Fünf Messetage, rund 3.000 Veranstaltungen und mit 290.469 Besuchern das zweitbeste Besucher-Ergebnis in sechzig Jahren Buchmessen-Geschichte. Doch den bitteren Beigeschmack, den die Kontroverse rund um Gastland China ausgelöst hatte, konnten viele besucher nicht abschütteln: man fragt sich sogar danach, ob inmitten der massiven Präsenz des Pekinger Staatsapparats und dessen Öffentlichkeitsabteilungen überhaupt etwas von der Wirklichkeit des Gastlandes durchdringen konnte. Oder ob diese PR-Arbeit des Landes überhaupt durch die negative Berichterstattung nach außen dringen konnte.
Insgesamt war es aber eine gelunge Buchmesse, die den Bucherrekord vom Vorjahr zwar nicht einstellen konnte, aber der Messe von 2008 in nichts nach steht. Und mal ganz ehrlich, wer an den Besuchertagen auf der Messe war, konnte sich glücklich schätzen, dass nicht noch mehr Menschen da waren.