Archiv für den Monat Dezember 2010

Blick in eine alte Buchbinderei – Die Heftlade

Samstag, 25. Dezember 2010

Die gefalzten Bögen wurden, nach dem Vorrichten, auf der Heftlade zusammen geheftet. In dieser hölzernen Hilfsapparatur mit einem verstellbarem Oberbalken wurde eine Kordel entsprechend der Hefteinteilung gespannt und die Lagen dann mit Nadel und Zwirn geheftet.

Die Dampf-Buchbinderei

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Dampfbetriebene Produktionsmaschinen ebnen auch im handarbeitsintensiven Handwerk der Buchbinder den Weg für  die Industrialisierung am Ende des 19. Jahrhunderts.  Es entstanden ab Mitte des Jahrhunderts fabrikähnliche Großbetriebe unter massivem Maschineneinsatz, die sogenannten Dampfbuchbindereien, sie ermöglichen durch kostengünstigere Bearbeitung einem breiteren Publikum den Zugang zu Büchern. Bis dahin blieb die Handarbeit des Buchbinders großteils nur einem zahlungskräftigen Kundenkreis vorbehalten.
Der individuell gestaltete Bucheinband als Ausdruck akademischer Muse und dezentem Luxus. Rationalisierte Fertigungsmethoden und handwerkliche Kreativität der damaligen Zeit verhelfen der Dampfbuchbinderei zur Blüte und auch die Nachfrage an Büchern konnte durch sie wieder befriedigt werden.

`Kunst` aus Büchern?

Sonntag, 19. Dezember 2010

Sinn frei oder einfach mal etwas anderes?

Scherenschnitte aus Büchern.

Bücher zu Weihnachten

Dienstag, 14. Dezember 2010

Auch dieses Weihnachten hat es das Buch, nach aktuellen Umfragen, wieder unter die Top 5 der beliebtesten Geschenke in Deutschland geschafft, umgeben von Elektroartikeln und Kosmetika. Nicht nur Romane sind als Geschenke sehr beliebt, auch Bildbände werden häufig verschenkt.

Als Anregung für ahnungslose Schenkende hat mittlerweile nahezu jeder Online-Versandhandel Listen mit geeigneten Werken erstellt.

Moderne Buchkunst

Dienstag, 07. Dezember 2010

Seit den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts sind die verschiedensten Künstlerbücher entstanden. Diese Künstlerbücher, die übigens auch zu den Werken von Marc Chagall, Pablo Picasso und Andy Warhol gehören, sind – einfach ausgedrückt – Kunstwerke, in denen der Künstler, sehr oft in Zusammenarbeit mit einem Autor und eventuell einem Editor, Kunst und Text in der alltäglichen Form des Buches zusammenführt. Durch die hohe Qualität der Arbeiten – Originalgrafiken, Zeichnungen, Malerei und Collagen – unterscheiden sich diese Arbeiten von den uns bekannten, normal illustrierten Büchern. Ihre Erscheinungsformen sind sehr vielfältig: Bücher mit grafischen Folgen, ganze Buchobjekte, Malerbücher, aber auch offsetgedruckte, von Künstlern konzipierte Werke.