Archiv für den Monat März 2015

Jubiläum des Welttag des Buches: Mitmach-Aktion #meinherzbuch

Montag, 30. März 2015

Das 20-jährige Jubiläum des UNESCO Welttag des Buches wird am 23. April weltweit gefeiert. Zum Jubiläum haben der Börsenverein mit der Kampagne Vorsicht Buch! und die Stiftung Lesen unter www.meinherzbuch.de eine virtuelle Welttagswand eingerichtet, die es jedem ermöglicht, Teil der Welttags-Bewegung zu werden. Lesebegeisterte jeden Alters können auf dieser Seite ein Bild von sich mit einem ihrer Lieblingsbücher aus den letzten 20 Jahren sowie ein kurzes Statement posten.

© Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V.


Unter allen volljährigen Teilnehmern verlost der Börsenverein Buchgutscheine im Gesamtwert von 2.000 Euro. Auch zahlreiche Prominente machen bei der Jubiläums-Aktion mit, unter anderem die Band Silbermond, Comedian Bülent Ceylan, Moderatorin Nazan Eckes, Spitzenköchin Cornelia Poletto und Schauspielerin ChrisTine Urspruch.

Auch die Welttags-Initiative „Ich schenk dir eine Geschichte“ des Börsenvereins und der Stiftung Lesen mit Unterstützung des cbj-Verlags, der Deutschen Post und des ZDF will für das Lesen begeistern. Über eine Buch-Gutschein-Aktion erhalten mehr als 800.000 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 4 und 5 vom örtlichen Buchhandel ein eigens für diesen Anlass geschriebenes Buch als Geschenk. Im Welttags-Jubiläumsjahr handelt es sich um die spannende Detektiv-Geschichte „Die Krokodilbande in geheimer Mission“ von Dirk Ahner.

Mehr zum Welttag des Buches

„Frankfurt liest ein Buch“ zum sechsten Mal

Donnerstag, 26. März 2015

Frankfurter Bürgerinnen und Bürger lesen zwei Wochen lang an zahlreichen Orten in der Stadt aus einem Buch, in diesem Jahr aus „Grüße und Küsse an alle“ die Geschichte der Familie von Anne Frank von Mirjam Pressler und Gerti Elias.

Von Vorträgen, Gesprächsrunden, literarischen Stadtspaziergängen, Schulveranstaltungen und Ausstellungen bis hin zu Museums-, Theater-, Film- und Opernabenden – die Vielfalt des alljährlich an die 80 Veranstaltungen umfassenden Programms rund um ein Buch begeistert seit 2010 immer wieder tausende Menschen. Die ausgewählten Bücher und/oder Autorinnen und Autoren stehen dabei in einem besonderen Bezug zur Stadt.

Das Projekt »Frankfurt liest ein Buch« wurde initiiert und konzipiert von dem gemeinnützigen Verein »Frankfurt liest ein Buch e.V.«. Seine Bedeutung aber verdankt es dem großen Engagement und Ideenreichtum zahlreicher Frankfurter Institutionen, Vereine, Buchhändlerinnen und Buchhändler, Privatpersonen und Prominenten.

Im Jahr von Anne Franks 70. Todestag wird an ihre Familie erinnert, die bis 1933 in Frankfurt fest verwurzelt war.

www.frankfurt-liest-ein-buch.de

Klischee, Stereotyp, Rubrik: Begriffe der Schrift- und Druckkunst die in die Allgemeinsprache übergingen

Montag, 23. März 2015

Heute möchte ich gerne auf einen Artikel verweisen, in dem es u.a. um die oben genannten Begriffe geht.

Immer wieder schwappen Begriffe aus dem „Fachchinesisch“ (und in diesem Fall sind es Begriffe aus dem Bereich der Schrift- und Druckkunst) hinein in die Alltagssprache.

Zum Artikel geht es hier entlang.

Buchbinder – ein aus der Mode gekommener Beruf?

Donnerstag, 19. März 2015

Diese Frage würden sicher auch die drei jungen Frauen verneinen, die in diesem kurzen Portrait der ARD zu sehen sind.

Alle haben diesen Beruf erlernt und sich gemeinsam in Bremen selbstständig gemacht.

Hier geht es zum Video!

Die Leipziger Buchmesse 2015 – Eine Nachlese

Donnerstag, 19. März 2015

Am vergangenen Wochenende fand die Leipziger Buchmesse statt, über 186.000 erkundeten das Messegelände, viele weitere besuchten das Lesefest „Leipzig ließt“.

Die Messe fasst zusammen:

„Das Eintreten für Meinungsfreiheit und der Kampf gegen Rassismus standen nicht nur zur Eröffnung der Leipziger Buchmesse im Gewandhaus zu Leipzig auf der Tagesordnung. Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, und Andreas Müller, Erster Bürgermeister der Stadt Leipzig, betonten in ihren Reden, wie wichtig Meinungsfreiheit und kultureller Austausch für die Gesellschaft sind. Auch an den vier Messetagen standen diese Themen im Mittelpunkt.

Vier Tage lang erwies sich der diesjährige Messeschwerpunkt „1965 bis 2015. Deutschland – Israel.“ als besonderer Besuchermagnet. Anlässlich von 50 Jahren deutsch-israelischer diplomatischer Beziehungen kamen insgesamt 40 Autoren beider Länder in 74 Veranstaltungen zu Wort. Der Schwerpunkt wurde von der Botschaft des Staates Israel in Berlin und dem Club Bertelsmann in Zusammenarbeit mit deutschen Verlagen und weiteren Partnern organisiert.

„Leipzig liest“ präsentierte vier Tage lang an 410 Orten in der ganzen Stadt verteilt eine äußerst lebendige und vielseitige Literaturszene. In 3.200 Veranstaltungen zogen über 3.000 Mitwirkende ein begeistertes Publikum in den Bann.

Auch die Manga-Comic-Convention faszinierte in diesem Jahr wieder zahlreiche Besucher. 93.000 Menschen (2014: 89.000) strömten während der vier Messetage in Halle 1. Hier prägten fantasievolle und aufwendige Kostüme das Bild der Convention. Insgesamt 284 Aussteller und 450 Veranstaltungen erwarteten die Manga-, Comic- und Cosplayfreunde.“

Ich habe am Wochenende spannenden Gesprächen und Interviews auf Deutschlandradio Kultur gelauscht, live aus Leipzig. Viele Mitschnitte gibt es noch als Podcasts im Nachgang zu hören, ebenso wie erstöberte Romane oder kleine Backstageberichte. Hier gehts weiter.

Ebenso spannend: Das Berufsbild des modernen Literaturkritikers. Literaturbloggern mal über die Schultern schauen? Hier gehts zum kurzen Beitrag der ARD.

Lesung mit Wilhelm Genazino in Frankfurt am 19.03.

Montag, 16. März 2015

Am kommenden Donnerstag findet ein kleines persönliches Highlight für mich in Frankfurt statt, eine Lesund mit Wilhem Genazino. Auch wenn ich es leider nicht schaffen werde hinzugehen, bin ich mir sicher, dass dieses Event uneingeschränkt empfehlenswert ist.

Aus der Ankündigung:

„Melancholisch und weltverloren laufen sie durch die Straßen unserer Zeit, sind fasziniert und gleichzeitig immer auch peinlich berührt von den alltäglichen Banalitäten und Zumutungen der menschlichen Existenz. Sie sind Akademiker mit Berufsprovisorien, der allgegenwärtige Ehrgeiz der westlichen Gesellschaften liegt ihnen fern, und ihr Liebesleben kann mit wenigen Ausnahmen bestenfalls als „vorhanden, aber leidenschaftslos“ bezeichnet werden. Anders gesagt: In Wilhelm Genazinos Figuren steckt ein Gutteil von uns selbst.

An diesem Abend liest Wilhelm Genazino aus seinem neuesten Roman Bei Regen im Saal und spricht anschließend mit Harry Oberländer über diesen eigentümlichen  Figurenkosmos, den er spätestens mit seiner Abschaffel-Trilogie vor fast 40 Jahren begründet hat und seitdem kontinuierlich erweitert.“

Mod.: Harry Oberländer

Eintritt: 7,-/4,-

Veranstalter: Das Hessische Literaturforum im Mousonturm e.V.