Archiv für den Monat Juli 2013

Haus ohne Bücher

Mittwoch, 10. Juli 2013

„Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seinen Boden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.“ (Herman Hesse)

Bedeutende Kettensätze der Literaturgeschichte

Freitag, 05. Juli 2013

Die Theorie besagt, der erste Satz eines Romans – seine Visitenkarte – darf auf keinen Fall zu lang sein. Thomas Mann, ein Autor, der sich mit der Übergehung dieser Regel einen Namen gemacht hat, ist uns allen dennoch als äußerst erfolgreicher Literat bekannt. Der erste Satz seines Romans „Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ besteht aus 71 Wörtern. Aber auch diese Leistung kann übertroffen werden. So hat beispielsweise Theodor Fontanes „Effi Briest“ 73 Wörter und Charles Dickens „Oliver Twist“ beginnt mit 85 Wörtern. Meister des längsten ersten Satzes aber ist Friedrich Dürrenmatt. Seine Novelle, mit dem vollständigen Titel „Der Auftrag oder Vom Beobachten des Beobachters der Beobachter“, hat einen einleitenden Satz von sage und schreibe 146 Wörtern.

Der neue Duden

Donnerstag, 04. Juli 2013

Der neue Duden ist raus. Und was ist darin ab sofort zu finden? Begriffe wie „Vollpfosten“, „Spacko“und „Shitstorm“. Diesen zum Opfer gefallen sind dafür einige Fremdwörter. Begründung dafür: Sie werden im Sprachgebrauch zu selten verwendet.

Dazu muss eigentlich nicht mehr viel gesagt werden. Aber warum ausgerechnet immer wieder temporär angesagte Schimpfwörter begünstigt werden, bleibt mir ein Rätsel. Und was das für die Gesellschaft bedeutet, kann wohl kaum positiv gewertet werden.

Aber wenn sich (nicht nur!) Teenies im Netzt gegenseitig beschimpfen, dann künftig doch bitte orthographisch korrekt! Wir wollen ja nicht, dass die öffentliche Kommunikation allzu stark degeneriert …