Archiv für den Monat Mai 2018

Unwetter in Marburg setzt neue Unibibliothek unter Wasser

Donnerstag, 31. Mai 2018

Am Dienstag zog ein Unwetter über Mittelhessen und verschonte auch die neue Philipps-Universität in Marburg nicht mit seinen Folgen. Das Wasser drang durch die Lichtschächte, die eigentlich bei einem Brand als Rauchabzug dienen sollen, in das Untergeschoss ein und stand dort etwa zwei Zentimeter hoch. Insgesamt standen 4.500 Quadratmeter unter Wasser.

Am 30. April wurde die 120 Millionen teure Universitätsbibliothek offiziell eröffnet. Das in der Innenstadt liegende Gebäude misst eine Fläche von 18.500 Quadratmetern und umfasst die Zusammenlegung der Bestände von neun geistes- und sozialwissenschaftlichen Bereichsbibliotheken sowie der Universitätsbibliothek.

Facebook-Appell der Universität

Über Facebook wurden Bürger und Bürgerinnen von der Universität aufgerufen, sich bei den Aufräumungsarbeiten zu beteiligen. Gesucht wurden vor allem Helfer mit Wassersaugern und Nass-Trockensaugern. Zum Glück folgten dem Appell zahlreiche Freiwillige, sodass bis 3.30 Uhr das Wasser mit Hilfe der Feuerwehr entfernt werden konnte. Auch wenn noch nicht alle Aufzüge wieder voll betriebsfähig waren, wurde die Bibliothek am nächsten Morgen um 10 Uhr mit entsprechenden Einschränkungen geöffnet.

Es werde noch etwas dauern, bis der Normalbetrieb wieder aufgenommen werden kann, erklärte Gabriele Neumann, die Sprecherin der Universität. Vorerst wurden die Ränder der Lichtschächte mit Sandsäcken geschlossen und es werde geprüft, wie man in Zukunft solche Fälle vermeiden könne.

Durch das Wasser wurden vor allem Zeitschriften und Zeitungen beschädigt, wobei der Schaden nur geringfügig sei. Um diese vor einem weiteren Verfall zu schützen, wurden sie eingefroren.

 

Das Atrium der Bibliothek. (Foto: Brigida Gonzalez (c))

Das E-Book auf dem Vormarsch?

Sonntag, 27. Mai 2018

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat in Kooperation mit GfK Entertainment die ersten Quartalszahlen von 2018 für den E-Book-Markt veröffentlicht. Es zeigt sich, dass die Zahlen von Absatz, Umsatz und Kaufintensivität von E-Books am Publikumsmarkt (ausgenommen sind Schul- und Fachbücher) deutlich gestiegen sind.

In den ersten drei Monaten 2018 ist der Absatz um 15,3 Prozent und der Umsatz um 6,6 Prozent gewachsen, wobei der Umsatzanteil mit 5,6 Prozent konstant geblieben ist. Ein Grund für die steigenden Zahlen sind vermutlich die in diesem Jahr früher liegenden Osterferien und die damit verbundene Zeit zum Lesen.

Dennoch setzt sich der Trend der sinkenden Preise fort. Der E-Book-Preis ist im Durchschnitt um 7,5 Prozent gefallen.

Auch wurden in der Studie Zahlen zu dem Kaufverhalten der E-Book-Leser erhoben. Aus dem Publikumsbereich wurden im Durchschnitt 4,5 E-Books erworben, wodurch eine Steigerung von 3,1 Prozent im Vergleich zum vorherigen Jahresabschnitt zu vermessen ist. Insgesamt waren 2,1 Millionen Kunden, die mindestens ein E-Book kauften.

Die Quartalszahlen sind als Infografiken auch unter www.boersenverein.de/ebook-markt abrufbar.

Literarische Veranstaltungen in Frankfurt: Juni

Mittwoch, 23. Mai 2018

Eine kleine Auswahl des literarischen Veranstaltungskalender in Frankfurt mit Lesungen, Vorträgen und vielem mehr….

4. – 10.6.: literaTurm 2018

Das 9. Literaturfestival FrankfurtRheinMain findet vom 4. bis 10. Juni 2018 in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet statt.

Anfang Juni veranstaltet die Stadt Frankfurt das biennale Literaturfestival literaTurm, dessen moderierte Lesungen mit internationalen und deutschsprachigen Autoren in Frankfurts Bürotürmen stattfinden. Auch an ausgewählten Orten der Region ist literaTurm zu Gast. Neben den besonderen Veranstaltungsräumen zeichnet sich das Festival durch seine thematische Schwerpunktsetzung aus – in diesem Jahr mit Biographien der Sparten Sachbuch und Belletristik. Maria Theresias Leben als Kaiserin von Österreich wird ebenso vorgestellt wie der Lebensweg von Karl Marx; mit Felicitas Hoppe, Ulrike Edschmid und Andreas Maier sind zudem Schriftsteller dabei, deren Romane einen autobiographischen Hintergrund aufweisen.

Informationen, Programm und Tickets auf www.literaturm.de 

11.6., 19.30 Uhr: Ingeborg Bachmann – Ich existiere nur, wenn ich schreibe

Wie wir wurden, wer wir sind – Deutsche Biografien
Ingeborg Bachmann – Ich existiere nur, wenn ich schreibe
Vortrag von Dr. Ina Hartwig (Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt)
Ort: Zentralbibliothek
Eintritt frei

Die österreichische Schriftstellerin Ingeborg Bachmann steht im Zentrum der deutschen Nachkriegsliteratur. In ihrem Werk repräsentiert sie den geistigen Horizont einer Zeit vor dem kulturellen Aufbruch.

13.6., 20 Uhr: Auswärtsspiel

Annika Scheffel „Hier ist es schön“
Moderation: Björn Jager
Ort: Hessisches Literaturforum im Mousonturm in der Romanfabrik
Eintritt: 7,- / 4,- (VVK) // 8,- /5,- (AK)
Erst Castingshow, dann Space Odyssey. So ist der Plan – bis ein Roadmovie dazwischenkommt. Dabei sind Irma und Sam „Hoffnungsträger“. Vor einem Millionenpublikum haben sie es ins Finale geschafft. Abgeschottet von der Außenwelt, werden sie in einer „Arena“ zehn Jahre lang darauf vorbereitet, zu den Sternen zu fliegen. Der Erde droht die Apokalypse. Die Rettung ist ein ferner Planet. Doch kurz vor dem Abflug entdeckt Sam eine Karte zu einem Ort, um den sich Mythen ranken: „Die letzte Insel. Niemand weiß genau, was dort ist, ob noch jemand dort lebt.“ Die erste heiße Spur, seit er den anonymen Brief („Die Insel. Ich warte dort.“) in seinem Koffer gefunden hat. Sam, eine Mischung aus Parzival und Kaspar Hauser, „der angespült wurde“, bricht aus: „Die Welt ist schön, und alles, was er kennt, ist Linoleum.“ Und Irma folgt ihm. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg, immer die Straße lang, die Frage nach der eigenen Herkunft im Visier. Seltsam nur, dass ihre Verfolger, die Wächter und Ausbilder mit den Pestmasken, auf sich warten lassen. Was als One-Way-Briefroman beginnt, entwickelt sich zu einem zart erzählten Abenteuer, getragen vom Glauben an eine Utopie. In Hier ist es schön, ausgezeichnet mit dem Robert Gernhardt Preis, lotet Annika Scheffel aus, inwieweit der Mensch Illusionen braucht, um sich Hoffnungen machen zu können.

Annika Scheffel, 1983 in Hannover geboren, ist Prosa- und Drehbuchautorin. Für ihre Arbeiten wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Phantastik-Preis der Stadt Wetzlar 2013 und dem Robert Gernhardt Preis 2015. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin.

In Kooperation mit der Romanfabrik.

17.6., 14 Uhr: Goethe war ein Egoist?

Der etwas andere Literaturspaziergang zu Frankfurts Dichterfürsten
Start: Gutenberg-Denkmal, Roßmarkt
Teilnahmegebühr: 15,-

Am Sonntag, den 17. Juni, lädt der Literaturbetrieb e.V. zu einem Literaturspaziergang ein durch die Frankfurter Innenstadt auf den Spuren von Goethes Gegnern. Der Spaziergang dauert zwei Stunden und beginnt um 14.00 Uhr am Gutenberg-Denkmal, Roßmarkt.

War Goethe ein „leichter Lebemensch“, ein „Aristokratenknecht“ oder gar ein „Egoist in ungewöhnlichem Grade“? Auf dem Spaziergang beleuchten kritische Stimmen von Heinrich Heine über Thomas Mann bis zu zeitgenössischen Autoren die Schattenseiten Goethes. So entsteht auf dem Weg durch die Innenstadt durch Briefe, Gedichte und Geschichten ein völlig neues Bild von Frankfurts berühmtem „Dichterfürsten“. Der Verein Literaturbetrieb e.V. ist eine Initiative von Studierenden und Alumni der Goethe-Universität und wurde 2006 gegründet. Er veranstaltet außergewöhnliche Lesungen sowie Hörbuchabende, Literatur-Reisen und literarische Spaziergänge. Zum Angebot gehören auch der „Bühnentrieb“, eine offene Bühne für Literatur und Musik, und die Lesungsreihe „Literatur à la carte“. Außerdem ist der Verein Mitveranstalter des „Langen Tags der Bücher“.

19.6., 19.30 Uhr: Auf keiner Skala von 1 bis 10

Jubiläumslesung des sexyunderground: Auf keiner Skala von 1 bis 10
Mit Franz Geilich, Felicitas Hubert, Samuel Kramer, Caroline Pfeffer, Martin Piekar und Leon Steurer
Moderation: Yevgeniy Breyger
Ort: Literaturhaus Frankfurt
Eintritt: 5,- / 3,-
10 Jahre sexyunderground: Neue literarische Stimmen aus Frankfurt und Umgebung
Beim sexyunderground geht es vor allem um eines: Schreiben. Da werkeln, basteln, schrauben und drehen Jungautoren an eigenen Texten. Hierfür treffen sie sich bereits seit 2008 regelmäßig im Literaturhaus Frankfurt und führen weiter, was im „Schreibzimmer“, der jährlichen Schreibwerkstatt für Jugendliche, seinen Anfang nimmt. Aber nicht nur dort. Die Ergebnisse dieser Treffen stellen sie auch in diesem Jahr bei ihrer gemeinsamen Lesung im Literaturhaus vor. Das bedeutet: Neue Lyrik und Prosa aus dem Untergrund. Es lesen: Franz Geilich, Felicitas Hubert, Samuel Kramer, Caroline Pfeffer, Martin Piekar, Leon Steurer. Durch den Abend führt der Lyriker Yevgeniy Breyger, der auch selbst in den Jahren 2008 und 2009 am Schreibzimmer teilgenommen hat.

20.6., 18.30 Uhr: „Ausgeplündert und verwaltet. Geschichten vom legalisierten Raub an Juden in Hessen“

Buchpräsentation mit den Autoren Bettina Leder, Christoph Schneider und Katharina Stengel
Lesung: Helge Heynold
Ort: Historisches Museum Frankfurt
Eintritt frei

Das Buch enthält rund 100 Geschichten jüdischer Familien, die in Hessen und Rheinhessen ansässig waren. Sie handeln von Armen und Reichen, Jungen und Alten, von Studenten, Bauern, Kaufleuten, Intellektuellen, Arbeitern, Schülern; von Menschen, die sehr unterschiedlich dachten, glaubten und lebten. Wir fanden ihre Spuren in den Akten der Finanzverwaltung, die ab 1933 penibel den Besitz einer jeden Jüdin und eines jeden Juden registrierte, um ihn dann zu enteignen. Das Buch geht zurück auf Recherchen im Rahmen der Ausstellung „Legalisierter Raub. Der Fiskus und die Ausplünderung der Juden in Hessen 1933-1945“, die 16 Jahre lang durch Hessen und Rheinhessen wanderte und an 30 Ausstellungsorten mit einem jeweils neuen regionalen Schwerpunkt zur Ausplünderung der Bevölkerung am Ausstellungsort zu sehen war.

Im Rahmen der Ausstellung „Legalisierter Raub. Der Fiskus und die Ausplünderung der Juden in Hessen 1933–1945“ (ab 17. Mai 2018)

Eine Veranstaltung des Fritz Bauer Instituts, gefördert von Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.

Die Texte, Informationen und weitere Veranstaltungen finden Sie hier.

 

Das etwas andere Buch – das „Posterbook“

Montag, 14. Mai 2018

Das Posterbook ist kein gewöhnliches Buch. Das Besondere an der limitierten Publikation mit dem Titel „Nevertheless. 17 Manifestos Issue No 2“ ist die Möglichkeit, alle Doppelseiten als Poster herausnehmen zu können.

Die Hochschule für Künste Bremen (HfK) präsentiert „Manifestos“ als Plattform für Medienwissenschaften, an der Studenten, Lehrer und Wissenschaftler mitarbeiten und beteiligt sind. Es werden Beiträge verfasst, die zum Diskurs anregen sollen. Dabei hat jede Ausgabe einen eigenen Schwerpunkt und beleuchtet kritische Fragen und Aspekte.

„Nevertheless. 17 Manifestos Issue No 2“ umfasst 80 Seiten und wurde von Andrea Sick publiziert, wobei sich unterschiedliche Autoren an den Texten beteiligt haben. Erschienen ist das Buch im Textem Verlag. Die Auflage ist auf 300 Stück limitiert und einzeln von Hand nummeriert. Wer vor dem Kauf einen Blick in das Buch werfen will, kann dies auch online tun. Die komplette Ausgabe ist als PDF-Datei zum Download erhältlich. Analog oder digital – es lohnt sich.

Ab dem 10. Mai im Kino: „Der Buchladen der Florence Green“

Donnerstag, 10. Mai 2018

Der Film erzählt die Geschichte der verwitweten Florence Green, die in dem kleinen Küstenort Hardborough in England einen Buchladen eröffnet. Zu dieser Zeit, Ende der 50er, stehen die Arbeiter dem Lesen skeptisch gegenüber und die Aristokratie gibt vor, was Hochkultur ist. Die Eröffnung des Buchladens ist Florence Greens größter Traum, aber nicht alle in dem Städtchen sind von den dort zu erhaltenen Werke überzeugt. Mit progressiven Büchern wie „Lolita“ oder „Fahrenheit 451“ stößt Florence Green vor allem bei der Dame des Dorfes auf Widerstand.
Doch die Literaturliebhaberin hat ihr gesamtes Vermögen in den Laden investiert und hält an ihrer Leidenschaft und ihrer Idee fest. Es entsteht eine Auseinandersetzung über Moderne und Konvention und der Kampf um einen Traum.

„Die Buchhandlung der Florence Green“ ist eine Hommage ans Lesen und an die Literatur

Der Film ist eine Adaption des Romans „Die Buchhandlung“ (1978) von Penelope Fritzgerald und wurde bereits auf der Frankfurter Buchmesse mit dem Preis für die Beste internationale Literaturverfilmung 2017 ausgezeichnet. Außerdem erhielt er bei der Verleihung der Goya Awards 2018 drei Goyas in den Kategorien „Bester Film“, „Beste Regie“ und „Bestes adaptiertes Drehbuch“.

Druck&Medien Award 2018 – Einreichungsschluss wurde verlängert

Sonntag, 06. Mai 2018

Der Einreichungsschluss für den Druck&Medien Award 2018, der am 25. Oktober in Berlin stattfindet, wurde bis zum 18. Mai 2018 verlängert. Noch zwei Wochen haben Teilnehmer aus der Printbranche Zeit, ihre besten Produkte, Konzepte und Dienstleistungen für den Wettbewerb einzusenden.

Der Award wird seit 2005  in verschiedenen Kategorien an herausragende Printprodukte verliehen.

Der MENSCHEN-Award wird an Menschen und Teams überreicht, die sich durch ihr Handeln besonders profiliert haben.

Mit dem UNTERNEHMEN-Award wird das Unternehmen ganzheitlich und in Bezug auf die Positionierung im jeweiligen Geschäftsfeld bewertet. Dabei gibt es Unterkategorien, wie etwa, „Innovativster Onlinedrucker des Jahres“, „Familiendruckerei des Jahres“ oder „Ausbildungsbetrieb des Jahres“.

Weiter gibt es doch die SEGMENTE-Awards, bei denen die Qualität der Druckerprodukte im Mittelpunkt steht. Dazu zählen die Auszeichnungen, wie „Katalogdrucker des Jahres“, „Digitaldrucker des Jahres“, „Bücherdrucker des Jahres“ und so weiter.

Zuletzt gibt es noch den GOLD-Award, für den keine Einreichung möglich ist, da der Gewinner von der Jury ausgewählt wird. Mit dem Erhalt dieses Preises wird die/der Druckereimanager/in des Jahres gekürt.

Die Jury besteht aus über 25 neutralen Branchen-Experten und Printbuyern. Für alle Awards muss eine Selbstbeschreibung bzw. das Druckprodukt eingereicht werden, auf dessen Grundlage die Jury die Gewinner ermittelt.

Alle weiteren Informationen zu dem Wettbewerb finden Sie hier.

Die „Schönsten Bücher aus aller Welt“

Mittwoch, 02. Mai 2018

Die Jury des internationalen Buchgestaltungsettbewerbs „Die Schönsten Bücher aus aller Welt“ hat es auch dieses Jahr nicht einfach gehabt. Aus über 600 Einsendungen aus 33 Ländern musste sie die besten aussuchen. Alle teilnehmenden Bücher waren zuvor in nationalen Wettbewerben in ihren Ursprungsländern ausgezeichnet worden.

Die höchste Auszeichnung, der „Goldene Letter“, wurde dieses Jahr an die Schweiz verliehen. Mit der Publikation „Heimat, Handwerk und die Utopie des Alltäglichen“ konnte Uta Hassler die Jury überzeugen. Das Buch besteht aus einer Studie von Aufsätzen, die sich mit historischen Texten und Bildern mit dem Thema des Heimatgedankens in Architektur und Landschaftsgestaltung zu Beginn des 20. Jahrhunderts befassen. Die Gestaltung übernahm HUBERTUS Design aus Zürich.

Die Jury begründete ihre Entscheidung mit den Worten: »Der keineswegs alltägliche Einband lässt dieses Buch wie einen Meilenstein im Regal einer Architekturbibliothek erscheinen. Die schwerwiegende Studie wurde als Halbband ausgebildet. Ein grobes Leinwandgewebe schützt den breiten Rücken. Für einen exotischen Effekt sind die Strukturen der Deckelbezüge verantwortlich: vorne tabakfarbene Rochenhaut, hinten hell schimmernde Echsenhaut. Altrosafarbenes Kapitalband dichtet die Fuge zwischen Kopfschnittvergoldung und innerem Rücken ab. Die goldenen Versalzeilen der Titelprägung sind ungewöhnlich weit nach oben und unten geschoben (…).«

Außerdem wurden noch weitere 13 Bücher aus den Niederlanden, Venezuela, China, der Schweiz, Deutschland, Japan, Israel und Russland gekürt.

 

©http://www.hirmerverlag.de