Typografie leicht gemacht

21. Oktober 2018

Die Onlineplattform print.de hat die fünf wichtigsten Tips für eine gelungene Typografie zusammengestellt. Es folgt eine verkürzte Zusammenstellung:

  1. Angemessene Zeilenlänge fördert den Lesefluss
    print.de empfiehlt: bei Medien, wie Broschüren oder Flyern, die mehrere Textspalten haben, sollte 40 bis 50 Zeichen pro Zeile nicht überschritten werden. Bei Büchern hingegen können bis zu 80 Zeilen pro Zeile veranschlagt werden.
  2. Richtiger Zeilenabstand führt zu besserer Lesbarkeit
    Schriftgrad + Durchschuss (tatsächlich textfreier Raum zwischen zwei Zeilen)=Zeilenabstand
    print.de empfiehlt: bei einem Schriftgrad von 12 pt sollte ein Zeilenabstand von 14,5 pt eingehalten werden
    Typo-Regel: Je länger die Zeile, desto größer sollte auch der Zeilenabstand sein.
  3. Satzart: Flatter oder Block
    Flattersatz: links-, rechtsbündig oder mittig ausgerichtet; für kürzere Texte
    Beim Flattersatz sollte darauf geachtet werden, dass so genannte „Hurenkinder“ und
    „Schusterjungen“ vermieden werden. Erstes bezieht auf die letzte Zeile eines Absatzes, die alleinstehend auf eine neue Seite rutscht und letzteres auf die erste Zeile eines Absatzes, die als letzte Zeile auf einer steht.
    Blocksatz: für längere, umfangreiche Fließtexte
  4. Richtige Satzschrift unterstützt den Inhalt
    Wichtig für eine gute Satzschrift: Lesbarkeit, nicht mehr als zwei unterschiedliche Satzschriften verwenden, Satzschrift als Mittel zur Hervorhebung oder Abgrenzung
  5. Typografie: Achtung bei Worttrennungen
    print.de empfiehlt: zu viele Worttrennungen am Zeilenende und über Seitengrenzen sollten vermieden werden, in Überschriften sollte komplett auf Worttrennungen verzichtet werden

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2018 geht an Aleida und Jan Assmann

17. Oktober 2018

In der Frankfurter Paulskirche wurde diese Woche der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels an das die deutsche Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann und an den deutschen Ägyptologe Jan Assmann überreicht. Der Preis wird jedes Jahr am Ende der Frankfurter Buchmesse verliehen und ist mit 25.000 Euro dotiert. Zu der Verleihung waren etwa 700 Gäste geladen und die Laudatio hielt der deutsch-amerikanische Literaturwissenschaftler Hans Ulrich Gumbrecht.

Aleida Assmann beschäftigen sich in ihrer wissenschaftlichen Arbeit mit den Themen von Geschichtsvergessenheit und Erinnerungskultur. Damit trägt sie zur Aufklärung zu Fragen eines kulturellen Gedächtnisses einer Nation bei und zeigt auf, dass ein offener und ehrlicher Umgang mit der Vergangenheit eine grundlegende Bedingung für eine friedvolle Gemeinschaft ist.

Jan Assmann setzt sich in seiner Arbeit mit dem Zusammenhang von Religion und Gewalt sowie der Genese von Intoleranz und absolutem Wahrheitsanspruch auseinander und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der Friedenbereitschaft und Friedensfähigkeit der Religionen in der Weltgesellschaft von heute.

Die Dankesrede wurde von dem Ehepaar gemeinsam gehalten und sie machten unter anderem auf die Bedeutung von Meinungsfreiheit aufmerksam: „In der Demokratie kann man das Denken nicht delegieren und den Experten, Performern oder Demagogen überlassen. (…) Es stimmt, dass Demokratien durch Streit und Debatten gestärkt werden, aber auch in ihnen steht nicht alles zur Disposition. Es muss unstrittige Überzeugungen und einen Grundkonsens geben wie die Verfassung, die Gewaltenteilung, die Unabhängigkeit des Rechts und die Menschenrechte. Nicht jede Gegenstimme verdient Respekt. Sie verliert diesen Respekt, wenn sie darauf zielt, die Grundlagen für Meinungsvielfalt zu untergraben. Demokratie lebt nicht vom Streit, sondern vom Argument. Pöbeleien oder gar eine Eskalation polarisierender Symbole wie in Chemnitz führen in einen Zustand allgemeiner Verwirrung, legen die Demokratie lahm und machen sie betriebsunfähig für wichtige Aufgaben“, sagten die Preisträger.
(Die ausführliche Dankesrede zum Nachlesen finden Sie hier.)

Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins, bezeichnete die Preisträger als „Wegbereiter einer klugen und aufgeklärten Erinnerungskultur.“ Eine solche sei fundamental für das friedliche Zusammenleben auf Basis der Menschenrechte, die vor 70 Jahren in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte Niederschlag fanden. „Die Forschungen von Aleida und Jan Assmann sind Grundlagen dafür, wie eine moderne Gesellschaft aus der Vergangenheit lernen kann, um in Frieden und Freiheit leben zu können. Und für uns – für die Buchhandlungen und Verlage – ist die Vermittlung dieser Werte unsere ganz besondere Menschenpflicht“, sagte Riethmüller.

Maryse Condé erhält alternativen Literaturnobelpreis

13. Oktober 2018

Die Autorin Maryse Condé aus Guadeloupe gewinnt den diesjährigen alternativen Literaturpreis, wie die Jury am Freitag bekannt gab. Unter dem Namen „Die Neue Akademie“ hat die vierköpfige Jury, der die schwedische Journalistin Ann Palsson vorsitzt, die 81-Jährige mit der Begründung auserwählt, dass sie respektvoll, präzise und mit feinem Humor Misstände und Chaos des Post-Kolonialismus beschreibe.

„Die Neue Akademie“ wurde aufgrund des Missbrauchsskandals der schwedischen Akademie gegründet, der etwa hundert Mitglieder angehören. Der Preis wurde dieses Jahr anstelle des Literaturnobelpreises verliehen und in der ersten Runde durften schwedische Bibliotheken Autoren und Autorinnen nominieren. Es folgte eine Zusammenstellung mit 45 Nominierten, über die online abgestimmt werden konnte. Zu den Finalisten gehörten die Kanadierin Kim Thúy und der Brite Neil Gaiman. Der japanische Autor Haruki Murakamit wurde ebenfalls nominiert, allerdings zog er seine Teilnahme zurück.

Einen interessanten Beitrag über Maryse Condé und ihr Werk finden Sie hier.

 

Das Einläuten der Frankfurter Buchmesse

08. Oktober 2018

Die Gewinnerin des Deutschen Buchpreises 2018 steht fest: Inger-Maria Mahlke erhält den begehrten Preis für ihren Roman „Archipel“. Am Vorabend der Frankfurter Buchmesse wurde der mit 25.00 Euro dotierte Preis im Frankfurter Römer verliehen und damit auch der Beginn der Frankfurter Buchmesse eingeläutet. Die Jury begründete ihre Wahl mit folgenden Worten:

„Der Archipel liegt am äußersten Rand Europas, Schauplatz ist die Insel Teneriffa. Gerade hier verdichten sich die Kolonialgeschichte und die Geschichte der europäischen Diktaturen im 20. Jahrhundert. Inger-Maria Mahlke erzählt auf genaue und stimmige Weise von der Gegenwart bis zurück ins Jahr 1919. Im Zentrum stehen drei Familien aus unterschiedlichen sozialen Klassen, in denen die Geschichte Spaniens Brüche und Wunden hinterlässt. Vor allem aber sind es die schillernden Details, die diesen Roman zu einem eindrücklichen Ereignis machen. Das Alltagsleben, eine beschädigte Landschaft, aber auch das Licht werden in der Sprache sinnlich erfahrbar. Faszinierend ist der Blick der Autorin für die feinen Verästelungen in familiären und sozialen Beziehungen.“

Am 10. Oktober wird dann der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den Frankfurt Pavilion feierlich eröffnen. Die Besucher können bis zum 14. Oktober die Messehallen erkunden und das vielfältige Veranstaltungsprogramm erleben.

Hier eine kleine Vorauswahl:

Das „Campus Weekend“ lädt  Studierende unter anderem zu einem Science-Slam und zu wissenschaftlichen Vorträgen ein. Die Studierende können sich darüber hinaus Tipps und Tricks für die Karriereplanung einholen und obendrauf gibt es auch noch ein Gratis-Frühstück.

Im Rahmen des internationalen Literaturfestivals werden wieder Autorenlesungen im neuen Frankfurter Pavilion stattfinden, sowie Bestseller-Events, Tastings und Talk-Runden an verschiedenen Orten in Frankfurt.

Künstliche Intelligenz auf einer Buchmesse? Ja, es können auch neue Technologien, wie neuronale Netze und Deep Learning, auf der Buchmesse bestaunt werden. Dazu gehört auch „die Zukunft der Creative Industries und der Publishingbranche in der Gegenwart“.

Auch das Essen kommt nicht zu kurz auf der Buchmesse. In der Gourmet Gallery werden die neuesten Trends und Innovationen zu den Themen Food und Lifestyle vorgestellt. Kochshows mit internationalen Spitzenköchen sollen die Geschmacksknospen der Besucher verwöhnen und überraschen. In dem Pavilion werden mehr als 30 Länderküchen vertreten sein.

Den Veranstaltungskalender finden Sie hier unter folgendem Link: https://www.buchmesse.de/service/veranstaltungskalender

Verleihung des Deutschen Buchpreises 2018 am 8. Oktober im Livestream

04. Oktober 2018

Ein paar Tage müssen sich die Literaturfans und Medien noch gedulden, doch dann ist es endlich so weit! Am 8. Oktober wird der wichtigste deutsche Literaturpreis verliehen und im Internet und Radio live übertragen.

Nächsten Montag kann man ab 18 Uhr auf der Internetseite www.deutscher-buchpreis.de in den Video-Livestream einschalten. Auch Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur übertragen die Preisverleihung am Frankfurter Römer im Rahmen von „Dokumente und Debatten“ im Digitalradio und unter www.deutschlandradio.de/debatten.

Hier nochmal die Shortlist 2018 mit den nominierten Titel für den Deutschen Buchpreis 2018:

▪ María Cecilia Barbetta, „Nachtleuchten“

▪ Maxim Biller, „Sechs Koffer“

▪ Nino Haratischwili, „Die Katze und der General“

▪Inger-Maria Mahlke, „Archipel“

▪ Susanne Röckel, „Der Vogelgott“

▪ Stephan Thome, „Gott der Barbaren“

Georgien – ein Land mit einer turbulenten Vergangenheit

30. September 2018

Georgien ist ein kleines Land an der Grenze zwischen Europa und Asien. Mehr als ein Viertel der Bevölkerung der rund 3,7 Millionen Einwohner leben in der Hauptstadt Tiflis, in der auch eine wachsende Literaturszene aufblüht. Vor allem, weil Georgien das Gastland auf der Frankfurter Messe ist und Verlage eine Vielzahl von Neuerscheinungen veröffentlichen. Hinzu kommen viele Übersetzungen von Büchern in die deutsche Sprache. Die Romanklassiker, Reisereportagen und Lyriksammlungen erzählen von dem Herkunftsland und lassen einen neuen Blick auf Georgien zu. Zur diesjährigen Frankfurter Buchmesse wurden hundert Neuübersetzungen veröffentlicht.

Ein kurzer Einblick in die Literaturgeschichte des Landes:

Das älteste erhaltene Buch ist eine Hagiographie mit dem Titel Martyrium der Heiligen Schuschanik und stammt aus dem 5. Jahrhundert. Da das Werk einen hohen Anspruch an Stil und sprachlicher Vollendung aufzeigt, geht man davon aus, dass Georgien bereits zu dieser Zeit eine literarische Tradition hatte. Trotz der zahlreichen Kriege sind mehr als 30.000 georgische Handschriften bis heute erhalten.

Ihre Blütezeit erlebt die georgische Literatur im 11. und 12. Jahrhundert, allerdings wurde erst 1709 in Georgien die erste Druckerei durch den König Wachtang VI. errichtet.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte sich eine Strömung um die Gruppe Blaue Hörner, die vom Symbolismus beeinflusst wurde. Die Avantgarde konnte jedoch nicht lange ihre Werke an die Öffentlichkeit tragen. Durch die kommunistische Machtübernahme wurden die Mitglieder dieser Gruppe verfolgt und auch zum Tode gefoltert, wie etwa der Autor Tizian Tabidse (1893-1937). Das Land blieb nicht von weiteren Konfrontationen verschont. Georgien zählte einst zu den reichsten Ländern der Sowjetunion. Doch durch den Krieg in den 1990er Jahren entwickelte sich das Land zum ärmsten Mitglied der GUS. Menschen fürchteten um ihre Existenz und die Kriminalität nahm Überhand. Davon betroffen waren auch der Buchhandel und das Verlagswesen – man hatte Angst, dass das Buch aussterben könnte. Mit den Jahren konnte der Buchmarkt und das Land sich erfreulicherweise erholen. Dennoch ist die georgische Literatur in Europa weitestgehend unbekannt, was auch durch die wirtschaftliche Lage des Landes und die Sprache zu begründen ist.

„Jeder Bauer in Georgien hat Bücher, die er liest und liebt und auswendig kann. Die Georgier lieben Gedichte. Ich kann mich nicht erinnern, bei einem deutschen oder österreichischen Bauern prall gefüllte Bücherregale gesehen zu haben, mit Werken der Weltliteratur.“
Clemens Eich, österreichischer Schriftsteller, 1996

Namenhafte Gegenwartsautoren sind zum Beispiel Aka Mortschiladse, Dawit Turaschwii oder Nino Haratischwili. Nino Haratischwili wurde in Tiflis geboren und lebt heute als Autorin und Regisseurin in Hamburg. Mit ihrem Roman Die Katze und der General schaffte sie es auf die diesjährige Shortlist des Deutschen Buchpreises.

Reclam-Museum eröffnet in Leipzig

25. September 2018

Am 24. Oktober 2018 wird in Leipzig das erste Reclam-Museum eröffnet, wie der Verein Literarisches Museum am Dienstag bekannt gab. Im Jahr 1828 wurde der Verlag von Anton Philipp Reclam in Leipzig gegründet – so ist es naheliegend, dass auch in dieser Stadt das Museum seinen Standort findet. Doch sollen nicht nur Ausstellungen das Museumwesen bestimmen, auch Lesungen und Gesprächsrunden sollen Teil des Programms werden. Besucher erwarten verschiedene Raritäten, wie etwa die Reclam-Bücherautomaten oder tragbare Feldbüchereien aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg. Das Reclam-Museum wird ebenfalls eine Bibliothek beinhalten, in der um die 10.000 Hefte der Leipziger und Stuttgarter Produktion seit 1867 ausgestellt werden.

Die Zukunft unserer Bibliotheken

19. September 2018

Die Ansprüche an neue Bibliotheken wachsen: unter dem Druck der Digitalisierung entwickeln sie sich stetig neben Lern- und Leseorten auch zu sozialen Treffpunkten. Barbara Lison, die Präsidentin des Dachverbands „Bibliothek und Information Deutschland“, stellt in einem Interview mit Deutschlandfunk fest, dass durch die Digitalisierung eine „Entmaterialisierung der Inhalte“ stattfände. Sie fordert ein neues Bibliotheksgesetz für Kommunen, das diese zu Unterhaltung von öffentlichen Bibliotheken verpflichtet. Bisher ist diese Entscheidung den Kommunen überlassen.

Doch wie sieht die Bibliothek der Zukunft aus? Darüber hat sich unter anderem der Bibliotheksbaumeister Max Dudler Gedanken gemacht. Bisher hat er sieben Bibliotheken entworfen, unter anderem auch die neue Universitätsbibliothek der Berliner Humboldt-Universität. Auch Dudler spricht davon, dass das Buch im Zuge der Digitalisierung mehr Beachtung geschenkt werden müsse und man diese Wichtigkeit auch schon in dem Gebäude selbst zum Ausdruck bringen kann, indem man es zum Beispiel erhöhe. So hat das Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum in Berlin eine Überhöhung von 50 Meter.

Darüber hinaus sind Bibliotheken vermehrt zu sozialen Treffpunkten geworden. Die Humboldt-Universitätsbibliothek besuchen täglich etwa 7000 bis 9000 Menschen. Cafés, separate Räume, großzügige Lesesäle oder auch Medienzentren sorgen für besondere Raumerlebnisse. Vor allem der Lesesaal hat eine wichtige Funktion in einer Bibliothek, denn er hatte bereits in den alten Zentralbibliotheken einen repräsentativen Charakter. So hat auch Dudler sich bei seinen Bauten auf die Architektur der Antike, der Renaissance und der frühen Moderne bezogen. Er selbst möchte damit die Vergangenheit in die Zukunft transformieren.

Fest steht: Bibliotheken wird es auch in Zukunft noch geben. Waren Bibliotheken früher nur Privilegierten zur Wissensaneignung zugänglich, ist sie heute für Jedermann offen. Daher steht auch verstärkt der Mensch im Zentrum. Bibliotheken bestehen nicht nur mehr aus Büchersammlungen, die in pompösen Lesesälen vorzufinden sind, sondern sie sind Orte des Zusammenkommens, des Austauschs und des multimedialen Lernens und Lesens.

Lesungen in Marburg

16. September 2018

Uhrzeit: 19:30 – 22:30 Uhr
Ort: Kaufhaus Ahrens
Eintritt: 10,00 € / erm. 8,00 €
Mitveranstalter: Kaufhaus Ahrens

Elisabeth Herrmann wurde 1959 in Marburg/Lahn geboren. Sie machte Abitur auf dem Frankfurter Abendgymnasium und arbeitete nach ihrem Studium als Fernsehjournalistin beim RBB, bevor sie mit ihrem Roman »Das Kindermädchen« ihren Durchbruch erlebte. Fast alle ihre Bücher wurden oder werden derzeit verfilmt: Die Reihe um den Berliner Anwalt Vernau sehr erfolgreich mit Jan Josef Liefers vom ZDF. Elisabeth Herrmann erhielt den Radio-Bremen-Krimipreis und den Deutschen Krimipreis 2012. Sie lebt mit ihrer Tochter in Berlin.

Zum Buch: Judith Kepler ist Tatortreinigerin. Sie wird gerufen, wenn der Tod Spuren hinterlässt, die niemand sonst beseitigen kann. In einem großen Berliner Bankhaus ist ein Mann in die Tiefe gestürzt. Unfall oder Selbstmord? Judith entdeckt Hinweise, die Zweifel wecken. Als sie die Polizei informiert, ahnt sie nicht, welche Lawine sie damit lostritt: Sie gerät ins Visier einer Gruppe von Verschwörern, die planen, die Bank zu hacken. Ihr Anführer ist Bastide Larcan, ein ebenso mächtiger wie geheimnisvoller Mann, der Judith zur Zusammenarbeit zwingt. Denn er kennt Details aus ihrer Vergangenheit, die für sie selbst bis heute im Dunklen liegen. Und in Judith keimt ein furchtbarer Verdacht – kann es sein, dass Larcan in die Ermordung ihres Vaters verstrickt war? Sie weiß, sie wird nicht ruhen, bis sie endlich die Wahrheit erfährt, was als Kind mit ihr wirklich geschah …

 

Uhrzeit: 17:00 – 20:00 Uhr
Ort: KFZ Marburg
Eintritt: 4,00 € (+ VVK-Geb.)
Mitveranstalter: KFZ Marburg / Kinder-& Jugendbuchhandlung Lesezeichen

Margit Ruile wurde 1967 in Augsburg geboren. Sie studierte an der Münchner Filmhochschule, wo sie nach ihrem Abschluss mehr als zehn Jahre in der Lehre tätig war, drehte Dokumentationen und arbeitete als Drehbuchlektorin.
Auch das Geschichtenerzählen lernte sie zuerst beim Film. Später fand sie dann heraus, dass Schreiben sich anfühlt, wie im Schneideraum zu sitzen – mit dem riesengroßen Vorteil, dass man die fehlenden Szenen nicht nachdrehen muss, sondern einfach erfinden kann. Margit Ruile lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern in München.

Zum Buch: Chi sieht aus wie ein Kind. Blass und schmal. Die Züge so bleich. Die Haut zart und durchscheinend. Lange Wimpern an den Lidern der mandelförmigen Augen. Fast echt.
Denn Chi ist ein Roboter, an dessen Programmierung die 19jährige Celine während ihres Praktikums am Institut für neuronale Informatik mitarbeiten soll. Obwohl Celine weiß, dass Chi nur eine Maschine ist, baut sie eine Beziehung zu ihr auf. Aber als es zu ungeklärten Todesfällen am Institut kommt, ist klar, dass das Projekt gestoppt werden muss. Ein atmosphärischer Thriller über künstliche Intelligenz, computerdatenbasierte Zukunftsprognosenversehen mit einem Schuss Westworld.

Uhrzeit: 20:00 – 22:00 Uhr
Ort: Stadthalle Stadtallendorf
Eintritt: VVK 8,00 € / AK 10,00 €
Mitveranstalter: Stadt Stadtallendorf

Dietrich Faber wurde 1969 geboren. Bekannt wurde er als ein Teil des mehrfach preisgekrönten Kabarett-Duos FaberhaftGuth. Bereits sein erster Roman »Toter geht´s nicht« schaffte es auf Anhieb auf die Bestsellerliste. Seine Lesungen und Buchshows zu seinen Romanen um den wenig charismatischen Kommissar Bröhmann wurden zu Bühnenereignissen. Der Autor lebt mit seiner Familie in der Mittelhessenmetropole Gießen.

Zum Buch:  Wuthessen gegen Guthessen: Das gibt Tote!
Ex-Kommissar Henning Bröhmann ist mit Bekannten im Vogelsberg wandern, da erzählt ihm sein Vermieter Rüdi von seinem Engagement in der neuen Protestpartei »HESSEN ZUERST!«. Seit Rüdi arbeitslos wurde, hat er sich große Ziele gesetzt: unter anderem ein Landtagsmandat. Nun macht er Wahlkampf mit Slogans wie »Kartoffelworscht statt Döner« oder »Make Oberhessen great again«.
Henning wird schnell klar, dass diese neue Protestpartei nicht allein auf Wahlplakate und Sonntagsreden setzt. Die haben irgendwas vor mit dem Flüchtlingsheim im Ort! Und tatsächlich fließt bald Blut. Doch je genauer Henning hinschaut, desto rätselhafter wird das Bild. Kleinkriminelle Asylbewerber hier, eine unappetitliche Bürgerwehr dort, bei der auch ein alter Bekannter mitmischt. Und mittendrin eine unermüdliche Guthessin, die die weltweite Flüchtlingskrise alleine meistern will, und Hennings Mutter, deren Witwensitz in Flammen steht, seitdem bei der Aqua-Gymnastik der Blitz der Liebe eingeschlagen hat.
Ein so komischer wie ernstgemeinter Roman von Hessens Krimistar Dietrich Faber.

 

Uhrzeit: 20:00 – 22:00 Uhr
Ort: TTZ Marburg
Eintritt: 7,00 €
Mitveranstalter: Freundeskreis Frauen helfen Frauen e.V.

Katja Brandis ist das Pseudonym von Sylvia Englert. Sie wurde 1970 geboren und wuchs im Rhein-Main-Gebiet auf. Sie studierte Amerikanistik, Germanistik und Anglistik in Frankfurt. Während ihres Studiums trat sie dem Frankfurter Schriftstellerkreis bei. Unter ihrem richtigen Namen schrieb sie zudem zahlreiche Sachbücher. Als weiteres Pseudonym benutzt sie den Namen Siri Lindberg. Katja Brandis arbeitet als Journalistin und Autorin und lebt in München.

Benefizveranstaltung zugunsten des Freundeskreises Frauen helfen Frauen e.V.

Zum Buch: Gute Freunde, ein schönes Zuhause und den tollsten Jungen der Welt zum Freund: Nach Jahren der Angst ist Maja endlich glücklich. Bis zu dem Tag, als der Mann aus dem Gefängnis entlassen wird, der Majas Familie einst brutal terrorisiert hatte. Er schreckt auch jetzt vor nichts zurück. Die Familie muss untertauchen: neue Stadt, neue Identität, alles auf Null. Nicht mal zu Lorenzo, ihrem Freund, darf Maja, die nun Alissa heißt, Kontakt haben. Ein neuer Albtraum beginnt: Wie soll sie Freunde finden, wenn sie nur Lügen erzählen darf und schon das kleinste Partybild auf Facebook ihr Leben in Gefahr bringen kann? Und wie könnte sie Lorenzo je vergessen? Einsam, voller Wut und Sehnsucht trifft Maja eine verhängnisvolle Entscheidung…

 

Diese und weitere Veranstaltungen finden Sie auf der Internetseite www.stroeumungen.de, von der auch die Texte übernommen wurden.

Ihre Stimme zählt! 

13. September 2018

Wählen Sie jetzt den Gewinner des Börsenblatt-Young Excellence Award

Bereits seit fünf Jahren wird der Börsenblatt-Young-Excellence Award vom Börsenblatt in Kooperation mit dem Börsenverein, der Frankfurter Buchmesse, dem mediacampus frankfurt und der future!publish verliehen. Mit dem Preis werden „herausragende junge Macher und Macherinnen in der Buchbranche“ geehrt, die etwas durch ihre Arbeit bewegen. Die Nominierten dürfen dabei das Alter von 39 Jahren nicht überschreiten und sollten noch keinen Chefposten in einem Verlag oder einer Buchhandlung innehaben.

In den kommenden zwei Wochen können nun Sie bei der Wahl des Gewinners mitbestimmen. Die Auszeichnung erhält der- oder diejenige im Rahmen der Frankfurter Buchmesse. Dotiert ist der Börsenblatt-Young Excellence Award mit einem Bildungsgutschein in Höhe von 1.000€ für Fort- und Weiterbildungen auf dem mediacampus frankfurt. Außerdem bekommt der Gewinner eine Eintrittskarte für die future!publish 2019 inklusive Anreise und Hotelunterkunft.

Im Vorfeld wurden 10 Nominierte festgelegt, zwischen denen Sie nun abstimmen können.