Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Frankfurter Buchmesse 2011

Donnerstag, 29. September 2011

Schon bald ist es wieder so weit.  Die Frankfurter Buchmesse, welche auch als der bedeutendste Buch- und Medienhandelsplatz bezeichnet wird, öffnet dieses Jahr vom 12. bis 16. Oktober seine Pforten. Vom 12. bis einschließlich dem 14. Oktober ist die Messe jedoch den Fachbesuchern vorbehalten. Privatbesucher können sich die zahlreichen Stände, und die im Rahmen der Messe stattfindendenVeranstaltungen, vom 15. bis 16. Oktober anschauen. Erwartet wird, dass mehr als 299.000 Besucher und ca. 10.000 Journalisten die Stände der mehr als 7.300 Aussteller aus 100  verschiedenen Länder streifen werden.

 

Vorlesetag 2011

Mittwoch, 21. September 2011

Auch dieses Jahr findet der 8. bundesweite Vorlesetag am 18. November statt. Jährlich rufen die Initiatoren “Die Zeit” und “Die Deutsche Bahn” zusammen mit der Stiftung Lesen alle die die Spaß am Lesen haben dazu auf, auch andere für Bücher zu begeistern und ihnen vorzulesen. Dies kann sowohl im kleinen Rahmen zu Hause auf der Couch, oder aber auch in der Öffentlichkeit, in Kindergärten, Schulen, Bibliotheken oder Buchhandlungen geschehen. So berichtet die Stiftung Lesen im vergangenen Jahr von 9.000 teilnehmenden Vorlesern und Vorleserinnen.

Veranstaltungen anlässlich des Vorlesetags können unter http://www.vorlesetag.de/ vorgenommen werden. Außerdem gibt es eine von der Stiftung Lesen herausgegebene Liste mit Buchempfehlungen für den Vorlesetag, welche die Interessen von Kindern zwischen einem und 14 Jahren berücksichtigt. Diese ist unter http://www.wirlesenvor.de/uploads/media/Buecherempfehlungen_fuer_den_Vorlesetag_2011.pdf zu finden.

 

Berufe rund ums Buch: Kunstdrucker/in

Sonntag, 31. Juli 2011

Der Kunstdrucker beschäftigt sich hauptsächlich mit der Herstellung von Illustrationen und qualitativ hochwertigen Kunstdrucken. Um ein optimales Ergebnis zu erzielen muss der Buchdrucker stets dafür sorgen, dass ausreichend Papier und Farben vorhanden und vor Ort sind. Nachdem er die Farben in die Druckmaschinen eingefüllt hat, muss er die Farbgebung justieren. Im Anschluss daran werden von ihm erste Andrucke gefertigt. Diese werden schließlich mit den Vorlagen verglichen und bei Abweichungen entsprechend korrigiert.

Sobald die optimale Zusammenstellung gefunden ist, und der Kunstdrucker mit dem Ergebnis zufrieden ist, überwacht der Buchdrucker die Maschinenfunktionen und nimmt gegebenenfalls erneut Korrekturen an den Maschineneinstellungen vor, um die Qualitätsstandarts zu halten. Nach dem der Druck abgeschlossen ist, gehört es auch zu den Aufgaben des Kunstdruckers die Druckmaschinen und alle Zusatzgeräte zu reinigen.

 

Masterbuch.de

Samstag, 30. Juli 2011

http://www.masterbuch.de

Masterbuch.de bietet einen Service, der jedem, der gerade seine Master-Thesis, Dissertation, Promotion oder Habilitation, Bachelor- oder Diplomarbeit fertig geschrieben hat und nun feststellt, dass mal wieder kein Papier im Drucker ist, oder nicht weiß, wo er seine Arbeit am besten binden lassen soll, entgegenkommt.

In wenigen Schritten können Sie auf dieser Seite ihr eigenes und individuelles “Masterbuch” zusammenstellen und bekommen es nach nur geringer Bearbeitungszeit bequem per Post zugeschickt. Dazu müssen Sie zunächst den Seitenumfang eingeben und den Einband und die Prägung festlegen. Anschließend ist noch die gewünschte Menge der Exemplare und Pflichtexemplare, sowie die Versanddaten anzugeben. Zum Schluss wird von Ihnen nur noch die PDF-Datei ihrer Arbeit hochgeladen und der Rest von der Traditions- Buchbinderei Köster für Sie erledigt.
Und da es sich bei der Buchbinderei Köster nicht um einen Copyshop handelt, sondern jedes Buch für sich vom Buchbindermeister nach alter Tradition gefertigt ist, können Sie von einigen Vorteilen und besonderer Qualität ausgehen. Diese wird erreicht

  • Mit einem stabilen, wasserabweisenden Gewebe-Hardcover in Bibliotheksqualität,
  • Mit doppelt gefächerter Klebebindung für lange Haltbarkeit selbst bei häufigem Gebrauch,
  • Mit exklusiver, individueller Prägung und stabilem Buchdruckpapier (100g, nicht durchscheinend) und
  • Mit Zeichenband, dem praktischen integrierten Lesezeichen.

Wenn Sie Ihre Abschlussarbeit bequem und absolut hochwertig fertiggestellt bekommen wollen, dann sind Sie bei Masterbuch.de an der richtigen Adresse, denn Sie bekommen die oben genannten Vorzüge bereits ab einer Bestellmenge von drei Exemplaren, und das zu einem wirklich fairen Preis. Schauen Sie doch einfach Mal bei http://www.masterbuch.de/ vorbei und überzeugen Sie sich selbst.

“Ich schenk dir eine Geschichte”

Freitag, 29. Juli 2011

Ich schenk dir eine Geschichte 2011 -Mutgeschichten-

Seit 1995 wird weltweit, und seit 1996 auch in Deutschland, jährlich am 23. April der Tag des Buches gefeiert. Die UNESCO wählte dieses Datum nach dem Namenstag des heiligen St. Georg, an welchem die katalanische Tradition besteht sich gegenseitig Bücher und Rosen zu schenken. Auch ist dieses Datum bekannt als Todes- oder Sterbedatum bekannter Autoren. Hier zu nennen sind hier der isländische Literaturnobelpreisträgers Halldór Laxness, Miguel de Cervantes, Josep Pla und nicht zu vergessen William Shakespeare.

Zu diesem Anlass findet die Verschenke-Aktion des Welttagbuches statt, welches jedes Jahr unter einem anderen Motto steht. Hierzu können die Lehrkräfte der 4. und 5. Klassen kostenlose Buchgutscheine für ihr Schülerinnen und Schüler bestellen, welche diesen dann anschließend in teilnehmenden Buchhandlungen, 2011 waren dies immerhin 3500,  gegen ein Exemplar der “Ich schenk dir eine Geschichte- Reihe” eintauschen können. Eine weitere Möglichkeit ist es, gleich einen gesamten Klassensatz der Reihe zu bestellen und die Geschichten zusammen mit mitgeliefertem Zusatzmaterial in den Unterricht einzubinden. Gefördert wird diese Aktion von der Stiftung Lesen, vom cbj-Verlag, der Deutschen Post AG und vom ZDF. (Weitere Informationen zum Welttag des Buches: http://welttag-des-buches.de/de/135793)

Mottos der letzten Jahre waren beispielsweise: Mutgeschichten (2011), Abenteuergeschichten (2009), Reisen in fantastische Welten (2008), Vom Gestern zum Morgen (2005), Geschichten aus aller Welt (2001), und Geschichten vom Reisen (2006).

 

 

 

130 Jahre deutsches Telefonbuch

Donnerstag, 14. Juli 2011

Das Telefonbuch wird ständig aktualisiert und einmal im Jahr herausgegeben. Zu finden sind in ihm alphabetisch nach dem Nachnamen sortierte Telefonnummern und Adressen von all denen, die der Veröffentlichung ihrer Daten zugestimmt. Es kann sich aber auch für eine ausschließliche Auflistung im “Internettelefonbuch” oder auf der Telefonbuch-CD entschieden werden. Diese Freiwilligkeit ist jedoch nicht schon immer gegeben, denn vor der Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes gab es in vielen Regionen eine Eintragungspflicht.

Das erste deutsche Telefonbuch erschien am 14. Juli 1881 in Berlin, nachdem vier Jahre zuvor Heinrich von Stephan und Generaltelegraphendirektor Buddes erste Übertragungsversuche durchführten und schließlich ein erstes deutsches Telefonnetz aufbauten. In diesem ersten Telefonbuch mit dem Titel “Verzeichniss der bei der Fernsprecheinrichtung Betheiligten“ waren 185 Einträge zu finden, welche in vier Spalten für die Nummer, den Namen oder Firmennamen, die Bezeichnung des Standes oder Geschäftszweiges, und die Adresse der Wohnung oder des Geschäftslokals, aufgeteilt wurden. Trotz der ausführlichen Angaben, die so heute nur noch teilweise zu finden sind, war das erste Telefonbuch doch eher ein Heftchen und hat mit unseren Vorstellungen von einem Telefonbuch kaum noch etwas zu tun.

Auch die Berliner selbst glaubten zunächst nicht an den Erfolg des Telefons und verspotteten das Telefonbuch und die darin aufgelisteten Personen, in dem sie es das  “Buch der 99 Narren“ nannten. Aber nur weitere vier Jahre später, nämlich 1889 waren bereits 10.000 Telefonanschlüsse in Deutschland gelegt und heute kann sich keiner mehr ein Leben ohne Telefon vorstellen. Zur Zeit gibt es 125 regionale Ausgaben des Telefonbuches, welches erst seit den 1980er- Jahren unter diesem Namen zu erhalten ist (vorher “Amtliches Fernsprecherbuch”), und erlangt eine Gesamtauflage von 32 Mio. Exemplaren.

 

Die Lyrik der Gegenwart

Donnerstag, 30. Juni 2011

Die Lyrik der Gegenwart ist nur schwer zu definieren und in der Eingrenzung sehr problematisch. Etablierte Dichter wie Günter Grass oder Wolf Biermann veröffentlichen nach wie vor neue Gedichte und bringen sogar Lyrikbände auf den Markt. Aber sind diese „alten Herren“ auch Vertreter der Gegenwartslyrik? Viele, vor allem jüngere Poeten grenzen sich von diesen ab und schaffen somit eine junge Lyrikszene. Dies geht sogar soweit, dass in Anthologien oder Literaturzeitschriften Altersgrenzen für die Autoren der gegenwärtigen Lyrik festgesetzt werden. Diese sind zwar nicht unbedingt bindend, suggerieren aber dennoch eine gewisse Exklusivität. In den meisten Fällen liegt diese fiktive Altersgrenze bei den Geburtsjahrgängen zwischen 1970 und 1975.

Allerdings scheint der Markt für moderne Lyrik nur klein zu sein. Vermutungen gehen soweit, dass es wohl mehr Verfasser von Gedichten gibt als Leser. Dies zwingt die Autoren dazu sich eine neue Form der Vermittlung ihrer Gedichte zu suchen. Mit der Integration des Internets in unseren Alltag und den etwa 2000 beginnenden Erfolg dessen, gelang es den Dichtern sich besser zu vernetzen undsich über ihr Schaffen in ausgewählten Foren auszutauschen. So wurde beispielsweise die 2005 gegründete Seite “poetenladen.de” zu einer der einflussreichsten Institutionen. Hier können junge Nachwuchsautoren ihre Gedichte einreichen und auf eine Veröffentlichung und Aufnahme in den Feuilleton für moderne Lyrik hoffen.

Viele Lyriker veröffentlichen ihre Werke zwar nicht mehr mittels Lyrikbänden, aber dennoch in gedruckter Form  in Literaturzeitschriften, von denen einige in den letzten zehn Jahren gegründet wurden. Hier zu nennen sind die 2001 gegründete ‘Bella triste’, das 2005 ins Leben gerufenen ‘poet mag’, oder die seit 2009 bestehende Hamburger ‘randnummer’. Auch auf moderne Literatur, insbesondere moderne Lyrik spezialisierte Verlage wie kookbooks und yedermann haben sich in jüngster Zeit gegründet.

In den letzten Jahren entstanden zudem diverse Anthologien die sich an einer Bestandsaufnahme zur modernen Lyrik versuchten. Charakteristisch für diese sind die bereits erwähnte Altersgrenze und der Umstand, dass die meisten Anthologien von ebenfalls jungen Dichtern herausgegeben wurden. Nennenswert sind etwa „Lyrik von Jetzt 1 & 2“ (2003/2008, DuMont und Berlin Verlag, herausgegeben von Jan Wagner und Björn Kuhligk), oder „Neubuch. Neue junge Lyrik“ (2008 im yedermann Verlag erschienen und von Ron Winkler herausgegeben).

 

Münchener Bücherschau 2011

Mittwoch, 29. Juni 2011

Vom 10. bis 27. November 2011 findet die 52. Münchener Bücherschau statt. In diesen 18 Tagen können  sich Literatur- und Buchinteressierte täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr kostenlos auf der Ausstellung umschauen und in Büchern schmökern. In den Anfängen der Bücherschau, wurden ausschließlich die Erzeugnisse bayrischer Verlage im Münchener Stadtmuseum am Jakobsplatz ausgestellt. Doch bald schon wurde das Interesse und der Besucherandrang so groß, dass die Ausstellung zunächst ins Haus der Kunst und schließlich in ihren aktuellen Standort, das Kulturzentrum am Gasteig, verlagert wurde. Die Besucherzahl wächst stetig weiter und so wurden aus den anfänglich 20.000 Besuchern inzwischen mehr als 150.000 Besuchern jährlich. Diese Entwicklung fand nicht zuletzt aufgrund der Aktionen die auf der Bücherschau in München angeboten werden. So gibt es beispielsweise Vorlesewettbewerbe zwischen Großmüttern oder verschiedenen Dialekten des gesamten deutschen Sprachraums.

Auch diesen Herbst wird den Besuchern wieder einiges geboten. Rund 300 Verlage präsentieren ihre ca. 20.000 Titel aus sämtlichen Sparten. Dabei werden Romane  genauso ausgestellt wie Kinder- und Jugendliteratur, Sachbücher, Kochbücher, oder Reiseliteratur. Auch Hörbücher finden seit 1998 in der sogenannten “Hörbar” ihre Aufmerksamkeit. Außerdem wird ein interessantes Rahmenprogramm mit Lesungen bekannter Autorinnen und Autoren, sowie zahlreichen Podiumsdiskussionen geplant.

 



Wohin mit gebrauchten Büchern?

Montag, 20. Juni 2011

Bücher werden von vielen Menschen geliebt. Sie werden gekauft, gelesen und anschließend in einem Regal abgestellt. Dort verweilen sie oft Jahre lang und werden keines Blickes gewürdigt. Wenn das Regal nun vollgestellt ist, müssen einige Bücher weichen und landen entweder im Altpapier, oder aber, in großen Kisten verstaut, auf dem Dachboden. Welche alternativen Handlungsmöglichkeiten gibt es jedoch für den Umgang mit gelesenen und nicht mehr gebrauchten Büchern?

Für dieses Problem gibt es zahlreiche Lösungen. Sie können zum Beispiel verschenkt werden, auf dem Flohmarkt verkauft, oder in einem Antiquariat abgegeben werden. Im Zeitalter des Internets gibt es weitere Möglichkeiten die verborgenen Schätze an den Mann zu bringen. So können einzelne Exemplare oder Sammlungen bei ebay versteigert, oder direkt an einen Internethandel verkauft werden. Die wohl bekanntesten Websites hierfür sind momox.de (http://www.momox.de) und reBuy.de (http://www.rebuy.de). Beide funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip. In eine Suchmaske wird die ISBN-Nummer des zum Verkauf stehenden Buches eingegeben. Anschließend wird dem potentiellen Verkäufer ein von der Firma festgelegter Kaufpreis für das entsprehende Werk angezeigt. Nun muss entschieden werden, ob der Artikel zu diesem Angebot abgegeben werden soll; wenn ja, wird er mit einem Klick in den Verkaufskorb gelegt. Wurden alle Nummern eingegeben muss nur noch der Paketaufkleber für den kostenlosen Versand ausgedruckt und aufgeklebt werden. Ab einer gewissen Anzahl verkaufter Bücher, bei momox.de beispielsweise ab 6 Büchern, wird das Paket direkt an der Haustür abgeholt und zum Firmenssitz transportiert. Unbedingt zu empfehlen ist jedoch die Angebote zu vergleichen, da diese sehr unterschiedlich ausfallen können, und sich schließlich für das Beste zu entscheiden.

 

Die deutsche Pressegeschichte: Nachkriegszeit bis heute

Dienstag, 24. Mai 2011

Nach Ende des 2. Weltkriegs muss auch bezüglich der Entwicklung des deutschen Pressemarkts zwischen Ost- und Westdeutschland unterschieden werden. Bereits 1946 war es im Westen Deutschlands der Presse gestattet, sich über die Besatzungsmächte und deren politischen Bestrebungen zu äußern. Auch beschränkten sich fortan die Nachrichten nicht mehr nur auf binnenländische Ereignisse, da die Aufnahme von Nachrichten der Auslandspresse, sowie das Berichten über internationale Geschehnisse wieder erlaubt war. Schließlich wurde 1949  die Pressefreiheit in Artikel 5 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland verankert und manifestiert.

Anders als in der Bundesrepublik kam es jedoch in der DDR, denn hier übernahm die SED die Kontrolle über den Pressemarkt. Zeitungen aus dem Westen und aus dem Ausland wurden nicht, oder nur bedingt akzeptiert und waren für den Bürger im Osten in der Regel nicht zugänglich. Die Kontrolle der SED fand erst mit der Öffnung der innerdeutschen Grenze ein Ende, welche durch die Berichterstattung des Politbüromitgliedes Günter Schabowski beschleunigt wurde.