Herbsttermine 2016 der papierbar/ Geese

21. Juli 2016

Die papierbar ist ein Ort der Kommunikation mit Designern, Verlagen und Druckereien. Es ist eine von Geese Papier organisierte Afterwork-Party in verschiedenen deutschen Städten, die vom gegenseitigem Interesse an Papier geprägt ist.

Unter dem Motto »Print ist haptische Hirnnahrung«, einem Zitat von Sebastian Haupt, finden die nächsten papierbar®-Termine im Herbst 2016 statt. Geese Papier, seit 65 Jahren Spezialist für Naturpapiere, geht diesem Zitat auf den Grund und lädt ein. Ein Exkurs zum Thema Haptik lädt zum Schmunzeln ein und man kann dem Drucker des Vertrauens über die Schulter schauen.

Donnerstag, 08.09. Berlin
Die Lettertypen
Büchner Weg 92
12489 Berlin

Mittwoch, 14.09. Stuttgart
Imme
Immenhofer Str. 14
70180 Stuttgart

Donnerstag, 15.09. München
Le Florida
Georgenstr. 48
80799 München

Donnerstag, 22.09. Essen
Letterjazz
Veronikastr. 4-6
45131 Essen

Start ist jeweils 18.00 Uhr. Zusagen/Anmeldung per Mail an Ines Wolf.

17. Tage der Typografie: Berlin, 2.9.-4.9.

20. Juli 2016

GERADE – Design und soziale Verantwortung

Gerade und kursive Schriften ergeben einen Kontrast und gleichzeitig ergänzen sie sich in der Gestaltung ebenso wie die Kombination von Geraden und Kurven. Buchstaben haben gerade und runde Formen und ergeben im Zusammenwirkung diese Form.

In der Tradition der Tage der Typografie steht »Gerade« nicht nur für typografische Aspekte, sondern auch für soziales und gesellschaftliches Engagement, für das wir uns gerade machen. Und wer sich gerade für etwas macht, sich für etwas einsetzt, lehnt sich gegen etwas (auf).

Bei den diesjährigen Tage den Typografie wollen wir die soziale Verantwortung von Designer/innen mit ihrer Arbeit in den Vordergrund stellen. Als Mediengestalter/in, Grafikdesigner/in, Fotograf/in geht es nicht nur darum Dinge »schön« zu machen. Wir haben die Möglichkeit mit unserer Form auch Inhalte, die weit über eine Werbeaussage hinausgehen, zu visualisieren und zu transportieren.

In den Vorträgen und Workshops bringen wir fachliche Weiterbildung und soziales Engagement zusammen.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Die 17. Tage der Typografie finden vom 2. bis 4. September erstmalig in der gewerkschaftlichen Bildungsstätte Clara Sahlberg in Berlin-Wannsee statt.

Teilnahmegebühren 2016

Sonderpreis (Azubi, Erwerbslos, Student …) ver.di-Mitglieder: 150 Euro
Vollzahler und ver.di-Mitglieder: 250 Euro
Sonderpreis (Azubi, Student, Erwerbslos) für Nicht-verdi-Mitglieder: 250 Euro
Vollzahler: 350 Euro
Für Teilnehmende ohne Übernachtung und Frühstück sind es jeweils 100,00 € weniger

Die Buchpreisblogger: Blogger besprechen die Longlist-Titel des Deutschen Buchpreises 2016

13. Juli 2016

Sechs Blogger, zwanzig Bücher: Ab dem 23. August stellen sechs Literaturblogs als „Die Buchpreisblogger“ die nominierten Titel des Deutschen Buchpreises vor. Die Blogger lesen die 20 Bücher der Longlist, stellen sie zur Diskussion, bieten Hintergrundinformationen und kritische Debattenbeiträge. Neu im Team der Buchpreisblogger sind Gérard Otrembas Magazin „Sounds & Books“, Sophie Weigands „Literaturen“- Blog sowie das Videoblog „Herbert liest!“ von Herbert Grieshop. In den kommenden Wochen stellen sich die Blogger auf der Facebook-Seite des Deutschen Buchpreises unter www.facebook.com/DeutscherBuchpreis vor.

Die Buchpreisblogger sind:

Herbert Grieshop, Herbert liest!
Jochen Kienbaum, lustauflesen.de
Jacqueline Masuck, masuko13
Tobias Nazemi, buchrevier
Gérard Otremba, Sounds & Books – Das Onlinemagazin für Musik und Literatur
Sophie Weigand, Literaturen – Blog für Literatur und Buchkultur

Zusammengeführt werden die Blogs auf der Facebook-Seite des Deutschen Buchpreises und unter dem Hashtag #dbp16. Die Beiträge lassen sich auch über den gemeinsamen RSS-Feed abonnieren: http://bit.ly/dbp16feed

Literatur auf Arte

12. Juli 2016

Der Fernsehsender Arte liefert uns im Juli allerhand Material rund um das Buch.
Hier einige Empfehlungen:

Mittwoch, 13. Juli um 23:35 Uhr
Das Jahrhundert des Georges Simenon
Frankreich 2013
Verbindung von Archivaufnahmen, Fotos und weiteren Originaldokumenten zu einem persönlichen Porträt des belgischen Schriftstellers (1903-1989)

Donnerstag, 14. Juli um 0:30 Uhr
Die Liebessehnsucht der Violette Leduc: Schreiben ohne Kompromiss
Frankreich 2013
Porträt der Schriftstellerin (1907-1972) und ihres Aufsehen erregenden Werkes

Montag, 18. Juli um 20:15 Uhr
Teufel im Leib
Frankreich 1947
Eine Liebesgeschichte im Ersten Weltkrieg: Nach Raymond Radiguets 1923 erschienenem Skandal-Roman

Donnerstag, 21. Juli um 0:10 Uhr
Das Jahrhundert der Marguerite Duras
Frankreich 2013
Filmische Hommage an die französische Schriftstellerin (1914-1996), erstellt anhand ihrer zahlreichen Interviews

Montag, 25. Juli um 20:15 Uhr
Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins
USA 1988
Verfilmung des Romanklassikers von Milan Kundera. Mit Juliette Binoche und Daniel Day-Lewis

Sonntag, 31. Juli ab 20:15 Uhr
Literaturverfilmungen von Stanley Kubrick
USA 1962 / Großbritannien 1999
Mit dem Spielfilm »Lolita« nach dem Skandalroman von Vladimir Nabokov und »Eyes Wide Shut« nach der Vorlage von Arthur Schnitzlers »Traumnovelle«

Schriftsteller auf Busreise

11. Juli 2016

Ich möchte Sie auf einen Artikel der FAZ vom 6.7. mit einem hoch spannenden Sujet hinweisen: Hundert Autoren reisen im Bus auf Lesetour vom Polarkreis bis in die Türkei – und erleben eine Menge.

Den Artikel können Sie hier nachlesen.

Ein Buch, das nicht wert ist…

28. Juni 2016

Ein Buch das nicht wert ist, zweimal gelesen zu werden,
ist ist auch nicht wert, daß man’s einmal liest.

Jean Paul

(1763 – 1825)

Carolin Emcke erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2016

26. Juni 2016

Der Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels hat Carolin Emcke zur diesjährigen Trägerin des Friedenspreises gewählt. Das gab Heinrich Riethmüller, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, auf der Hauptversammlung des Verbandes in Leipzig bekannt.
Die Verleihung findet zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse am Sonntag, 23. Oktober 2016, in der Paulskirche in Frankfurt am Main statt und wird live im Fernsehen übertragen. Der Friedenspreis wird seit 1950 vergeben und ist mit 25.000 Euro dotiert.

In der Begründung des Stiftungsrats heißt es:
„Den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verleiht der Börsenverein im Jahr 2016 an Carolin Emcke und ehrt damit die Journalistin und Publizistin, die mit ihren Büchern, Artikeln und Reden einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Dialog und zum Frieden leistet. Ihre Aufmerksamkeit gilt dabei besonders jenen Momenten, Situationen und Themen, in denen das Gespräch abzubrechen droht, ja nicht mehr möglich erscheint. Carolin Emcke setzt sich schwierigen Lebensbedingungen aus und beschreibt – vor allem in ihren Essays und ihren Berichten aus Kriegsgebieten – auf sehr persönliche und ungeschützte Weise, wie Gewalt, Hass und Sprachlosigkeit Menschen verändern können. Mit analytischer Empathie appelliert sie an das Vermögen aller Beteiligten, zu Verständigung und Austausch zurückzufinden. Das Werk von Carolin Emcke wird somit Vorbild für gesellschaftliches Handeln in einer Zeit, in der politische, religiöse und kulturelle Konflikte den Dialog oft nicht mehr zulassen. Sie beweist, dass er möglich ist, und ihr Werk mahnt, dass wir uns dieser Aufgabe stellen müssen.“

Die Homepage von Carolin Emcke finden Sie hier.

Die komplette Pressemitteilung können Sie hier nachlesen.

Doku: “ Die Russische Nationalbibliothek (St. Petersburg)“

17. Juni 2016

Seit ihrer Einweihung im Jahr 1814 hat die von Yegor Sokolov entworfene Russische Nationalbibliothek in Sankt Petersburg die turbulente Geschichte des Landes miterlebt. Ihre Mauern behüten ein Reich der Gedanken, das mit großer Sorgfalt und Passion von den Bibliothekarinnen gepflegt wird. Das Echo ihrer Schritte in den labyrinthartigen Gängen unterstreicht die Stille in den meist leeren Lesesälen. In Michael Glawoggers „Die Russische Nationalbibliothek“ kommt die ehrwürdige Bibliothek durch Auszüge aus einigen ihrer größten Schätze zu Wort.

Die knapp halbstündige Dokumentation von ARTE finden Sie hier.

3. Walbaum-Wochenende Weimar zum Thema DDR-Alltagsschrift (2.7.-3.7.)

14. Juni 2016

Das dritte Walbaum-Wochenende widmet sich dem grafischen und typografischen Schaffen der DDR. Der Fokus liegt dabei weniger auf den schon oft thematisierten Druckschriften des VEB Typoart, sondern auf jenen, den Alltag prägenden Schriftanwendungen durch Grafiker und Schildermaler.

Vorträge am Samstag:

Lena Haubner: Makrokosmos im Mikrokosmos – Schrift in der DDR
Von der Antiqua über die Grotesk bis hin zu Fraktur und Rotunda: Der Umgang mit Schrift war in der DDR vielfältig und abwechslungsreich. Der Vortrag unternimmt einen visuellen Streifzug durch vierzig Jahre DDR-Schrift-Geschichte und stellt dabei Arbeiten und Gestalter vor.

14 Uhr Matthias Gubig: Als Typograf im ›Leseland‹ – Über den Umgang mit Grenzen
Matthias Gubig, Typograf und ehemaliger Professor an der Kunsthochschule Weißensee in Berlin, spricht über die Bedingungen unter denen Gebrauchsgrafiker in der DDR mit Schrift arbeiteten.

16 Uhr Fritz Grögel und Andreas Frohloff: Ost / Schrift / Maler
Dieser Vortrag beleuchtet den Beruf des Schrift-, Plakat- und Grafikmalers in Ostdeutschland und die Entwicklung dieses Handwerks über einen Zeitraum von gut fünfzig Jahren.

Workshop am Sonntag:

Die Veranstaltungsteilnehmer drucken mit Original-DDR-Bleisatzschriften unter Leitung des Buchdruckermeister Heinz-Uwe Schmidt im traditionellen Hochdruckverfahren in den Werkstätten der Pavillon-Presse.

Weitere Infos finden Sie hier.
ddrschrift.walbaum-wochenende.de

Schriftenfächer »TypeSelect«

10. Juni 2016

Die Wahl der richtigen Schrift fällt mit der explosionsartig steigenden Zahl der Schriften immer schwerer. Hier kommt das Praxistool für den Alltag mit Schrift, es zeigt 264 klassische und topaktuelle Textschriften großer Foundries. Innerhalb der Kategorien sind die Schriften nach stilistischer Ähnlichkeit sortiert und schräg auf das Blatt gestellt, damit man den direkten Vergleich hat.
Bewusst beschränkte man sich auf Schriften, die für den Satz größerer Textmengen besonders geeignet sind. Zudem wird gezeigt, wenn es vorhanden ist, Kapitälchen, Mediävalziffern, alle Schriftschnitte von extralight bis ultrabold und deren Bezugsquelle.

»TypeSelect« enthält 280 Blätter (Format 5 x 21 cm), die durch eine Buchschraube zusammengehalten werden. Mit dabei ist auch ein transparenter Schuber, der zur Aufbewahrung dient.

Der Schriftenfächer ist für 49,80 Euro direkt beim Verlag Hermann Schmidt Mainz sowie im Fachhandel erhältlich.

TypeSelect – Der Textschriften-Fächer

Gestaltung: Michael Wörgötter
Herausgeber: Verlag Hermann Schmidt Mainz
Umfang: 280 Blatt
Format: 5 x 21 cm
Preis: 49,80 Euro

Weitere Informationen finden Sie hier.