Wie setzt die Krise dem Buchmarkt zu? Einige populäre Verlage sparen sich beispielsweise ihre traditionellen Messepartys.
Der große Spielverderber ist in diesem Jahr Random House. Vergangenes Jahr noch Gastgeber der teuersten Buchmessenparty, veranstaltet der Verlagsriese in diesem Jahr keine Feier. Außerdem lädt er weniger Autoren ein, schickt weniger Mitarbeiter nach Frankfurt, die sich zudem wohl paarweise, im günstigen Doppelzimmer, einquartieren lassen müssen. Seine Botschaft lautet stattdessen: Statt Zeit und Geld in einen Empfang zu investieren, wolle man das durch die Wirtschaftslage knappe Geld lieber in Bücher stecken, teilt ein Verlagssprecher mit. Auch andere große Verlage haben ihre Empfänge abgesagt.
Bei anderen Verlagen, dem Vernehmen nach beispielsweise bei DuMont, standen die Partys und Empfänge zwar zur Disposition, wurden aber zuletzt dann doch beschlossen und auch bei Ullstein, Rowohlt, Fischer, Eichborn und C. H. Beck, bei Suhrkamp sowie beim Aufbau-Verlag wird gefeiert.
Auf der Messe selbst werden ebenfalls viele Stände kleiner sein als gewohnt und die Programme kürzer gehalten.