Die Leipziger Buchmesse

Seit Donnerstag, den 21. März, findet in Leipzig die alljährliche Buchmesse statt. Bis Sonntag haben die Besucher Zeit, die Hallen zu durchstöbern und die neusten Buchtrends kennenzulernen.
Auch unter dem Themenbereich „Buchkunst und Grafik“ steht für alle Interessierten das ästhetisch ansprechende, gut gestaltetete Buch im Mittelpunkt. Zu diesen Büchern zählen Künstlerbücher, Graphiken, Handpressendrucke sowie künstlerische Buchprojekte. Zu den Ausstellern gehören zudem Studenten der Kunsthochschulen und auf dem „Marktplatz Druckgrafik“ finden die Besucher originale Druckgrafiken von Galerien, Druckwerkstätten und Künstlern.

Preis der Leipziger Buchmesse

Zur Eröffnung wurde der Preis der Leipziger Buchmesse verliehen. In drei Kategorien wurden die Bücher des Frühjahrs ausgezeichnet. Dotiert ist der Preis mit 60.000 Euro. 
Gewinnern des Preises in der Kategorie „Belletristik“ ist die Autorin Anke Stelling mit ihrem Roman „Schäfchen im Trockenen“, das im Verbrecher Verlag aus Berlin erschienen ist. Er erzählt die Geschichte von Resi, einer Schriftstellerin, die mit ihrer Lebenssituation unzufrieden ist und mit allem ins Gericht geht.
Die Jury bezeichnet „Schäfchen im Trockenen“ als ein „scharfkantiger, harscher Roman, der wehtun will und wehtun muss“.

In der Kategorie „Sachbuch/Essayistik“ ging der Preis an Harald Jähner für sein Buch „Wolfszeit. Deutschland und die Deutschen 1945-1955“. Der Journalist war bis 2015 als Feuilletonchef der Berliner Zeitung tätig. Für die Jury vereint Jähners Buch „Anschaulichkeit, dramaturgisches Gespür und Eloquenz“

In der Kategorie „Übersetzung“ ging die Auszeichnung an Eva Ruth Wemme, die den Roman „Verlornener Morgen“ von Gabriela Adamesteanu aus dem Rumänischen ins Deutsche übersetzte. Der Roman ist bereits 1983 erschienen. Die Jury lobte Wemme dafür, „mit großem Gespür für den lästerlichen Ton seiner Erzählerin Vica übersetzt“ zu haben.

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