Archiv für den Monat August 2014

Zitate rund ums Buch…

Sonntag, 31. August 2014

 

»Von den vielen Welten, die der Mensch nicht von der Natur geschenkt bekam, sondern sich aus dem eigenen Geist erschaffen hat, ist die Welt der Bücher die größte.«
Hermann Hesse.

»Und nun in die Presse, ihr Buchstaben, und redet selbst.«
Peter Behrens.

»Sprache wird durch Schrift erst schön.«
Erik Spiekermann

»Von Kindheit an hatte ich eine Vorliebe fürs Lesen, und das wenige Geld, das in meine Hände kam, legte ich durchweg in Bücher an.«
Benjamin Franklin

The PhotoBookMuseum in Köln (19.08.14-3.10.14)

Sonntag, 31. August 2014

The PhotoBookMuseum ist der weltweit erste Ort, der sich dem Medium Fotobuch in all seinen Facetten widmet. Zum Auftakt des PBM präsentieren die Photoszene Köln und die Schaden.com Foundation im Carlswerk in Köln-Mülheim eine international ausgerichtete Expo, die am 19. August eröffnete. An diesem Tag feiert die Welt den 175. „Geburtstag der Fotografie“.

Auf über 5000 Quadratmetern werden 24 Ausstellungen und PhotoBookStudies gezeigt. Das Rahmenprogramm umfasst Lectures, Workshops, Diskussionen sowie Signierstunden mit den ausstellenden Künstlern und den Mitgliedern des wissenschaftlichen Beirats.

The PhotoBookMuseum hat auch den Fotografen Hans-Jürgen Raabe eingeladen, um die 990 Faces“ zu präsentieren: die zehn ersten Bücher dieses Jahrhundertprojektes sind ausgestellt und eine Großprojektion visualisiert die „Faces 001-390“.

The PhotoBookMuseum im Carlswerk
Ehemaliges Kupferwerk
Schanzenstraße 6-20
D-51063 Köln-Mülheim
www.thephotobookmuseum.com

Deutscher Buchpreis 2014: Jury nominiert 20 Titel

Sonntag, 24. August 2014

Am 13. August hat die Jury 20 Romane für die Longlist augewählt und nominiert.

Die Jurymitglieder haben seit dem Ausschreibungsbeginn 176 Titel gesichtet, die zwischen Oktober 2013 und dem 10. September 2014 erschienen sind oder noch erscheinen.

Die nominierten Romane (in alphabetischer Reihenfolge):

· Lukas Bärfuss: Koala (Wallstein, März 2014)

· Ulrike Draesner: Sieben Sprünge vom Rand der Welt (Luchterhand, März 2014,)

· Antonio Fian: Das Polykrates-Syndrom (Droschl, Februar 2014)

· Franz Friedrich: Die Meisen von Uusimaa singen nicht mehr (S. Fischer, August 2014)

· Thomas Hettche: Pfaueninsel (Kiepenheuer & Witsch, September 2014)

· Esther Kinsky: Am Fluß (Matthes & Seitz Berlin, August 2014)

· Angelika Klüssendorf: April (Kiepenheuer & Witsch, Februar 2014)

· Michael Köhlmeier: Zwei Herren am Strand (Hanser, August 2014)

· Martin Lechner: Kleine Kassa (Residenz, Februar 2014)

· Gertrud Leutenegger: Panischer Frühling (Suhrkamp, März 2014)

· Charles Lewinsky: Kastelau (Nagel & Kimche, August 2014)

· Thomas Melle: 3000 Euro (Rowohlt.Berlin, August 2014)

· Matthias Nawrat: Unternehmer (Rowohlt, März 2014)

· Christoph Poschenrieder: Das Sandkorn (Diogenes, Februar 2014)

· Lutz Seiler: Kruso (Suhrkamp, September 2014)

· Saša Stanišić: Vor dem Fest (Luchterhand, März 2014)

Anschließend wählen die Juroren aus den Titeln der Longlist sechs Titel für die Shortlist aus, die am 10. September 2014 veröffentlicht wird. Erst am Abend der Preisverleihung erfahren die sechs Autoren, an wen von ihnen der Deutsche Buchpreis geht. Der Preisträger erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro; die fünf Finalisten erhalten jeweils 2.500 Euro.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Deutschen Buchpreises.

Bis 30.9.: JuLiP – Jugendliteraturpreis Frankfurt

Sonntag, 24. August 2014

JuLiP – Jugendliteraturpreis 2014
Einsendeschluss: 30. September

„Schreiben. Reicht weiter als ein Schrei.“ Unter diesem Motto lädt JuLiP – Jugendliteraturpreis Frankfurt – in seiner zweiten Auflage zur Teilnahme ein. Aufgerufen sind Kinder wie Jugendliche ab zehn Jahren. Das Thema der Kurzgeschichte ist frei wählbar, zu senden per E-Mail an jugendliteraturpreis@kriegkstr12.de.

Teilnahmeberechtigt sind alle aus Frankfurt und dem übrigen Rhein-Main-Gebiet. Im Rahmen einer Preisverleihung, die im Frühjahr 2015 stattfinden wird, werden zahlreiche Preise vergeben. Ein anschließender Schreibworkshop schließt den Literaturpreis ab.

Teilnahmebedingungen und weitere Informationen: www.julip-frankfurt.de.

Alicia Martin lässt aus Häusern Bücher fließen

Sonntag, 17. August 2014

Die spanische Künstlerin Alicia Martin lässt aus Häusern Bücher fließen. Für eine dieser Installationen bedarf es um die 5000 Bücher, die Ergebnisse sind beeindruckend.

Alicia Martin Biografias – YouTube.

Der Förderverein für die „Schwarze Kunst“

Sonntag, 17. August 2014

In Zeiten von E-books gelten Hand- und Maschinensatz als antiquiert, die Maschinen und Lettern benötigen viel Platz und die Herstellung einer Druckseite ist zeit­aufwendig, erschwerlich. Und dennoch ist da eben auch der Geruch der Werkstatt, das Vergnügen, etwas mit den Händen zu erschaffen. Und als Ergebnis die Haptik, die Schönheit und die handwerkliche Qualität des Buchdrucks.

In der Offizin Haag-Drugulin in Dresden existiert ein großer Reichtum an Blei- und Holzlettern, Matrizen und beeindruckenden Druck- und Satzgießmaschinen. Hunderte wunderschöner Original­schriften von berühmten Stempelschneidern warten teilweise noch unausgepackt in der Lagerhalle darauf, von gekonnten Händen gesetzt und gedruckt zu werden.

Mit einem Förderverein soll jungen Menschen aus aller Welt die Möglichkeit gegeben werden, in der Dresdner Handsatzwerkstatt selber mit allen Sinnen zu entwerfen, zu gestalten, zu setzen und das eigene Werk schließlich selbst zu drucken. Außerdem soll mit Dozenten ein zugehöriges Fortbildungsprogramm für Handsatz auf die Beine gestellt werden.

Um diese Ziele zu verwirklichen, wurde vor etwa einem Jahr im Rahmen eines Schriftenfestes ein Förderverein gegründet.

Weitere Informationen unter http://www.schriftenfest.org und http://www.verein-fuer-die-schwarze-kunst.de.

Der Poesie-Briefkasten freut sich auf Ihre gedichtete Post

Sonntag, 10. August 2014

Haben Sie schon vom Poesie-Briefkasten in München gehört?

„Seit dem 16. September 2013 macht Deutschlands erster Poesie-Briefkasten die Klappe auf – nur für Poesie. Jeder kann selbst verfasste Gedichte oder Lieblingsgedichte per Post hinschicken – ob gereimt oder gerapt, ob Sonnett oder Schnaderhüpfl. Auch beim Papier liebt der Kasten die Abwechslung: Handgeschöpfte Bütten sind genauso willkommen wie ein Schmierzettel. Und besonders gern schluckt er Handgeschriebenes.

Ins Leben gerufen haben das Projekt die Künstlerin Katharina Schweissguth und Melly Kieweg als Organisatorin der Bürgerinitiative „Mehr Platz zum Leben“. Dabei trägt das Projekt die unverwechselbare Handschrift beider Frauen. Melly Kieweg ist immer auf der Suche nach Künstlern mit originellen Ideen, um das Kunstforum Hans-Mielich-Platz zu bereichern. Und Katharina Schweissguth hatte sich gefragt, wie sie die Schönheit der Poesie aus dem Elfenbeinturm der Geisteswissenschaftler befreien und unter die Menschen bringen kann. Um dies zu bewirken, erschuf sie den Poesie-Briefkasten. Kieweg machte ihn für die ganze Welt erreichbar mit ihrer Idee, ihm gebühre eine offizielle Postadresse.

Die Initiatoren möchten die Menschen ermutigen, ihre eigenen Poesie-Potenziale zu entfalten, sich zu trauen und Gedichte zu schreiben. Sie kümmern sich dann darum, dass die Gedichte an die Öffentlichkeit gelangen, zum Beispiel über Ausstellungen und Lesungen. Auch hier ist die Mitwirkung des Publikums gefragt.

Der Höhepunkt des Projekts wird das Poesie-Festival 2015 auf dem Hans-Mielich-Platz in München sein.“

Falls Sie Lust bekommen Ihr eigenes Gedicht einzuschicken, hier bekommen Sie weitere Informationen.

Die Postadresse:

Poesie-Briefkasten
Hans-Mielich-Platz 2
81543 München

Artikel über Sammler von Miniatur-Büchern

Sonntag, 10. August 2014

Heute möchte ich auf ein Posting vom City Room Blog der New York Times hinweisen – auch wenn der Artikel bereits ziemlich genau ein Jahr alt ist, beschreibt er doch sehr eindrücklich die Leidenschaft von Sammlern von Mini-Ausgaben, die sie in Mini-Bibliotheken aufbewahren.

Die Bücher sind selten größer als 3 Cm, tatsächlich bedruckt und mit einer Lupe lesbar.

Viel Vergnügen beim Lesen!

Das Bilderbuchmuseum auf Burg Wissem

Sonntag, 03. August 2014

Heute möchte ich Ihnen das Spezialmuseum für künstlerische Bilderbuchillustration, historische und moderne Bilderbücher sowie Künstlerbücher vorstellen. In ganz Europa ist es einzigartig!

Idyllisch gelegen, mit einem Park und Wildgehen und Abenteuerspielplatz, in Troisdorf zwischen Köln und Bonn, ist das Museum sicherlich ein schönes Ausflugsziel für Jung & Alt.

Etwa 5-8 mal im Jahr gibt es wechselnde Ausstellungen und gibt einen Überblick über die wichtigsten Strömungen und Stile der Bilderbuch-Illustration der letzten 100 Jahre.

Außerdem gibt es eine sehr umfangreiche Präsenzbibliothek mit rund 3000 Bilderbüchern, die zum Schmökern einladen.

Darüber hinaus gibt es auch ein breitgefächertes museumspädagogisches Angebot. Natürlich können auch Kindergeburtstage dort gefeiert werden.

Noch bis zum 12. Oktober 2014 können Sie sich die aktuelle Ausstellung „DAS KINDERBUCH ERKLÄRT DEN KRIEG – Der 1. Weltkrieg in Kinder- und Jugendbüchern“ besuchen:

„Die Beschäftigung mit dem »Krieg im Kinderbuch« ist gegenwärtig eines der zentralen Forschungsthemen der Kinder- und Jugendliteratur. Ziel der Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit dem Kinderbuchforscher Friedrich C. Heller konzipiert wurde, ist es, die ideologische Kriegsvorbereitung durch das Kinderbuch deutlich zu machen, die das Denken ganzer Generationen beeinflusst hat. Die Ausstellung zeigt neben Kinder- und Jugendbüchern aus der Zeit von 1914 bis 1918 auch Vorläufer mit militaristischen Darstellungen seit 1870 sowie die Fortsetzung von Kriegsverherrlichung und Nationalismus in Büchern der Weimarer Republik und in der Zeit des Nationalsozialismus. Es werden charakteristische Beispiele aus Deutschland und Österreich vorgestellt, ergänzt durch Bücher aus Großbritannien, Frankreich, Russland und Italien. Damit zeigt die Ausstellung die europäische Dimension der Kriegspropaganda und veranschaulicht die Spezifika in den einzelnen Ländern. Neben Büchern werden auch Bilderbogen, Originalillustrationen, Dokumente und Spiele präsentiert.“

 

Zur Website des Museums

Hier erfahren Sie mehr über Öffnungszeiten und Preise.

Hier können Sie das Jahresprogramm als PDF runterladen.

 

 

▶ Type:Rider – ein typografisches Videospiel

Sonntag, 03. August 2014

Type:Rider ist ein Geschicklichkeitsspiel für iOS- und Android-Geräte, mit dem man die Geschichte der Typografie erkunden kann.

Bei Type:Rider bilden zwei Kugeln die Spielfigur, die horizontal durch eine 2D-Welt im Vordergrund gesteuert werden muss. Historische Bilder aus der Typografie-Geschichte bilden die Untermalung im Hintergrund. Man sammelt Buchstaben ein und muss sich seinen Weg durch diese Welt immer weiter freispielen. Zwischendurch kann man Texte mit detaillierten Informationen zu wesentlichen Entwicklungsschritten der Schrift- und Typografie-Geschichte nachlesen.

Ob sich Spielspaß und Bildungsauftrag miteinander vereinen lassen, davon muss sich wohl jeder selbst überzeugen. Bei einem Preis von nur 2,69 Euro kann man das Spiel einfach einmal ausprobieren. Es steht in Apples App Store bzw. bei Google Play zum Download zur Verfügung.

 

▶ Type:Rider – ein typografisches Videospiel – YouTube.