Die deutsche Pressegeschichte: 19. Jahrhundert bis zum 1. Weltkrieg

Die gewonnene Pressefreiheit beflügelte den Zeitungsmarkt des 19. Jahrhunderts, sodass das Medium eine Entwicklung zur Massenpresse vollzog. Hierbei etablierte sich hauptsächlich die Partei- und Gesinnungspresse, welche eine Auflage im fünfstelligen Bereich erreichen konnte.

Mit dem Beginn des 1. Weltkrieges kam es in puncto Pressefreiheit zu einem großen Rückschritt, da die Presse, aus strategisch militärischen Gründen erneut stark zensiert wurde. Eine freie Meinungsäußerung war somit, wie bereits im frühen 18. Jahrhundert, nicht mehr möglich. Gleich nach Ende des Krieges, genauer 1919, wurde dieser kurzen, wenn auch sehr effektiven Phase der Einschränkung, mittels der Aufnahme der Pressefreiheit in den Grundrechtskatalog der Weimarer Verfassung, ein Ende gesetzt.

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