Archiv für den Monat April 2018

Internationale Ausstellung „Pangramme: learning typ design“

Samstag, 28. April 2018

Im Leipziger Museum für Druckkunst wird erstmals vom 29. April bis 15. Juni 2018 die internationale Ausstellung „Pangramme: learning type design“ gezeigt. Die Ausstellung wurde in Frankreich konzipiert und präsentiert ein Kaleidoskop aktueller Schriftdesigns von jungen Gestaltern aus der ganzen Welt.

Für die Ausstellung wählte eine Jury aus einen Wettbewerb 50 Projekte aus, die aus 25 Ländern stammen. Insgesamt wurden 200 schriftgestalterischen Arbeiten eingereicht, die ebenfalls zu sehen sein werden.
Die Gestaltung der Ausstellung wurde von dem deutsch-französischen Grafik-Designer Jérôme Knebusch in Zusammenarbeit mit Studenten der Typorgrafie-Klasse an der Kunsthochschule Metz (Frankreich) übernommen.

Neben den Schriften wird es auch eine Schau mit Fachliteratur geben, die sich mit dem Thema der Schriftgestaltung seit 1900 beschäftigt.

Literarische Veranstaltungen in Frankfurt: Mai

Sonntag, 22. April 2018

Eine kleine Auswahl des literarischen Veranstaltungskalender in Frankfurt mit Lesungen, Vorträgen und vielem mehr….

3.5., 20 Uhr: Lesung Uwe Wittstock

Uwe Wittstock liest aus „Karl Marx beim Barbier“
Ort: Buchhandlung Schutt
Eintritt: 8,-

Es ist eine Biographie der ungewöhnlichen Art: 1882 reist Karl Marx nach Algerien, wo er um ein Haar umkommt. Während er sich langsam erholt, lässt er sein Leben Revue passieren. Seine Jugend in Trier, die große Zeit der Theorien in Paris und sein elendes Leben in London. Das Buch verschweigt aber auch nicht Marx‘ Schwächen: Zum Beispiel, dass der große Ökonom Marx nicht mit Geld umgehen konnte, dass er viele Bücher begann, aber enorme Probleme hatte, die zu beenden, und dass er anderen Sozialisten gern vor den Kopf stieß. Außerdem erzählt Wittstock von dem Bart, den Marx trug, von seinem mächtigen Vollbart, den er zum Erkennungszeichen machte wie Angela Merkel ihre Raute oder Donald Trump seine gelbe Haarlocke. Denn Marx ging in Algier zum Barbier und hat sich zum einzigen Mal im Leben rasieren lassen. Er wurde zu jemandem, der auf keinem der vielen Marx-Porträts zu entdecken ist: Zu einem Karl Marx mit glatt rasierten Wangen. Das Buch „Karl Marx beim Barbier“ ist eine Einladung das Frühjahr 1882 mit Marx in Nordafrika zu verbringen, sich seine ganze Biografie vor Augen führen zu lassen und der Frage nachzugehen, weshalb ein Mann, der seinen Prophetenbart lebenslang pflegte, sich ein Jahr vor seinem Tod rasieren ließ.

Uwe Wittstock war zunächst als Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in der Literaturredaktion von Marcel Reich-Ranicki tätig. Anschließend Lektor für deutschsprachige Literatur im S.Fischer Verlag und parallel dazu Mitherausgeber der Literaturzeitschrift Neue Rundschau. Bis 2010 war er Redakteur der Welt, zunächst als stellvertretende Leiter des Feuilletons, danach als Kulturkorrespondent, erst in Paris und dann in Frankfurt am Main. Bis 2017 Literaturredakteur des Nachrichtenmagazins Focus. Seit 2018 ist Uwe Wittstock freier Schriftsteller und Journalist und schreibt für den Focus die Kolumne: Buch & Welt. Ausgezeichnet mit dem Theodor-Wolff-Preis für Journalismus.

„Uwe Wittstock beschreibt Marx‘ Leben und Wirken so lehrreich, klug und spannend wie elegant und leicht von jenen zehn Wochen aus, die der im Frühjahr 1882, schwer krank und Genesung suchend, in Algier verbrachte.“ Axel Hacke, Süddeutsche Zeitung, 2. März 2018

5.5., ab 19 Uhr: Nacht der Museen

Eine Veranstaltungsreihe mit Lesungen und Musik
Ort: Haus am Dom
Eintritt mit Ticket zur Nacht der Museen

19.00 Uhr
„Das ganze Kind hat so viele Fehler“
Die Geschichte einer Entscheidung aus Liebe
Lesung mit Sandra Schulz, Autorin
Zerbrechen wir an dem Wissen, das wir uns gewünscht haben? Sandra Schulz ist in der 13. Woche schwanger, als sie nach einer Blutuntersuchung einen gefürchteten Satz hört: „Ich habe leider kein komplett unauffälliges Ergebnis für Sie“.
In Kooperation mit der Lebenshilfe Frankfurt

20.30 Uhr
Sakari lernt durch Wände zu gehen
Krimi-Lesung mit Musik mit Jan Costin Wagner, Autor und Musiker
Auf dem Marktplatz der finnischen Stadt Turku steigt ein junger Mann in einen Brun¬nen. Er ist nackt und offenbar verwirrt. Und er hat ein Messer bei sich – „ein schmaler Roman über den Verlust, Schmerz, das Weiterleben, manchmal an sehr dünnem Rettungs¬faden. (…) Aber Jan Costin Wagner klebt seinem dunklen Roman kein Happy End an. Sondern erzählt von einem fragilen Moment des Glücks, der Kimmo Joentaa zu verdanken ist“. (Sylvia Staude, FR)

22.00 Uhr
Sieh mich doch an!
Szenisch-literarischer Liederabend mit Liedern von Kurt Weill, Bertolt Brecht und anderen
Mit Katharina Nieß, Sopran, und Esther Frankenberger, Mezzosopran
Fin de Siècle, Zeitenwende: vielfältig und widersprüchlich. Der Krieg ist aus und bald blühen Wien, München und Berlin als Weltmetropolen der Kultur. Alles drängt nach draußen, alles steht in Frage. Persönlichkeitsfragen. Mann-Frau-Fragen. Rollenmusterfragen. Kann Frau lieben nur und sonst gar nichts? Oder ist Johnny ein Schuft? Nimm die Pfeife aus dem Maul, du Hund … ich liebe dich so!

9.5., 19.30 Uhr: Lesung Alice Schwarzer

Alice Schwarzer „Meine algerische Familie“
Ort: Literaturhaus Frankfurt
Eintritt: 16,- / 10,-

Die Journalistin und Essayistin Alice Schwarzer pflegt seit Jahrzehnten eine enge Beziehung zu einer Familie in Algerien und vor allem zu Djamila, einer Journalistin. Die Familie ist in ihrer Vielseitigkeit ein mögliches Abbild dieses nordafrikanischen Landes zwischen Tradition und Moderne, zwischen islamistischer Bedrohung und demokratischen Hoffnungen. Gestalt und Nachdruck bekommt das durch die Eltern und Großeltern, Brüder und Schwestern, Neffen und Nichten, die Alice Schwarzer in deren Heimat bei Neujahrsfeiern, Ferienbesuchen und Hochzeiten kennen und lieben lernt und die die Fotografin Bettina Flitner porträtiert: die Generation der Alten, geprägt von der Kolonialzeit; die Generation, die die „schwarzen Jahre“ des islamistischen Terrors und der politischen Repression durchlebte – und die jungen Leute von heute zwischen High Heels und Verschleierung, zwischen Instagram und spätsozialistischer Stagnation. Davon erzählt Alice Schwarzer in ihrem neuen, bei Kiepenheuer & Witsch erschienenen Buch und an diesem Abend im Literaturhaus.

15.5., 19.5., 22.5., 18 Uhr: Frankfurter Poetikvorlesungen im Sommer 2018

Christian Kracht
Ort: Campus Westend, Hörsaalzentrum, Audimax (HZ1&2)
Eintritt frei

Christian Kracht wird im Sommersemester 2018 als Frankfurter Poetikdozent zu Gast an der Goethe-Universität sein. Er wird über die Entstehungsgrundlagen und Fluchtpunkte seiner beeindruckenden literarischen Arbeit sprechen.

Nach einem Studium der Film- und Literaturwissenschaften und neben unterschiedlichen journalistischen Arbeiten (u.a. Redakteur des Magazins „Tempo“, Indien Korrespondent des Spiegels, Herausgeber der Literaturzeitschrift „Der Freund“) erschien 1995 „Faserland“, Christian Krachts intensiv diskutierter Debütroman. Ihm folgte sechs Jahre später der Roman „1979“, der große internationale Anerkennung fand. Das Triptychon – wie Kracht in einem Interview seine ersten drei Romane selbst bezeichnet hat – findet mit „Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten“ (2008) seinen Abschluss. Kracht konnte 2012 mit „Imperium“ an seine bisherigen Erfolge anknüpfen und wurde dafür mit dem Wilhelm-Raabe-Literaturpreis der Stadt Braunschweig ausgezeichnet. Sein vorläufig letzter Roman „Die Toten“ erschien 2016, und Kracht erhielt im selben Jahr den Schweizer Buchpreis. Ebenfalls 2016 wurde ihm für sein bisheriges Werk der Hermann-Hesse-Literaturpreis verliehen. Neben den genannten Romanen und weiteren Veröffentlichungen (u.a. „Tristesse Royale. Ein popkulturelles Quintett“ (1999) sind von Christian Kracht auch Hörbücher (u.a. „Liverecordings“ (1999) und Reiseberichte (u.a. „Der gelbe Bleistift“ (2000) erschienen. Des Weiteren hat Christian Kracht auch das Drehbuch zu „Finsterworld“ geschrieben, das erfolgreich und vielfach ausgezeichnet von der Dokumentarfilmerin Frauke Finsterwalder, mit der er auch verheiratet ist, verfilmt wurde.

17.5., 19.30 Uhr: Lesung Juli Zeh

Juli Zeh „Leere Herzen“
Moderation: Alf Mentzer (hr2-kultur)
Ort: Literaturhaus Frankfurt im Schauspiel Frankfurt
Eintritt: 18,- / 12,-

Mitgestalten, anstoßen, provozieren. Den meisten fehlt es an Mut oder Entschlossenheit. Juli Zeh nicht. Sie hat ein Jahr nach ihrem großen Gesellschaftsroman „Unterleuten“, einen Polit- und Psychothriller vorgelegt. Und wieder ist sie Gast des Literaturhauses im Schauspiel Frankfurt. Im Mittelpunkt ihres Romans „Leere Herzen“ (Luchterhand) stehen zwei desillusionierte Pragmatiker – geschäftlich allerdings erfolgreich. Sie haben sich damit abgefunden, wie die Welt beschaffen ist. Aber das reicht nicht. „Leere Herzen“ ist deutsche Science-Fiction über eine nahe Zukunft. Ein Lehrstück über die Grundlagen und die Gefährdungen der Demokratie. Und ein 350-Seiten-Plädoyer wider leere Herzen und Kraftlosigkeit des Gestaltens. Es moderiert der hr2-kultur-Redakteur Alf Mentzer.

In Kooperation mit dem Schauspiel Frankfurt

 

Die Texte, Informationen und weitere Veranstaltungen finden Sie hier.

UNESCO-Welttag des Buches und des Urheberrechts am 23. April

Mittwoch, 18. April 2018

In ein paar Tagen ist es wieder so weit: in über 100 Ländern wird die Freude am Lesen und an Geschichten gefeiert. Daran beteiligt sind Buchhandlungen, Verlage, Bibliotheken und Schulen, die in Form von Lesungen, Verlagsführungen und verschiedenen Aktionen zum Mitmachen einladen. In Deutschland wird der Welttag des Buches und des Urheberrechts vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels und von der Stiftung Lesen koordiniert.

„Ich schenk dir eine Geschichte“

Besonders Kinder sollen mit dem „Welttag des Buches“ angesprochen werden. Rahmen der Aktion „Ich schenk dir eine Geschichte“ können sich Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 4 und 5 sowie von Integrations-, Förder- und Willkommensklassen ihr persönliches Exemplar gegen Vorlage eines Gutscheins in einer der 3.500 teilnehmenden Buchhandlungen abholen. Gefördert wird dies zusätzlich von der Deutschen Post, dem cbj Verlag und dem ZDF und steht unter der Schirmherrschaft der Kultusminister der Länder.
Außerdem erhalten über eine Million Kinder zum Welttag den Abenteuerroman „Lenny, Melina und die Sache mit dem Skateboard“ von Sabine Zett geschenkt.

„Bücher haben Fähigkeiten, die heute mehr denn je gefragt sind: Sie vermitteln Bildung und Wissen, fördern Verständnis und Kritikfähigkeit und ermöglichen es, Themen aus vielfältigen Perspektiven zu sehen. Gleichzeitig entführen sie in fremde Welten und bieten einen Ruhepol in unserer Multitasking-Gesellschaft, nach dem sich viele Menschen sehnen. Umso wichtiger ist der Welttag des Buches, der seit mehr als 20 Jahren die Bedeutung und das Potenzial von Büchern und vom Lesen in den Blick rückt“, sagt Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

Ein Tag mit Tradition

Zum ersten Mal wurde der „Welttag des Buches“ am 23. April 1995 von der UNESCO zum weltweiten Feiertag für das Lesen, für Bücher und die Rechte der Autoren erklärt. Zurückzuführen ist diese Tradition auf einen katalanischen Brauch zum Namenstag des Volksheiligen St. Georg, an dem Rosen und Bücher verschenkt werden. Und der 23. April hat noch eine weitere Bedeutung – es ist der Todestag von Wiliam Shakespeare und Miguel de Cervantes.
Seit 1996 wird der „Welttag des Buches“ auch in Deutschland gefeiert.

Ihr seid interessiert und wollt mehr über die verschienden Aktionen und Veranstaltungen erfahren? Dann informiert Euch auf der Seite www.welttag-des-buches.de

Thomas Mann

Montag, 16. April 2018

„Wir finden in den Büchern immer nur uns selbst. Komisch, daß dann allemal die Freude groß ist und wir den Autor zum Genie erklären.“

Thomas Mann (1875-1955), dt. Schriftsteller, 1929 Nobelpr. f. Lit.

Rotopol: der Verlag für grafisches Erzählen

Donnerstag, 12. April 2018

Bereits seit 10 Jahren gibt es den Verlag Rotopol, der auch als Plattform für die Zeichner dient. Rotopol beschreibt sich selber als ein Verlag, der „die Grenzen dessen abtastet, was Illustration und Comic leisten können.“ Zum Programm gehören hochwertige Bücher, die von einem persönlichen Zeichen- und Erzählstil geprägt sind. Das international vernetzte Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Kassel, wo sich neben einem Atelier und einem Ladengeschäft auch eine Siebdruck-Werkstatt befindet. Dort erhält man aber nicht nur Comics und Illustrationen! Es werden ebenso Kunstdrucke, Postkarten, Papierspiele, handgefertigte Skizzenhefte und bedruckte Textilien zum Verkauf angeboten. Somit werden verschiedene Disziplinen zusammengeführt: Buchkunst, Comic, Graphikdesign und Illustration.

Anlässlich des Jubiläums findet noch bis zum 27.04.2018 die Ausstellung „Rotopol Mystery Show“ in Berlin statt.

Deutschlandfunk Kultur hat einen schönen Beitrag zu Rotopol und der Ausstellung veröffentlicht, den Sie hier nachlesen können.

Der keine Prinz wird 75 Jahre alt

Samstag, 07. April 2018

Es ist wohl eines der bekanntesten Märchen: „Der kleine Prinz“. Am 6. April 1943 erschien das Buch des Schriftstellers Antoine de Saint-Exupéry in New York, das die Geschichte eines außerirdischen Kindes erzählt. Der Junge mit dem blonden Haar begibt sich auf die Reise von seinem Heimatplaneten, einem Asteroiden, „kaum größer als ein Haus“, auf die Erde, um sich auf die Suche nach Freunden zu machen. Auf seinem Weg besucht er weitere Asteroiden und trifft verschiedene Charaktere, wie etwa einen König, einen Eitlen oder einen Alkoholiker, bis er schließlich einen Fuchs auf der Erde trifft, der ihm sein Geheimnis verrät:

„Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“

Auch heute spricht das Buch noch viele Menschen an, sowohl Erwachsene als auch Kinder. Mit seinen philosophische Fragen nimmt es immer wieder Bezug auf das Leben und auf unsere Gefühle. Aber es geht auch um unseren Bezug zur Erde.

„Alle großen Leute waren einmal Kinder, aber nur wenige erinnern sich daran.“

Die poetische Erzählung wurde in 180 Sprachen übersetzt und wurde rund 100 Millionen mal verkauft. Damit gehört es zu den meistverkauften nichtreligiösen Werken der Weltliteratur. „Der kleine Prinz“ wurde von dem Autor selbst illustriert und der Text enthält autobiographische Spuren.

Das Ende des kleinen Prinzen bleibt offen…

Fohla Grafico / Folha Texto: zwei neue Schriften aus Brasilien

Montag, 02. April 2018

Der spanische Schriftdesginer Jordi Embodas hat zwei neue Schriften entworfen: die Fohla Grafico und die Fohla Texto. Beide Schriften wurden von ihm exklusiv für die brasilianische Presse-Gruppe Fohla de São Paulo entwickelt. Während sie in Brasilien nur von der Presse-Gruppe genutzt werden dürfen, stehen sie nun der restlichen Welt zur Verfügung.

Fohla Texto und Fohla Grafico werden vor allem für textlastige Bereiche angewendet und sind durch die aufwendigen x-Höhen auch für den Einsatz in kleinen Punktgrößen angepasst. Sie gehören zur Familie der Tipografies. Bei den Schriften wurde ein besonderes Augenmerk auf die Balance zwischen Ästhetik und Funktion gelegt.

Die Fohla Grafico gehört zu den Sans Serif-Schriften, während die Fohla Texto eine Serif-Schrift ist. Auf der Website werden die Schriften wie folgt beschrieben:

Folha Grafico is a humanist sans serif with a generous x-height and open apertures. The subtly curved stroke endings improve the text image and add liveliness to letters and words. When examining the design in detail, you notice the terminals are cut at an oblique angle, which adds dynamism to the typeface. Moderate ascenders and descenders and a narrow width allow for a maximum amount of text on a limited surface, a much sought-after quality in editorial design. Together with the very low contrast, it helps the design maintain its balanced, airy appearance.“

Folha Texto is a true news face, a sturdy humanistic text type with a compact architecture that is surprisingly elegant. The typical structure of the serifs—curved on the outside and straight on the inside—serves a dual purpose. It introduces a gentle calligraphic elegance to the design, while freeing up the open counters even more. The shape of the serifs lends the letters a forward thrust, a motion that helps the reader’s eye along the lines of text. This straight/curved duality is also present in the terminals, giving the design extra bite.“

Wurde euer Interesse geweckt? Dann schaut sie euch einfach mal an: www.tipografies.com