Bereits 50.000 vor Christus bemalten Menschen die Wände ihrer Höhlen und lieferten somit der Nachwelt Zeugnis ihrer Gegenwart. Im Mittelpunkt dieser Zeichnungen, und wohl auch im Alltag der Künstler, stand meist die Beziehung zwischen Mensch und Tier, sprich zwischen Jäger und Gejagtem. Vor allem Pferde und Büffel fanden häufig den Weg auf die Wand. Neben diesen bildhaften Darstellungen sind immer wieder unbestimmte Zeichen und Linien zu finden, welche vermutlich schon damals die Aussage der Zeichnung unterstützen sollten. Bis heute ist deren genaue Bedeutung jedoch noch nicht entschlüsselt, was zur Folge hat, dass die Zeichnungen nicht eindeutig als Kommunikationsmittel verstanden werden können.
Gefunden wurden die Höhlenmalereien sowohl in Europa, als auch in Afrika und auf anderen Kontinenten. Die meisten Malereien Europas wurden in Frankreich (150 Fundorte) entdeckt, außerdem gibt es 128 Fundorte in Spanien und 21 Fundorte in Italien.