In diesem Monat erscheint der fünfte Duden seit dem Beginn der Rechtschreibreform vor 13 Jahren. Mit grammatikalischen Neuerungen kann dieses neue Wörterbuch allerdings nicht aufwarten: Die Nachbesserung der Rechtschreibreform ist vorläufig auf Eis gelegt. Wohl um die Bevölkerung vor dem totalen Rechtschreib-Durcheinander zu bewahren.
Der neue Duden wirbt nun damit 5000 neue Wörter zu enthalten, viele davon leider Anglizismen, wie “twittern” oder “snowkiten”. Die anderen neuen Wörter sind hauptsächlich absolut irrelevante Wortzusammensetzungen und weibliche Berufsbezeichnungen, die zovor nur in der männlichen version im Duden zu finden waren.
Da fragt man sich doch: Wozu ein neuer Duden?