehnjährige Ilse. Der Journalist und Publizist Johannes Winter hat über das Leben der Ilse Stein recherchiert und seine Nachforschungen zu einer berührenden und anschaulichen Erzählung über Mut und Menschlichkeit zusammengefügt und so Ilse Steins Erinnerung und ihr Zeugnis bewahrt.

Johannes Winter (*1946) studierte Alte und Zeit-Geschichte in Tübingen und Frankfurt am Main und arbeitet als freier Autor und Publizist. Er ist Mitbegründer der taz, Nachrichtenredakteur beim Hessischen Rundfunk und seit 2001 Mitarbeiter an Projekten zur historischen Friedensforschung. 1995 erhielt er den Theodor-Wolff-Preis für essayistischen Journalismus.

Bernd Messinger (*1952) war Landtagsabgeordneter der Grünen und Vizepräsident im Hessischen Landtag, später arbeitete er im Presseamt der Stadt Frankfurt und war Büroleiter der damaligen Oberbürgermeisterin Petra Roth.

In Kooperation mit der Arbeitsstelle Holocaustliteratur.

Die Texte und weitere Veranstaltungen finden Sie hier.

Das E-Book ist auf dem Vormarsch

Mittwoch, 14. November 2018

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat in Zusammenarbeit mit GfK Entertainment die Quartalszahlen zum E-Book-Markt veröffentlicht. Das Ergebnis: Die Nachfrage nach E-Books steigt.

Insgesamt ist der Umsatz (ohne Schul- und Fachbücher) um 14,9 Prozent (148,3 Millionen Euro) gestiegen, während der Absatz bei den E-Books am Publikumsmarkt in den ersten drei Quartalen um 19 Prozent auf 24,4 Millionen Stück zugenommen hat. Somit bleibt der Trend nach oben weiterhin bestehen.

Auch die Zahl der Käufer ist um 1,6 Prozent angestiegen. Insgesamt sind es 3,1 Millionen Käufer, die im Durchschnitt 7,8 E-Books für etwa 47,51 Euro kauften. Damit sind das 13,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Für ein E-Book muss der Käufer etwa 6,07 Euro bezahlen.

Die Quartalszahlen und Infografiken finden Sie hier.

Maryse Condé erhält alternativen Literaturnobelpreis

Samstag, 13. Oktober 2018

Die Autorin Maryse Condé aus Guadeloupe gewinnt den diesjährigen alternativen Literaturpreis, wie die Jury am Freitag bekannt gab. Unter dem Namen „Die Neue Akademie“ hat die vierköpfige Jury, der die schwedische Journalistin Ann Palsson vorsitzt, die 81-Jährige mit der Begründung auserwählt, dass sie respektvoll, präzise und mit feinem Humor Misstände und Chaos des Post-Kolonialismus beschreibe.

„Die Neue Akademie“ wurde aufgrund des Missbrauchsskandals der schwedischen Akademie gegründet, der etwa hundert Mitglieder angehören. Der Preis wurde dieses Jahr anstelle des Literaturnobelpreises verliehen und in der ersten Runde durften schwedische Bibliotheken Autoren und Autorinnen nominieren. Es folgte eine Zusammenstellung mit 45 Nominierten, über die online abgestimmt werden konnte. Zu den Finalisten gehörten die Kanadierin Kim Thúy und der Brite Neil Gaiman. Der japanische Autor Haruki Murakamit wurde ebenfalls nominiert, allerdings zog er seine Teilnahme zurück.

Einen interessanten Beitrag über Maryse Condé und ihr Werk finden Sie hier.