Zum Todestag des wegweisenden Schriftstellers Laurence Sterne 

Laurence Sterne, ein englisch-irischer Schriftsteller der Aufklärungszeit, verstarb am 18. März 1768. Er gilt als der Erfinder des Romans und war bereits zu Lebzeiten kein Unbekannter – im Gegenteil. Vor allem sein Werk „Life and Opinions of Tristram Shandy, Gentlemen“ aus dem Jahr 1759 verschaffte ihm schnell Ruhm und Anerkennung. Es entstanden insgesamt neun Bänder, die er zwischen 1761 und 1767 verfasste.

Seine Texte verfasste er als eine Art sokratischem Dialog und seine Erzähltechnik wird als Digression bezeichnet: es ist „das ständige Abschweifen in Anekdoten und Satiren, in philosophische Dispute und Essays, die Fülle der weitschweifigen Alltagsbetrachtungen.“

Laurence Sterne scheute nicht davor, etwas Neues auszuprobieren und gilt als einer der kühnsten Experimentatoren des Romans.

So beschreibt ihn Micheal Langer im Beitrag des Deutschlandfunkes Kultur zur Sendung „Eine Lange Nacht über Laurence Sterne. Der Erfinder des modernen Romans“. Den Beitrag zum Nachhören und -lesen finden Sie hier.

Eine Antwort hinterlassen