Jaqueline Woodson ist die Gewinnern des Astrid-Lindgren-Preises

Die amerikanische Autorin Jaqueline Woodson wurde für ihre Jugendromane mit dem Astrid-Lindgren-Preis geehrt. Er ist mit etwa 500.00 Euro (fünf Millionen schwedische Kronen) die weltweit höchstdotierte Auszeichnung für Kinder- und Jugendliteratur.

Jaqueline Woodson (*1963) kommt aus Columbus in Ohio und lebt heute in New York. Ihre Kinder- und Jugendbücher erzählen Geschichten über die dunklen und schwierigen Seiten des Erwachsenwerdens, wie etwa frühe Schwangerschaften, Diskriminierung oder Misshandlung, über Homosexualität und Rassismus. Im Jahr 2014 erschien ihr autobiografischer Roman „Brown Girl Dreaming“, der mehrfach ausgezeichnet wurde, unter anderem mit dem National Book Award.

Die Jury in Stockholm sagte zu der Entscheidung:“In einer Sprache so leicht wie Luft erzählt sie Geschichten von überwältigendem Reichtum und Tiefe“. Woodson fange auf einzigartig poetische Weise die tägliche Welt zwischen Kummer und Hoffnung ein. Die Markenzeichen der Autorin seien meisterliche Charakterisierungen und ein tiefes Verständnis der jugendlichen Psyche.

Woodsons schlug sich gegen eine große Konkurrenz durch. Insgesamt gab es dieses Jahr über 235 Nominierungen aus 60 Ländern.

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