Herzlichen Glückwunsch, Richard David Precht!

Heute wird der deutsche Philosoph und Publizist Richard David Precht 54 Jahre alt.

Der in Solingen geborene Honorarprofessor für Philosophie und Ästhetik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin ist vor allem durch seinen Bestseller „Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?“ (2008) bekannt geworden. Mit dem Buch hält er den Langzeitrekord auf der Spiegel-Bestsellerliste – ganze vier Jahre konnte es sich dort halten und gilt zudem als das erfolgreichste deutsche Hardcover-Sachbuch des Jahres 2008.

Bereits im Jahr 1997 veröffentlichte er das Buch „Noahs Erbe“, in dem er sich mit ethischen Fragen im Verhältnis von Mensch und Tier auseinandersetzt und die gesellschaftlichen Konsequenzen abzeichnet. Sein Ansatz ist dabei die „Ethik des Nichtswissens“. 2016 erschien dann eine Neufassung des Buches: „Tiere denken. Vom Recht der Tiere und den Grenzen des Menschen“. Darin plädiert er für eine neue Tierethik im Sinne einer Sensibilisierung.

Es folgten weitere philosophische Bücher, wie „Liebe: Ein unordentliches Gefühl“ (2009), „Die Kunst, kein Egoist zu sein“ (2010) oder „Anna, die Schule und der liebe Gott: Der Verrat des Bildungssystems an unseren Kindern“ (2013), indem er die Forderung einer Bildungsrevolution laut werden lässt und das bestehende System als nicht kindgrecht und effektiv kritisiert.

„Jäger, Hirten, Kritiker. Eine Utopie für die digitale Gesellschaft“

Und auch in seinem neuestes Werk „Jäger, Hirten, Kritiker. Eine Utopie für die digitale Gesellschaft“ unternimmt Precht den Versuch, die Auswirkungen der digitalen Revolution auf die Arbeitswelt, die Psyche, die Gesellschaft und die Politik abzuzeichnen. Dabei sieht er die negativen Folgen der Digitalisierung, die sich vor allem auf dem Arbeitsmarkt auswirken würden. Als Möglichkeit zur Absicherung und zum Schutz vor der womöglich steigenden Arbeitslosigkeit, sieht er das bedingungslose Grundeinkommen als unverzichtbar an.

Precht zählt zu den gefragtesten Intellektuellen in Deutschland, der gerne als Gesprächspartner zu den verschiedensten Gesellschaftsthemen befragt wird. Seit 2012 hat er eine eigene Fernsehsendung mit dem Titel „Precht“.

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