Anlässlich der Diskussionen um Ehrengast China, äußert sich der Direktor der Buchmesse, Jürgen Boos, erstmals selbst in einem offenen Brief auf der Homepage der Buchmesse.
Dort schreibt er:
Der Kompromiss unseres Projektleiters, mit den Autoren Dai Qing und Bei Ling zu sprechen und ihnen eine Alternative zum öffentlichen Auftritt auf dem Symposium nahe zu legen, war falsch. Dafür habe ich mich bei den Autoren und der Öffentlichkeit entschuldigt. Kompromisse zu Lasten der Meinungsfreiheit gibt es mit der Frankfurter Buchmesse nicht.
Den Dialog zu ermöglichen ist nicht einfach. Das war uns immer bewusst. Das Symposium hat dies bestätigt. Der Dialog ist jedoch der richtige und einzige Weg.