Die Ökonomie des Buches

Als ökonomisches Produkt betrachtet, weist das Buch mehrere Besonderheiten auf:

  • Dem Käufer erschließt sich der Nutzen meist erst nach der vollständigen Rezeption
  • Der Produktlebenszyklus ist ungewöhnlich lang
  • Bücher, die auf keine Nachfrage stoßen, haben keinen ökonomischen Wert
  • Die gesamte erwartete Nachfragemenge muss (meistens) auf Lager genommen werden (heute jedoch eingeschränkt gültig)

Diese Besonderheiten machen das Buch zu einem spekulativen Wirtschaftsgut mit hohen Risiken für den Produzenten (Verleger). Im Unterschied zu anderen Medienprodukten refinanziert sich das Buch in der Regel nur über eine Erlösquelle, den Vertriebserlös. Als Werbeträger spielt das Buch nur eine untergeordnete Rolle.

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