Bücher fürs Ohr

 

 

Nicht jedes Buch muss man lesen, seit einigen Jahren werden Hörbücher immer erfolgreicher.

Ein Hörbuch ist nach einer allgemeinen Definition eine auf einen Tonträger aufgenommene Lesung. Die Bezeichnung Hörbuch geht auf die 1954 in Marburg gegründete Blindenhörbücherei zurück.

Doch erst über 40 Jahre später, 1990, gelang dem Rowohlt Verlag und WDR der Durchbruch in Sachen Hörbuch mit einer Krimi-Reihe. Von da an stiegen die Verkaufszahlen stetig an. 1993 gründeten einige deutsche Verlage, unter anderem Rowohlt und Suhrkamp, aufgrund des wachsenden Erfolgs den Deutschen Hörbuch Verlag (DHV).

Ab Mitte der Neunziger Jahre löste die CD das Medium der Kassette ab. Heute, knapp 15 Jahre später, bieten viele Verlagen und ganze Internetportale schon den Service des Downloads eines Hörbuches auf den eigenen MP3-Player an.

Durch das Hörbuch hat das Vorlesen also einen völlig neuen Stellenwert erhalten, beziehungsweise eine Renaissance erlebt.

Franziska

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