Das wohl geheimnisvollste Buch der Welt ist das so genannte Voynich Manuskript. Es wurde 1912 von Wilfried M. Voynich, einem Sammler alter Schriftstücke, in der Villa Mondragone, Frascati (Italien) gefunden. Seit den 60er Jahren ist es im Besitz der Yale Universität.
Doch was macht das Voynich Manuskript zum wohl geheimnisvollsten Buch der Welt?
Das Manuskript ist ein illustrierter, handgeschriebener 232-seitiger Band mit einer Breite von 17,8 cm und einer Höhe von 25,4 cm. Es ist in einer unbekannten Schrift verfasst, in einer unbekannten Sprache geschrieben und die Abbildungen geben den Forschern Rätsel auf. Auch das Alter, der Autor und die Herkunft sind bis heute nicht zu ermitteln. Man weiß nicht einmal in welchem Land es entstanden ist. Einige Forscher vermuteten mittlerweile, dass das Voynich Manuskript im Mittelalter, um 1500, entstanden ist, aber eine Datierung mit der Radiokarbonmethode wurde bislang nicht vorgenommen.
Niemand weiß welche Informationen im Voynich Manuskript stecken. Eine Angabe zur Gliederung des Buches ist nur durch die rätselhaften Abbildungen möglich. Demnach unterteilt sich das Werk in einen pflanzenkundlichen, kosmologischen, astrologischen, pharmazeutischen, biologischen und einen abschließenden Teil.
Hier eine Abbildung der Schrift, das so genannte Voynich-Alphabet:

Franziska