Künstliche Intelligenz im Buchhandel?

Mit dieser Frage beschäftigt sich Heike Scholz, die Gründerin des Onlinemagazins „mobile zeitgeist“  und Beraterin für Digitalisierung im stationären Handel.

In einem Interview mit dem Portal boresenblatt.net erklärt sie, welche Vorteile die Künstliche Intelligenz dem Buchhandel bringen könnte: mehr Kundennähe, mehr verkaufte Bücher, mehr Profit.

So erzählt sie, dass viele Händler bereits Künstliche Intelligenz (KI) erfolgreich einsetzen. Dabei handelt es sich um die sogenannte schwache KI, die in Form von Algorithmen das menschenähnliche Verhalten nachbilden. Sie nimmt dem Menschen komplexe Rechenaufgaben ab und übernimmt Aufgaben, wie die automatische Textgenerierung. Aber die schwache KI findet auch Eingang bei Bestell- und Bezahlungsvorgängen, dynamischen Preisanpassungen, Sprachassistenten etc. Und das soll erst der Anfang sein.

Aber was bedeutet das für den Buchhandel?

Heike Scholz sagt dazu: „Für Buchhändler und Verleger gibt es eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten für KI, die je nach den eigenen Zielsetzungen und Ressourcen überprüft werden sollten. Von der Strukturierung und Auswertung der in unterschiedlichen Silos schlummernder Datenbestände, der Automatisierung von Bestellprozessen, über die automatische Textgenerierung, die Vorsortierung von Manuskripten für das Lektorat bis hin zu Einkaufshelfern und virtuellen Beratern für die Kunden oder Logistiklösungen reicht die Bandbreite. Profitieren tun immer die, die diese Chancen effizient nutzen.“

Das ganze Interview finden Sie zum Nachlesen hier.

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