Deutscher Buchpreis 2018: Die Longlist

Wie jedes Jahr wurde auch gestern die Longlist des Deutschen Buchpreises veröffentlicht. Die Jury, bestehend aus sieben Mitgliedern, wählte aus 199 eingereichten Titeln 20 Titel von bekannten und unbekannten Autoren und Autorinnen aus. Sie alle haben somit die Chance den begehrte Deutschen Buchpreis im Rahmen der Frankfurter Buchmesse zu gewinnen.

Die Longlist wird von Kritikern gerne diskutiert und bringt immer wieder Überraschungen hervor. So haben es wieder Autoren, wie Maxim Biller, Arno Geiger, Adolf Muschg und Gianna Molinari auf die Liste der Nominierten geschafft. Viele der Autoren und Autorinnen setzten sich in ihren Büchern mit gesellschaftlichen Themen auseinander.
„Die Lage der Welt scheint den deutschsprachigen Autorinnen und Autoren auf den Nägeln zu brennen“, sagt Jurysprecherin Christine Lötscher. „Ihre Romane versuchen diese Fragen in der ganzen poetischen Tiefe auszuloten, indem sie ihre Figuren als Reisende, Suchende oder Vertriebene ihre Vergangenheit und Gegenwart erkunden lassen.“

Die Nominierten der Longlist lauten:

▪ Carmen-Francesca Banciu, „Lebt wohl, Ihr Genossen und Geliebten!“

▪ María Cecilia Barbetta, „Nachtleuchten“

▪ Maxim Biller, „Sechs Koffer“

▪ Susanne Fritz, „Wie kommt der Krieg ins Kind“

▪ Arno Geiger, „Unter der Drachenwand“

▪ Nino Haratischwili, „Die Katze und der General“

▪ Franziska Hauser, „Die Gewitterschwimmerin“

▪ Helene Hegemann, „Bungalow“

▪ Anja Kampmann, „Wie hoch die Wasser steigen“

▪ Angelika Klüssendorf, „Jahre später“

▪ Gert Loschütz, „Ein schönes Paar“

▪Inger-Maria Mahlke, „Archipel“

▪ Gianna Molinari, „Hier ist noch alles möglich“

▪ Adolf Muschg, „Heimkehr nach Fukushima“

▪ Eckhart Nickel, „Hysteria“

▪ Josef Oberhollenzer, „Sültzrather“

▪ Susanne Röckel, „Der Vogelgott“

▪ Matthias Senkel, „Dunkle Zahlen“

▪ Stephan Thome, „Gott der Barbaren“

▪ Christina Viragh, „Eine dieser Nächte“

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