Veranstaltungstip: Das Programm des Gutenberg-Museums von Januar bis April

06. Januar 2019

Ohne Zweifel Gutenberg? Die Erfindung des Buchdrucks in Europa und Asien

Die Sonderausstellung läuft bis zum 28.4.2019

Glanzvoller Höhepunkt des Gutenbergjahrs 2018 war die Eröffnung der wegweisen- den Sonderausstellung im Gutenberg-Museum zu den Anfängen des Druckens in Europa und Asien. Erstmals werden Methoden und Eigenarten, Bedeutung und

Auswirkungen der unabhängig voneinander entwickelten Verfahren in Theorie und Praxis vermittelt und führen zur Erkenntnis der einzigartigen Leistung Gutenbergs.

Präsentation „Unsere Schönsten“ … Gutenberg-Porträts

Die Sonderausstellung läuft bis zum 27.1.2019

Die Präsentationsreihe zu Schätzen aus dem Museums-Depot geht weiter. Im Gutenbergjahr 2018 rückte Johannes Gutenberg selbst in den Fokus. Sein Ausseh- en scheint uns nur zu bekannt, doch wie Künstler sich auf unterschiedlichste Weise mit seinen Gesichtszügen beschäftigt haben, lohnt einen zweiten – und dritten Blick

Bauhaus.labor
Mit dem Titel „ABC. Avantgarde – Bauhaus – Corporate Design“ wird eine Sonderausstellung des Gutenberg-Museums (6.9.2019 – 2.2.2020) ein Schlaglicht auf die Druckwerkstatt am Bauhaus werfen. Als zentraler Bestandteil und offizieller Beitrag des Landes Rheinland-Pfalz zum Jubiläum „100 Jahre Bauhaus“ widmet
sie sich der Geschichte der Schrift- und Druckkunst an dieser weltweit bedeuten- den Kunstschule. In einem eigens konzipierten „Bauhaus.Labor“ im Innenhof des Gutenberg-Museums wird die Hauptausstellung schon jetzt von verschiedenen künstlerisch-gestalterischen Beiträgen der Hochschule Mainz, Fachbereich Kommu- nikationsdesign, begleitet. In wechselnder Folge präsentieren sich hier typografische Gestaltungsprojekte, Medieninstallationen und kreative Lichtprojektionen, die in Auseinandersetzung mit dem historischen Bauhaus entstehen.

Alle weiteren Veranstaltungen und Informationen finden Sie hier.

Literarische Veranstaltungen in Frankfurt: Januar

29. Dezember 2018

Eine kleine Auswahl des literarischen Veranstaltungskalender in Frankfurt mit Lesungen, Vorträgen und vielem mehr….

6.1., 11 Uhr: LiteraturLounge

Kathrin Gerlof „Nenn mich November“
Moderation: Martin Maria Schwarz (hr2-kultur)
Ort: Kultur & Bahn im Haus am Dom
Eintritt:frei 

Marthe und David befinden sich im freien Fall und müssen Privatinsolvenz anmelden. Notgedrungen ziehen sie an den Rand eines Dorfes in ein gerade noch bewohnbares Haus, das David geerbt hat. Selbst das Internet macht einen Bogen um die Gegend. Das Dorf – umzingelt von genmanipulierten Maisfeldern für Biogasanlagen – scheint seine Seele verloren zu haben. Die Bewohner überlassen es zwei Großbauern, ihre Angelegenheiten zu regeln. Als in ehemaligen Zwangsarbeiterbaracken Flüchtlinge untergebracht werden, zieht mit ihnen Verunsicherung ins Dorf. Marthe, geduldete Außenseiterin und unablässig auf der Suche nach den schlimmsten aller Nachrichten, erlebt, wie die Lethargie weicht. David jedoch verstummt mehr und mehr, und eines Abends liegt ein Zettel auf dem Küchentisch.Ein großer Roman über den Verlust der Mitte und ein Leben am Rand.

Kathrin Gerlof, geboren 1962 in Köthen/Anhalt, lebt als Journalistin und Autorin in Berlin. 2008 debütierte sie mit „Teuermanns Schweigen“. Ihr zweiter Roman „Alle Zeit“ wurde euphorisch besprochen. Nach „Lokale Erschütterung“ erschien „Das ist eine Geschichte“.

17.1., 20 Uhr: Debütantenball

Mit Donat Blum und Karoline Menge
Moderation: Björn Jager
Ort: Hessisches Literaturforum im Mousonturm
Eintritt: 7,- / 4,- (VVK) // 8,- / 5,- (AK)

Zum Auftakt des neuen Jahres bittet das Hessische Literaturforum zum Debütantenball – und dabei dreht sich alles um Familien und Verlust. In Karoline Menges Roman Warten auf Schnee ist die Mutter der beiden Hauptfiguren Pauli und Karine verschwunden – wie auch sonst die Bewohner des Dorfes nach und nach losziehen, nicht zurückkehren und den Ort dem Verfall überlassen. Was nach moderner Landflucht klingt, entwickelt sich jedoch peu à peu zu einem modernen Schauermärchen. Donat, der Protagonist in Donat Blums Erstling Opoe, ist gleich zweifach auf der Suche. Nach dem Tod seiner Großmutter bereut er, ihr nie nahe gewesen zu sein. Auf einer Reise versucht er, ihrem Leben nachzuspüren und die alte Frau, die ihn bis zu ihrem Tod siezte, zu verstehen. Immer deutlicher aber verschiebt sich sein Fokus: auf ihn selbst und die Frage, wie sein Leben, sein Lieben eigentlich gelingen kann.

Karoline Menge, geboren 1986 in Berlin, studierte Literarisches Schreiben in Hildesheim. Sie veröffentlichte Kurzgeschichten in verschiedenen Anthologien, wurde 2014 mit dem 2. Platz des Würth-Literaturpreises ausgezeichnet und war 2015 Stipendiatin des Landes Niedersachsen. 2018 erhielt Karoline Menge den Ulla-Hahn-Autorenpreis der Stadt Monheim am Rhein. Sie lebt in Berlin.

Donat Blum, 1986 in Schaffhausen geboren, hat am Schweizerischen und Deutschen Literaturinstitut studiert. Er veröffentlicht in zahlreichen Zeitschriften, ist Mitveranstalter der Werkstattgespräche „Teppich“ im Literaturhaus Zürich, Initiator der Veranstaltung „Skriptor“ an den Solothurner Literaturtagen und Herausgeber der Literaturzeitschrift Glitter. Donat Blum lebt in Zürich und Berlin.

Mit freundlicher Unterstützung von Pro Helvetia.

21.1., 20 Uhr: Ost-West-Passagen

Ost-West-Passagen mit Mahmood Falaki „Wer aber war Hafis?“
Vortrag & Debatte 
Moderation: Nader Djafari
Ort: DIE FABRIK
Eintritt: frei

2019 ist ein Jubiläumsjahr. Vor zweihundert Jahren, 1819, ist Goethes berühmte Gedichtsammlung West-Östlicher Divan erschienen. Sie war inspiriert durch die intensive Auseinandersetzung mit dem bis heute weltweit bewunderten und populären persischen Dichter Hafis (14. Jahrhundert, Shiraz/Iran). Goethe empfand Hafis über Raum und Zeit hinweg als Seelenverwandten, als Zwilling.
„Wer aber war Hafis?“ Fördert auch für uns heute die Begegnung mit Hafis das Verständnis zwischen Okzident und Orient? Für diese und andere Fragen haben wir einen Experten eingeladen.

Dr. Mahmood Falaki wurde im Norden Persiens geboren. Während seines Studiums in der Schah-Zeit wurde er wegen seiner politisch-literarischen Aktivität zu drei Jahren Haft verurteilt und musste 1983 das Land verlassen. An der Universität Hamburg studierte er Germanistik und Iranistik und promovierte über Goethe und Hafis.

24.1., 19.30 Uhr: ARTE-Filmpremiere

ARTE-Filmpremiere: T.C. Boyle – Rockstar der amerikanischen Literatur
Ort: Literaturhaus Frankfurt
Eintritt: frei

T.C. Boyle ist einer der herausragenden amerikanischen Schriftsteller der Gegenwart. Mit viel Sarkasmus, Humor und emotionaler Sozialkritik erforscht er die Ängste und Abgründe seiner Heimat. Dafür lieben ihn seine Fans auf der ganzen Welt. Die Dokumentation von Adrian Stangell (ARTE / NDR) porträtiert den „Rockstar der amerikanischen Literatur“. Begleitet den gerade 70-Jährigen auf seinen Sommersitz und widmet sich den literarischen Welten des Autors. Angefangen von frühen Werken wie „World’s End“, für den er den PEN/Faulkner Award erhielt, hin zu seinem Klassiker „América“ von 1995, der heute aktueller ist denn je. Boyle gibt Einblick in seinen Alltag – als Schriftsteller, Tierfreund und Privatmann – und spricht über sich und sein Amerika.

Eine Kooperation mit ARTE – Kulturpartner des Netzwerks der Literaturhäuser, zu dem auch das Literaturhaus Frankfurt gehört. Sendetermin auf ARTE am 13.02. um 21.55 Uhr. 

25.1., 20 Uhr: Molotow Slam Show

Frankfurter Molotow Slam Show – Best of Poetry Slam
Moderation: Flo Cieslik
Ort: DIE FABRIK
Eintritt: 10,-

Ihr wollt explosiven Stoff? Ihr kriegt explosiven Stoff! Texte, die umhauen, begeistern, Party machen. Die Frankfurter Molotow Slam Show holt sie alle, die heißesten Performer des Landes. Radikal, überraschend, schockierend, originell.
Inmitten des flammenden Infernos: Flo Cieslik, der für den Zündstoff sorgt. 


Die Texte, Informationen und weitere Veranstaltungen finden Sie hier.


Frohe Weihnachten!

25. Dezember 2018

Wir wünschen unseren Lesern eine frohe und besinnliche Weihnachszeit!

Weihnachten
Ich sehn‘ mich so nach einem Land
der Ruhe und Geborgenheit
Ich glaub‘, ich hab’s einmal gekannt,
als ich den Sternenhimmel weit
und klar vor meinen Augen sah,
unendlich großes Weltenall.
Und etwas dann mit mir geschah:
Ich ahnte, spürte auf einmal,
daß alles: Sterne, Berg und Tal,
ob ferne Länder, fremdes Volk,
sei es der Mond, sei’s Sonnnenstrahl,
daß Regen, Schnee und jede Wolk,
daß all das in mir drin ich find,
verkleinert, einmalig und schön
Ich muß gar nicht zu jedem hin,
ich spür das Schwingen, spür die Tön‘
ein’s jeden Dinges, nah und fern,
wenn ich mich öffne und werd‘ still
in Ehrfurcht vor dem großen Herrn,
der all dies schuf und halten will.
Ich glaube, daß war der Moment,
den sicher jeder von euch kennt,
in dem der Mensch zur Lieb‘ bereit:
Ich glaub, da ist Weihnachten nicht weit!

Hermann Hesse

50 Jahre Asterix und Obelix

20. Dezember 2018

So gut wie jeder kennt die beiden Gallier Asterix und Obelix mit seinem kleinen Hund Indefix, die sich auf Wildscheinjagd begeben oder gegen die Römer kämpfen – natürlich nicht ohne vorher einen Schluck von dem Zaubertrank des Druiden Miraculix zu nehmen.
Vor 50 Jahren wurde der Comic „Asterix“ erstmals in Deutschland veröffentlicht. Ursprünglich stammen die Abenteuergeschichten aus Frankreich und wurden 1959 von dem Autor René Goscinny (1926-1977) und dem Zeichner Albert Uderzo (*1927) geschaffen.

Insgesamt fertigten sie 37 Alben an und einige der Geschichte wurden auch verfilmt. In Deutschland hat seit 1968 der Ehapa-Verlag den Comic veröffentlicht, nachdem der Kauka-Verlag die Geschichten als politische Adaption missbrauchten und ihnen die Rechte entzogen wurden.

Deutschlandfunk Kultur hat zum Jubiläum einen Beitrag zusammengestellt, indem auch der Comic- und Asterix-Experte Prof. Jörg Funhoff zu Wort kommt. Er setzte sich vor allem mit den lateinischen Zitaten aus der Literatur und der Kunstgeschichte in den Heften auseinander.
Deutschlandfunk Kultur schreibt dazu: „Was zu beweisen war? Also ein Beispiel: In Asterix als Legionär retten sich die Piraten auf ein Floß und das in sehr präziser und nicht zufälliger Anordnung, sondern genauso, wie auf dem rund 5×7 Meter großen Ölgemälde „Das Floß der Medusa“, das heute im Louvre in Paris hängt und einen legendären Schiffsuntergang thematisiert. Funhoff: „Eine Geschichte die in Frankreich jeder kennt.““
Außerdem tauchen Bildzitate von Künstlern wie Rembrandt oder Pieter Brueghel in einzelnen Bändern auf.

Wer nun also nochmal zu den Comics greifen möchte, um mehr zu entdecken, sollte die Augen offen halten!

Alle Zahlen rund ums Buch und den Buchmarkt

16. Dezember 2018

Der Börsenverein des deutschen Buchhandels und die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) haben eine aktuelle Analyse des Buchmarktes veröffentlicht. 

Die Studie ergab, dass die Zahl der Buchkäufer auf dem Publikumsmarkt in den letzten fünf Jahren um 6,4 Millionen Menschen zurückging. Im Jahr 2017 kauften in Deutschland 29,6 Millionen Menschen ab 10 Jahren Bücher.
Gleichzeitig blieb der Umsatz im Buchhandel auf dem stabilen Niveau der Vorjahre. Zwischen 2013 und 2017 sank der Umsatz lediglich von 9,5 Mrd. Euro auf 9,1 Mrd. Euro.

2017 lag der Durchschnittseinkauf bei 12,4 Titeln pro Person, wobei die Käufer durchschnittlich 137,4 Euro für ihre Bücher ausgaben. Im Vergleich: 2013 waren es sogar nur 11 Titel pro Person und die Ausgaben für den privaten Buchbedarf lagen bei 116,70 Euro.

Die wichtigste Zielgruppe für den Buchmarkt sind Frauen ab 40, die mindestens einen mittleren Schulabschluss haben. Und auch bei den Kindern sind es überwiegend die Mädchen, die lesen. 20 % der 6-13-jährigen Mädchen lesen fast täglich, während es bei den Jungs nur 11 % sind.

Die Fakten und Zahlen wurden der 66. Auflage des Marktreports „Buch und Buchhandel in Zahlen 2018“ entnommen. Das Buch kann unter mvb-online.de/bubiz, per E-Mail an service@mvb-online.de, telefonisch unter +49 69 1306 550 oder im Buchhandel als Print-Version und als E-Book bestellt werden.
Quelle: print.de 

Neue Runde, neues Glück: Wettbewerb „100 besten Plakate aus Deutschland, Österreich und der Schweiz“ startet

12. Dezember 2018

Heute am 12. Dezember startet wieder der Wettbewerb „100 besten Plakate aus Deutschland, Österreich und der Schweiz“! Bis zum 21. Januar 2019 können alle interessierten Teilnehmer ihre gestalteten und realisierten Plakate aus dem Jahr 2018 einreichen.

Dabei gibt es keine vorgegebenen Themen, Formate oder Drucktechniken, die eingehalten werden müssen. Nach einer Online-Vorauswahl werden die Gewinner in den drei Kategorien Auftragsarbeit, Eigenwerbung und studentische Projektauftäge von einer Jury nominiert.

Die diesjährige Jury besteht aus:

Anna Haas, Zürich (CH)
Anette Lenz, Paris (F)
Astrid Seme, Wien (A)
Johanna Siebein, Berlin (D)
Prof. Andrea Tinnes, Berlin/Halle (Saale) (D)

Die Teilnahme ist kostenpflichtig (50 bis 200 Euro, gestaffelt nach Anzahl der Plakate), Studierende und Mitglieder des 100 Beste Plakate e. V. erhalten einen Rabatt von 50%.

Alle weiteren Informationen zu dem Wettbewerb finden Sie auf der Website oder als PDF

Für Informationen zur Registrierung klicken Sie hier.

Herzlichen Glückwunsch, Richard David Precht!

08. Dezember 2018

Heute wird der deutsche Philosoph und Publizist Richard David Precht 54 Jahre alt.

Der in Solingen geborene Honorarprofessor für Philosophie und Ästhetik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin ist vor allem durch seinen Bestseller „Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?“ (2008) bekannt geworden. Mit dem Buch hält er den Langzeitrekord auf der Spiegel-Bestsellerliste – ganze vier Jahre konnte es sich dort halten und gilt zudem als das erfolgreichste deutsche Hardcover-Sachbuch des Jahres 2008.

Bereits im Jahr 1997 veröffentlichte er das Buch „Noahs Erbe“, in dem er sich mit ethischen Fragen im Verhältnis von Mensch und Tier auseinandersetzt und die gesellschaftlichen Konsequenzen abzeichnet. Sein Ansatz ist dabei die „Ethik des Nichtswissens“. 2016 erschien dann eine Neufassung des Buches: „Tiere denken. Vom Recht der Tiere und den Grenzen des Menschen“. Darin plädiert er für eine neue Tierethik im Sinne einer Sensibilisierung.

Es folgten weitere philosophische Bücher, wie „Liebe: Ein unordentliches Gefühl“ (2009), „Die Kunst, kein Egoist zu sein“ (2010) oder „Anna, die Schule und der liebe Gott: Der Verrat des Bildungssystems an unseren Kindern“ (2013), indem er die Forderung einer Bildungsrevolution laut werden lässt und das bestehende System als nicht kindgrecht und effektiv kritisiert.

„Jäger, Hirten, Kritiker. Eine Utopie für die digitale Gesellschaft“

Und auch in seinem neuestes Werk „Jäger, Hirten, Kritiker. Eine Utopie für die digitale Gesellschaft“ unternimmt Precht den Versuch, die Auswirkungen der digitalen Revolution auf die Arbeitswelt, die Psyche, die Gesellschaft und die Politik abzuzeichnen. Dabei sieht er die negativen Folgen der Digitalisierung, die sich vor allem auf dem Arbeitsmarkt auswirken würden. Als Möglichkeit zur Absicherung und zum Schutz vor der womöglich steigenden Arbeitslosigkeit, sieht er das bedingungslose Grundeinkommen als unverzichtbar an.

Precht zählt zu den gefragtesten Intellektuellen in Deutschland, der gerne als Gesprächspartner zu den verschiedensten Gesellschaftsthemen befragt wird. Seit 2012 hat er eine eigene Fernsehsendung mit dem Titel „Precht“.

Die neusten Farbtrends für das Jahr 2019

01. Dezember 2018

Sie wissen noch nicht welche Farbe der neue Buchumschlag haben soll, damit er ein Verkaufsschlager wird? Kein Problem!

Der Bildanbieter Shutterstock hat durch eine Analyse von Milliarden Suchanfragen die weltweiten Farbtrends für 2019 ermittelt und einen Bericht dazu veröffentlicht. Als die beliebtesten Farben gingen UFO Grün (#7FFF00), Plastic Pink (#FF1493) und Proton Purple (#8A2BE2) als Gewinner hervor.

Es wurde auch eine Agenda mit den immer beliebter werdenden Farben in einzelnen Ländern angelegt. Dafür wurden von zwanzig Ländern ein Abgleich der Pixeldaten mit den Downloaddaten durchgeführt. Raten Sie mal welche Farbe in Deutschland am besten abschnitt?

Die Antwort lautet: Türkis (#00CED1)

Auf dem Blog von Shutterstock können Sie sich alle Farbtrends anschauen.

©https://www.shutterstock.com/de/blog/2019-farbtrends

©https://www.shutterstock.com/de/blog/2019-farbtrends

©https://www.shutterstock.com/de/blog/2019-farbtrends

Literarische Veranstaltungen in Frankfurt: Dezember

27. November 2018

Eine kleine Auswahl des literarischen Veranstaltungskalender in Frankfurt mit Lesungen, Vorträgen und vielem mehr….

2.12., 12 Uhr: 2. Adventsbasar der unabhängigen Verlage

Ort: Medienhaus, Varrentrappstraße 53, 60486 Frankfurt/Main
Eintritt und Getränke frei

Bei heißem Apfelwein, Teespezialitäten von Ronnefeldt und selbstgebackenen Plätzchen lädt die Verlags-WG der Varrentrappstraße 53 herzlich zum 2. Adventsbasar der unabhängigen Verlage ein! Hier können Besucher die Verlagswelt in und um Frankfurt in gemütlichem Ambiente und fernab des Vorweihnachtsstresses kennenlernen und sich untereinander austauschen – zusätzlich erhalten sie die Chance, individuelle Weihnachtsgeschenke für ihre Liebsten zu kaufen. Auf den Tischen finden nicht nur Bücher ihren Platz, sondern auch viele weitere Schmuckstücke wie selbstgemalte Bilder sind zu bestaunen und erwerben.

Gastgeber sind die Verlage Dryas, steinbach sprechende bücher, Größenwahn Verlag, edition federleicht, Edition Frankfurter Ansichten, mainbook, nomen, Rambazamba, weissbooks.w, Uni Scripta.

4.12., 19 Uhr: Kunst als historisches Subjekt

Winckelmanns ‚Geschichte der Kunst des Altertums‘
Vortrag von Prof. Dr. Elisabeth Décultot
Ort: Freies Deutsches Hochstift / Frankfurter Goethe-Museum
Eintritt: 4,-

Mit der ‚Geschichte der Kunst des Altertums‘ (1764) wollte Johann Joachim Winckelmann (1717 – 1768) ein bahnbrechendes Buch vorlegen. In der Vorrede seines Werks rügte er die Autoren, die vor ihm auf den Namen einer Geschichte der Kunst zurückgegriffen oder diesen Titel auch nur frei variiert hatten. Ihm zufolge habe erst sein Werk Anspruch auf diesen Namen erworben, weil es als einziges sowohl dem Begriff der Geschichte als auch jenem der Kunst wahrhaft gerecht geworden sei. In der Geschichte der Geschichtsschreibung nimmt jedoch Winckelmanns Werk eine ambivalente Stelle ein. Seine Geschichte der Kunst wird zwar regelmäßig als Gründungsdokument der Kunstgeschichte angeführt, jedoch nie ohne den Hinweis auf ihre eigentlich unhistorische Dimension. Wie verhalten sich nun Kunst und Geschichte in dieser Schrift? Wie wurde Winckelmanns Modell der Geschichtsschreibung – insbesondere in der Goethezeit – rezipiert? Diesen Fragen geht der Vortrag nach.

Prof. Dr. Elisabeth Décultot lehrt und forscht seit 2015 als Humboldt-Professorin für neuzeitliche Schriftkultur und europäischen Wissenstransfer an der Universität Halle. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Rezeption der Antike und der Geschichte der Kunstgeschichtsschreibung von der Frühen Neuzeit bis zur Klassik.

11.12., 20 Uhr open mike

Open Mike-Preisträgerlesung
Moderation: Björn Jager und Malte Kleinjung
Ort: Hessisches Literaturforum im Mousonturm
Eintritt: 7,- / 4,- (VVK) // 8,- / 5,- (AK) (Tickets unter www.mousonturm.de)

Einmal beim ‚open mike’ mit von der Partie sein! – Diesen Wunsch hegen hierzulande viele junge Autor*innen. Denn der wichtigste literarische Nachwuchswettbewerb, der alljährlich in Berlin ausgetragen wird, gilt als „Türöffner“ und „Talentschuppen“. Wer hier gewinnt, bekommt einen Fuß in den Literaturbetrieb. Für so manche Karriere war der ‚open mike’ ein regelrechter Startschuss. Jedenfalls machen sich die Sieger erstmal auf den Weg: nach Wien, Frankfurt und Bern, um aus den prämierten Texten zu lesen und über sie zu sprechen. Bereits zum dritten Mal dürfen wir die preisgekrönte Reisegruppe bei uns begrüßen – zwischen Sesseln und Brokat, zu Softdrinks oder harten Sachen im Lokal des Mousonturms.

Die Namen der Beteiligten erfahren Sie hier am 19. November, direkt im Anschluss an den Wettbewerb.

Eine Veranstaltung des Haus für Poesie und der Crespo Foundation in Kooperation mit dem Hessischen Literaturforum im Mousonturm.

17.12., 19 Uhr: Public Lectoring und work in progress

Jakob Schwerdtfeger (ehem. Jey Jey Glünderling) stellt die ersten Texte seines neuen Romans vor
Moderation: Robin Schmerer
Ort: Gaststätte „Zur Insel“, Schmickstraße 16, 60314 Frankfurt
Eintritt: 5,-

Das Publikum als Lektorenkollektiv: Der erfolgreiche Poetry Slammer Jey Jey Glünderling schreibt seinen ersten Roman und lässt sein Publikum an dessen Entstehung teilhaben. In regelmäßigen Abständen liest der Autor unter seinem Klarnamen Jakob Schwerdtfeger aus seinem Manuskript und stellt sich der Diskussion und der Kritik. Das Lektorenkollektiv greift ihm unter die Arme, stellt mit ihm die Weichen und erlebt hautnah mit, wie sein Roman entsteht und Monat für Monat wächst.

Die Texte, Informationen und weitere Veranstaltungen finden Sie hier.

 

26.Open Mike-Wettbewerb in Berlin

25. November 2018

In Berlin fand zum 26. Mal der Open Mike-Wettbewerb statt, bei dem junge, unbekannte Autoren die Chance haben, ihr Können unter den Blicken von Agenten, Lektoren und Autoren unter den Beweis zu stellen. Für viele Nachwuchsautoren ist es ein Sprungbrett in die Öffentlichkeit der Literaturwelt.

Im Heimathafen Neukölln traten insgesamt 20 Finalistinnen und Finalisten an, die sich gegen rund 500 Konkurrenten durchsetzen konnten. Eine dreiköpfige Jury hat bereits am 19. November über die Wahl der Sieger entschieden. Yade Y. Ödner erhielt für ihren Text „bulimieminiaturen“ den Preis für Prosa, Lara Rüter und Kyrill C. Tank, der mit seinem Text „alles ὕλη nix είδος“ die Jury überzeugte, gewannen den Lyrik-Preis. Alle Preise sind mit jeweils 2500€ dotiert.
Caren Jeß bekam für „Die Ballade von Schloss Blutenburg“ den Preis der taz-Publikumsjury.

Deutschlandradio Kultur hat einen schönen Beitrag zu dem Wettbewerb beigetragen, den Sie hier hören können.