Literarische Veranstaltungen in Frankfurt: Februar

Eine kleine Auswahl des literarischen Veranstaltungskalender in Frankfurt mit Lesungen, Vorträgen und vielem mehr….

 

2.2., 19.30 Uhr: „Astrid Lindgren. Ihr Leben“

Ulrich Sonnenberg „Astrid Lindgren. Ihr Leben“
Ort:
Stadtteilbibliothek Rödelheim
Eintritt:
6,- / 3,-

Vor etwas mehr als siebzig Jahren erblickte Pippi Langstrumpf das Licht der literarischen Welt. Es folgten viele weitere Bücher, die die Kinderliteratur revolutionierten und ihre Autorin schon zu Lebzeiten zu einer Legende werden ließen. Drei aktuelle Bücher erzählen nun die Geschichte ihres Lebens neu, beleuchten ihre Kriegstagebücher und den Briefwechsel mit Louise Hartung. Sonnenberg, Übersetzer einer der neuen Biographien, stellt die unbekannte Lindgren vor.

6.2., 20 Uhr: Berlin, mon amour?

Mit Leander Steinkopf und Julia Zange
Moderation: Malte Kleinjung
Ort: Hessisches Literaturforum im Mousonturm
Eintritt: 7,- / 4,- (Vorverkauf) // 8,- / 5,- (Abendkasse)

Dieser Pop-Roman schreit nach Punkrock. Im Laufe von Julia Zanges „Realitätsgewitter“ möchte man am liebsten mit Kraftklub „Ich will nicht nach Berlin“ anstimmen. Wo sich Kreative aller Länder vereinigen, ist Oberfläche alles. Schöne, hippe Menschen gehen in Clubs, nehmen Drogen und reden über Kunst. Mittendrin: Marla, Anfang zwanzig und ohne Plan. Um der Einsamkeit zu entgehen, lässt sie sich treiben – einer von 1675 Facebook-Freunden weiß immer, wo was los ist. Dem namenlosen jungen Mann, der durch Leander Steinkopfs „Stadt der Feen und der Wünsche“ flaniert, würde Marla auf der Straße sicherlich auffallen. Zu genau beobachtet er sein Umfeld, die Menschen in Berlin. Seinem scharfen Urteil entgeht keiner: weder die „Unterschichtsscheuche“ im Wedding noch die „Berlin-Mitte-Existenzen“. Als Dandy auf Achse kartiert er die Stadt und sortiert ihre Bewohner, ein Sammelsurium von Sehnsüchten, die er längst aufgegeben hat. Was er wohl über Marla denken würde?

Leander Steinkopf, geboren 1985, ist promovierter Psychologie. Wenn er nicht als freier Journalist für die FAZ oder F.A.S. schreibt, verfasst er Komödien fürs Theater oder Essays, die im „Merkur“ veröffentlicht werden. Nach Stationen in Mannheim, Berlin und Sarajevo lebt und arbeitet Leander Steinkopf heute in München. „Stadt der Feen und der Wünsche“ ist sein literarisches Debüt.

Julia Zange wurde 1983 in Darmstadt geboren. Sie studierte Gesellschafts – und Wirtschaftskommunikation in Berlin. 2006 gewann sie den open mike, 2008 veröffentlichte sie ihren Debütroman „Die Anstalt der besseren Mädchen“. Es folgten eine Reihe von Kurzgeschichten sowie Auftritte in Kinofilmen und Serien (u.a. im Tatort). Julia Zange lebt und arbeitet in Berlin.

18.2., 11-21 Uhr: Langer Tag der Bücher

JUBILÄUMSVERANSTALTUNG 15 JAHRE LANGER TAG DER BÜCHER
Lesungen mit Hilmar Hoffmann, Britta Boerdner, Susanne Kaloff, Slammer Jay Jay Glünderling u.a.
Lesung aus Texten von Clemens Brentano, Franz Kafka und Jakob Arjouni
Gleichzeitig der 10. Frankfurter Bouquinistenmarkt
Ort: Haus am Dom
Eintritt: frei

Seit 2004 laden die literarischen Verlage der Stadt Frankfurt an einem Sonntag im Frühjahr alle Buchfreunde zu einem konzertierten Lesetag. Von 11 bis 21 Uhr präsentieren Schriftsteller im Gespräch mit Moderatoren, Lektoren und Verlegern ihre Werke, signieren die Bücher und stehen bereit zur Begegnung mit den Lesern. Der Lange Tag der Bücher bietet die Gelegenheit, das vielseitige Haus am Dom zu erforschen: Neben dem „Novitäten-Balkon“ und einem großen Büchertisch gibt es auch den beliebten Bouquinistenmarkt mit gebrauchten Büchern.

Das Programm finden Sie hier.

24.2., 19.30 Uhr: Das Hörspiel des Jahres 2017

Die Jury – die Preisverleihung – die Präsentation
Ort:
Literaturhaus Frankfurt
Eintritt:
frei

Seit 1977 wird aus dem Angebot der ARD die gelungenste neue Produktion zum „Hörspiel des Monats“ gewählt. Die Jury dafür wird von der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste für jeweils ein Jahr berufen. Seit 30 Jahren wählt die Jury zusätzlich aus den zwölf Hörspielen des Monats das „Hörspiel des Jahres“. Diese Auszeichnung gilt als einer der begehrtesten Medienpreise. Es ist Tradition, dass das preisgekrönte Werk im Literaturhaus Frankfurt öffentlich vorgestellt wird. Die Jury gibt dazu einen Rückblick auf das vergangene Hörspieljahr. Das anwesende Publikum kann die mit dem Preis geehrten Künstler und Dramaturgen bei einem Glas Wein befragen.

Die Jury des Jubiläumsjahres 2017:
Heiko Daniels (Digital Developer)
Eva Maria Lenz (Medienkritikerin)
Bernd Leukert (Komponist und Journalist)

Der Preisträger und weitere Infos ab Ende Januar unter www.darstellendekuenste.de/id-2017.html

 

Die Texte, Informationen und weitere Veranstaltungen finden Sie hier.

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