Archiv für den Monat April 2011

Helen Hayes:

Donnerstag, 28. April 2011

„Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat.“

Die deutsche Pressegeschichte: Zwischen den Kriegen und 2. Weltkrieg

Dienstag, 26. April 2011

Nach Ende des 1. Weltkrieges kam es zu einem erneuten Aufschwung des deutschen Pressemarkts. 1932 gab es 4702 verschiedene Zeitungen mit einer Gesamtauflage von ca. 25 Millionen Exemplaren. In etwa die Hälfte dieser wurden von Parteien gefördert, bzw. in Auftrag gegeben.

Der 2. Weltkrieg hatte erhebliche Auswirkungen auf die deutsche Presse, den was, wann und wo erscheinen konnte, wurde allein vom Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda entschieden.  Hierzu wurden täglich Pressekonferenzen einberufen, die das Ziel der Gleichschaltung von Journalisten und deren Verleger verfolgten.

Anders als nach dem 1. Weltkriege war das Ende des 2. Weltkrieges nicht gleichzusetzen mit der Einräumung der Pressefreiheit. Ab 1945 bekam nur noch derjenige eine Lizenz zur Gründung eines neuen Zeitungswesens, der bisher keine negativen Auffälligkeiten bezüglich des politischen Engagements  aufzuweisen  hatte. Die Verteilung dieser Lizenzen stellte eine wesentliche Aufgabe des Alliierten Kontrollrats dar, dessen strenges Regime eine Verringerung auf 977 Zeitungen zur Folge hatte.

Oscar Wilde:

Dienstag, 26. April 2011

„Die Bücher, die von der Welt unmoralisch genannt werden, sind Bücher, die der Welt ihre eigene Schande zeigen.“

Ostern

Donnerstag, 21. April 2011

In wenigen Tagen beginnt das Osterfest. Passend zu diesem Anlass hat der Coppenrath- Verlag eine Buchreihe mit außergewöhnlichem Format in seinem Repertoire. Die kleinen Ostergeschichten (z.B. „Das Osterei“, „Familie Osterhase“, oder „Ein Osterküken“) haben ein wattiertes Hardcover mit Folie, sind konturgestanzt und haben das bunte und fröhliche Aussehen eines Ostereis, was nicht zuletzt den farbenfrohen Illustrationen von Anne Mußenbrock und Sybille Brauer zu verdanken ist.  Geeignet sind die 10 Seiten langen Geschichten rund ums Osterfest für Kinder ab 18 Monaten. Mit einem Format von 7 cm x 8 cm könnte dieses kleine Büchlein in jedes Osternest passen, dass nicht ausschließlich mit Schokolade gefüllt werden soll.

Die deutsche Pressegeschichte: 19. Jahrhundert bis zum 1. Weltkrieg

Donnerstag, 14. April 2011

Die gewonnene Pressefreiheit beflügelte den Zeitungsmarkt des 19. Jahrhunderts, sodass das Medium eine Entwicklung zur Massenpresse vollzog. Hierbei etablierte sich hauptsächlich die Partei- und Gesinnungspresse, welche eine Auflage im fünfstelligen Bereich erreichen konnte.

Mit dem Beginn des 1. Weltkrieges kam es in puncto Pressefreiheit zu einem großen Rückschritt, da die Presse, aus strategisch militärischen Gründen erneut stark zensiert wurde. Eine freie Meinungsäußerung war somit, wie bereits im frühen 18. Jahrhundert, nicht mehr möglich. Gleich nach Ende des Krieges, genauer 1919, wurde dieser kurzen, wenn auch sehr effektiven Phase der Einschränkung, mittels der Aufnahme der Pressefreiheit in den Grundrechtskatalog der Weimarer Verfassung, ein Ende gesetzt.

Das größte Buch weltweit

Mittwoch, 13. April 2011

Größe ist bekanntlich eine Frage der Definition. Den Abmessung und Eintrag ins Guiness Buch der Rekorde zu Folge, brachte die Firma Mazda, welche ihren eigentlichen Produktionszweig in der Automobilbranche zu verorten hat, das größte Buch der Welt auf den Markt. Mit einer Größe von 3,07 Meter mal 3,42 Meter wird der Bildband wohl kaum in einer üblichen Buchhandlung zu finden sein, geschweige denn auf gewöhnlichem Wege geliefert werden können.

Daher ist auch das größte lieferbare Buch von Interesse. Getreu dem Motto – Übereinstimmung von Form und Inhalt-, visualisiert das im Friendly Planet Verlag erschienene Buch “Bhutan: A Visual Odyssey Across the Last Himalaya Kingdom” die Mächtigkeit des Gebirges. Mit 2,14 Meter mal 1,52 Meter, 114 Seiten, und einem Gewicht von 65 Kilogramm können Buchfreunde ein wahrlich großes Werk erstehen, sofern sie bereit sind 15.000 Dollar, zuzüglich der Lieferkosten, zu investieren.

Die deutsche Pressegeschichte: 18. Jahrhundert

Dienstag, 05. April 2011

Anfang des 18. Jahrhunderts konnte das Medium Zeitung, und somit auch die Presse, an Bedeutung gewinnen. Der „Hamburgische Unpartheyische Correspondent“ kann sich mit einer Auflage von 30.000 Exemplaren die wichtigste Zeitung Deutschlands nennen. Im Mittelpunkt der Berichterstattung standen nun nicht mehr militärische und politische Ereignisse, sondern die reine Unterhaltung, da die Artikel streng durch staatliche Instanzen kontrolliert und zensiert wurden.

1848 beschloss die Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche erstmals das Grundrecht auf Pressefreiheit. Dieses wurde jedoch erst 1874 im Reichspressegesetz fest verankert und besagt, dass die Zensur der Presse widerrechtlich ist.