Der Sieger eines im Rahmen der Buchmesse 2008 erstmals ausgeschriebenen Wettbewerbs um der kuriosesten Buchtitel ist: “Begegnungen mit dem Serienmörder. Jetzt sprechen die Opfer”.
Mit dem Preis, den das Börsenblatt und der Berlin Verlag vergeben, wird der meist unfreiwillige Humor bei der Titelfindung der Verlage ausgezeichnet. Gewonnen hat nicht der Autor Stephan Harbort, sondern der Droste Verlag, der beinahe den Preis nicht angenommen hätte. Dennoch nahm der Verleger die Flasche Champagner schließlich in Empfang, die als Preis angesetzt war.
Zuvor hatte sich eine “Expertenrunde” über die Hintergründe des Preises unterhalten und versucht nachzuvollziehen, wie es zu Titel-Fehlgriffen bei Verlagen kommen könne. Eine eindeutige Antwort konnte, wie man vielleicht schon ahnt, nicht gefunden werden.
“Begegnungen mit dem Serienmörder. Jetzt sprechen die Opfer” hat sich durchgesetzt gegen “Gräber selbst gestalten. Individuell- Stilvoll- Pflegeleicht”, “Wer bin ich- und wenn ja wie viele?”, “Landwirtschaftliche Fahrzeuge beim Gülle- und Mistfahren”, “Vom Lustgewinn beim Speisen im Freien” und “Ich reiß mir eine Wimper aus und stech dich damit tot”.
Welche Titel werden wohl in diesem Jahr nominiert?
