Literarische Veranstaltungen in Frankfurt: Januar

Eine kleine Auswahl des literarischen Veranstaltungskalender in Frankfurt mit Lesungen, Vorträgen und vielem mehr….

15.1., 19.30 Uhr: Informiert oder manipuliert? Medien und öffentliche Meinung im Wandel

„Soziale“ oder „asoziale“ Medien? Technologien der Wahrnehmungsüberwältigung
Es diskutieren: u. a. Politologe Dr. Thorsten Thiel (Goethe-Uni) und Autorin Julia Krüger (netzpolitik.org).
Moderation: Hanning Voigts (FR).
Ort: Zentralbibliothek
Eintritt: frei

Fake News, Hetze, Hasskommentare – wie sozial sind Netzwerke wie Facebook, Twitter und Co wirklich? Inwiefern wird hier die digitale Öffentlichkeit manipuliert?

In Zusammenarbeit mit der Goethe-Universität

19.1., 19 Uhr: Märchen aus alles Welt

Märchen aus aller Welt
Wenn der Esel singt, tanzt das Kamel
Ort:
Bibliothekszentrum Nordweststadt
Eintritt:
10,-

Wünsche gehen in Erfüllung – oder lieber nicht. Beispiele finden sich in Märchen und Geschichten aus aller Welt. Mit Elfriede Gazis. Musikalische Begleitung: Sonja Fiedler an der Harfe.

23.1., 30.1., 6.2., 18 Uhr: Frankfurter Poetikvorlesungen im Wintersemester 2017/2018

Silke Scheuermann GERADE NOCH DUNKEL GENUG
Ort: Campus Westend, Hörsaalzentrum, Audimax (HZ1&2)
Eintritt: frei

23.01.2018: Nacht oder Sterne sind Mathematik
30.1.2018: Tag oder Was Mrs Dalloway noch dachte
6.02.2018: Zwielicht oder Träumen Zebras von karierten Löwen

Silke Scheuermann wird im Wintersemester 2017/18 als Frankfurter Poetikdozentin zu Gast an der Goethe-Universität sein und kehrt damit an den Ort ihrer früheren Wirkungsstätte zurück. Sie wird zum ersten Mal das veränderte Format der Reihe bespielen und zwischen dem 23. Januar und dem 06. Februar in drei Vorlesungen – anstatt der bisher üblichen fünf – unter dem Titel GERADE NOCH DUNKEL GENUG über die Entstehungsgrundlagen ihres facettenreichen Werks sprechen.

Die schriftstellerischen Wurzeln der 1973 in Karlsruhe geborenen Autorin liegen in der Lyrik, jedoch ist sie ebenso selbstverständlich auch in der Prosa heimisch. Silke Scheuermanns Werk zeichnet sich durch präzise Beobachtungen sowie durch die zugleich feinen als auch dynamischen Beschreibungen ebendieser aus. Sie debütierte 2001 mit dem Gedichtband Der Tag an dem die Möwen zweistimmig sangen und wurde dafür mit dem Leonce-und-Lena-Preis ausgezeichnet. Nach einem weiteren Lyrikband erschienen 2005 die Erzählungen Reiche Mädchen und zwei Jahre später ihr erster Roman Die Stunde zwischen Hund und Wolf (2007), für den sie den Grimmelshausen-Förderpreis erhielt. Neben einem Kinderbuch, weiteren Gedichtbänden (u.a. Über Nacht ist es Winter (2007)) und Romanen (u.a. Die Häuser der anderen (2012)) erschien 2015 Und ich fragte den Vogel. In diesem Band gibt Silke Scheuermann einen vielstimmigen Einblick in „Lyrische Momente“ und ihr poetologisches Verständnis – es eignet sich ganz wunderbar zur Einstimmung auf die kommenden Vorlesungen hier in Frankfurt. Ihre jüngste Veröffentlichung ist der Roman Wovon wir lebten (2016). Neben zahlreichen Preisen und Stipendien erhielt sie für ihr bisheriges dichterisches Werk und insbesondere für das Gedichtbuch Skizze vom Gras (2014) den Hölty-Preis für Lyrik. Zuletzt wurde Silke Scheuermann mit dem Bertolt-Brecht-Preis, dem Robert Gernhardt Preis (beide 2016) und dem Georg-Christoph-Lichtenberg-Preis (2017) ausgezeichnet.

Abschlusslesung im Literaturhaus Frankfurt am 7.2.2018 um 19.30 Uhr

25.1., 19.30 Uhr: „Mord am Main“

Monika Rielau & Angela Neumann „Mord am Main“
Ort:
Bibliothekszentrum Sachsenhausen
Eintritt:
frei

Wer ist der junge Mann, der nach einer feuchtfröhlichen Feier tot in Ulis Kneipe in Sachsenhausen liegt? Für Kriminalhauptkommissar Khalil Saleh ist klar: Der Wirt ist der Mörder.

 

Die Texte, Informationen und weitere Veranstaltungen finden Sie hier.

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