Archiv für den Monat März 2016

12.4.: Ronja von Rönne im Mousonturm, Frankfurt

Mittwoch, 30. März 2016

Auf kaum ein Debüt wurde in dieser Saison so sehr gewartet wie auf „Wir kommen“ von Ronja von Rönne. Die einen haben gewartet, um schimpfen zu dürfen, die anderen, weil sie den rotzigen Ton der von Rönne’schen Kolumnen und Blogbeiträgen lieben. Zu welcher Gruppe Sie auch gehören: am 12. April können Sie sich bei Lesung mit Gespräch ein Bild machen.

Ronja von Rönne in der ZDF-Sendung „aspekte“

Zur Autorin:
Ronja von Rönne, Jahrgang 1992, studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus. Seit 2015 ist sie Feuilleton-Redakteurin bei der Welt.

12.04.2016, 20:00 Uhr
Hessisches Literaturforum im Mousonturm e.V.

Ein Panzer aus Büchern: Weapon of Mass Instruction:

Samstag, 26. März 2016

Der Argentinier Raul Lemesoff ist mit seiner fahrenden Bibliothek, die wohl nicht ohne Grund an einen Panzer erinnert, durch Buenos Aires gefahren und hat kostenlos Bücher an Menschen verteilt. Ganz ohne explodierende Geschosse. Nur die, des geschriebenen Wortes.

The ADIM is… a unique piece of art, protest, encouragement, an image from another dimension in this set. It conveys a specific message that transcends the boundaries of art and traditional art, the site of action outside museums, cultural centers or libraries.

Wie Kreative leben – Eine Infografik

Mittwoch, 23. März 2016

Die Plattform format.com wollte es wissen: Wie lebt man als Designer, Fotograf, Illustrator, Künstler oder Filmemacher? Über 2.000 Mitglieder haben an der Befragung teilgenommen. Die Ergebnisse gibt es nun als Infografik.

Die Mehrzahl mag demnach Kaffee zum Frühstück, die Hälfte der Befragten trägt eine Brille, 24% bestellen am Abend häufig Pizza und 45% sind stündlich auf Social-Media-Seiten unterwegs.

Angefangen vom Aufstehen, dem Frühstücken, Mittagessen, einigen Essgewohnheiten am Arbeitsplatz bis hin zum Zubettgehen gibt es reichlich interessante und kuriose Statistikwerte zum Scrollen.

Die Infografik steht darüber hinaus auch im JPEG-Format zum Downloaden auf der Website von format.com bereit.

„Ungewöhnlichster Buchtitel“ geht an Poetry Slammer

Montag, 21. März 2016

Der „Ungewöhnlichste Buchtitel des Jahres“ geht an die Poetry Slammer Patrick Salmen und Quichotte.

Sie wurden am Samstag auf der Leipziger Buchmesse für ihr absurden Rätselgeschichten „Aufgeben ist keine Lösung. Außer bei Paketen“ mit dem Preis geehrt. Die Sieger wurden zu gleichen Teilen aus einem Jury- und einem Online-Voting ermittelt. Daran beteiligten sich nach Angaben des Veranstalters Mayersche Buchhandlung mehr als 5000 Menschen. Der Siegertitel verwies „Eine Rolle Klopapier hat 200 Blatt. Warum ist keins mehr da, wenn man es am dringendsten braucht? Das Leben in Textaufgaben“ von Raymund Krauleidis sowie Alain Monniers „Die wunderbare Welt des Kühlschranks in Zeiten mangelnder Liebe“ auf die Plätze. Der Preis wurde zum dritten Mal vergeben. Er ist nach Angaben der Veranstalter eine „ungeheure Ehre“, aber nicht dotiert.

Quelle: Focus online

Gedruckte Werte. Eine Ausstellung im Museum für Druckkunst Leipzig

Dienstag, 15. März 2016

Einst waren Wertpapiere, zum Beispiel in Form von Aktien, Anleihen oder anderer geldwerter Produkte, anspruchsvolle Drucksachen, zu denen auch Briefmarken oder Schecks gehörten. Ausgestattet mit einer oftmals opulenten Gestaltung mussten diese Druckerzeugnisse auch fälschungssicher sein. Dies wurde durch den Einsatz mehrerer komplexer Drucktechniken erreicht.

Wertpapiere sind ein Spiegelbild ihrer Zeit und heute eine wichtige Quelle der Druck- und Wirtschaftsgeschichte. Die Ausstellung gibt anhand zahlreicher Exponate aus zwei Jahrhunderten einen Einblick in die Geschichte, Gestaltung und Herstellung von Wertpapieren. Erstmals gezeigt werden zudem originale Druckplatten, Rahmen, Guillochen, Trockenstempel und Holzstiche. Der Schwerpunkt liegt auf dem Wirtschaftsraum Leipzig und Sachsen – vertreten durch namhafte Unternehmen aus zwölf Branchen.

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Firmenhistorischen Archiv der Giesecke & Devrient GmbH in München. Sie wird unterstützt durch Leihgaben aus dem Sächsischen Staatsarchiv Leipzig. Die wissenschaftliche Recherche im Vorfeld wurde gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Eröffnung der Ausstellung ist am 15. März 2016 um 18 Uhr

Museum für Druckkunst Leipzig
Nonnenstraße 38
04229 Leipzig

Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-17 Uhr, So 11-17 Uhr; Sonderregelung an Feiertagen

Öffentliche Führungen, Sonntag, 12 Uhr:
20.3., 10.4., 8.5., 22.5., 12.6., 26.6., 24.7., 14.8.

Führung 60+, Dienstag, 15 Uhr:
22.3., 19.4., 21.6.

Die goldenen Umschläge der Oscar-Verleihung

Donnerstag, 10. März 2016

Bei der 88. Oscar-Verleihung Ende Februar in Los Angeles stand auch ein deutscher Akteur aus Oberbayern im Rampenlicht: die Umschläge mit den Gewinnern wurden aus »Gmund Treasury Papier« gefertigt.

Wenn bei der Verleihung die Umschläge auf der Bühne geöffnet werden, dann sorgen die spezielle Mikroprägung und schimmernde Goldpartikel für eine strahlende Präsentation.

»Das Geheimrezept von Gmund Treasury beinhaltet Naturpigmente, die ein breites Farbspektrum dank einer speziellen Mikroprägung auf der Oberflächenstruktur wiedergeben. So wirkt das Papier nicht nur, wenn man es in den Händen hält, selbst von weitem hinterlässt es einen bleibenden Eindruck für die Zuschauer auf der ganzen Welt«, so Florian Kohler stolz, Inhaber und Papiermacher in 4. Generation.

Weitere Informationen finden Sie hier.

19.3., Leipzig: It’s a Book, it’s a Chance, it’s a Times New Romance

Dienstag, 08. März 2016

Auch im Jahr 2016 findet »It’s a Book« parallel zur Leipziger Buchmesse in der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig statt. Nach vier erfolgreichen Jahren, in denen der Verlag Spector Books die Messe in Kooperation mit dem Centraltheater initiiert hatte, ist 2016 das dritte Jahr, in dem Studenten des Fach­bereichs Grafik Design/Buchkunst die Veranstaltung in der HGB organisieren.

Das parallel stattfindende Symposium steht in diesem Jahr unter dem Thema »It’s a Book, it’s a Chance, it’s a Times New Romance«. Wie verändern sich analoge Informationsträger unter dem Einfluss digitaler Publizistik? Das Druckereisterben ist aktueller Beleg für ein stattfindenen Wandel. Die Drucktechnologie wird nicht verschwinden, aber ihre Bedeutung sich signifikant verschieben. Die Parallelität von Büchern die überproduziert und zugleich künstlich verknappt werden ist ein weiteres Indiz für die Deutungstrans­formation analoger Printprodukte. Der immaterielle Wert von Texten der Taschenbücher aus den 60er Jahren, verschiebt sich zum materielle Wert aufwändig produzierter Fotobücher. Degradiert dadurch das Buch zum Fetisch, Luxus oder Spekulationsobjekt?

Dazu zeigt und diskutiert das Symposium historische Beispiele alternativer, und spekuliert über Schwächen digitaler Publizistik. Ist das eBook überhaupt noch ein Buch?

Leipzig 19. März 2016
Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
Wächterstraße 11 in 04107 Leipzig
12 – 21 Uhr

Blind-Date-Lesungen: Den Deutschen Buchpreis 2016 in die Buchhandlung holen

Freitag, 04. März 2016

Buchhandlungen können sich wieder für eine Überraschungslesung mit einer Kandidatin oder einem Kandidaten für den Deutschen Buchpreis bewerben. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels verlost sieben Blind-Date-Lesungen mit je einer Autorin oder einem Autor der Longlist 2016. Das Besondere an der Lesung: Erst kurz vor dem Termin wissen die Veranstalter, wer bei ihnen liest. Die Besucher erfahren es meist erst vor Ort.

Mitglieder des Börsenvereins können sich bis 14. März 2016 bewerben. Als Bewerbung genügt eine formlose E-Mail an buchpreis@boev.de oder auf dem Postweg (Braubachstraße 16, 60311 Frankfurt am Main). Die Gewinner werden per Losverfahren ermittelt und bis Ende März benachrichtigt. Der Börsenverein übernimmt das Autorenhonorar, der Veranstalter trägt Reise- und Übernachtungskosten bei Bedarf.

Weitere Informationen erhalten interessierte Buchhandlungen per Mail an buchpreis@boev.de oder telefonisch unter der Nummer 069 1306-471.

Die wichtigsten Fakten zu Teilnahme, Auswahlverfahren und Organisation der Lesungen sind unter www.deutscher-buchpreis.de/news abrufbar.