Die Shortlist für den Preis der Leipziger Buchmesse 2018 steht fest

Wie jedes Jahr legt eine siebenköpfige Jury die Shortlist für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Rubrik Belletristik fest. Die Vorsitzende der Jury, Kristina Maidt-Zinke, sagte zu der Auswahl: „Unsere Kriterien sind: Was macht der Autor mit der Sprache, wie originell sind Thema und Gestaltung, wie hoch ist der literarische Anspruch und das intellektuelle Niveau.“ Den Juroren gehe es darum, den Kunstaspekt nicht aus zu den Augen zu verlieren.

Und so hält auch diesmal die Shortlist die ein oder andere Überraschungen bereit und widersetzt sich damit den Erwartungen von Literaturkritikern. Unter den fünf auserwählten Titeln befinden sich drei Neulinge, unter anderem der Debütroman von Anja Kampann „Wie hoch die Wasser steigen“. Es folgen Isabel Fargo Cole mit „Die Grüne Grenze“, Esther Kinsky mit „Hain. Geländeroman“, Matthias Senkel mit „Dunkle Zahlen“ sowie Georg Klein mit „Miakro“. Klein gewann bereits 2010 den Leipziger Buchpreis, der mit einem Preisgeld von 60.000 Euro dotiert ist.
Am 15. März findet schließlich im Rahmen der Leipziger Buchmesse die Vergabe des Preises und somit die Bekanntgabe des Gewinners statt.

Neben der Kategorie Belletristik werden ebenfalls noch Preise in den Kategorien Sachbuch/Essayistik und Übersetzung vergeben. Alle Nominierten finden Sie hier.

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